Ein Hauch von Bundesliga in der Saalestadt: Gleich zwei Nachwuchsturniere fanden am Wochenende in der SWH-Arena statt
Es roch nach großem Fußball an diesem Wochenende in Halle-Neustadt. Wo sonst der Handball dominiert, zauberten am Samstag und Sonntag die Stars von morgen auf dem Parkett. Die SWH-Arena wurde zum Schauplatz zweier hochkarätiger Nachwuchsturniere, die nicht nur sportliche Klasse, sondern auch besondere Geschichten boten.
Insgesamt rund 350 junge Talente tummelten sich an den beiden Turniertagen in der Arena. Der Samstag stand dabei ganz im Zeichen des 27. SWH-Halle(n)fußball-Juniormasters, gefolgt vom Hallenfußball Junior-Cup der Saalesparkasse am Sonntag. Das Teilnehmerfeld las sich dabei wie die Tabelle der Bundesliga: Der Nachwuchs des FC Bayern München, SV Werder Bremen, 1. FC Union Berlin und FC Hansa Rostock gab sich die Klinke in die Hand. Auch internationale Gäste wie der dänische Erstligist Randers FC sorgten für europäisches Flair in der Saalestadt.
Gastfreundschaft, die verbindet
Doch nicht nur auf dem Platz, auch daneben zeigte sich Halle von seiner besten Seite. Das Besondere an diesen Turnieren ist die enge Verzahnung von Profi-Nachwuchs und regionaler Fußballkultur. Die weit angereisten Top-Teams übernachteten nicht etwa anonym in Hotels, sondern wurden von Vereinen aus der Region aufgenommen.
Ein Beispiel für diese gelebte Sportkameradschaft: Die Talente des FC Bayern München waren beim SV Blau-Weiß Dölau zu Gast, während der Nachwuchs des FC Hansa Rostock beim VfL Halle 96 untergebracht war. Diese Begegnungen abseits des Spielfeldes schaffen oft Verbindungen, die länger halten als die 90 Minuten (oder die 10 Minuten in der Halle) auf dem Platz.
Ein besonderes Ausrufezeichen aus Sondershausen
Für das vielleicht größte Herz auf dem Hallenboden sorgte jedoch ein Team, das in dieser Konstellation ein absolutes Alleinstellungsmerkmal hatte: Die D-Jugend von Eintracht Sondershausen. Der Verein trat mit einer reinen Mädchenmannschaft („D-Juniorinnen“) an und stellte sich mutig der meist männlichen Konkurrenz der Nachwuchsleistungszentren.
Dass sie sich in der Vorrunde (unter anderem in einer Gruppe mit dem FC Bayern München) behaupten mussten, war eine riesige Herausforderung, die die Mädchen mit Bravour und Kampfgeist annahmen. Ihr Auftritt war ein starkes Signal für den Mädchenfußball und wurde vom Publikum mit viel Respekt honoriert.
Oberbürgermeister ehrt die Sieger
Den feierlichen Abschluss bildeten die Siegerehrungen, bei denen Halles Oberbürgermeister Dr. Alexander Vogt als Schirmherr am Samstag persönlich anwesend war. Er übergab die Pokale an die besten Spieler und Teams. Unabhängig davon, wer am Ende den größten Pokal in die Höhe stemmen durfte – sei es ein Favorit wie Bayern München oder ein Überraschungsteam – war das Wochenende vor allem ein Gewinn für den Jugendfußball in der Region.
Ein rundum gelungenes Wochenende
Das Wochenende in Halle (Saale) war ein voller Erfolg. Die Jugendlichen konnten nicht nur ihr Können unter Beweis stellen, sondern auch wertvolle Erfahrungen sammeln und sich mit den besten Mannschaften messen. Die SWH-Arena war an diesen Tagen ein echtes Zentrum für den Jugendfußball, und sowohl die teilnehmenden Teams als auch die Zuschauer genossen das Event in vollen Zügen. Die Organisatoren, darunter die Top Sport Werbeagentur, die in Halle auf eine lange Tradition im Bereich der Eventorganisation zurückblicken kann, hatten das Turnier perfekt vorbereitet. Der reibungslose Ablauf, die professionelle Betreuung der Teams und der familiäre Rahmen machten das Event zu einem Erfolg. Die SWH-Arena hat einmal mehr bewiesen, dass sie eine würdige Bühne für den „Hauch von Bundesliga“ bietet.
Nächstes Turnier schon in den Startlöchern
Schon in wenigen Wochen rollt das Leder erneut durch die SWH-Arena, denn am 6. Januar 2026 findet ab 15 Uhr hier der Halplus-Cup mit zehn Vereinen aus der Region statt.































































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