Wildwest in der Ludwig-Wucherer-Straße – Durchfahrtsverbote nach Vorgaben des Arbeitsschutzgesetzes werden ignoriert – Polizei: „Akzeptanzproblem mit den eingerichteten Baustellenbereichen“

Seit mehreren Wochen ist die Ludwig-Wucherer-Straße am Rande des Paulusviertels in Halle (Saale) in Teilen gesperrt. Grund hierfür sind bauliche und verkehrsorganisatorische Maßnahmen, welche  die Aufhebung der Benutzungspflicht der Radwege, die Verbreiterung der Radverkehrsanlage auf der Fahrbahn (Umwandlung der Radfahrstreifen in Schutzstreifen) und die Reduzierung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit für den Kfz-Verkehr auf 30 km/h umfassen.

Anfang Oktober wies die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung darauf hin, dass die Ludwig-Wucherer-Straße für die Zeit der Arbeiten für den Kfz- und Radverkehr abschnittsweise voll gesperrt werden müsse. Die zum jeweiligen Bauabschnitt gehörende Umleitungsstrecken für den Kfz- und Radverkehr seien beschildert. Soweit die Theorie. Hier haben Stadtverwaltung, Bauunternehmen und Polizei jedoch die Rechnung ohne die Verkehrsteilnehmenden gemacht.

Denn das Verkehrszeichen 250 „Verbot für Fahrzeuge aller Art.“ (VZ 250) wird von den allermeisten von diesem Verbot betroffenen Verkehrsteilnehmenden nicht beachtet und so rollt der Verkehr durch die Baustelle, als sei diese gar nicht vorhanden. Bei fünf von uns durchgeführten Zählungen, an verschiedenen Wochentagen und zu unterschiedlichen Uhrzeiten, missachteten zwischen 80% und 90% aller PKW das VZ 250, die Quote bei den Fahrradfahrenden lag bei jeder Zählung bei nahezu 100%. So werden Zufußgehende beim Überqueren der Straße an ausgeschalteten Ampelanlagen von KFZ-Fahrerinnen und Fahrern angehupt, die KFZ weichen auf den separaten Gleiskörper der Straßenbahn aus, der eigentlich nur von dieser befahren werden darf. Auf dem Bürgersteig werden Zufußgehende von Radfahrenden „weggeklingelt“ und auf ältere Menschen mit Rollator oder Menschen mit Kinderwagen wird oft keine Rücksicht genommen.

Am vorvergangenen Wochenende wurden dann noch Absperrbaken in der Martha-Brautzsch- und  Willy-Lohmann-Straße zur Seite geräumt – ganz im Sinne des Slogans „Freie Fahrt für freie Bürger“ – damit die Kreuzung über die Ludwig-Wucherer-Straße wieder befahrbar war. Samstagmittag erschien die HASTRA und stellte die Absperrung wieder her: Ganze vier Minuten sollten vergehen, bis die erste Absperrung bereits wieder von einem Fahrzeugführer beseitigt wurde. Am letzten Wochenende war eine Überquerung der Kreuzung von der Martha-Brautzsch- und  Willy-Lohmann-Straße aufgrund der weggefrästen Fahrbahndecke nicht möglich, doch schon an diesem Wochenende spielten sich erneut ähnliche Szenen ab.

Grund für die Durchfahrtsverbote und Sperrungen sind laut Pressemitteilung der Stadt vom 6. Oktober 2023 Vorgaben des Arbeitsschutzgesetzes, also das Verhindern von fließendem Verkehr unmittelbar auf der Fahrbahn neben den Arbeitern. Auf die Problematik der Missachtung der Sperrungen und die damit einhergehende Nichteinhaltung der Vorgaben des Arbeitsschutzgesetzes, haben wir sowohl die Stadt Halle als Auftraggeber der Arbeiten als auch das für den Arbeitsschutz zuständige Landesamt für Verbraucherschutz (LAV) hingewiesen und um eine Stellungnahme gebeten.

