Erinnerung an Karl Meseberg: Zusatzschilder und Zeitzeugengespräch

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6 Antworten

  1. Mitteldeutscher sagt:

    Na ja… das man diesem Radikalbolschewiken Meseberg, in Halle/S immer noch huldigt, sagt viel über den Geist aus, der sich hier im Stadtmuseum und unter den halleschen SED-PDS-Linken, in der Geburtsstadt der späteren Frau Honecker erhalten hat. Einfach nur zum Gruseln, diese Geschichtsverfälscher.

    Auch das wahrlich unschöne Ableben/Absaufen des Bolschewiken Meseberg hat seine entsprechende Vorgeschichte, nämlich die nicht weniger bestialische Ermordung des Robert von Klüber an der Brücke zur Moritzburg.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Robert_von_Kl%C3%BCber

    Das und das ein Meseberg und seine Gesinnungsgenossen daran nicht unschuldig war(en), verschweigen aber damalige wie auch heutige Linke mit Vorliebe und sie verschweigen auch heute noch gerne, daß das Freikorps des General Maercker, nicht aus Dudeldei, sondern im offiziellen Auftrag, der damals offiziellen SPD-Reichsregierung in Halle/S einrückte, um Ruhe und Ordnung wieder her zu stellen.
    (Genau so, wie 2018 verschiedene Polizeikräfte aus mehreren Bundesländern zur geplanten Räumung der Hafenstraße 7 in Halle/S zusammengezogen wurden.)

    Radikale-Brutalo-Typen wie Meseberg, würde man heute unter dem Begriff „Angehöriger des schwarzen Antifa-Blocks“ einordnen.

    Radikalbolschewisten wie Meseberg, kochten damals ihr eigenes Süppchen, ordneten sich nicht mal den Anweisungen der s.g. Arbeiter- u. Soldatenräte unter, führten in Halle quasi ihren Privatkrieg, fanden aber in der Masse der Bevölkerung, die einfach nur ihre Ruhe haben wollte, keine Unterstützung.
    Kommunistische Rabauken und Haudraufs aus der USPD u. s.g. Spartakisten unter ihren Führern Luxemburg und Liebknecht, wollten einen Anschluß Deutschlands, an das gerade kommunistisch gewordene Sowjetrussland, als sowjetische Teilrepublik erzwingen.

    In den frühen 1920er Jahren gab es noch mal so einen Spinner, der, angeblich ohne Auftrag der Bolschewiken, Mitteldeutschland in Brand stecken sollte/wollte, ein gewisser Max Hoelz/Hölz.
    Aber auch dem folgte die Masse der mitteldeutschen Arbeiter nicht und den haben dann seine eigenen, vielgelobten sowjetischen Gesinnungsgenossen, wie einen reudigen Köter, in der Oka, einem Nebenfluß der Wolga, ertränkt.

    Meistens sterben also die Radikalen, dann auch selber einen radikalen Tod.

    Nun bin ich mal gespannt, ob dieser Beitrag auch wieder komplett weggelöscht wird.

  2. Tüp sagt:

    deine vergleiche sind einfach unzureichend.
    die vorstellungen über die spartakisten waren bedeutend martialischer als deren tatsächliche bedeutung und größe. die parteiischen zeitungen dieser zeit lassen sich nicht so plakativ, wie sie das hier versuchen, reproduzieren. ein vielleicht ansprechender vergleich sind bspw. die „fake-news“. das, was sich damals unter den bolschewisten vorgestellt wurde, war fern jeder realität.
    das es mit und wegen noske zu konflikten kam, ist ein problem der proletarischen und soldatischen bewegungen, und kein beweis für die politische unmöglichkeit der uspd.
    „ruhe und ordnung“ war der ruf damals, gerne mal das buch von ernst ottwalt dazu lesen.
    um mehr zu erfahren und differenzierte als der mitteldeutsche und vielleicht auch ich:
    https://www.deutschlandfunk.de/geschichte-aktuell-novemberrevolution-1918-der-umkaempfte.724.de.html?dram:article_id=432859

  3. Mitteldeutscher sagt:

    @Tüp

    Ich glaube nicht, daß ich mit Ihnen schon rote Schweine gehütet, oder Ihnen ein „Du“ angeboten hätte.

