Klimaschützer demonstrieren gegen den Planungsausschuss und für Autofreie Altstadt

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54 Antworten

  1. Kritiker sagt:

    Aber es steht keiner von den Betroffenen einer autofreien Altstadt auf dem Markt!
    Die, welche demonstrieren sind es nämlich in der Mehrheit NICHT!

    Ich schlage vor, mit einem autofreiem Paulusviertel zu beginnen! Dort gibt es eine sehr überschaubare anzahl von Gewerbe und dort würden leere Straßen wirkich die Lebensqualität erhöhen. In der Innenstadt reicht es aus, eine autoarme auf das Notwendigste für Anwohner und Gewerbe beschränkt

    • rupert sagt:

      @Kritiker

      Zitat: „Dort gibt es eine sehr überschaubare Anzahl von Gewerbe und dort würden leere Straßen wirkich die Lebensqualität erhöhen.“

      Stimmt.
      In der kleinen Uli würde das sicher gar nix bringen.
      Da müssen schon Autos stehen und fahren für die Lebensqualität.

      Nicht.

      • mirror sagt:

        Was spricht dagegen, dass die die Grünen in Ihrem Paulusviertel für die autofreie Zone werben und den anderen beweisen, wie es geht? Man muss nicht immer bei den anderen anfangen, erst mal vor der eigenen Haustür kehren. Fürhrung durch Vorbild.

        Wir schauen uns dann gerne alle gemeinsam an, ob und wieviel die Vermögenswerte in Form von Eigentumswohnungen der Beamten/Angestellten im höheren Dienst in den Keller gehen.

        • rupert sagt:

          @mirror

          Was dagegen spricht?
          Nun,
          das Ausgangsproblem? Autos in der Altstadt.

          Aber gern.
          Paulusviertel auch autofrei! Breite und glatte Radwege und Platz für den Lieferverkehr und tatütata und so.
          Da bin ich doch der letzte, der nein sagt.

          PS: Ihr Sozialneid ist angekommen 😉

  2. Ratsam sagt:

    Ich finde nur Facebook- und Twitter-Account von FFF Halle. Übrigens beides Dienste, welche weltweit riesige Rechenzentren unterhalten. Welche Rechtsform hat eigentlich FFF Halle und haben die eine landungsfähige Adresse? Wenn nicht, warum unterhält man sich überhaupt mit denen?

    • Ratjohn sagt:

      Zum ersten Satz: Und?
      Zum zweiten Satz: Ist bekannt, und?
      Zum dritten Satz: Adressen können nicht landen.
      Zum vierten Satz: Weil es um Inhalte geht und nicht um deine billigen Ablenkungs-/Diffamierungsversuche.

  3. mirror sagt:

    Mit den tollen Argumenten und wissenschaftlicher Absicherung müsste es den Kids doch gelingen, Ihre Eltern, Oma und Opa, die Eltern ihrer Freunde, die Freunde in den Vereinen, etc. zu überzeugen, dass alle das Auto abschaffen. Da wäre richtig viel geschafft.

    Gelingt es nicht im engsten Bekannten- und Freundeskreis, sind die Argumente offensichtlich nicht gut genug. Ergo die Zeit nutzen und das Thema nochmals erarbeiten. Ohne Fleiß kein Preis.

    • 10010110​ sagt:

      Es reicht schon, dass sie ihre Verwandtschaft davon überzeugen, dass sie nicht mit dem Auto in die Altstadt fahren sollen. Aber woher weißt du denn, dass sie das nicht sogar schon längst getan haben?

      Ich lese da Neid heraus, dass diese Leute nicht die Hälfte ihrer Lebenszeit dafür verschwenden müssen, um nur für die Finanzierung dieses Klotzes am Bein namens „Auto“ zu arbeiten.

    • Mamor sagt:

      Es ist halt schwer einen Junkie von seinem Stoff runter zu kriegen. Nicht so einfach!

    • Demokratie sagt:

      So sieht eine wehrhafte Demokratie aus. Kriminellen die unbescholtene Bürger terrorisieren, wird konsequent entgegen getreten. Ich hoffe es macht auch in Deutschland Schule.