Die Pressestelle der Stadt antwortet, dass man seit dem 24.11.2023 Kenntnis von Kontrollen des widerrechtlich durch die Baustelle fließenden Verkehrs durch die Polizei hat. „Eine [mit dem Verkehr, anm. d. Red.] einhergehende Gefährdung der Arbeitskräfte vor Ort ist nicht bekannt. Zur Vergewisserung hat die Stadt noch einmal aktuelle Rücksprache mit der bauausführenden Firma am Dienstag, 28. November 2023, gehalten. Diese informierte, keine Gefährdungen oder Störungen im Bauablauf zu erkennen.“, so die Antwort. Weiter sieht die Stadt sich eigentlich auch gar nicht in der Verantwortung: „Unternehmer haben als Arbeitgeber die primäre Verantwortung für den Arbeitsschutz ihrer Beschäftigten und sind daher Adressaten der staatlichen und berufsgenossenschaftliche Vorschriften und Regeln zum Arbeitsschutz.“

Auch das LAV antwortet in Bezug auf eine mögliche Gefährdung durch die Missachtung der Durchfahrtsverbote ähnlich: „Bei einer Baustellenrevision am 27.11.2023 wurde festgestellt, dass der Arbeitsbereich in der Baustelle komplett durch Rot-Weiß-Barrieren abgesperrt und gesichert war. Eine Gefährdung von Beschäftigten durch Kfz oder Fahrräder konnte während der Kontrolle nicht festgestellt werden.“ Also alles in Butter.

Hier stellt sich uns dann allerdings die folgende Frage: Wenn Vorgaben des Arbeitsschutzgesetzes eine Sperrung erfordern, diese aber missachtet wird, ist dies nach Ansicht der Auftraggeberin, der ausführenden Firma und der Kontrollbehörde in Ordnung? Der durch die Missachtung der Durchfahrtsverbote mit normaler Geschwindigkeit in unmittelbarer Nähe zu den Arbeitern, die oft auf den Boden schauend dort zum Beispiel Markierungsarbeiten durchführen, fahrende Verkehr, stellt also keine Gefährdung dar. Im Umkehrschluss muss dann aber auch die Frage erlaubt sein, warum die Sperrung überhaupt angeordnet wurde, um den Arbeitsschutz zu gewährsleisten, wenn eine Missachtung der Sperrung offensichtlich unproblematisch gesehen wird? Diese Frage konnte oder wollte uns niemand beantworten.

In Bezug auf die fast vollständige Missachtung der Durchfahrtsverbote haben wir auch im für die Kontrolle des fließenden Verkehrs zuständigen Polizeirevier Halle nachgefragt, was man hier dazu sagt. Der dortige Pressesprecher Thomas Müller bringt es in einem Satz auf den Punkt: „Allgemein ist zu verzeichnen, dass seit Beginn der Bauarbeiten im Bereich der Ludwig-Wucherer-Straße durch jegliche Fahrzeugführer und Radfahrende ein Akzeptanzproblem mit den eingerichteten Baustellenbereichen zu verzeichnen ist.“ Bei einer Kontrolle am 14.11.2023 wurden 15 Verstöße wegen des widerrechtlichen Befahrens des Baustellenbereiches festgestellt und entsprechende Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Bei einer Kontrolle am 21.11.2023 wurde eine Vielzahl von Verkehrsteilnehmenden im Vorfeld auf die geplante Ignorierung des VZ 250 angesprochen. Zwei zeigten sich uneinsichtig, auch hier wurden Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet.

Müller kündigte an, dass durch das Polizeirevier Halle (Saale) weitere unangekündigte Verkehrskontrollen in den betreffenden Bereichen durchgeführt werden. Wer erwischt wird, muss das Portemonnaie öffnen: Da es sich bei dem Ignorieren des VZ 250 um Vorsatzdelikte handelt wird für Radfahrer ein Bußgeld von 50€ und für Kraftfahrzeugführer ein Bußgeld von 100€ erhoben.

Doch die Geschichte ist noch nicht vorbei: Im Baustellenkalender der Stadt Halle sind bereits zahlreiche weitere Sperrungen, inklusive Durchfahrtsverboten und entsprechenden Umleitungen, angekündigt. Und so kann man davon ausgehen, dass auch hier der Arbeitsschutz gewährleistet sein wird, obwohl die hierfür eingerichteten Durchfahrtsverbote ignoriert werden.

