Sachsen-Anhalts Umweltminister sieht in Klimawandel zunehmende Bedrohung für heimischeTier- und Pflanzenarten

„Fortschreitender Klimawandel bedeutet nicht nur, dass es im Sommer heißer wird und Gewitter heftiger ausfallen. Der Klimawandel bedroht auch zahlreiche Tier- und Pflanzenarten bei uns in Sachsen-Anhalt“, erklärte der Minister. „Klimaschutz bedeutet daher auch Artenschutz: Wir müssen den Ausstoß von klimaschädlichen Treibhausgasen drastisch reduzieren und erneuerbare Energien weiter konsequent ausbauen. Nur so lässt sich der Klimawandel abbremsen und ein Totalschaden für unsere Natur vermeiden. Zugleich müssen wir mehr für den Schutz der Lebensräume bedrohter Tier- und Pflanzenarten tun.“
Willingmann wirbt in diesem Zusammenhang für das Sofortförderprogramm NaturWasserMensch, das vom Umweltministerium Anfang dieses Jahres neu aufgelegt worden ist. Vier Millionen Euro stellt das Ministerium 2024 vor allem für Vorhaben zum Natur-, Arten- und Gewässerschutz bereit, die im Bezug zum Menschen stehen und kurzfristig umgesetzt werden können. Anträge für die erste Auswahlrunde können bis zum 15. März 2024 gestellt werden. Die Bandbreite förderfähiger Projekte ist groß – sie reicht von Vorhaben in den Bereichen Gewässerökologie und Artenschutz bis hin zur Schaffung von Ökogärten und praktischer Umweltbildung für Kinder und Jugendliche. Unterstützt werden zudem Insektenschutz und Artenvielfalt im urbanen Raum und in öffentlichen Parks.
In Sachsen-Anhalt sind derzeit 1.560 Tier- und Pflanzenarten akut vom Aussterben bedroht; das entspricht 7,3 Prozent der im Land nachgewiesenen Arten. Vor allem Arten mit einem engen ökologischen Toleranzbereich sowie kälte- und feuchtigkeitsliebende Arten werden von den klimatischen Veränderungen in den kommenden Jahren besonders betroffen sein. Hierzu zählen beispielsweise auch Amphibienarten wie die Rot- und Gelbbauchunke oder Vogelarten wie der Fitis und die Tannenmeise. Reliktarten der Eiszeit, wie die Brocken-Anemone oder das Brocken-Habichtskraut, die weltweit nur auf dem Brockenplateau zu finden sind, sind ebenfalls durch steigende Temperaturen bedroht.
Der Verwaltungs-Dozent sollte mal bei seinen Leisten bleiben.
Na dann sollten wir schnell noch ein paar Bäume fällen und ein paar mehr Flächen zubetonieren.
Letztes Jahr war es aber nicht so heiß wie das Jahr davor. Schwankungen gibt und gab es immer.