Baustopp für alle Autobahnen? Landtag debattiert über Vorschlag der Grünen

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41 Antworten

  1. Klare Kante sagt:

    Warum beschäftigt man sich überhaupt damit? Hat man Angst, dass die Ökoterroristen hier sonst auch aktiv werden? Ein Opfer des perfiden Anschlags von der A3 liegt noch im Koma und kämpft um sein Leben.

    • Horch und Guck sagt:

      Man muss diese Aktion nicht richtig finden. Aber das „Opfer des perfiden Anschlags“ ist vermutlich nicht unverschuldet ins Stauende gerast.

  2. Ne sagt:

    Na klar, die Grünen machen sich wieder sehr beliebt überall. Mal wieder dagegen sein, egal was es ist. Und da gibt’s noch welche die die wählen

  3. Freie Fahrt für freie Wirtschaft sagt:

    Jetzt knallen wohl alle durch?
    Die Leute die gegen die Autobahnen und damit gegen unsere Wirtschaft rebellieren sollte man sofort nach Rumänien abschieben.
    Dort können sie mit Esel oder Pferdekutschen ihre Waren transportieren.
    Dort geht es ihnen richtig gut.
    Deutschland braucht noch mehr Autobahnen und am Ende werden sie auch gebaut.
    Rauszögern ist kein Verhindern.

  4. M.Ney sagt:

    Die Grünen sollen den Ball flach halten und nicht laufend irgend welche Parolen verkünden.Die können doch alle auf das Fahrrad umsteigen.Dann ist ihre Forderung ehrlich.Wer wählt denn nur solche Leute?

  5. JEB sagt:

    Ich bin in diesem Fall für ein Moratorium-Moratorium

  6. Alt-Hallenser sagt:

    +…so Lüddemann. „Statt mit dem privaten Auto wollen wir Mobilität garantieren durch eine bestmögliche Kombination des Umweltverbundes. Also die Busse, Straßenbahnen und Bahnen, den Rad- und den Fußverkehr. Das wird ein längerer Weg, deshalb müssen wir sofort loslaufen.“+ Da stimme ich ihr mal zu. Aber bis es soweit ist, sollte man den Straßenneubau insbesondere hier den Autobahnneubau nicht verdammen, gerade weil es die hiesige Industrie( sei sie auch wenn sie vielfach aus verlängerten Werkbänken besteht) verlangt. Bei kleinen und schnellen Transporten ist nun mal der LKW/ Truck viel günstiger und effizienter. .

    • Krissi sagt:

      Den Firmen wurden die Bahnanschlüsse gekündigt, es gibt kaum nach Firmenanschlüsse.
      Wie soll die Ware denn jetzt zum Kunden kommen?

      • Achso sagt:

        So wie jetzt auch schon. Die A 143 soll erst in fünf Jahren fertig werden, wenn alles nach Plan läuft.
        Zeit, wieder mehr in den Gütertransport auf der Schiene zu investieren. Man kann jeden Euro nur einmal ausgeben. „Bis es so weit ist“, noch mal ordentlich Autobahnkilometer ranzuklotzen und gleichzeitig die jahrzehntelange Vernachlässigung der Schiene aufzuholen: wer soll das bezahlen und wer soll das alles zur gleichen Zeit bauen? Das läuft darauf hinaus, viel Geld für Doppelstrukturen zum Fenster rauszuwerfen und gleichzeitig die Verkehrswende um viele Jahre zu verzögern.

        • Kazan sagt:

          Selbst wenn man das Geld für den Autobahnbau in die Schiene stecken wollte, würde sich dort so schnell nichts ändern. Da ist mittlerweile der Wiederstad in der Bevölkerung weit aus höher als beim Aus/Neubau von Autobahnen. Dort wo die Schiene für den Güterverkehr ausgebaut werden müsste wehren sich sämtliche Anlieger dagegen (mittlerweile sogar ganze Städte). Dort wo eine mögliche Alternativroute zu einer vorhandenen Strecke langlaufen könnte werden sogar Bürgerinitiativen gegründet (obwohl noch nicht mal feststeht ob da überhaupt jemals ein Gleis verlegt wird) weil man die Schiene nicht in seiner Nähe haben will. Hier hat man ein noch schwerwiegenderes Problem als beim Bau von neuen Windrädern, die auch keiner in seiner Nähe haben will.