    Zeitzeugen sind immer noch das Beste, was einem passieren kann, doch meinen Sie nicht, daß es im Jahre 2019 etwas zu spät ist, noch lebende Zeitzeugen aus dem Jahr 1918 beizubringen?

    Ich hatte das Glück, daß mich Geschichte und gerade auch die Geschichte meiner Heimatstadt Halle/S, schon in frühester Kindheit interessierte und es zu der Zeit noch keine Computer und Mobiltelephone gab. So hatten wir Kinder zwischen Reileck, Volkspark Giebichenstein und Zoo auch noch Gelegenheit, uns mit unseren Großeltern, Urgroßeltern und den alten Nachbarn zu unterhalten.
    Es gab noch Bänke vor den Häusern, auf denen die Alten saßen.

    Und siehe da, deren Erzählungen und Eigenerlebnisse, stimmten irgendwie so gar nicht mit dem kommunistischen Kindergarten- und Schul-Gesülz vom megaroten Halle/S und dem oberrevolutionären, klassenbewussten, halleschen Proletariat überein…

    Den vermeintlich strammen Rot-Front-Kämpfer Weineck hatten die damals Alten, komischer Weise alle als versoffenen Asozialen in Erinnerung, der mit seiner Tröte immer dort auftauchte, wo es Freibier gab oder sonstwie Berammlung war.

    Und die Masse der überlebenden Frontsoldaten des 1. Weltkrieges, die 1918 nach Halle/S zurückkehrten, wollten, nach den Aussagen meiner Großeltern und Urgroßeltern, damals nur noch eins: sich ordentlich waschen und einfach nur in Ruhe schlafen, schlafen, schlafen und Weihnachten in Frieden feiern.

    Denen und deren Familien stand im Nov./Dez.1918 und danach, der Sinn nicht nach bolschewistischer Weltrevolution a`la Luxemburg & Liebknecht und nicht der Sinn danach die Geschäfte und Läden der Innenstadt zu plündern und zu zerdeppern. Das alles waren aufgehetzte Typen wie Weineck, Meseberg und anderes bolschewistisches Gesindel aus dem Lumpenproletariat.
    Die Masse der Hallenser hielt sich zurück und unterstützte die Bolschewiken eben gerade nicht!

    Und über angeblich kilometerlange Trauermärsche vom Volkspark zum Südfriedhof für einen Bolschewiken Meseberg, hat mir keiner meiner Familienangehöriger oder andere Zeitzeugen je berichtet.

  4. Tüp sagt:

    Was denn nun: die ganzen Leute auf der Straße und vor den Häusern oder nur deine Sippe?

    Übrigens lügt niemand so wie ein Zeitzeugen.

  5. Mitteldeutscher sagt:

    Mahlzeit.
    @Tüp, Sie sollten nicht einfach nur die KPD-SED-PDS-LINKE-Propagandamärchen nachplappern, mit denen sich die Bolschewiken nach 1945, bzw. ab 1949, die Geschichte nach ihrem Gutdünken zurechtbogen und zurechtlogen.

    Meseberg und Konsorten haben (sprichwörtlich) zum Schwert gegriffen, dieses auch todbringend gegen andere Menschen eingesetzt und Meseberg und Konsorten sind durch das Schwert zu Tode gekommen. Aus, Schluß und Ende.

    Meseberg war kein Held, Meseberg war das, was man heute gemeinhin als politischen Terroristen bezeichnet und wofür man das SEK anfordert.

    „Nie war der Mob so zügellos wie in Halle.“
    https://www.mz-web.de/halle-saale/novemberrevolution-1919–nie-war-der-mob-so-zuegellos-wie-in-halle–32129702

  6. Tüp sagt:

    Das ist ne Quellenwiedergabe und keine historische Einordnung. Also ein propagandamärchen, wie du es den linken vorwirfst. Das muss doch auffallen

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