      • g sagt:

        bin dabei … hole schon mal Mistgabeln aus dem Baumarkt

        • Mamor sagt:

          Kann man das als Androhung und als Aufruf von und zur Gewalt verstehen? Das dürfte strafbar sein, g! Fällt dir nichts besseres ein als mit Gewalt zu reagieren? Hochgradig erbärmlich! @Demokratie Das hat auch mit Demokratie nichts zu tun. Es bleibt asozial und erbärmlich. Und sich dann noch als unbescholtenen Bürger darstellen. Ich suche immer noch den Witz

  4. Dirk Müller, Halle-Neustadt sagt:

    noch haben wir eine parlamentarische Demokratie. Und wenn in einem frei gewählten Stadtparlament ein Fachausschuß einen Beschluss fasst, dann gilt das erst einmal. Dagegen kann man sachlich und in dafür vorgesehenen Gremien argumentieren und bei Wahlen neue Mehrheiten anstreben.

    Aber wenn außerparlamentarische Gruppen so tun, als müsse eine parlamentarische Entscheidung durch Nötigung der Öffentlichkeit und teilweise auch mit Gewalt revidiert werden, dann wird deutlich, dass unsere demokratische Gesellschaft hier ein Problem hat.

    Vielleicht sollte die schweigende Mehrheit diesen aktionistischen Gruppen umgekehrt mal ein gesellschaftliches Signal entgegensetzen!

    Fridays for future oder Extinction-Rebellen sind in ihrer Wirkung auf das gesellschaftliche Zusammenleben nicht anders als die Pegida.

    • „nicht anders“ kann man beide nennen, wenn man keinen Unterschied sieht zwischen Hass, Hetze und Galgen auf der Seite von Pegida und wissenschaftlich gesicherten Erkenntnissen und internationalen Abkommen auf der Seite von FFF.

      Manche Menschen würden vielleicht lieber den Galgen wählen als in ein Physikbuch zu schauen, aber die Galgen und Hassrufe von Pegida sind keine freiwilligen Angebote.

      Ihre Panik vor der Realität ist einfach nur noch lächerlich.

      Demokratische Gesellschaften sollten sich auf der Basis ihrer Grundgesetze bewegen. Darin steht auch Paragraph 20a, und die Gerichte prüfen jetzt, ob die Regierung sich verfassungskonform verhält.

      • mirror sagt:

        Gretchenwissenschaft ist der Nährboden für Gewalt und Verfassungsbruch.

        • rupert sagt:

          @mirror

          Sie verunglimpfen hier ständig pauschal junge Menschen…

          • mirror sagt:

            Ich kritisiere die Alten, Öko-Populisten, die den Kids Halbwahrheiten ins Ohr blasen, nur weil sie selbst nur Überschriften lesen können und die dahinter stehenden Fachartikel nicht verstehen.

            Der Politik kreide ich an, dass sie dem Erziehungsauftrag nicht nachkommt und völlig falsche Thesen der Jugend nicht korrigiert.

        • Tina sagt:

          Reden Sie von Goethe? Totaler Unsinn was Sie hier von sich geben. Wahnsinn. Nie was mit Wissenschaft zu tun gehabt, jetzt hier aber den großen Max machen. Geht doch in die Sowjetunion, Leute! Die sind da auch alle eurer Meinung. Wir winken auch nochmal kurz. Dann hören auch endlich die Wahlerfolge der AfD auf.

      • farbspektrum sagt:

        „Demokratische Gesellschaften sollten sich auf der Basis ihrer Grundgesetze bewegen.“
        Das gilt auch für euch.

      • Rebell sagt:

        Wo wir bei den Gerichten sind, wie schaut es eigentlich mit deinen höchst Kriminellen Kameraden von Extinction Rebellion aus?

        Ich hoffe ja, das englische Modell macht hier Schule.

      • Dirk Müller, Halle-Neustadt sagt:

        meine Gedanken zu Mehrheitsentscheidungen und die Warnung vor denjenigen, die parlamentarische Mehrheitsentscheidungen durch Straftaten und Nötigung überwinden wollen als Panik zu bewerten, erinnert mich fatal an diejenigen, die lange keine rechte Gefahr wahrgenommen haben. Sind links und rechts etwa doch Brüder im Geiste?

        Unsere Demokratie muss wehrhaft bleiben und Linken und Rechten ein klares Nein entgegenhalten

        • HansimGlueck sagt:

          Dummerweise ist den Jugendlichen der Rest der Politik und irgendwelche Seiten ziemlich egal, da es ihnen allein um ihre Zukunft geht.
          Wenn sie sich dadurch schon genötigt fühlen, etwas zu tun, ist doch super.