Luftbilder Esmero.de

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85 Antworten

  1. mmh, … sagt:

    … viel zu viel Text

  2. Fußgänger sagt:

    Weil hier nur Bekloppte unterwegs sind.Die EU bringt ja bald ein Bußgeldkatalog für die Gemeinschaft. Ups dann wird es richtig teuer.Freue mich schon.

  3. Holz sagt:

    Die Bürger lassen sich eben nicht mehr alles gefallen und sich ständig rumdrangsalieren. Und schon gar nicht, wenn es um solche woken, linksgrünen Projekte geht. Hoffentlich wird sich dieser Trend in den nächsten Monaten noch massiv verstärken! Die politische und gesellschaftliche Wende beginnt!

    • 10010110 sagt:

      Du meinst, dass Gesetze brechen dann in Ordnung sein wird? Na das wird ja dann ein funktionierender Rechtstaat werden.

      • Versteinertes Holz sagt:

        Und Straßenbauarbeiter anfahren, als „Zeichen“ gegen Linksgrün.
        Solchen Autofahrern gehört der Lappen eigentlich wegen Gemeingefährlichkeit dauerhaft weggenommen.

      • Gesetz brechen - lol. sagt:

        Das ist eine Ordnungswidrigkeit und keine Gruppenvergenusswurzelung, Veleumdung, Meineid oder Totschlag.

    • Honnie sagt:

      Was bist denn für ein Sp….. ?
      Die Wende ist 33 Jahre her. Und deine vermeintliche politische Wende, wird sang und klanglos untergehen. Die haben nämlich genau 0 auf dem Kasten, genau wie du.
      Wer nicht auf die Wissenschaft hört, ist dem Untergang geweiht.

    • Hirn einschalten sagt:

      Bauarbeiter gefährden wegen „Widerstand“ gegen ein angebliches „wokes“ Projekt – total verantwortungsvoll und nachvollziehbar!

    • Gern Geschehen sagt:

      Alles gut Thorsten, leg dich wieder hin. Kümmere dich bei Gelegenheit um professionelle Hilfe, das Billigen von Straftaten, pseudo-revolutionäre Wahnvorstellungen und anzweifeln gesellschaftlicher Normen sind keine gesunden Charakterzüge.

    • ....vorm Kopp sagt:

      @ Holz, die Träume eines Hellblauen ? Du rufst doch hier nicht ernsthaft zu Straftaten auf ? Selten solchen Quatsch gelesen !

    • Der frühe Vogel fängt den Wurm! sagt:

      Meiner Meinung nach ist die LUWU eine Strasse, wo sich auch innerorts eine Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h anbietet. Auf der Strasse muss es brummen!

    • Radfahrer sagt:

      @Holz

      Diese banale Ummarkierung in der LuWu ist alles, aber kein „wokes, linksgrünes Projekt“. Das ist wenig mehr als ein Mindestmaß an Verkehrssicherheit für den Radverkehr. Und wahrscheinlich nicht einmal das, weil es voraussetzt, dass sich Autofahrer an die Regeln halten.

  4. Zappelphilipp sagt:

    Macht eine vernünftige Planung.. zieht die „Baustellen“ nicht künstlich in die Länge .. dann klappt’s auch mit den „verkehrsteilnehmenden“.

  5. Mustang sagt:

    Freie Fahrt für freie Bürger !
    Ihr seid das Volk !
    Das muss die Demokratie aushalten !🤣🤣🤣🤣👍👍👍👍

  6. Hans-Karl sagt:

    Eigenartige Zählweise. 80, 90 oder 100% haben das Verkehrszeichen misachtet. Solche Angabe sagt mir erstmal nicht viel. Gehts etwas aussagekräftiger? Wenn einer vorbei fährt, sind das dann 100% aller Vorbeifahrer?

