Lebensbaum-Kita: Volkssolidarität zum Rückzug

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48 Antworten

  1. 10010110  sagt:

    Das ist schon kurios, mit diesem Kindergarten. Würde mich mal interessieren, was da mit den beiden ehemaligen Geschäftsführern rausgekommen ist.

    Zur Erinnerung: http://felixknothe.de/blog/2017/01/12/leitung-laesst-eigene-kita-im-stich-stadt-springt-ein/

  2. Bauer Jürgens sagt:

    Jürgens ist ein unglaublicher Heuchler. Nicht nur, dass er die 40 Euro „Zusatzbeitrag“ über die ganze Zeit hinweg hinterzogen hat, übte er immer wieder zum Teil niederträchtigen Druck auf Eltern und Erzieher aus. Sich jetzt hinzustellen und so zu tun, als hätte man an einander vorbei geredet, ist schon arg billig. Das passt ja nun auch ganz gut, dass er potenzielle neue Träger der Kita weggebissen hat, um einerseits die Eltern zu bestrafen und zum anderen sein Heim durchzusetzen, was für ihn viel lukrativer wäre.

    • Elterninitiative Kinderland sagt:

      Hi Maik und Bauer Jürgens!

      Es hat sich eine Elterninitiative Kinderland gegründet, die einrichtungsübergreifend agieren wird. Aufgabe ist es, Eltern zu begleiten, zu beraten und dabei zu unterstützen, die beste Lösung für ihre Kinder zu erreichen. Dienstleistungen und Preise müssen einfach ein faires Maß haben. Dafür werden wir kämpfen. Die Antwort auf berechtigte Kritik kann nicht nur in der Bitte um Kündigung liegen.

      Viele Grüße

      Eure Elterninitiative Kinderland

      • Nele sagt:

        @Initiative
        Das wird auch Zeit. Denn nur gemeinsam, mit ernsthaft engagierten Elternvertretern, kann man etwas erreichen. Sonst wird es immer nur den einen oder anderen treffen und so wird man den kürzeren ziehen.

        • Elterninitiative Kinderland sagt:

          Hallo Nele!

          Danke für deinen Zuspruch! Wir können Mitstreiterinnen immer brauchen..:) Genau das Problem der isolierten Kritiker mit schutzlosen Kinder ist es, dass uns bewogen hat, den Eltern hier zur Seite zu stehen. Es wird ein Sprachrohr geben, dass die VS anfangs vielleicht ignorieren, aber nicht mundtot machen kann.

          Sunlight is the best disinfectant.

          Viele Grüße
          Deine Elterninitiative Kinderland

  3. Maik sagt:

    Der Zusatzbeitrag wird auch in anderen VS Kitas erhoben. Bislang konnte man uns nie sagen, wofür eigentlich.

    • Nele sagt:

      @Maik
      Habt Ihr denn ernsthaft nachgefragt? Oder habt Ihr auf das vertraut, was Herr Jürgens so von sich gibt? Ich weiß von einigen, dass sie Angst vor ihm haben und was den Kindern geschieht. Das weiß auch er und das nutzt er aus.

      • Elterninitiative Kinderland sagt:

        Hallo Nele!

        Der Geschäftsführer erklärt das gar nicht selbst. Wenn der Widerstand nicht hoch genug ist, lässt er die Kita-Leitung damit allein. Die muss dann irgendetwas plausibles erzählen. Das genügt oft.

        Fragt man dann weiter, wird die Kündigung nahegelegt, gern auch als Sonderkündigung zum Ende des Monats. Die Essensausgabeverweigerung für die Kinder bei Nichtzahlen der 10 Euro werden wir jetzt nicht thematisieren.

        Viele Grüße
        Deine Elterninitiative Kinderland

        • Nele sagt:

          @Initiative
          Wie? Essenverweigerung?

          • Elterninitiative Kinderland sagt:

            Hallo Nele!

            Wer die 10 Euro Zusatzbeitrag, die ohne Vertrag einfach abgezogen wurden, nicht zahlen wollte, lief Gefahr, dass dessen Kinder von der Mittagsspeisung ausgeschlossen wurde und die Getränke (Wasser) selbst mitzubringen waren. Hierüber hatte die Bild seinerzeit berichtet und Herr Jürgens hat die Wahrheit des Berichtes selbst bestätigt.

            Viele Grüße
            Deine Elterninitiative Kinderland

  4. Jana sagt:

    Hier hat nicht die Elternschaft „versagt“, sondern allein die Geschäftsleitung, der es bis zuletzt NICHT gelungen ist, die Fragen zum Thema Zusatzbeitrag SACHLICH bzw. nachvollziehbar zu beantworten. Den Unmut der Eltern als Versagen darzustellen, ist unverschämt!