          • Kobold4711 sagt:

            und es gibt ne Menge Jugendliche, die FFF nicht folgen. Es geht auch um ihre zukunft. Stehen die Ziele bon FFF jetzt über den anderen (Mehrheit)? Seltsame Sichtweise hast du.

      • W. Molotow sagt:

        Im Grundgesetz steht nicht, daß der Straßenmob der Legislative das Handeln diktiert.

    • Genussradler sagt:

      Man müsste einfach mal aufzeigen, was die Beschlüsse wert sind. Einfach künstliche Staus provozieren, indem man als Fußgänger, Radfahrer oder ÖPNV-Teilnehmer aufs Auto umsteigt, Teil des jetzt schon überlasteten Autoverkehrs wird und damit das System „Auto“ mit den eigenen Waffen komplett lahmlegen.

      Ganz legal und öffnet garantiert die Augen, dass solche Beschlüsse für den A…. sind.

      • Böllberger sagt:

        Einfach mal machen, die Anschaffungs – und Unterhaltskosten machen Sie dann zu einem ernstzunehmenden Demonstranten. Allerdings werden Sie feststellen, dass Sie in Halles Altstadt ziemlich gut rollen können, da der Autoverkehr dort durch Einbahnstraßen, Tempolimits, Parkverbote, Anwohnerzonen und Tiefgaragen eh schon sehr gut reguliert ist. Ich wohne übrigens fast direkt am Markt und habe mein selten benutztes Auto in einer Tiefgarage stehen. Ich empfinde die derzeitige Verkehrsregulierung völlig ausreichend und fair.

  5. benny sagt:

    Alles klar könnt ihr gerne machen ich halte dann mit dem Lkw am wasserturm und könnt dann den scheiß selber in die Läden tragen aber das kann nicht so lange dauern habe noch paar mehr Kunden viel Spaß dabei

    • max sagt:

      Dazu müsstest du zuallererst mal Lkw-Fahrer sein. Und dann würde dir auch relativ schnell auffallen, dass:
      1. PKW die Lieferzonen vor den Geschäften blockieren und
      2. die Lieferverkehr logischerweise ausgenommen ist von dem Fahrverbot.

    • Seb Gorka sagt:

      Noch dazu müsstest du dich ein wenig in Halle auskennen. Dann wüsstest du, dass die Altstadt nicht am Wasserturm beginnt und am Wasserturm auch nur schlecht zu parken ist. Ob du mit der Einstellung in Zukunft überhaupt noch „Kunden“ haben wirst, ist selbst in deiner ausgedachten Fantasiewelt unwahrscheinlich. Dein „Problem“ wird also zeitnah gelöst.

  6. Wilfried sagt:

    Wäre mal interessant zu wissen, wer die Demo angemeldet hat. dann gäbe es wenigstens einen Namen in dieser anonymen Masse. Außerdem wäre es angemessen, wenn sich FFF oder wer auch immer um gewählte Mehrheiten im Stadtrat bemühen würden. Bisher stellen sie weder eine fraktion noch einen Bürgermeister… Demokratie ist eben anders und geht schwerer.

  7. Zukunft der Demokratie sagt:

    Vielleicht ist das knappe Abstimmungsergebnis ganz einfach der Parteidisziplin und Bündnispolitik geschuldet, die notwendige Mehrheit könnte man so in Wahlkampfzeiten blockiert haben?
    http://buergerinfo.halle.de/kp0040.asp?__kgrnr=1076

    Auf jeden Fall hat Herr Lange als erfahrener Parlamentarier nun in seinem Wahlprogramm
    https://hendriklange.de/wahlprogramm/ ab Seite 21.
    zu einer autofreien Altstadt leider die Rechnung ohne der dazu notwendigen Mehrheit im zuständigen Ausschuss gemacht!
    Wie soll er das jetzt seinen Wählern erklären, vor allen den Jungen, die sich so engagiert in der FFF Bewegung für die grüne Zukunft unserer Stadt einsetzen ? Autofreie Innenstädte eignen sich zwar grundsätzlich als Wahlkampfthema,
    https://www.welt.de/regionales/hamburg/article198347879/Mobilitaet-Autofreie-Stadt-wird-zum-Wahlkampf-Thema.html
    aber wirklich umsetzten kann man sie nur in Begleitung fundierter wissenschaftlicher Fachkompetenz und vor allen Dingen gemeinsam mit den betroffenen Anwohnern !