  7. Derschuhmacher sagt:

    Dies grünen Provokateure ruinieren unser Land die geben erst Ruhe wenn alles am Boden liegt

  8. Derschuhmacher sagt:

    Diese grünen Provokateure ruinieren unser Land die geben erst Ruhe wenn alles am Boden liegt

  9. Mephisto sagt:

    Die Folgen von Corona sind schon teilweise heftig

  10. Hornisse sagt:

    Noch nicht gewußt?Grüne und Linke sind doch Geist und Verstand resistent

  11. HLL sagt:

    Es geht voran an der A 143.
    Hier vor ein paar Wochen:
    https://m.youtube.com/watch?v=dLMzewh3vy8

  12. 10010110 sagt:

    Investitionen in die Autobahnen und auch in die Bundesstraßen gehen mit einem verbesserten Umwelt- und Lärmschutz […] einher.

    Haha, na klar. Mehr Straßen = mehr Umweltschutz. Selten so gelacht. Und Dieselmotoren reinigen die Luft. 🤦‍♀️

    Investitionen in die Autobahnen und auch in die Bundesstraßen gehen mit […] einer Verkehrsbündelung einher.

    Wenn dafür der Verkehr grundsätzlich immer mehr wird, dann nützen auch eine Bündelung und noch so viele Umgehungsstraßen nichts mehr. Dann brauchen die Leute Autos, um erstmal auf die Umgehungsstraßen zu kommen und so wird wieder mehr Verkehr erzeugt. Einmal mehr zeigt sich hier das Jevons-Paradoxon: höhere Effizienz führt zu mehr Nutzung und macht jegliche Ersparnis wieder zunichte. Aber das kann man noch so oft wiederholen, die Hohlbirnen von der Regierung wollen es einfach nicht schnallen.

    Nicht alle Güter können per Schiff, Bahn oder Flugzeug transportiert werden. Der überwiegende Teil des Transports von Gütern erfolgt mit Lastkraftwagen, um die Wirtschaftskraft Deutschlands am Laufen und vor allem auch am Leben zu erhalten.

    Wenn man es nichtmal versucht, dann geht es natürlich auch nicht. Ein Blick in die Schweiz zeigt, dass es geht, wenn man nur will.

    Mann, ich kriege schon eine Gehirnerschütterung von so viel Kopfschütteln. 🤦‍♀️

    • Krissi sagt:

      „Ein Blick in die Schweiz zeigt, dass es geht, wenn man nur will.“

      Schweiz: 8.57 Millionen Einwohner, 41.285km²

      Deutschland: 83.166.711 Millionen Einwohner, 357.582km²

      „Mann, ich kriege schon eine Gehirnerschütterung von so viel Kopfschütteln. „

      • Gandalf sagt:

        Macht in CH eine Einwohnerdichte von 208 EW/km² und in D 233 EW/km².
        Damit ist die Einwohnerdichte in D sogar noch etwas höher, was einen vernünftigen ÖPNV und Güterverkehr auf der Schiene umso effizienter macht.

    • Texas sagt:

      Natürlich können neue Strassen Umweltschutz bedeuten! Umgehungsstraßen bedeuten weniger innerstädtischen Verkehr und damit weniger Staus und weniger Umweltbelastung.

      • 10010110 sagt:

        Eben nicht, das ist ja genau der Trugschluss. Die ganzen „Umgehungsstraßen“ in Westdeutschland seit den 60er Jahren haben nicht zu einer Abnahme des Verkehrs geführt, sondern zum genauen Gegenteil. Es gibt heute mehr Staus als jemals zuvor. Wo ist da der Umweltschutz?

        • Matze sagt:

          Du wirst mit dieser Polemik keinen Blumentopf gewinnen.
          Die Anzahl der PKWs ist seit den 60er Jahren deutlich gestiegen. Das liegt daran, dass heute viel mehr Frauen arbeiten müssen, um ihre Familie zu ernähren. Da nicht jeder Arbeitsplatz vor der Haustür liegt muss man längere Wege in kauf nehmen, die man aus Zeitgründen (kannst du dir halt nicht vorstellen, dass es Menschen mit Familie gibt) mit dem Auto zurücklegt.
          Und für Leute die es nicht beim ersten mal verstehen können, noch einmal. Es ist im Raum Halle nicht mit einem deutlichen Anstieg von PKWs zu rechnen, wenn eine Umgehungsstraße gebaut wird. Den wirtschaftlichen Aufschwung aus den 60er und 70er Jahren wird es nicht dadurch geben. Damit entlastet diese Umgehungsstraße die Stadt enorm. Deine Annahmen sind ein Trugschluss.

