Stadt will Ampelschaltung an der Paracelsusstraße nicht ändern: „würde Autoverkehr behindern“ – Klage gegen Radwege-Benutzungspflicht

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52 Antworten

  1. 10010110 sagt:

    Radler aus Richtung Äußerer Hordorfer Straße in Richtung Wielandstraße / Steintor sollen direkt die Fahrbahn nutzen dürfen, um sich direkt an der Ampelschaltung für Autos einzuordnen und nicht drei Einzelampel überqueren zu müssen. Die Stadt ist wegen den Schwerlastverkehr dagegen.

    Was werden denn hier für Lügenmärchen verbreitet? Zum Linksabbiegen ist es selbstverständlich erlaubt, einen Radweg zu verlassen und sich auf der Linksabbiegerspur einzuordnen. Genau das mache ich an genau der Stelle auch. Es ist vollkommen realitätsfern, als Radfahrer die indirekte Fußverkehrsführung benutzen zu müssen.

    Mit solchen Maßnahmen trägt die Stadt nur noch extra dazu bei, dass Fußgänger und Radfahrer sich nicht an Regeln halten, weil diese als vollkommen sinnlose Drangsalierung wahrgenommen werden.

    • Hallenser sagt:

      Das „direkte Linksabbiegen“, was du vielleicht meinst, gilt nur für einspurige Straßen bzw. solche ohne verbindliche Fahrtrichtungspfeile. Hier sind Linksabbiegerspuren vorhanden, die du mit dem Fahrrad nicht legal erreichen kannst.

      Bevor du also wegen vermeintlicher „Lügenmärchen“ hyperventilierst, erstmal überlegen. Deine Verhaltensweise, die du dort praktizierst, solltest du auch überdenken. So eine Radlerhose bietet nur äußerst wenig Schutz gegen ein Müllauto.

      Wie oft fährst du dort entlang?

      • 10010110 sagt:

        Kannst du mir mal eine Quelle für die Behauptung zur „Einspurigkeit“ bzw. den Abbiegepfeilen zeigen? Selbst, wenn es rein theoretisch nicht erlaubt sein sollte, so sehe ich hier Interpretationsspielraum ob der Zulässigkeit der Anordnung der Benutzungspflicht, bzw. sehe hier eindeutig Kriterien für eine Ausnahme von der Benutzungspflicht (Stichwort Benutzbarkeit und Zumutbarkeit).

        Am Ende wird es wohl darauf hinauslaufen, dass Gerichte entscheiden müssen. Ich werde mich auch weiterhin mit dem Fahrrad dort links einordnen und wie „der richtige Verkehr“ die Kreuzung überqueren. Ich fahre gelegentlich dort lang, z. B. wenn ich was zum Wertstoffhof bringe.

        • Hallenser sagt:

          Quelle: StVO

          Der Radweg ist benutzbar, seine Benutzung zumutbar, damit auch verpflichtend. Der „Umweg“ für die Querung per Ampel ist lediglich (wenn überhaupt) ein zeitlicher. Du fährst sicher gar nicht erst auf den Radweg drauf?

          Es sind weniger die „Abbiegepfeile“ entscheidend als vielmehr die Tatsache, dass die Linksabbiegerspur nur durch Querung einer weiteren Fahrspur erreicht werden kann, sofern du regelkonform fährst. Im Extremfall bist du von drei oder vier LKW umgeben.

          Aber interpretiere wie du lustig bist. Wenn du im Streckverband landest, hast du ja genug Zeit, darüber nachzudenken und eine flammende Rede für den Gerichstermin zu verfassen.

          • 10010110 sagt:

            Ich bin auch in der Freiimfelder Straße beim Linksabbiegen in die Berliner Straße – ganz korrekt auf dem Radfahrstreifen – gern mal von drei oder vier LKW umgeben, und da soll das auf einmal sicherer sein, nur weil da ein paar andere weiße Striche auf der Fahrbahn sind?

          • Hallenser sagt:

            Maximal zwei und mit mehr Platz in der Breite, mit (nicht umsonst) signalrot markierter Spur, nicht ansatzweise so häufig, ohne Bundesstraße und seit Fertigstellung der Europachaussee insgesamt mit deutlich weniger Verkehr.

