Fahrradmarkierungen in der Geiststraße

35 Antworten

  1. stvo 7 3c sagt:

    Was ist mit dem rechtsfahrgebot in der StVO!?!!?!!

    • Kronprinz sagt:

      Wenn Sie den § 7 Abs. 3c StVO aufgrund Ihres obskuren Namens meinen, der trifft eine Regelung für Situationen außerorts.

      Falls Sie insgesamt den § 7 StVO meinen: Das Zauberwort heißt KRAFTFAHRZEUGE 😎

      Ist Ihre Frage/Ausrufezeichen (hier noch jeweils ein paar von jeder Sorte hinzudenken) damit erledigt?

    • Seb Gorka sagt:

      Das ist in stvo 2 2 geregelt.

    • 10010110​ sagt:

      „Das Rechtsfahrgebot bedeutet nicht äußerst rechts oder soweit technisch möglich (BayObLG VRS 62, 377), sondern angemessen weit rechts unter Einhaltung von etwa 1 m zum rechten Fahrbahnrand (OLG Frankfurt/M. VRS 54, 300; BayObLG VRS 61, 55; VRs 62, 379).“

      Nun miss mal nach, wieviel Platz zwischen parkenden Autos (mit potentiell sich öffnenden Türen) und der Straßenbahnschiene ist.

    • Ich tippe mal drauf, dass du Autofahrer bist? Da sind große Lücken in der Regelkenntnis weit verbreitet.

  2. Nobody sagt:

    „Zusätzlich dienen die Piktogramme auch als Hinweise für die Autofahrer.“

    Viel wichtiger wäre mal ein Hinweis an die Straßenbahnfahrer, das die nicht immer versuchen die – teils bergauf echt langsamen Radler wegzuklingeln.

  3. Lotta Friedrich sagt:

    Piktogramme bedeuten Radweg, also haben da Autos und Straßenbahnen gar nix zu suchen

    • Philipp Schramm sagt:

      Das ist absoluter Bullschitt.

      Nur weil irgendwo ein Piktogramm eines Fahrrades ist, heiß das nicht, das dort andere Verkehrsteilnehmer „nichts zu suchen“ hätten.

      HIer ist es eher so, das die Piktogramme der Sicherheit dienen. Abgesehen davon, verkehrt die StraBa hier auf ebenerdigem Grund mit der Fahrbahn, also hat sich die StraBa hiedr auch an die StVO zu halten, sprich max. 30 km/h.

      Sollte sich jetzt ein Radfahrer vor der Bahn befinden, MUSS der StraBa-Fahrer “ hinterher tuckeln“, ob ihm das passt oder nicht.
      Klingelt er den Radfahrer „beiseite“, begeht er eine Nötigung und das ist strafbar.

      Apropo Piktogramme:

      Du solltest auch den Unterschied machen, ob es sich, wie z.B. am neuem Joliot-Courie-Platz in Richtung Opernhaus um einen „Radfahrstreifen“ (gestrichelte Linie mit Piktogrammen für Radfahrer), oder um einen „Radfahrschutzstreifen“, wie z.B. in der Torstraße (dicke durchgezogene Linie mit Piktogrammen für Radfahrer) handelt.

    • Falko sagt:

      Es gibt auch noch den sogenannten Schutzstreifen für Radfahrer aka Angebotsstreifen.

    • 10010110​ sagt:

      Das ist falsch.

  4. Insider sagt:

    Man sollte schon etwas Ahnung haben, bevor man hier so etwas loslässt. Radfahrer müssen Abstand zu parkenden Autos halten, sie können hier gar nicht anders, als zwischen den Gleisen zu fahren.
    Ansonsten gibt es (zumindest noch) einen benutzungspflichtigen Radweg bergauf. Da darf kein Radfahrer auf den Gleisen sein.

  5. HansimGlueck sagt:

    Ging das nicht letztes oder vorletztes Jahr „nicht“, als das irgendwer gefordert hatte?

    • Seb Gorka sagt:

      Geht es noch unkonkreter?

      • HansimGlueck sagt:

        Das wäre deine Kernkompetenz.
        Bei HalleVerkehrt findest du die Forderung in einen Artikel zur Geiststraße von 2017.
        Welche Fraktion sich damals drangehängt hat, bekomme ich zwei Jahre später nicht mehr zusammen.