  13. Verkehrsmann sagt:

    Es ist schon ernüchternd, wenn man hier mal die Kommentare liest. Zunächst braucht eine gesunde Demonkratie Vertreter aller Interessen der Bevölkerung in der Politik – da helfen Forderungen zur Abschiebung und Vergleiche zu „Ökoterrorismus“ wenig. Zweitens ist „Toleranz“ für einige wohl ein Fremdwort, gerade wenn es um vermeintliche Beschneidungen Ihrer „Freiheiten“ geht.

    Die Feststellung, dass man durch Straßenbau auch mehr Verkehr erzeugt ist nicht neu und in der Fachwelt bekannt. Aber der Michl gibt ja gerne in einer „Ich habe zwar keine Ahnung, aber ich finds blöd und motze jetzt mal richtig“-Manier seinen Senf zu allem. Ein trauriger Spiegel der Gesellschaft.

    Der Vorschlag ist meiner Meinung nach diskutierenswert und hat auch nichts mit der Zerstörung von Wirtschaftsstandorten zu tun – auch dazu gibt es bereits mehr als eine Studie.

  14. Grobi sagt:

    @Verkehrsmann
    dann stell dir doch mal vor, die Straßen der DDR wären so wie sie waren erhalten geblieben – kein Neu- oder Ausbau
    toll nicht wahr !
    ich denke nur an die Reise von Halle nach Magdeburg über die Dörfer und Städte
    also bitte Realismus bewahren
    und an alle Anderen – engagiert Euch und laßt den Weltfremden nicht die Bühne allein.
    Das ist dasselbe wie mit der AfD – nicht nur meckern, sondern gegenhalten

    • 10010110 sagt:

      ich denke nur an die Reise von Halle nach Magdeburg über die Dörfer und Städte

      Es wurde aber zu DDR-Zeiten auch insgesamt weniger Auto gefahren, von daher relativiert sich das auch wieder. Und die Reise mit dem Zug von Halle nach Magdeburg ist immernoch die gleiche.

      Man kann die Wirtschaft auch auf anderem Wege voranbringen, das muss nicht zwangsläufig alles mit dem Auto passieren. Aber am Ende der DDR wollte ja auch keiner mehr auf die Reformer hören, da wollten alle nur möglichst schnell Westgeld im Verhältnis 1:1 und Massenkonsum. Die Resultate sehen wir jetzt.

      • Krissi sagt:

        „Man kann die Wirtschaft auch auf anderem Wege voranbringen, das muss nicht zwangsläufig alles mit dem Auto passieren.“ Nordkorea zeigt das es auch ohne Auto geht!

      • mirror sagt:

        „Die Resultate sehen wir jetzt.“

        Sanierte Altlasten, Saubere Flüsse, weniger Dreck in der Luft und bei all diesen schlechten Resultaten auch noch 30% weniger CO2. Die Resultate können sich sehen lassen.

        • 10010110 sagt:

          Ja, weil dank vieler moderner Autobahnen alle dreckigen Arbeiten ins Ausland ausgelagert wurden und die produzierten Waren nun schneller durch unser Land hindurch zu den Seehäfen transportiert werden können.

          • mirror sagt:

            Es liegt wohl eher an den vielen Milliarden bösem Kapitalistengeld, mit denen die Umweltverbrechen der Genossen saniert wurden.

  15. TheDuke sagt:

    Der Bau der A143 dauert ja länger als der Bau des BER :D. Wußte gar nicht, dass das geht 😀

  16. farbspektrum sagt:

    „Zweitens ist „Toleranz“ für einige wohl ein Fremdwort, gerade wenn es um vermeintliche Beschneidungen Ihrer „Freiheiten“ geht.“
    Am ehesten bei den Grünen. Wir haben bisher Glück gehabt, dass sie in der Minderheit sind, obwohl einzelne wirtschaftszerstörende Unterminierungen erfolgreich sind.

  17. max sagt:

    Letzens hat sich hier noch jemand beschwert, dass das Arbeitsamt einen täglichen Arbeitsweg von 100km als zumutbar einstuft. Wenn weiterhin Autobahnen bejubelt werden werden bald 150km als zumutbar eingestuft werden.
    Gleichzeitig verschwinden immer mehr Geschäfte. Wer braucht schon 5 kleinere Baumärkte jeweils in Halle und Magdeburg wenn man aufgrund einer super Autobahnanbindung einen einzigen riesigen Baumarkt zwischen Halle und Magdeburg errichten kann. Dann fährt man halt eine Stunde bis hin … Und dann wird sich wieder aufgeregt, dass der Tag nur 24 Stunden hat und es in der Region nicht genug Arbeitsplätze gibt.