            Aber an dieser Kreuzung kannst du sehen, wie das direkte Abbiegen eingerichtet werden kann, wenn es denn ermöglicht werden soll. Der straßenbegleitende Radweg ist dort auch benutzungspflichtig, aber für Linksabbieger gibt es eben eine extra Spur (eigentlich ist der rechtsabbiegende Radweg abzweigend und linksrum ist Hauptstraße). Angesichts dieser dir offensichtlich auch bekannten Regelung schrumpft dein Interpretationsspielraum für die Kreuzung an der B100 erheblich.

          • Die Radwegebenutzungspflicht entfällt, wenn in die gewünschte Fahrtrichtung (also hier: Linksabbieger) keine Radwegeverbindung existiert. Der Radweg, der nur zur Tankstelle führt, ist für Linksabbieger irrelevant.

            Die BPfl in der Äußeren Hordorfer ist auch nur wegen der Faulheit der Radfahrer noch nicht vor Gericht gekippt. Dieser kleine gerade Straßenstummel lässt selbst an Rapunzel-Haaren keine besondere Gefahrenlage herbeiziehen.

          • Hallenser sagt:

            Für Linksabbieger existiert eine Radwegeverbindung. Sie führt quer zur Äußeren Hordorfer Str. (parallel zur Paracelsusstr.) über die Ampel. Zur Tankstelle geht’s nach rechts über den Radweg, wenn du die Hermesstraße verpasst hast.

            Welchen kleinen Straßenstummel meinst du? Das Stück zwischen Hermesstraße und Kreuzung? Mehr wurde bisher noch nicht ausgebaut. Bedarf und so.

            Wenn Radfahrer nur zu faul sind, die Benutzungspflicht zu kippen, ist das ganze Thema wohl auch nicht dringend. Ich nehme an, du bist auch regelmäßig beim Wertstoffhof? Oder hast du eine noch bessere Geschichte auf Lager? Großeinkauf bei Edeka. Luftpumpen bei Aral. Von hinten an die Rentenversicherung. Es gibt auch noch Kleingärten hinter der Schranke…

        • Radlertrinker sagt:

          Da der Radweg in der Kreuzung mit den 3 Ampeln nicht mehr straßenbegleitend ist, entfällt hier also die Benutzungspflicht?

    • Hans G. sagt:

      Hauptsache dann wieder heulen, wenn ein Radfahrer mal wieder den LKW übersieht.

  2. Sazi sagt:

    Wo kämen wir da hin, daß ein Auto mal 10 Sekunden länger warten muss. Lieber Radfahrer und Fußgänger mehrere Minuten warten lassen. Sonst kommt die Stadt noch in Verruf, eine linksversiffte Radfahrerstadt zu sein.

    Die Kreuzung ist aus jeder Richtung kommend für Fußgänger und Radfahrer problematisch und mit unverhältnismäßig langen und mehrfachen Wartezeiten verbunden. Aber sie macht deutlich, wie die Prioräten in der Stadtverwaltung sind.

    • max sagt:

      Das ist ja auch lange nicht die einzige Ampel dieser Art in der Stadt. Nur einige Beispiele: Am Leipziger Turm, Kreuzung Industriestraße/Merseburger oder Glauchaer Platz mit 5 Ampeln innerhalb von 200m. Bei letzterem kann man bei jeder Ampelphase die Kfz beobachten wie Sie innerhalb einer Ampelphase das Rondell passieren während man selbst noch 3x warten darf. Wenn man idiotische Wege anlegt darf man sich nicht wundern wenn Radfahrende sich idiotisch verhalten und bei Rot fahren.

      • Frodo sagt:

        Insbesondere letzteres Beispiel Glauchaer Platz: Ich sehe es nichtmehr ein dort 3x so lange zu warten, wie Autofahrer. Im Kreuzungsbereich bin ich entspannt genauso schnell untwerwegs, wie jeder PKW, doch die Radampeln sind so bescheiden geschaltet, dass man die grüne Welle auch mit Full Speed nicht schaffen kann, weshalb ich da nichtmehr auf den Radwegen fahre, sondern auf der Straße. Ich muss dort mehrfach täglich lang und es wäre sonst jeden Tag ein Ärgernis und viel verschwendete Lebenszeit.

      • Hans G. sagt:

        Radfahrer haben sich noch nie für die StVO interessiert, von daher spar dir die Märchen. In dem Sinne kann man die gedrost ignorieren.