    • Elterninitiative Kinderland sagt:

      Hallo Jana!

      Teil der Techniken, immer Recht zu behalten, ist es aus Sachproblemen persönliche zu machen.

      Es geht nicht um die Person Dirk Jürgens, sondern um einen Profi-Kitaträger, der nicht erklären kann, was er mit dem Zusatzgeld macht, das er über überhöhte Essenspreise (Inkassopauschale) und ominöse Beiträge einnimmt. Dessen einzige Reaktion ist Kritik ersticken, Schließen und die Opferrolle einnehmen. Das sind wohlbekannte Manöver seit Schopenhauer. *gähn*

      Diesem Problem kommt man mit Transparenz, Geduld, Sachorientierung und langem Atem bei.

      Viele Grüße
      Deine Elterninitiative Kinderland

    • Nele sagt:

      @Jana
      so sehe ich das auch. Aber so ubverschämt ist leider einer, der Verantwortung für viele Kinder in Halle trägt. Die Stadt hat ihm das zugeschustert und lässt ihn gewähren.

  5. Nele sagt:

    Wie kann sich der Geschäftsführer ernsthaft hinstellen und behaupten, die Eltern hätten kein Vertrauen mehr gehabt?
    Er war es, der unbedingt eine Vertrauensfrage stellen wollte UND daraus gemacht hat, die Eltern würden daraus auch einen Wechsel des Trägers wollen.
    Wie kann er behaupten, die Verhandlungen mit Outlaw sind zu keinem Ergebnis gekommen, wenn er gar keins wollte und nichts dafür getan hat, dass ein Interessent überhaupt ernsthaft verhandeln und bieten kann.
    Weil Herr Jürgens, wie man lesen kann, das Objekt schon lange für was anderes vorgesehen hat. So kann er es den Kindern, denn die sind die Leidtragenden, wegen der für ihn renitenten Eltern heimzahlen.
    Aber was haben die Eltern denn Böses gemacht? Nichts! Außer IHN zu fragen, was er mit dem vielen Geld macht, was für ihre Kinder und die Kita bezahlt wird.
    Schämen Sie sich, Herr Jürgens! So besudeln Sie den Namen der VolksSOLIDARITÄT und ziehen die anderen mit in den Dreck!

    • Elterninitiative Kinderland sagt:

      Hallo Nele!

      Der Bundesgeschäftsführer der Volkssolidarität Deutschland ist mit dem Fall persönlich befasst. Die Parität Deutschland ist involviert, die Stadtverwaltung, die Stadtratsfraktionen, der Jugendhilfeausschuss, das Landesjugendamt und das Ministerium für Soziales wissen sehr wohl, was hier passiert.

      Wir müssen geduldig sein. Das unethische Verhalten und die unmenschliche Gewinnorientierung auf dem Rücken der Kinder wird ein Ende haben.

      Diese Spiele mit dem Sachverhalt, an deren Ende immer die VS alles (hier erstmals nur großteils) richtig gemacht hat, werden ein Ende haben. Der Trick dieser Argumentationsstrategien ist der blinde Fleck des Adressaten, das eine Detail, das er nicht kennt, und das Grundvertrauen in eine seriöse Geschäftskultur der VS. Die Transparenz und Geduld im Umgang mit der VS wird beide Tricks sehr erschweren, weil es kaum noch Partner geben wird, die das vergangene Handeln der VS nicht kennen.

      Viele Grüße
      Deine Elterninitiative Kinderland

    • sabine13 sagt:

      hallo nele,
      gibt es denn verschiedene volkssolidarität? immer wenn ich was von der kitasache lese denke ich das sind die mit den omas und essen auf rädern aus ddr-zeit

  6. Elterninitiative Kinderland sagt:

    Hallo Sabine13,

    es geht nur um die Volkssolidarität Saale-Kyffhäuser. Die zwei selbständigen Halle-VSen sind nicht gemeint.

    Die VS SK stammt aus der ehemaligen VS Merseburg-Querfurt und den zwei aus der Insolvenz gekauften VS Sondershausen und VS Artern.

    Eigentlich waren das Organisationen, die den Zusammenhalt der Bevölkerung fördern sollen. Die VS SK macht den Eindruck, dass ausschließlich die Zahlen interessieren und der Rest egal ist.