  7. Wavvver sagt:

    Würde man flächendeckend Krähenfüße im abgesperrten Bereich verteilen, hätte sich zumindest dieses Problem schnell erledigt

  8. Frager sagt:

    Diese Baustelle ist der Inbegriff von Inkompetenz auf allen Seiten.
    Die Stadt ist weder Willens noch in der Lage, eine vernünftige Absperrung zu fordern.
    Die Polizei ist weder Willens noch in der Lage ständige Kontrollen durchzuführen.
    Die Autofahrer sind weder Willens noch in der Lage Verkehrszeichen zu akzeptieren.
    Schlimm finde ich nur, dass dort sogar die Ampeln abgeschaltet wurden. Selbst die neu angebrachten 30 Schilder werden einfach ignoriert und es wird gerast, was das Zeug hält.
    Schick da mal allein ein Kind oder deine Oma drüber. Aber Hauptsache beim Nazi auf dem Markt stehen 2 Autos um ihn vor seiner eigenen Dummheit zu beschützen.

  9. Luwu gesperrt? Merkt man nicht. sagt:

    Inzwischen braucht man sich doch über sowas nicht mehr zu wundern.

    Es reicht, wenn man dort in der Bahn unterwegs ist – egal zu welcher Tageszeit. Das Personal der Havag hat gerade im Haltestellenbereich, wo sich die Absperrung befindet, das Problem, dass Autos oder Transporter unbedingt noch vorbei wollen und somit auf die Gleise fahren.

    Hier kann man ja entsprechend mal eine Presseanfrage stellen, wie viele Leute solche Situationen auf der Strecke erleben. Aber hey, ob Polizei oder Ordnungsamt: echte Kontrolle oder Verkehrsüberwachung gibt es in dieser Stadt schon lange nicht mehr.

  10. Sascha Kunze sagt:

    Warum sichert die Bundeswehr nicht diese Baustelle?

  11. Abseits sagt:

    Die Verkehrseinschränkungen haben sehr wenig mit den laufenden arbeiten zutun, zuletzt hab ich am Donnerstag, also vor 4Tagen Arbeiten beobachtet, also wer soll durch die Sperrungen geschützt werden? Schikane und Verschwendung, wenn die Arbeiten (Asphalt, Markierungen oder Betonage) nicht gehen (bei Frost sowieso unfachgemäß) hätte die schikanöse Sperrung aufgehoben oder wenigstens sinnvoll eingeschränkt werden können. So wie es jetzt ist ist es Gefährdung aller in der Lu -Wu und die reinste Geldverschwendung.

    • ein Schelm sagt:

      „zuletzt hab ich am Donnerstag, also vor 4Tagen Arbeiten beobachtet“

      Und das berichtest du erst JETZT??? 😲

  12. Der Baulöwe sagt:

    Die Leute haben die Schnauze voll von solchen Kinkerlitzchen am laufenden Band.

  13. nicht mein Stadtteil 😁 sagt:

    Sollen sich doch Polizei und Ordnungsamt hinstellen und kassieren, dann sind die Geldprobleme der Stadt endlich hinfällig.

  14. winter sagt:

    Kein wunder es werden Baustellen eingerichtet, wo man niemanden arbeiten sieht, Hauptsache abgesperrt. Oder sie ziehen sich unverständlich sehr sehr lange hin. Und das nervt.

  15. PaulusHallenser sagt:

    Verbote sind einfach falsch, Menschen sollten sich überall frei bewegen dürfen.

  16. Allwetterradler sagt:

    Mir gefällt dieses Bild besonders gut:

    https://dubisthalle.de/wp-content/uploads/2023/12/wildwest-in-der-luwu-13.jpg

    Selbst die Fußgänger haben diese Zumutungen beiseitegeschoben.

  17. JEB sagt:

    Wie wäre es mal mit einer ordentlichen Bauplanung und -durchführung?!

  18. Bürger für Halle sagt:

    Es sollte einfach mehr kontrolliert werden. Das schlimme ist, dass einfach keine Regeln beachtet werden, schlimmer ist, dass noch dazu, z.B. durch den Haltestellenbereich, durchgerast wird und alle anderen Verkehrsteilnehmer duch die Verkehrssünder extrem gefährdet und auch noch angepöbelt werden. Ist leider nicht nur antisozial , sondern kriminell, da von den Autofahrern (nicht alle) bewusst Unfälle in Kauf genommen werden.

    • Bürger für Halle sagt:

      „Meister…, Kontroll…“ Hier beim Thema passt das A-Wort besonders oft. Es wird (Einige fühlen sich natürlich tatsächlich im recht) sogar damit geprahlt. Seid ganz schön arm dran.