  18. Rainer Wendel sagt:

    Nicht durch Strassen gibt es mehr Verkehr. Mehr Verkehr gibt es durch mehr Kraftfahrzeuge.

    Vorschlag: Die Politik beschränkt den Autoverkauf.

    PKW gibt es pro Familie aller 10 Jahre und LKW nach einer Nutzdauer des alten von 1.000.000 km. (Die alten KFZ sind nach der Dauer ersatzlos einzuziehen, nicht das sich ein Schwarzmarkt entwickelt.)
    Für Personen unter 25 Jahren gibt es nur Fahrräder, für Senioren gibt es bei Bedarf nur Rollstühle.

  19. Gerni sagt:

    Was fällt den Grünen, noch ein vollkommen Weltfremd mit diesen Irrsinnigen Vorschlag.
    Brauchen wir diese Geisteskinder, ich glaube nicht.

  20. Halles Katze sagt:

    Diese Partei in der Spinatfarbe wird immer unsympathischer und dümmer und auch das Volk und die Kommentare hier werden immer dümmer … !
    Was soll nur aus der folgenden Generation werden …

  21. Bürger für Halle sagt:

    Der Vorstoß der Grünen ist überfällig und richtig. Dass Herr Scheurell (CDU) die Interessen der Bau-und Autolobby vertritt, dürfte nicht verwundern. (die Ausführungen von Herrn Grube (SPD) ähneln sich hier auf fast schon gespenstische Weise) Wie wäre es denn, sich einfach mal um die Belange der Bevölkerung zu kümmern, die hier in Zukunft (über)leben muss. Dass es mit Bebauung und Flächenversiegelung nicht so weiter gehen kann, weiß auch die CDU. Ob sie auch weiß, dass immer mehr Menschen die Nase voll haben, von Lärm, Unfallgefahr, Umweltzerstörung, schlechter Luft? Schaut man sich die Zahlen vom Umweltbundesamt an, wieviel wertvoller Boden jedes Jahr verloren geht, kann einem angst und bange werden. Durch die hohe Flächenversiegelung wird die Klimakatastrophe mit steigenden Temperaturen, Extremwetter, Artenverlust usw. weiter angeheizt. Land wird auch dringend für nachhaltige, regionale Landwirtschaft gebraucht, Flächen sind aber endlich und dürfen nicht weiter zubetoniert werden. Wollen wir die Klimaziele noch einigermaßen erreichen, dann ist ein schnelles Umlenken dringend geboten, gerade beim Straßenbau. Ein Blick vor die eigene Haustür reicht: Obwohl erwiesen ist, dass die Autobahn A 143 mehr Verkehr, gerade auch für Halle mit sich ziehen wird, FFH -Gebiete zerstören wird, Boden und Landschaft für immer vernichtet werden, hält man weiter am Bau fest, mit jetzt schon ersichtlichen desaströsen Folgen. Mehr Straßen = mehr Verkehr = mehr CO2. Es ist unverantwortlich, ja ich muss es einfach schreiben: – ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit – dass man die Bau – und Autolobby befriedet, dafür aber alles – was für die Menschheit wichtig ist und noch viel wichtiger sein wird, opfert. Alle. die hier mit Kommentaren gegen Straßen-Baustop bzw. Verkehrswende wettern, empfehle ich: Informiert euch. Alle Informationen über Klimawandel, Zersiedlung, Flächenverbrauch, Verkehrszunahme durch immer mehr Straßen, das größte Artensterben usw. sind einsehbar. Alles ist bekannt und wissenschaftlich unumstritten. Keiner kann sagen, er habe von nichts gewusst. Fazit: Die Grünen müssen in ihrer zukunftsweisenden Position bestärkt werden. Für uns Hallenser und die Bewohner des Saalekreises wünsche ich mir natürlich zuerst einen Baustop für die A 143. Dass das nicht leicht werden wird, das ist klar. Bündnis 90 /Die Grünen müssen wieder verstärkt eine Umweltpartei werden. Weite Teile der Bevölkerung würden sie unterstützen. Wann ? Jetzt!

  22. Wolle sagt:

    Die Verhinderer-Partei tut Mal wieder alles, um Deutschland auf das Niveau eines Entwicklungslandes zurück zu setzen.

  23. ronny sagt:

    wählt doch einfach diese Grünen nicht, die machen doch schon 40 Jahre schlechte Politik, aber was soll man auch von einer Bande Hausbesetzer erwarten

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