    Viele Grüße
    Deine Elterninitiative Kinderland

  7. lederjacke sagt:

    Mal ein kleines bißchen sachlich: Wenn der Eigenbetrieb die Kita übernimmt, müssen die Eltern dieser Kita dann keine Zusatzbeiträge mehr zahlen. Sie können dann ganz unverkrampft mit dem neuen Träger warm werden.
    Den Rest klären die Gerichte und Behörden, die Eltern offensichtlich eingeschaltet haben. Also abwarten und Tee trinken, … und sich ein bißchen runterregeln. Zum Thema Hinterziehung: Die Behauptung von Straftaten, die mensch nicht beweisen kann, ist strafbewährt!

    • Meinungsfreiheit sagt:

      Hallo lederjacke!

      Das Behaupten von unbeweisbaren Straftaten ist tatsächlich problematisch. Der Begriff des Hinterziehens ist aber zulässig, da es sich um eine wertende Meinungsäußerung handelt.

      Mäßigung ist bei den Vorfällen halt sehr schwer. Sie sollten die Führung der VS mal erleben. „Das KiFöG ist mir scheißegal.“ mal als kleines Bonmot zum Feierabend.

      Viele Grüße
      Die Meinungsfreiheit

    • Nele sagt:

      @Lederjacke
      soweit ich das mitbekommen habe, geht es den Eltern wohl gar nicht so sehr darum, nicht auch zusätzlich zu bezahlen, was sie dann beim Eigenbetrieb nicht mehr müssen. Aus der Zeitung lese ich das so, dass sie nur wissen wollten, was mit dem Geld passiert ist, weil es wohl nicht, wie oben steht, in die Kita ging. Vielleicht ist das keine „Hinterziehung“ als Straftat, aber nicht richtig finde ich es allemal, wenn Geld einfach für was anderes genommen wird.

  8. Mo sagt:

    Unglaublich so ein Statement hier auf die Seite zu setzen und dann allen die Schuld am Versagen zu geben. Wahnsinn wie man so jemanden in der VS akzeptieren kann. Und Grundsätzlich geht es um Transparenz und die wurde seitens des Trägers nicht und nie aufgebaut. Wir sind entspannte Eltern und unkompliziert. Diese Darstellung oben wirft ein falsches Licht.
    Viele Grüße
    Mo

    • Sabine13 sagt:

      Da verstehe ich nicht warum nicht die Eltern richtig zu Wort kommen. Hab in MZ gesehen das die wohl verlieren.

    • sabine13 sagt:

      Warum kommen die Eltern dann nicht zu Wort. wenn man der MZ glauben kann, da wird ja sogar der Anwalt zitiert, sieht auch das Gericht den Träger im Recht. woher soll man denn wissen was richtig ist?

      • Elterninitiative Kinderland sagt:

        Hallo Sabine13!

        Kommen Sie doch mal die Kita Lebensbaum anschauen, wenn die VS sie lässt. Fragen Sie sich, ob das eine Luxuskita ist, die 480 Euro pro Familie Zusatzbeitrag pro Jahr wert ist. Gern können Sie sich auch mal Fotos ansehen oder mit den Eltern in Kontakt treten.

        Als Frage hilft wie so oft im Krimi: cui bono? Wem nützt es, dass die normalen Zeitungsleser verwirrt sind. Schadet das der redlichen Unternehmensleitung und hilft es den bösen nur aufs persönliche zurückgreifende Eltern? Oder nützt das eher einer unredlichen Unternehmensführung und schadet den hilflosen Kindern und Eltern? Wem nützen die Nebelkerzen und wer wirft sie? Wer hätte einfach die Kita wie versprochen übertragen können und findet jetzt immer wieder neue Begründungen, warum das doch nicht geht? Wie kann man eine gut gehende Kita nicht verkaufen können? Was sagt das über das Verkaufstalent eines Unternehmens aus?

        Viele Grüße
        Ihre Elterninitiative Kinderland

  9. 10010110 sagt:

    Ist immer wieder ulkig, wie bei solchen Nischenthemen auf einmal alle „betroffenen“ aus den Löchern gekrochen kommen und dann eine Schlammschlacht im Internet austragen – ist ja so schön anonym, alles.

    • Die anonyme Meinungsfreiheit sagt:

      Hallo 100101100!

      Welche Schlammschlacht? Stören dich die Kommentare? Ist was unsachliches beleidigendes dabei? Die Betroffenen haben sich übrigens auch mit Klarnamen bei der VS gemeldet. Ich verstehe deswegen jetzt deine Gedankenrichtung nicht ganz. Do you care to elaborate? Ist es nicht Sinn der Kommentare, dass sich Leute zum Thema austauschen?