    • Hallenser sagt:

      Es geht da wohl eher um das zahlenmäßige Verhältnis zwischen den Verkehrsarten. An dieser Kreuzung dürften nun wirklich die großen BrummBrumms in der Überzahl sein. Die Rotphase in der Äußeren Hordorfer ist auch geringfügig länger als 10 Sekunden.

    • Hans G. sagt:

      Völlig verrückt, arme Fußgänger und Radfahrer müssen an einer riesigen Bundesstraße am äußersten Rand der Stadt mal ein paar Sekunden warten und die Welt ist schon wieder voll gemein? Es gibt im Norden ein paar schöne Autofreie Inseln, wenn Du keinen Bock hast.

      • Sazi sagt:

        Es mag für dich wegen der Scheuklappen nicht sichtbar sein, aber dort wohnen und arbeiten Menschen. Allein schon bei der RV arbeiten fast 4000 Menschen. In einer Stadt leben und arbeiten Menschen… völlig verrückt. Es gibt doch genügend Autobahnen. Geht doch dort Autofahren.

        Es geht ja darum Kompromisse zu finden. So könnte man für den Anfang in verkehrsärmeren Zeiten auf fußgängerfreundlichere Ampelschaltungen umschwenken. Das würde auf den Autoverkehr praktisch keine Auswirkungen haben, aber für Fußgänger und Radfahrer etwas mehr Komfort bieten.

  3. Frodo sagt:

    Insbesondere der Rechtsabbieger von der Paracelsiusstr. in die Hordorfer Straße ist eine Farce – Dort ist mehr Verkehrsaufkommen von Fuß-und Radverkehr, als durch PKW-Verkehr, aber die Ampel zeigt Dauerrot für Fuß und Rad. Wenn ich mal Zeit habe werde ich das Schauspiel mal beobachten und die Zeiten messen.

    • Hans G. sagt:

      Mach mal, aber Du musst stark sein, wenn die Realität nicht mit deiner Fantasie übereinstimmt. Der Rechtsabbieger dort ist nämlich dank Wertstoffhof und Hermes Areal äußerst gut frequentiert.

    • Radlertrinker sagt:

      Aber die Stadt weigert sich, hier einen Anforderungstaster zu installieren, der das Verkehrsverhalten auf dem Rechtsabbieger berücksichtigt…

  4. Tom sagt:

    Genau das ist der Punkt : wenn Radfahrende sich idiotisch verhalten und bei Rot fahren.

    • max sagt:

      Aber WARUM Verhalten sie sich idiotisch? DAS ist die Frage. Menschen aller Altersgruppen, welche sich ansonsten im Alltag normgerecht verhalten, schalten ja nicht ihre kognitven Fähigkeiten ab sobald sie auf ein Fahrrad steigen.

      Dieses Verhalten wird durch das Radwegekonzept, oder besser dessen Mangel, FORCIERT.

      Man kann nicht in einer Straße einen Zweirichtungsradweg anlegen und sich in der nächsten Straße wundern warum Radfahrende in der falschen Richtung unterwegs sind.
      Man kann nicht Radfahrende quer durch die Fußgängerzone schicken (Franckeplatz) und sich dann wundern warum in der nächsten Fußgängerzone (Leipziger) nicht abgestiegen wird.
      Man kann nicht wahllos Radfahrende mal eine Autoampel, dann eine Fußgängerampel, dann mal wieder eine Radlerampel vorsetzen und sich wundern warum Ampelsignale ignoriert werden.

      Wenn man Menschen durch inkoheränte Normenvorgabe signalisiert dass ihr Verhalten eigentlich scheiß egal ist und keinen interessiert, dann verhalten sich Menschen auch scheiß egal und interessieren sich nicht für Regeln!

      • Halles Katze sagt:

        max , ich als Autofahrer muss auch mitunter 5 verschiedene Verkehrszeichen innerhalb 100 Meter erkennen und registrieren und mich letztendlich danach richten ! Warum sind dann 3 verschiedene Ampeln mit jeweils drei gleichen Farben für einen Radfahrer zuviel ? Wenn er das nicht schnallt sollte er das Rad im Keller lassen …

      • max sagt:

        Erstens haben diese 3 Ampeln schonmal nicht die jeweils drei gleichen Farben. Rad/Fußgänger haben nur die Rot.- und Grünphase. Da fehlt schonmal das Gelb. Wer das nicht schnallt sollte das Auto besser stehen lassen. Ist aber auch für Fußgänger nicht schlimm, nur wie schnell schaffe ich es mit dem Rad zu bremsen? Da schaltet die Ampel kurz vorher um und schon habe ich meinen ersten Rotlichtverstoß des Tages gesammelt. Ganz ungewollt. Wie hoch wird wohl jetzt meine Schwelle sein an der nächsten Ampel zu halten? Höher oder niedriger als vorher?