        • Seb Gorka sagt:

          Wenn du nicht mal selbst zusammen bekommst, was du eigentlich meinst und wissen willst, wird dir deine Frage wohl niemand beantworten können.

          In der damaligen Antwort der Stadtverwaltung zur Frage bei „Sag’s uns einfach“ wird ein „geht nicht“ jedenfalls nicht erwähnt.

    • 10010110​ sagt:

      In Halle geht immer alles erstmal „nicht“, bis einer der Verwaltung in den Arsch tritt.

    • geraldo sagt:

      Seitdem es diese Piktogramme am verhunzten Joliot-Curie-Platz gibt sind der Stadt die Argumente ausgegangen *lach*

    • Es gab seinerzeit einzelne Stimmen aus der Verwaltung, die aus nicht genauer erklärten Gründen etwas gegen „Gepinsel“ auf der Fahrbahn hatten. Möglicherweise, weil es wartungsaufwändig ist – das ist aber nur eine Vermutung.

      Insgesamt ist 2 Jahre Reaktionszeit nicht direkt beeindruckend, aber immerhin sind die Zeichen jetzt vorhanden und werden auch an anderen Stellen eingesetzt.

      Zwischen dem getroffenen und bestätigten Beschluss, Höhenunterschiede auf Radwegen nicht mehr 2m, sondern 4m lang zu machen, lagen auch einige Jahre und mehrere größere Bauprojekte (Steintor, Böllberger Weg, …).

  6. Torsten sagt:

    Noch nie erlebt ein Wegklingeln. Theoretisch dürfte ein Radfahrer nur selten vor einer Bahn auftauchen, wenn man korrekt an den Enden der Geiststr einfährt. Maximal ein „Quereinsteiger“ taucht dann mal auf.

    • geraldo sagt:

      Noch nicht selbst erfahren, aber schon gesehen und gehört. Auch drängelnd dicht auffahren hab ich schon mehrfach gesehen (Bernburger, Geiststraße). Angeblich sind der Stadt da ja auch keine Probleme bekannt, das Statistische Landesamt hingegen kennt in 2018 beide Straßen als Unfallschwerpunkte.

      • Seb Gorka sagt:

        Wegen drängelnder oder „wegklingelnder“ Straßenbahnen? Ganz sicher nicht.

        Wo genau warst du, als du das gesehen oder nur gehört hast?

        • eseppelt sagt:

          stell Dich mal beispielsweise an die Mansfelder Straße und beobachte

          • Seb Gorka sagt:

            Mache ich. Da werde ich zwar ganz wenig von Geschehnissen in der Geiststraße mitbekommen, aber vielleicht lässt es sich ja übertragen, wenn auch keine Linie durch beide Straßen fährt.

            Ich hatte bereits etliche Male auf der Elisabethbrücke (beide Richtungen) eine Bahn hinter mir. Geklingelt oder gar gedrängelt wurde aber noch nie. Gibt es eine besonders empfehlenswerte Stelle? Müsste ja dann dort sein, wo es keine Haltestelle und keinen Radweg gibt. Da kommt wiederum nicht viel in Frage…

        • Dichtes Auffahren ist in der Geiststraße mindestens vor einem Jahr noch an der Tagesordnung gewesen. Da reicht es schon, mal zu trödeln und mit 20 km/h vor der Bahn langzufahren. Es ist nirgends in der StVO verboten, langsam Rad zu fahren.

    • Es geht hier eher um Radfahrer, die langsamer als 30 km/h fahren. Oder Straßenbahnen, die schneller als 30 km/h fahren.

      • Seb Gorka sagt:

        Hast du denn schonmal so ein Wegklingeln (selbst) erlebt? Also ein Klingeln, dass den Radfahrer (dich) dazu veranlasst hat, anzuhalten, abzusteigen und die Fahrbahn bzw. die Gleise zu verlassen?

        Straßenbahnen dürfen in der Geiststraße auch nur 30 km/h fahren. Die habe ich noch nicht mal klingeln hören, wenn sich Trudchen beim Ein- oder Ausparken besonders umständlich anstellt, die Müllabfuhr den Müll abfährt, Kuriere und Taxis ein- und ausladen oder eben Radfahrer mit „nur“ 20 km/h die entscheidenden 200 Meter „schleichen“. Auch hier (wie in der Mansfelder) spielt die Haltestellendichte eine entscheidende Rolle beim Konfliktpotenzial.