      Viele Grüße
      Deine Meinungsfreiheit anonym

    • Hallunke sagt:

      Also aus den Löchern ist niemand gekrochen.
      Die Elternschaft kämpft engagiert, couragiert, mit Herzblut und viel Zeitaufwand gegen diese Ungerechtigkeit.
      Wenn Sie 40 Euro monatlich extra bezahlen und Ihre Kinder dann im Dreck spielen müssen, verstünden Sie das auch nicht.( Geld für Rasen ist nicht da)
      Herr Dirk Jürgens lügt, intrigiert und setzt seine Mitarbeiter psychisch unter Druck.
      Bitte tauchen Sie in die Materie ein, bevor solche Aussagen getroffen werden.

      • 10010110 sagt:

        Ich finde es nur ulkig, wie das immer ist. Das erinnert mich an diesen anderen Artikel über eine Demo wegen der Klassifizierung von bestimmten Hunderassen als „Kampfhunde“; und plötzlich kamen hier haufenweise Hundebesitzer und empörten sich über den Gesetzgeber etc.

        Diesmal ist es ein Artikel über einen Kindergarten, wo urplötzlich betroffene Eltern auftauchen, die sonst nie hier sind, und sich in der Kommentarspalte über das Thema austauschen. Und wenn morgen ein Artikel über Homöopathie hier veröffentlicht wird, verwette ich meinen Arsch drauf, dass auf einmal eine Menge dubioser Homöopathieverteidiger hier einen Aufruhr machen.

        • Ihre Meinungsfreiheit sagt:

          Hallo 10010110!

          Die Kommentare der Bestandskommentatoren bleiben doch genauso wertvoll wie die der vorübergehenden Äußerungen. Ist es nicht ein Qualitätsmerkmal, dass die Kommentarspalte hier auch Neulinge zieht? Wäre es Ihnen lieber, wenn diese auch blieben? Ist ein Neuling weniger berechtigt, Äußerungen zu hinterlassen, weil er möglicherweise wieder geht.

          Testimonials sind doch die neue Währung im Social Media Bereich. Ich denke der Admin freut sich über neue Gäste. Sie vielleicht ab heute auch.

          Alles Gute!
          Ihre Meinungsfreiheit

    • Nele sagt:

      #10010110
      Hallo Herr Binärcode, ich habe öffentliche Themen und Diskussionen bisher so verstanden, dass es (eigentlich) allgemein interessierende Themen („große“ Politik) gibt, die (eigentlich) jeden angehen (sollten), und wofür es insbesondere Wahlen gibt, um sich zu positionieren. Und es gibt (sehr) spezielle Themen, zumal, wenn sie lokal oder regional geprägt sind, wo sich logisch nur ein bestimmter Kreis zu äußern kann und wird. Betroffenheit ergibt sich bei solchen Themen erst und nur bei denen, die davon betroffen sind. Die Betroffenen zu diskreditieren, da sie „aus Löchern gekrochen kommen“ (also Bodenbewohner sind?) und ihnen eine Schlammschlacht vorzuwerfen, wo sie nur ihre berechtigten Interessen und Meinungen kund tun, das zeugt von wenig Verständnis von Meinungsfreiheit und auch Demokratie. Daher haben auch Sie die Möglichkeit, diese Ihre Sicht (hier) kund zu tun, auch wenn Sie dabei andere beleidigen.

  10. Sachlich-kooperative Eltern mit aufgebautem Misstrauen sagt:

    Diese Kita ist absolut nicht überdurchschnittlich, was die Ausstattung und andere Investitionen betrifft. Im Gegenteil, man könnte sogar von „Investitionsstau“ reden. Auch im Bereich „konzeptioneller Arbeit“ am/mit dem Kind wird (seit VS-Trägerschafts-Übernahme?) nichts Kita-Überdurchschnittliches (mehr) geleistet. Zusätzliche 40 € pro Monat (!) sind hier definitiv nicht gerechtfertigt und spiegeln meiner Meinung nach eine Zweckentfremdung von Mitteln dar. Somit einseitiger Vertragsbruch, könnte man urteilen. Eine bezahlte Leistung wird nicht geliefert (und ist somit auch buchhalterisch nicht belegbar). Wenn dennoch seitens Trägerschaft bzw. Gericht keine Unrechtmäßigkeit anerkannt wird, lässt das an der „Solidarität zum Volk“ bzw. Rechtsstaatlichkeit starke Zweifel aufkommen. Das ist, als ob man einen Porsche kauft und später feststellt, dass ein VW-Motor verbaut wurde. Nur, dass der Verkäufer angeblich rechtens handelt und die horrenden Gewinne für sich verbuchen darf. Eine Schande, bei der am Ende die Kinder die Leidtragenden sind!