    Und das kann sehr, sehr viel Zeit , wie die Stadt München als Beispiel nun mehr als 20 Jahren unter Beweis stellt, kosten! Welches Zeit Fenster verbindet denn Herr Lange für eine autofreie Altstadt , wenn er ,,nicht von einem Tag auf den anderen“ spricht?

    Ob vielleicht doch noch eine ,,Gutsherrenart“ für Beschleunigung sorgen könnte, ist das letzte Wort für die nächsten 7 Jahre wirklich schon endgültig gesprochen ?

    • Gernot sagt:

      „Keine Mehrheiten“ ist dann laut ihnen ja dann für jede Partei ein Argument um deren Forderungen zu delegitimieren. Das München mit seiner CSU Mehrheit dort ewig keine Autofreie Stadt hinbekommt, ist auch ein schlechter Vergleich. Da gibt es bessere Beispiele.
      Irgendwo wird man schon mal anfangen müssen um etwas zu erreichen. In Halle ist die Forderung durchaus realistisch und von den Voraussetzungen schon gut umsetzbar. Aber es gibt sicher immer ein paar Leute, die etwas das nicht im eigenen Wahlprogramm ist kleinreden wollen. Die Autofreie Altstadt, ohne fette Karren vor den Geschäften (Große Kutschen nach Gutsherrenart), ist ein logischer nächster Schritt. Die Grundlagen sind ja in den Anfängen schon vorhanden.

      • farbspektrum sagt:

        Dieses kleingeistige „Nur was ich denke ist logisch und richtig.“ findet man immer wieder bei Demagogen.

        • Seb Gorka sagt:

          Du hältst dich für einen Demagogen? Dafür verfügst du über viel zu wenig Wissen und Erfahrung. Außerdem plappern Demagogen nicht nach, sondern geben Leuten wie dir vor, was die zu glauben haben.

          Du kannst das an dir selbst überprüfen. Hast du in deiner steilen Internetkarriere (für die politische hat es ja wohl nie gereicht) jemals bei irgendeiner Gelegenheit, und sei sie auch noch unbedeutend, gesagt: „Was ich denke, ist unlogisch und falsch.“?

          Falls nicht, kannst du – deiner These folgend – daran zumindest die Größe deines Geistes ablesen…

      • Zukunft der Demokratie sagt:

        ,,Die Grundlagen sind ja in den Anfängen schon vorhanden.“ , Vermutlich wird das auch bei der Entscheidung des Ausschusses eine nicht unwesentliche Rolle gespielt haben, ungeachtet der möglichen ? wahl-parteipolitischen Hintergründe!
        Auch wenn bei uns zum Glück nicht die CSU die mehrheitliche Verantwortung der Verkehrspolitik in unserer Stadt trägt, liegen die Anfänge der Diskussionen auch schon 8 Jahre zurück. Im Übrigen klang die Definition einer autofreien Innenstadt 2015 in der Partei des Herrn Lange noch ziemlich nach Auto ,,arm“!
        https://www.dielinke-halle.de/erweiterte-texte-stadratsfraktion/autoarm-statt-autofrei/

        Zitat: Herr Meerheim

        Warum „überfährt“ der Oberbürgermeister mit seinem jüngsten Vorstoß bezüglich einer Diskussion um eine autofreie Innenstadt die Bürgerinnen und Bürger , deren Interessenvertretungen , den Stadtrat und selbst die eigene Verwaltung?

        Warum wohl Herr Wiegand in seinem Wahlprogramm ,, in gewohnter Gutsherren Art“ das Thema autofreie Innenstadt nicht so definiert?
        https://bernd-wiegand.de/wahlprogramm-2019/

      • Kronprinz sagt:

        München hat keine CSU – Mehrheit, der Oberbürgermeister von München wird schon eine halbe Ewigkeit von der SPD gestellt.

  8. Genussradler sagt:

    Der übermäßige Gebrauch eines Autos sollte eine Straftat sein.

  9. Alt-Hallenser sagt:

    Wer sich hier für eine ,,AUTOFREIE STADT“ einsetzt, sollte sich auch gewiss sein, daß er sich gegen Autos einsetzt, die einen umweltfreundlichen Antrieb haben wie Elektroautos usw.. EIN AUTO BLEIBT EIN AUTO. OB BEZINER, DIESEL ODER ELEKTRO.