  19. Dr. Alban sagt:

    Aha. Arbeitsschutzgesetz. Das wäre nachvollziehbar, wenn da auch mal Arbeiter zugange wären. Die Tage an denen da tatsächlich Arbeiten durchgeführt wurden ließen sich sicher an zwei Händen abzählen. Dafür wird aber eine monatelange Sperrung eingerichtet die den Verkehr der gesamten Stadt nachhaltig und negativ beeinflusst. Bin gespannt ob die Arbeiten zeitnahe fortgesetzt werden oder nicht. Ich tippe auf Bauverzug bis März 2024 wegen Schlechtwetter. Das ist nur noch Realsatire was die Baustellen in Halle angeht. Extra3 könnte nur über Halle jeden Tag einen abendfüllende Sendung aufzeichnen… Alle Akteure auf dem Bauordnungsamt hätten sicher einen super Schildbürger abgegeben.

  20. reiner sagt:

    Was ein Text.
    Die einzigen die nicht geschändert werden sind die Arbeiter.

  21. Franz2 sagt:

    Ein typisches Phänomen unserer kaputten Zeit und der kaputten Menschen – besonders in Halle. Als die Schieferbrücke gemacht wurde, konnte ich selbst beobachten, wie so ein Vorzeige-Ronny sich abmühte, die Absperrung zu beseitigen, um nicht die 10m Umweg zu gehen. Da war Vorsatz zu erkennen – also eigentlich Sachbeschädigung. Anderes Beispiel: Bauarbeiten Rannischer Platz in Richtung Willi-Brandt-Str.. Dort ist ein Ampelüberweg – was macht so eine junge Dame: schiebt die Absperrung zur Seite, um den (nicht benutzbaren) Zebrastreifen zu nutzen, nur um zu zeigen „so ihr bösen Autofahrer … seht her, ich übe jetzt meine Macht aus.“ (und nutze nicht die Ampel, die nur 5m weiter aufgestellt wurde. Es ist im Grunde egal, wo und wieviele Baustellen in Halle vorhanden sind – die Leute fühlen sich im Recht so zu handeln, weil sie auch keine Konsequenzen zu befürchten haben. Die Leute bekommen genau DIE Stadt, die sie verdienen – oder aber wir lassen alles verfallen und kümmern uns nicht und dann ist das Geschrei der Leute wieder groß.

  22. Sniffer sagt:

    Das ist ziviler Ungehorsam. Der muss als Protestform sowieso entkriminalisiert werden. Hurra!

  23. Bd sagt:

    Ich sehe da kaum jemanden arbeiten

  24. Umleitung ausgeschildert sagt:

    Die Stadt hat doch diese schönen Umleitungsschilder mit „alternative Fahrtwege benutzen“ aufgestellt. Und nun nutzt eben jeder dieselben…

  25. Bauleiter sagt:

    Es gibt dort nichts, was den Namen Baustelle verdient.

  26. Klimaschützender sagt:

    Der Autofahrende Absperrungsignorierende verfolgt das Ziel, durch Mittel des zivilen Ungehorsams Maßnahmen der Regierungen zur Einhaltung des Übereinkommens von Paris und des 1,5-Grad-Ziels zu erzwingen. – Kürzere Wege!

  27. Home sagt:

    Und der Zufußgehende ist auch dabei… arme Sprachzerstörende

  28. Der Rentner sagt:

    An den Verfasser dieses Beitrages gerichtet: Mal wird „gegendert“ und mal nicht? Am besten Sie lassen es ganz!

  29. Lutz Jahoda sagt:

    Tatsächlich ist der hier gelebte Genderunsinn eine sprachliche Katastrophe. Passt aber eben auch gut 👍 zur Situation in der Luwu. Aber das neben den Radfahrern auch die Kraftfahrer inzwischen die Beschilderung ignorieren finde ich Klasse. Und der Verweis auf den Arbeitsschutz ist so armselig. (natürlich müssen die Kollegen da geschützt werden, aber wohl mehr vor unfähigen Bauplanern…)

  30. Einfach durchbrettern sagt:

    Wie soll denn die Belieferung der dortigen Geschäfte und Postzustellung erfolgen??? Da steht nichts von Lieferverkehr frei und auch nicht Taxi frei!?