    • Elterninitiative Kinderland sagt:

      Hallo S-k EmM..:)

      Wir stimmen euch zu. Eine Zusatzzahlung verlangt auch eine messbare Zusatzleistung. Ist dieses Gleichgewicht nicht gegeben, regt sich berechtigt Widerstand. Leider ist die VS nicht in der Lage Kritik konstruktiv aufzugreifen und Lösungen zu erarbeiten, sondern kennt nur die Eskalationslogik durch (Eigen-) Kündigung oder Schließung. My way or the high way…

      Viele Grüße
      Ihre Elterninitiative Kinderland

      PS: Es wird in den nächsten Wochen eine offizielle Sitzung der Elterninitiative erfolgen, zu rechtzeitig eingeladen wird. Ob Kita Rainstraße, Knirpsenland, Juri-Gagarin, Frohe Zukunft oder Zanderweg, das kann so auf Dauer nicht weitergehen. Durch unsere Steuergelder wird dieses nahezu risikolose Geschäftsgebaren gestützt. Auch die Mitarbeiterinnen sind bis auf wenige unglücklich und/oder haben Angst. Hier muss und wird etwas passieren.

  11. T. Bauer sagt:

    Auf hallelife ist das Schreiben der VS veröffentlicht. Dort kann man lesen, was ich auch schon über Freunde hörte, die Eltern wollten die KITa übernehmen. Was ist da schief gegangen? Mein Neffe ist im Weingärten. Ebenfalls VS. Die viele Bauerei nervt zwar. Aber die VS kann ja nichts dafür, wenn vorher ewig nichts gemacht wurde.

    Immerhin haben die Eltern im lebensbaum den 2. Träger verloren. Woran liegt das?

    • Elterninitiative Kinderland sagt:

      Hallo T. Bauer!

      Die Geschwister sind Ende 2016 getürmt. Zu den Gründen müssten Sie die beiden befragen.

      Zur Kinderland sei eine kleine Gegenfrage erlaubt: Wie erwirtschaftet man mit Kitas, die einen Zuschuss als Ausgleich für Defizite erhalten, allein in 2018 210.000 Euro Gewinn? Das sind alles Steuergelder und Elternbeiträge. Ist das gemeinnütziges Wirtschaften zu Gunsten der Kinder? Wo spart man so viel Geld ein. Die Zusatzgewinne durch die DISEG sind hier noch nicht eingerechnet. Insgesamt beträgt der Bilanzgewinn seit Eröffnung der Kita Freiimfelde 382.000 Euro. Wie geht das?

      Viele Grüße
      Ihre Elterninitiative Kinderland

      • t.bauer sagt:

        Ist zwar interessant. Meine Frage ist, wieso die Eltern die Kita nicht mehr übernehmen wollen? War die Aktion. doch etwas unüberlegt? Oder können die Eltern jetzt noch selber die Kita betreiben?

  12. Einfach Kind sein Halle e. V. sagt:

    Hallo t.bauer!

    Vielen Dank für das Interesse an unserem Verein. Der Verein Einfach Kind sein Halle e. V. wurde auch deswegen gegründet, um einem eventuellen Vakuum von Interessenten zu begegnen. Für den Betrieb von Kitas sind nämlich nur einzelne Trägerkonstrukte zugelassen, § 9 KiFöG LSA.

    Da es aber freie Träger gab, die die Übernahme der Kita hätten stemmen können, hätte man dies von der VS gewollt, gab es schlicht keine Notwendigkeit der VS einen weiteren Bieter zu liefern. Zudem hatte die Stadt bereits im Dezember angekündigt, den Fortbestand der Kita Lebensbaum zu sichern.

    Die Mitglieder des Vereins haben unlängst neue Aufgabenfelder erschlossen und freuen sich über das Bestehen einer solchen Einrichtung für Kinder.

    Hier unsere Website: http://www.einfach-kind-sein-halle-ev.de/

    Bei Fragen können Sie uns gern schreiben.

    Viele Grüße
    Ihre Einfach Kind sein Halle e. V.

  13. Nicole sagt:

    Da platzt einem doch der Kragen. Es wurden schon zuviele Tatsachen verdreht!!!! Bitte einfach mal die Wahrheit schreiben!!!!

