Kritik an Wiegand-Interview mit Radio Corax

Ein Interview von Halles Oberbürgermeister Bernd Wiegand zum Terroranschlag vor 9 Monaten sorgt bei Twitter für Diskussionen. Ein User schreibt, „mir fehlen die Worte, was er da von sich gibt. Hört es euch an und wisst warum in Halle vieles so scheiße ist, wie es ist.“

Wiegand hatte in den Interview erklärt, es werde keine Fachstelle Rechtsextremismus geben, stattdessen eine Fachstelle „Für Demokratie“ und „gegen jeden Extremismus“. Ein Zeitungsredakteur nennt Wiegands Äußerungen nur „Lippenbekenntnisse“. Halle habe schon länger ein Problem mit Rechtsextremismus. „Es ist kein Zufall, dass hier etwa die Identitäre Bewegung ein Hausprojekt unterhielt.“ Dies sei nur „dank des großen Gegenprotestes“ durch das Bündnis gegen Rechts und KickThemOut gelungen. Die Strukturen, die so etwas wie den Anschlag ermöglich hätten, wseien schon vorher dagewesen „und wurden von der Stadt viel zu wenig beachtet.“

Hier lässt sich das Interview anhören.

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