Studie an 1.300 Schülern – Kulturelle Vielfalt: Wie lässt sich Vorurteilen in Schulklassen vorbeugen?

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7 Antworten

  1. Avatar 10010110 sagt:

    Dass sowas offensichtliches überhaupt erst wissenschaftlich untersucht werden muss? 🙄 Das fängt doch schon da an, „Kultur“ nur als Eigenschaft eines anderen Landes zu definieren. Dabei gibt es ja sogar verschiedene Kulturen zwischen deutschen Staatsbürgern innerhalb Deutschlands, ja sogar innerhalb einer Gemeinde aus gleichen Landsleuten. Als Beispiel sei hier eine Akademikerfamilie und eine Familie aus dem „Arbeitermilieu“ genannt, die durch unterschiedliche Hobbys und unterschiedliche Prägung ziemlich unterschiedliche Lebensweisen an den Tag legen, obwohl sie seit fünf Generationen in der gleichen Stadt leben. Oder ich denke da auch an Familien mit christlich-religiösem bzw. atheistischem Hintergrund, die zwar beide Ostern feiern, aber jeweils auf völlig verschiedene Weise. Oder da gibt es die Kultur des Anarchismus, wie sie sich in der Hausbesetzerszene äußert, und die Kultur der ordnenden Autorität, die vornehmlich als „konservativ“ angesehen wird – obwohl die Menschen alle ggfs. seit Generationen Deutsche sind.

    Deshalb finde ich diesen Quatsch von „interkulturellen“ Veranstaltungen so dämlich, weil das bestehende Klischees nur festigt und nur fürs Gewissen von bestimmten Menschen gemacht wird, die im Nachhinein wieder zu sich nach Hause fahren und sich für ihre „Toleranz und Weltoffenheit“ selbst auf die Schulter klopfen, obwohl sie effektiv nur nebeneinander herleben.

  2. Avatar H. Lunke sagt:

    Man sollte einfach Sarrazin unterrichten, dann wird auch klar wieso das so nicht funktionieren kann. Sonst hat man nur eine realitätsferne Generation nach der anderen.

  3. Avatar schueler sagt:

    Vielleicht wäre es auch eine Idee damit anzufangen, das Verwenden von Alltagsrassismen beim Lehrpersonal loszuwerden. Das fängt bei „Hautfarbe“ als Bezeichnung für hellbeige an.

  4. Avatar Das Statistische Mittel sagt:

    300.000 ? Da fehlt eine Null.

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