    Meine Freundin ist im Lebensbaum. Der Elternverein wollte den Lebensbaum übernehmen. Das war schon lange geplant. Überall wurde nach der Vertrauensabstimmung verkündet, man habe sich bei der VS als neuer Träger beworben. Dann gab es Stress. unter den Eltern und die Sache war gestorben. Vorher haben die Initiatoren ( immerhin auch mehrere Anwälte) nicht gesagt, welcher Arbeits- und finanzieller Aufwand damit verbunden ist. Nicht wenige Eltern fühlten sich von diesen Eltern betrogen. Das hat mit der VS nichts zu tun. Als dann allen klar wurde, der Lebensbaum würde schließen, war es schon zu spät. Panik pur! Mit allen Mitteln wurde gegen die VS geschossen um die Stadt zu zwingen aktiv zu werden.

    Schon beim alten Träger zahlte man den Zusatzbeitrag. Für den kleinen Kindergarten hatte der noch extra einen Geschäftsführer und der musste natürlich bezahlt werden. Die VS setzte dann aber den Zusatzbeitrag für den Kindergarten ein. Letztes Jahr konnte jeder der wollte beim Elternabend alle Rechnungen sehen. Die VS hat viel gemacht. Eine tolle Leitung.In der MZ war ja zu lesen, dass die Eltern den Prozess wohl verlieren werden….

    Es wird im Lebensbaum Druck gemacht. Wer nicht macht, was einige Eltern wollen wird ausgegrenzt. Meine Freundin traut sich nichts zu sagen. Es gibt Eltern denen geht es nur um die Macht, nicht um die Kinder. Das die VS hinwirft verwundert nicht. Herr Dvorak, Sie und Ihre „Vereins“helfer sollten sich schämen!!!!

    Eine Bitte: Schlimm genug, wenn Sie ihren Kindergarten gefährden. Wir haben unsere Kinder in einer ex-SKV/jetzt VS-Kita. Lassen Sie uns in Ruhe!!! Seit der Übernahme läuft es wie gewohnt gut weiter. Es wird viel gebaut und gemacht. Unsere Kinder werden gut betreut.

    • Lebensbaum-Vater sagt:

      Hallo Nicole. Der Verein zur Übernahme wurde immer nur als back up genannt. Und natürlich wurde auch über finanziellen und sonstigen Aufwand gesprochen.

      Von Stress, Panik bzw Druck/Ausgrenzung unter den Eltern habe ich nichts mitbekommen. Im Gegenteil! Es wird immer versucht alle mitzunehmen, einzuladen, anzuhören.

      In dem laufenden Verfahren geht es um eine mögliche Offenlegungspflicht des Trägers, die eventuell vom Gericht nicht gesehen wird. Das hat aber erstmal nichts damit zu tun ob die Beiträge im Sinne der Zweckgebundenheit verwendet wurden oder nicht.

      Was ist denn Ihrer Meinung nach alles im Lebensbaum passiert, von dem ich nichts/wenig mitbekommen habe?

      Wenn Sie zufrieden in Ihrer Kita sind zwingt Sie Herr Dvorak (oder ein anderes Elternteil der Lebensbaum-Kita) sicher zu nichts! Keine Sorge!
      Mfg

    • Stefanie sagt:

      Hallo Nicole,

      ich bin seit 8 Jahren in diesem Kindergarten mit meinen 2 Kindern und ich habe mich noch nie von den Eltern hintergangen gefühlt. Wir werden regelmäßig über alle Fakten informiert. Es ist definitiv ein Miteinander und hätten wir nicht den starken Zusammenhalt, dann hätte die VS die Kita garnicht erst übernehmen können 2016, weil diese dann schon zu gewesen wäre. Die Übernahme ist nur erfolgt, weil wir Eltern und Erzieher zusammengehalten haben. Wir hatten uns gefreut als die VS und übernommen hatte. Endlich war der Spuk und das Bangen vorbei! Nur leider hat die VS nur die Mängel behoben, um Ihre Betriebserlaubnis zu behalten.Und bezahlt wurde dies mit unserem Zusatzbeitrag. Die Kita wurde dann leer geräumt und nur die notwendigsten Sachen sind den Kindern erhalten geblieben. Die vorher grüne und zum spielen einladende Freifläche gleicht jetzt einer Wüste. In den 3 Jahren der VS ist die Freifläche verkommen.
      Den Kindern geht es natürlich trotzdem noch gut aber finden Sie es schön, wenn Sie Ihr Kind im Sommer mit einer schwarzen dreckigen Staubnase abholen müssen. Der Sand wurde nicht einmal gewechselt. Vorher war dies regelmäßig der Fall. Das hätte alles mit dem Zusatzbeitrag finanziert werden können. Das hätten wir sogar für gut befunden und dann hätten wir auch gewusst wohin die Gelder fließen und das diese unseren Kindern zu Gute kommen.