        • Philipp Schramm sagt:

          @Seb Gorka

          Ich habe es schon mehrfach erlebt, sei es als Fußgänger oder Insasse der fahrenden Straßenbahn.

          Auch habe ich es schon erlebt, das die Bahnen schneller als die erlaubten Tempo 30 gefahren sind. Wenn du jetzt fragen willst, wie ich das festgestellt habe? Ganzn einfach, am Abstand zwischen Starßenbahn und mir, wobei sich die Straßenbahn immer weiter von mir entfernt hat. Die Bahn fuhr mir voraus.

          Selbst in der neu sanierten Gr. Steinstraße, insbesondere der Abschnitt zwischen Joliot-Courie-Platz und Kleinschmieden (Tempo 20 Zone), fahren die Bahnen schneller.

          • 10010110​ sagt:

            Joliot-Courie-Platz

            Bist du auch für die Beschriftung des Wegweiserschilds in der Bernburger Straße verantwortlich? Da ist der Name nämlich genauso falsch geschrieben.

  7. Dala sagt:

    Hier mal was zum Diskutieren. STVO § 2 Absatz 3
    Fahrzeuge, die in der Längsrichtung einer Schienenbahn verkehren, müssen diese, soweit möglich, durchfahren lassen.
    Also als Radfahrer mal nach rechts in eine Lücke fahren ( habe ich sogar schon in der Praxis gesehen) um die manchmal 100 Fahrgäste der Straßenbahn pünktlich an ihr Ziel kommen zu lassen.

    • Seb Gorka sagt:

      Wenn es nicht möglich ist, kommen die 2000 Fahrgäste genau so pünktlich an ihr Ziel. Seltsam.

    • geraldo sagt:

      Das mag theoretisch richtig sein, aber praktisch gibts in der Geiststraße so gut wie keine Lücken, außer am Kehr-Tag.

      • 10010110 sagt:

        Na doch, ein paar Hofeinfahrten gibt es, wo immer ein bisschen Platz zum Ausweichen wäre.

        • Achso sagt:

          Da muss der Radfahrer aber erst mal abbremsen. Ob das dem Zweck dient?

          • geraldo sagt:

            Abbremsen. Und übers Gleis im stumpfen Winkel fahren. Bei regenfeuchtem Pflaster und mit drängelnder Straßenbahn im Nacken.
            So wird aus Rücksicht Selbstmord.

          • Genussfahrer sagt:

            Die StVO ist keine Empfehlung und das befolgen keine Rücksicht, sondern Pflicht. Mehr natürliche Auslese kann aber auch nicht Schaden.

            Aber ich versuch es beim nächsten Knöllchen mal mit deiner Taktik. War zu nass und rutschig um langsam zu fahren.

          • Seb Gorka sagt:

            Spätestens daran solltest du erkennen, dass die Geschichten vom „Wegklingeln“ mindestens stark übertrieben sind. Wenn es trotzdem mal klingelt, hat das ja vielleicht berechtigte Ursachen. Aber Straßenbahnfahrern so viel Blödheit zu unterstellen, zu klingeln, wo es keine Ausweichmöglichkeiten gibt und sich so selbst Hindernisse zu schaffen, dazu gehört auch viel „guter“ Wille. Und immer wieder: Durch die Haltestellen in der Geiststraße muss man die Bahn meist (illegal) überholen, um überhaupt vor ihr und auch noch „im Weg“ sein zu können.

  8. Jürgen Häckel sagt:

    Bin in Halle geboren. 1961. Wohnte in der Geist Str 41 (gibt’s nicht mehr). Wir hatten nie ärger mit der Straßenbahn.

  9. geraldo sagt:

    „Was sit „auffahren“, wie dicht ist „dicht“? Tatsächlich, nicht gefühlt. Letzteres kenne ich (s.o.) und ich weiß, dass das nicht immer angenehm ist, aber eben auch nicht immer „zu dicht“.“

    Zu dichtes Auffahren heißt, dass man nicht den notwendigen Sicherheitsabstand einhält und bspw. im Falle eines Sturzes des Radfahrers, mit dem man im Gleisbereich durchaus rechnen kann und muss, nicht mehr rechtzeitig anhalten kann.

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