    • Seb Gorka sagt:

      Gilt das auch für Antriebe wie Dampf, Holzvergaser und Gummiaufzug?

      Aber wozu brauchst du denn Autos in der Altstadt? (Ich gestehe dir einfach mal zu, dass du nur aus Versehen aus „Altstadt“ auch noch durch Überspringen von „Innenstadt“ gleich die ganze „STADT“ gemacht hast.)

      • Alt-Hallenser sagt:

        Okay schreiben wir hier nur über die Innenstadt. Und da sehe ich auch kein Sinn, dei AUTOFREI zu bekommen und schon wegen des Lieferverkehrs( Zitat ,, Torsten Schaper (FDP) warnte davor, dass durch eine autofreie Altstadt das Gewerbe kaputt gemacht wird.“ https://dubisthalle.de/autofreie-altstadt-knapp-abgelehnt ) .

        Zitat:,,Gilt das auch für Antriebe wie Dampf, Holzvergaser und Gummiaufzug?“ Wenn sich darin Menchen gut fortbewegen könne, gilt es natürlich auch für sie.

        • Seb Gorka sagt:

          Auch zwischen Altstadt und Innenstadt besteht immer noch ein nicht zu verachtender Unterschied, wie echte Hallesner wissen.

          Nochmal: Wozu brauchst du in der Altstadt Autos?

    • 10010110​ sagt:

      Das ist ganz richtig. Denn auch Elektroautos stehen nur sinnlos im öffentlichen Raum rum und verbrauchen Platz, der besser genutzt werden könnte, und sie verursachen Staus, Unfälle, werden auf Fuß-, Rad- und Rettungswegen geparkt und lassen die Umgebung für Fußgänger und Radfahrer unsicherer anfühlen. Der Antrieb ist egal, wir brauchen ganz einfach weniger Autos in der (Alt-)Stadt.

  10. Wessi sagt:

    Ich wohne direkt in der Altstadt. Ich wäre direkt betroffen.

    Wenn die Stadt auf die Gelder der Anwohnerparkplätze verzichtet, an Parksündern kein Geld mehr verdient, durch Strafzettel und Abschlepperei nichts mehr rein kommt und die unnötigen Elektroladestationen wieder abmontiert werden, würde ich trotzdem nicht in die überfüllten Straßenbahnen steigen, die für die 5 Stationen bis zu meinem eventuellen Parkplatz außerhalb der Altstadt fahren, da ich nicht einsehe zusätzlich zum Weg zu meinem Auto noch mit völlig überhöhten Fahrpreisen bestraft zu werden!

    Zum Glück hat man da abgelehnt.

    Keine Ahnung in welcher Schule die Jugend Physik und Chemie hat. In meiner Schule wurde gelehrt, dass CO², für die Photosynthese gebraucht wird, um Sauerstoff zu produzieren. Später dann als Techniker, wurde mir dann beigebracht, dass man Elektrizität nicht effektiv in Akkus speichern kann, um bei Standzeiten weil Wind/Sonne trotzdem Strom ins Netz einspeisen zu können, deshalb kauft man sich den Strom in Belgien ein, der in Atomkraftwerke mit hoher Havariewahrscheinlichkeit produziert wird.
    Dass die hohen Schwankungen im Netz für Stromausfälle in Halle sorgt, hat man auch gemerkt. Was soll das dann erst bei 40tsnd Elektro Rädern und Autos geben, die Nachts an die Steckdosen gestöpselt werden?

    • 10010110​ sagt:

      Ach Gottchen, die Milliardeneinnahmen durch Anwohnerparkplätze, Strafzettel und Abschlepperei, die für die Stadt dann flöten gehen, das wäre wirklich der Untergang der Stadt Halle!

      Du musst nicht in überfüllte Straßenbahnen steigen, du kannst auch laufen oder mit dem Fahrrad fahren. Und wenn du dein Auto auf einem Privatgrundstück parkst, darfst du sicher auch weiter gern bis dort hin fahren. Also heul’ nicht rum! Es gibt keinen Anspruch auf einen Parkplatz im öffentlichen Raum.

    • Bollwerk sagt:

      Vollkommen korrekt! Die Stadt ist auf eine Vielzahl von falsch parkenden Fahrzeugen angewiesen. Wer mit einen Gewissen ausgestattet ist, sollte generell falsch parken, schließlich braucht die Stadt das Geld von meinem abgeschleppten Gefährt. Das zahle ich doch gern.