      Ich freue mich auf die Übernahme der Stadt und das haben wir „nur“ unseren engagierten Eltern zu verdanken. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich nicht dazu gehöre und sehr froh bin, dass unsere Elternvertreter einen großen Teil Ihrer Freizeit opfern und die Kita gerettet haben. Es ist schade, dass Ihre Freundin nicht den Mut hatte Kontakt mit den Elternvertretern aufzunehmen. Dies kann ich leider nicht nach vollziehen.

    • MalHandaufsHerz sagt:

      „@Nicole“, da impft Deine „Freundin“ Dich wahrlich mit falschen Informationen, bzw. bist Du mit Halbwissen belegt und dann solltet „Ihr“/“Euch“ schämen, diese so ungefiltert auszuspeien!!! Da platzt mir auch der Kragen!!!
      Ich erlebe die KiTa seit 2009 und konnte, was den Vergleich anbelangt mir in all den Jahren ein sehr eindrucksvolles Bild machen. Den Zusatzbeitrag welchen man beim damaligen Träger gezahlt hat, ist tatsächlich den Kindern zugute gekommen. Es gab regelmäßig großartige und lehrreiche Ausflüge (und da rede ich nicht, wir gehen mal zum Galgenberg oder vielleicht auch einmal in der Woche auf einen der vielen nahe gelegenen Spielplätze), kleine besondere Extras (Eis, Hörnchen vom Lieblingsbäcker, Obst), rund um die Feierlichkeiten für die Kinder (Geburtstage, Fasching, Sommerfest, Drachenfest, Abschlusswoche), ist der damalige Träger besonders auf die Zwerge eingegangen. Die Umgebung für die Kinder (vor allem der Garten war bis zu Übernahme der VS ein Schmuckstück)
      Die Bereitwilligkeit diesen Zusatzbeitrag auch weiterhin zu zahlen unter den Umständen, dass dieser wirklich für konzeptionelle Arbeit genutzt wird war bei den Familien kein Thema, bis die Erkenntnis seitens der Eltern aufkam, dass der Träger sich in widersprüchlichen Aussagen, was mit diesen Geldern passiert ist, verquatscht hat und erst auf mehrmaliges Nachfragen seitens der Elternvertreter, fadenscheinige zusammengewürfelte Excel-Tabellen mit Positionen dargelegt hat, welche nichts aber auch rein gar nichts mit konzeptioneller Arbeit zu tun hatten.
      Druck im Lebensbaum seitens der Elternvertreter gab es nie, sondern die Bitte, durch die Eltern der Kinder die diese Einrichtung besuchen, um eine ehrliche und nachvollziehbare Transparenz und dieser verantwortungslose Träger wollte nicht in der Lage sein, er hatte es nie vor. Ich hoffe Ihre „Freundin“ hat einen Elternabend im Lebensbaum besucht und sich von der Geschäftsführung & der pädagogischen Leitung ein Bild gemacht. Denn die Eltern die an den häufig emotionalen Elternabenden teilgenommen haben, waren allesamt schockiert wie unkooperativ dieses Gremium auf Fragen, berechtigte Forderungen, möglichen Änderungen und Kritik eingegangen ist. Die Elternvertreter waren immer die einzigen mit absoluten Alleinstellungsmerkmal die mit praktikablen und umsetzbaren vernünftigen Lösungsvorschlägen kamen, nicht die Kinderland GmbH. Es war schlichtweg egal was seitens der Elternvertreter und ausnahmslos immer in Absprache mit den Eltern vorgelegt wurde, es wurde durch Geschäftsführung und KiTa-Leitung blockiert oder gleich abgelehnt bzw. abgewunken und darüber geschmunzelt. Und als es dann wirklich für den Träger ungemütlich geworden ist, weil man dieses nicht nachvollziehbare Verhalten und diese vehemente Ablehnung gegen alle Vorschläge seitens der Eltern nicht akzeptieren wollte, wurde völlig aus der kalten die Vertrauensfrage gestellt. Allesamt in diesem Vorstand, ich betone ausdrücklich, dass ich hier nicht die Elternvertreter meine, sind inakzeptable Personen, solch eine Niederträchtigkeit und eiskaltes Finanzkalkül ist mir im Leben noch nicht untergekommen. Aus der rein persönlichen Meinung meiner selbst ist es eine absolute Schande, dass dieser Träger hier in Halle eine Plattform bekommen hat. Und Deine „Freundin“ wird sicherlich Ihr geliebtes Kind nicht in der Interaktion mit Kindern von „macht gierigen Eltern“ walten lassen wollen. Die Kinderland GmbH hat sicherlich Platz für die gebeutelte Nachhut der auffallend wenig zufriedenen Eltern die diesem Träger vertrauen.