        Zweitens ist es auch für Radfahrende kein Problem 5 verschiedene Verkehrszeichen zu erkennen. Das Problem ist, dass die teilweise GLEICHZEITIG und WIDERSPRÜCHLICH zueinander wirken.
        Warum gibt es Kreuzungen mit einer Radlerampel und dazugehöriger Halteline und zusätzlich noch eine Halteline auf Höhe der Autoampel? Welche Haltelinie zählt? Beide? Keine?
        Warum zeigt an der Kreuzung Delitzscher Str./Freiimfelder Str. Stadtauswärts die Autoampel grün (kein grüner Pfeil) und gleichzeitig die Radlerampel Rot für Geradeausverkehr?
        Warum wurde an der neuen Kreuzung Merseburger/Willy Brandt eine immergrüne Radlerampel nahezu unsichtbar hinter einer durchschaltenden Autoampel installiert?
        Warum hängt an der Kreuzung Merseburger/Pfännerhöhe für Kfz das Schild „Vorgeschriebene Fahrtrichtung Geradeaus“ aber Radfahrende dürfen links und rechts abbiegen? (Zusatzschild „Fahrrad frei“)
        Warum hängt die Radlerampel manchmal diesseits und manchmal jenseits der Kreuzung? Ist das ein Suchspiel?

        Es braucht ein klares, nachvollziehbares und koheräntes Radewegekonzept. So eines wie es bereits für den Kfz-Bereich gibt.

  5. G sagt:

    Wo ist der gergele… Der hat ja Erfahrung.
    Der hat in seiner unendlichen Weisheit schonmal eine ampelschaltungen optimiert..
    Da fahren nun fast alle Radler bei Rot.

    • rupert sagt:

      Die Ampelschaltung in Trotha wurde von der Stadt Hallo optimiert.
      Man munkelt, es seien die selben Leute, die auch die anderen Ampelschaltungen in Halle für den Radverkehr „optimieren“.

      Die Stadt Halle legt auf Radverkehr seit Jahren keinen gesteigerten Wert.
      Die Infrastruktur zeugt davon.

    • Radlertrinker sagt:

      Es hätte gereicht, wenn neben der Haltestelle die Fahrzeuge nur einspurig aufgestellt werden (links). Das ist auch im Runden Tisch Radverkehr so diskutiert worden. Aber das wollte die Stadt nicht.

    • 10010110 sagt:

      Der Gergele wollte eigentlich einen Fahrstreifen in der Trothaer Straße bis hinter der Kurve nach der Einmündung Pfarrstraße weghaben, damit genug Platz für den Radweg ist, aber die Stadt hat abgelehnt und stattdessen nur die Ampelschaltung verändert. Das ist nicht Gergeles Schuld.

  6. Halle falke sagt:

    Radfahrer gehörer auf den Radweg so weit vorhanden. Ich weiß nicht was es da zu diskutieren gibt. Ist aber klar aus welchen Reihen das kommt.

  7. Kritiker sagt:

    Ich finde es generell problematisch, wie Radfahrer zum Beispiel vom Wasserturm kommend, weiter in die große Brunnenstraße zum Beispiel zur Weiterfahrt nach Kröllwitz aber auch Trotha kommen.

    Spätestens an der Ampelkreuzung ist nämlch Schluss! Während Autofahrer schön bequem die Volkmannstr. befähren, um bequem nach Trotha zu kommen oder zur Wolfensteinstr. abbiegt, muss der Radfahrer sehen wo er bleibt!
    Variante 1 lange warten an der besagten Fußgängerampel und über mieseste Straßen am Tierheim über Paulusviertel weiter oder Variante 2 über den Landrain fahren, welcher aber nicht der kürzeste Weg nach Kröllwitz wäre.
    Es ist ausreichend Platz an den Fahrbahnen. An der Einfädelung vor der Wolfensteinstr. müsste eben eine entsprechende Regelung getroffen werden!
    Bzw. baulich eine separate Unterführung von der Unterführung Dessauer Platz zum Anschluss an die Wolfensteinstr. geschaffen werden. beding durch das Gefälle, sollte dies möglich sein.
    In die andere Richtung würde es reichen, den zuführenden linken Fahrbahnstreifen der Wolfensteinstr. als Auffahrt zu aktivieren und die rechte jetzige Fahrspur am Tierheim auf den Radweg münden zu lassen.

