Umweltschützer: lieber kostenloser ÖPNV statt neuer Fahrradstraßen

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19 Antworten

  1. Auch "kostenlos" kostet Geld! sagt:

    Jetzt geht der Scheiss hier wieder los! Ich will das nicht. Ich zahle keine Beitrag für OePNV-Flitzpiepen!

  2. 10010110 sagt:

    Er hat ja in einigen Punkten Recht, aber ich denke, insgesamt sind Fahrradstraßen unser geringstes Problem. Während einmal in zwanzig Jahren eine vier Meter breite Fahrradstraße durch die Landschaft gebaut wird, werden gleichzeitig hunderte Kilometer neue, teilweise 20 Meter breite Umgehungsstraßen gebaut. Das hat auf Dauer deutlich größere Umweltschäden zur Folge.

  3. mirror sagt:

    „… werden gleichzeitig hunderte Kilometer neue, teilweise 20 Meter breite Umgehungsstraßen gebaut.“
    Immer diese Übertreibungen. Die Länge der überörtlichen Strassen hat von 229.900 km im Jahr 2017 auf 229.800 km im Jahr 2018 abgenommen. 2019 und 2020 wird von keinem gegenläufigen Trend berichtet.

    • 10010110 sagt:

      Redest du jetzt von Deutschland oder weltweit? 🙄

      Es geht um Halle und Umgebung. Und die A143 mitsamt Umgehungsstraße Salzmünde ist gerade im Bau. Dann erinnere ich mal noch an die Monster-Kreuzung B80/Teutschenthaler Landstraße. Die Osttangente ist auch ein Bauwerk, das noch nicht vor allzu langer Zeit fertiggestellt wurde. Dann kommt noch die Umgehungsstraße in Bruckdorf. Die Merseburger Straße am Rosengarten wird auf vier vollwertige Fahrstreifen erweitert und eine Trasse für einen noch zu bauenden nördlichen Saaleübergang wird freigehalten.

      Wieviele Radwege werden gleich nochmal durch zuvor unversiegeltes Gelände geprügelt?

  4. wien3000 sagt:

    Kommt es mir mir nur so vor oder kann man es Umweltschützern nie recht machen? Wenn man keinen neuen Radweg bauen will ist das falsch, wenn man dann aber doch einen neuen Radweg bauen will ist das auch wieder falsch. Ja was denn nun? Dass ein Radschnellweg alleine nichts bringt ist natürlich klar. Es müssen auch an den Endpunkten und im Verlauf der Strecke entsprechende Zuläufe gebaut werden. Die Leute müssen ja auch erst mal zum Radweg hinkommen. Wobei man diese sicher häufig durch gut gebaute Radschutzstreifen an bestehenden Straßen realisieren kann.
    Einen kostenlosen ÖPNV halte ich nicht für sinnvoll. Denn es würde nicht ausreichen, wenn die öffentliche Hand einfach die bisherigen Fahrscheinerlöse durch erhöhte Zuschüsse ersetzt. Vielmehr müsste noch mehr in den ÖPNV investiert werden um ihn weiter auszubauen und an die steigenden Fahrgastzahlen anzupassen. Zum anderen halte ich es für durchaus in Ordnung wenn Mobilität im ÖPNV etwas kostet, allerdings nicht zu viel und viel wichtiger ist ohnehin ein allgemein gutes und zuverlässiges Angebot. Also ein dichter Takt, ein dichtes Haltestelle Netz usw.

    • Achso sagt:

      Nicht alle Umweltschützer sind der gleichen Meinung. Der AHA ist ein ganz besonderer Verein. Der hält anscheinend auch die kostenlose Fahrradmitnahme im Stadtverkehr Halle für eine Alternative zum Bau eines Radwegs Halle-Leipzig.

  5. hallenser sagt:

    naja, das ist gut und schön. Aber schon jetzt ist ja der ÖPNV mit seinen kleinen Fahrradabteilchen überfordert. Selbst die alte berliner S-Bahn hat mehr Fahrradstellplätze .
    Die großen Reichsbahn-Gepäckwagen sind schon lange ausgemustert und passen auch nicht zu den „modernen“ Triebwagen. Selbst die alte berliner S-Bahn hat mehr Fahrradstellplätze. Bis zu 46 Millionen Euro soll der Fahrradschnellweg kosten, und wie die Baumaßnahmen heute sind, ein Hochwasser und alles geht wieder von vorne los.

  6. Fahrrad und Autofahrer sagt:

    Die Typen werden immer bekloppter.
    Zuerst geht es gegen die Kfz mit Verbrennungsmotor, jetzt sind die Fahrradfahrer dran, welche sich ordentlich fortbewegen wollen.
    Als nächstes sind bestimmt alle Elektrofahrzeuge im Visier, wegen der nicht immer umweltschonenden Batterieherstellung.
    Es reicht langsam.

  7. Radfuchs sagt:

    Wie in der „Zukunftswerkstatt Radverkehr“ zu vernehmen war bestehen für die S-Bahn langjährige Verträge, weshalb sich die Transportmöglichkeiten für Fahrräder noch mehrere Jahre nicht verbessern ließen.

    Abgesehen davon ist der Radschnellweg trotzdem Unsinn, die Strecke ist zu weit und die Zahl der potentiellen Radfahrer auf Teilstrecken ist m.E. zu gering.

  8. Falko sagt:

    Ich fände es gut, wenn man die Begriffe Radschnellweg und Fahrradstraße auseinander hält bzw nicht miteinander vermischt. Die Umweltschützer haben sicherlich nichts gegen die Umwidmung vorhandener Straßen zur „Fahrradstraße“ https://de.wikipedia.org/wiki/Fahrradstra%C3%9Fe
    Hier geht es doch vor allem um Radschnellwege, die ausschließlich für Radfahrer vorgesehen sind. https://de.wikipedia.org/wiki/Radschnellweg

  9. Radler sagt:

    Er will denn per Rad schnell nach Leipzig fahren? Und für die 10 Leute braucht man einen Schnellweg, nee nee. So was plant, Wer Fördermittel alle machen muss. Sinnlos und schnell weg.

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