  14. Ein Opa sagt:

    Nicole @: ich habe schon die ganze Zeit auf einen solchen Kommentar gewartet, die Freundin hat gesagt 🧐…. was können Sie eingenes und erhellendes betragen? Bisher war es sehr sachlich, aber es muss immer jemand den ersten Schritt machen. Mein vorab Forist hat es auf den Punkt gebracht, bei diesem Prozess geht es einzig um eine Einsicht in die buchhalterischen Unterlagen zum zusatzbeitrag, um nicht mehr und nicht weniger.

  15. Nicole sagt:

    „Der Verein zur Übernahme wurde immer nur als back up genannt.“

    Das ist ja ganz neu und stimmt nicht!!!!! Sie sind nicht ehrlich! Veröffentlichen Sie doch den Schriftverkehr mit der VS. Bin gespannt ob die das wussten. Haben Sie den Mut?

    Die Zweckgebundenheit vom Zusatzbeitrag interessierte beim alten Träger auch nicht. Es war doch eine Eintrittskarte für die besseren Leute im Paulusviertel. Hartz 4- Leute konnten sich das nicht leisten. Zweck erfüllt. Wenn die VS alles offen gelegt hat, wo ist das Problem?

    Wenn Sie den Lebensbaum opfern wollen und den nächsten Träger ausprobieren, so ist mir das egal. Wenn ich aber lese Ihre Leute fordern von der Stadt die VS soll überall raus fliegen, dann ist mir das nicht mehr egal. Nach dem SKV-Insolvenz-Desaster sind wir froh, das es jetzt so gut läuft. Die Kommentare der (Lebensbaum) Eltern hier im Forum sprechen Bände. Das ist schon ein Glaubenskrieg und hat mit normalen Eltern nichts mehr zu tun. Hoffentlich denken Sie auch mal an die Kinder.

    • Ein Opa sagt:

      @ Nicole, ganz gemeiner Kommentar. Ich gewinne den Eindruck, dass Sie zum inneren Zirkel der VS gehören. Also immer schön sachlich bleiben

    • Mama sagt:

      Lieber Herr Jürgens, liebe Frau Kreße,

      welcher Schriftverkehr? Gerne können wir über die Vergangenheit sprechen, fest steht aber, dass der Eigenbetrieb die Kita am Standort übernehmen wird. Die VS hat dort keine Zukunft.

      Liebe Grüße

    • Nele sagt:

      #Nicole
      meinen Sie, den Schriftverkehr, mit dem Interessenten durch den Träger noch vor Verhandlungen unter Strafe „mundtot“ gemacht werden sollten und sind?

  16. Mandy sagt:

    @ Nicole:
    Keine Sorge, wir denken täglich an unsere Kinder.
    „Veröffentlichen Sie doch den Schriftverkehr mit der VS“ – die Frage ist doch, woher kennen Sie einen angeblichen Schriftverkehr mit der VS?!
    „Die Zweckgebundenheit vom Zusatzbeitrag interessierte beim alten Träger auch nicht“- wenn man Anschaffungen in der Kita sieht und das Geld den Kindern zu Gute kommt, dann muss man nicht nachhaken
    “Hartz 4- Leute konnten sich das nicht leisten.“ – auch das ist nicht richtig, ich kenne ein paar Familien, die trotz Hartz 4 den Zusatzbeitrag gezahlt haben und dort in der Kita einen Platz hatten.

    Keiner will den Lebensbaum opfern, das stand auch nie zur Debatte- wir wollen endlich unseren Frieden! Und: vor allem wollen wir endlich keine Lügen mehr.

  17. Nicole sagt:

    Dachte es gab eine Bewerbung zur Übernahme oder so. Ist ja scheoinbar nicht der Fall. Trotzdem alles gute für die Zukunft. Akzeptieren Sie aber auch andere Meinungen.

    • Nele sagt:

      #Nicole
      ich sehe nicht, wo Ihre Meinung nicht akzeptiert worden ist. Ihr wurde nur von Leuten, die in der Kita sind und nicht wie Sie das Geschehen nur vom Erzählen kennen, die Tatsachen entgegen gestellt. Und, auch wenn es wiederholend ist, den Bewerbern hat der Träger einen unter Strafe stehenden Maulkorb verpasst. Da darf niemand etwa veröffentlichen. In der Zeitung stand auch mehrfach, was auch hier steht. Die Eltern wollten wohl immer die Kita, nur mehr Offenheit wegen der Gelder. Wenn der Träger sich entschließt, aufzugeben, dann ist das seine Entscheidung. Von den Eltern kam das nicht

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