  8. Sachverstand sagt:

    Das Problem ist ganz einfach zu lösen: Wo Radweg=Pflicht zur Nutzung. Ende der Debatte!

    • Oberlehrer sagt:

      Dann sprich doch mal mit Andi (Be)Scheuer(t), der hat was übrig für Verkehrspolitik aus dem letzten Jahrhundert.

      • Radfuchs sagt:

        Leute mit wirklichem Sachverstand hingegen haben es längst begriffen:
        Gute Radverkehrsführung braucht keine Benutzungspflicht, sondern wird ganz selbstverständlich und freiwillig genutzt. Nur schlechte Radwege „brauchen“ eine Benutzungspflicht.

    • rupert sagt:

      @ Sachverstand

      Ohne Sachverstand könnte man denken, Radwege sind überall in einem ausreichend guten Zustand und ohne zusätzliche Gefahren wie Autotüren zu befahren, sodass eine Pflicht durchsetzbar wäre.

      Das ist leider nicht der Fall.
      Daher gibts andere Regeln.

    • OK, gern. Aber dann auch: Autos nur noch auf Autobahnen.

      • Hallenser sagt:

        Dann müssen aber alle Radfahrer, welche die vorhandenen Radwege nicht benutzen möchten/wollen und sich hier über den bösen Autoverkehr aufregen, die von den LKW’s transportierten Waren an der Autobahn abholen und im Stadtgebiet verteilen.
        Da dann ja weniger Fahrzeuge im Stadtgebiet unterwegs sind ist somit mehr Platz für Fahrradfahrer. Und keiner wird mehr an einer Kreuzung übersehen oder müssen unendlich lange an einer roten Ampel warten.

        Noch besserer Vorschlag: An jeder Autobahnabfahrt werden riesige P+R-Parkplätze gebaut,
        so dass alle Autos abgestellt werden können. Natürlich müssten dann dort auch Fahrräder bereit stehen, damit jeder nach Hause kommt. Bzw. müsste die Infrastruktur entsprechend angepasst werden, also ÖPNV (natürlich kostenfrei, sonst hat man ja doppelte Kosten)

        Das Gejammere immer. Wenn sich alle an die Verkehrsregeln halten und rücksichtvoller anderen gegenüber wären könnte alles viel einfacher sein. Es gibt nicht nur „böse“ Autofahrer sondern auch genug Radfahrer, welche der Meinung sind „ich kann fahren wie ich will und habe immer Recht“

        So und jetzt bitte auf mich drauf hauen.

        • Radfuchs sagt:

          Ich wiederhole es gerne auch für dich, es ist ganz einfach: Gute Radwege brauchen keine Benutzungspflicht.

        • 10010110 sagt:

          Dann müssen aber alle Radfahrer, welche die vorhandenen Radwege nicht benutzen möchten/wollen und sich hier über den bösen Autoverkehr aufregen, die von den LKW’s transportierten Waren an der Autobahn abholen und im Stadtgebiet verteilen.

          Wir haben einen riesigen Güterbahnhof in relativer Nähe zum Stadtzentrum, und es gab auch mal ein riesiges Postamt direkt am Hauptbahnhof; wenn der politische Wille da wäre, müsste niemand irgendwelche Waren an der Autobahn abholen.

  9. heini2 sagt:

    @Kritiker: hast du mal auf die Karte geschaut? Vom Wasserturm aus geht’s zuerst durch die Humboldtstr und dann wahlweise verschiedenen Str. komplett ohne Ampel bis nach Kröllwitz oder auch zum Zoo. man muss sich dazu natürlich etwas auskennen, kann aber komplett abseits des Fernverkehrs fahren.

    • Radlertrinker sagt:

      Meinst Du die Pflasterstraßen aus dem Anfang des letzten Jahrhunderts?

      Diese sind weder für Autos noch für Radfahrer angenehm…

  10. Tim Buktu sagt:

    Diese Regelungen führen wie an vielen anderen Punkten in Halle nur dazu, dass sich der Bürger emanzipiert und auf die Regelungen einen lässt…

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