      „In meiner Schule wurde gelehrt, dass CO², für die Photosynthese gebraucht wird, um Sauerstoff zu produzieren.“

      Sehr gut! Und genau aus diesem Grund habe ich mir nun ein Auto angeschafft, welches mit guten 350 g/km CO²-Ausstoß genau das fabriziert. Ich sorge also für die Sauerstoffproduktion. Wirklich toll, was man in westdeutschen Schulen alles so lernt. Wer hätte das gedacht…
      Fantastisch!

      • 10010110​ sagt:

        Wirklich toll, was man in westdeutschen Schulen alles so lernt.

        Und das sogar noch ein Jahr länger als in der guten alten DDR. 😀

      • Wessi sagt:

        Du gehst auch in die Disko und lässt dir Eiswürfel ins Glas geben um zu warten, bis das Glas über läuft weil das Eis geschmolzen ist und denkst das passiert bei einem unveränderten Normal Null auch im Meer, oder?

        Du gehst auch hin und lässt dir ein Treibhaus in den Garten stellen, damit deine Tomaten eingehen, oder?

        Du gehst auch hin und stellst dir eine Solaranlage auf dein Dach und wunderst dich, dass die Feuerwehr wartet bis dein Dach abgebrannt ist, weil sie Tagsüber keinen Notschalter für die einzelnen Zellen finden?

        Du gehst auch hin und wunderst dich, dass nach spätestens 15 Jahren deine voll abgedichtete Bude irgendwann schimmelt, da dein WDVS keine Luft mehr ins Mauerwerk lässt und das Pestizid aus der Farbe durch das Regenwasser gewaschen ist?

        Du denkst auch, dass, wenn man dir den Sauerstoff entzieht, du dann genauso Schnappatmen kannst und den Wessis unterstellst sie hätten keine Schulbildung genossen, die gut mit der restlichen Konkurrenz auf der Welt konkurrieren konnte! Ich kann nichts für das marode Schulsystem! Ich war brav Steuer zahlen und hab die Grünen nicht gewählt, die die Leute im Osten auch noch mit Hartz4 „belohnt“ haben!

        Du denkst auch, dass dein Mauerdenken mich irgendwie beeindruckt, weil kein Wessi am Mauerbau beteiligt war, sondern ihr eure eigenen Leute bespitzelt und umgebracht habt?

        Ordentlich Argumentieren haben sie DIR jedenfalls nicht beigebracht!!!

        Das Klima ist ein universelles Problem und wirkt sich auf das globale System aus, aber nicht deutsches CO2 mit lediglich 0,0004712 %

        Geh nach China und drehe denen dort E-Mobilität an, da hast du was zu tun.

        Wirf dein Handy weg, dein Fernseher und was du noch so benutzt, und lass uns Erwachsene in Ruhe eine Lösung finden, wie das Verbot von FCKW, Blei im Sprit, Filter in den Kraftwerken, essbare Fische in der Saale, lebensmittelechte Farben, Rußpartikelfilter, Plastikfreie Verpackungen usw. und geh einfach Freitags zur Schule oder in die Uni und fang an dich zu bilden!

        Finde den Fehler!

    • Vielleicht war Ihre Schulzeit vor 1897 oder man hat einfach wichtige Erkenntnisse verschwiegen, um die Schüler nicht hoffnungslos zu überfordern. Der Treibhauseffekt ist schon lange klar.

      Kann es sein, dass auch der Energieerhaltungssatz übersprungen wurde, und der Masseerhaltungssatz? Und kann es sein, dass bereits vor der massiven Verbrennung fossiler Energieträger (also vor ca 1850) Pflanzen existierten und lebten? Dass also die Natur gar nicht darauf angewiesen ist, dass wir Öl und Kohle verbrennen, weil das CO2 gar nicht irgendwo verschwindet?

      Kann es sein, dass Ihnen jede Vorstellung von Kreisläufen fehlt? Und von Infrarotstrahlung?

      Ich empfehle, einfach mal große Wissenslücken zu schließen, denn in den nächsten Jahrzehnten wird dieses Thema und seine Auswirkungen immer wichtiger.

  11. farbspektrum sagt:

    „Vielleicht war Ihre Schulzeit vor 1897“
    1897 war menschengemachter Klimawandel kein Problem, 1900 betrug die Weltbevölkerung knapp 2 Mrd., jetzt haben wir bald 8 Mrd.

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