Ausschuss will Bäume am Riveufer doch erhalten

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43 Antworten

  1. Halles Katze sagt:

    Super das gesunde und schöne Bäume erhalten bleiben !
    Man kann Hauptkanäle und Strasseneinläufe auch Trassenmittig errichten und selbst für die reichhaltige Randbewachsung durch Bäume Firmen ins Boot holen – welche für solche Vorhaben kompetent sind …!
    Aber da scheint Halle ja nicht viel zu suchen oder zu recherchieren !
    Siehe Europachaussee : 20 Jahre Bauzeit für 8 km Trasse und nur teilweise 4 spurig – der absolute Hammer und / oder Wahnsinn …
    Verantwortliche Abgeordnete in der Stadtverwaltung – ihr solltet euch schämen bis zum jüngsten Tag !!!

    • Pinoccio sagt:

      Zum Glück gibts ja noch solche Foren, wo jeder schön seinen Mist und Frust ablassen kann. Besser so, als wenn wir uns bei den Bäumen auf die Nase gehauen hätten.

  2. Grünflächenvernichtungsamt sagt:

    Sehr ungewöhnliches Verhalten für die Stadt Halle.
    Normalerweise wirft man erstmal die Kettensägen an und radiert alles aus, was lebt.
    Während der normale Bürger mit Verboten und Vorschriften im Namen der Umwelt drangsaliert wird, dreht die Stadt bei öffentlichen Baumaßnahmen jedesmal völlig frei.
    Und wenn schonmal (gespendete!) Ersatzpflanzungen vorgenommen werden, lässt man die verdorren.
    Die Lurche vom halleschen Grünflächenvernichtungsamt möchte ich gern mal kennenlernen.

    • Kerstin RuIhl-Herpertz sagt:

      Dann lade ich Sie sehr herzlich zu uns ein! Bitte hinterlassen Sie uns Ihre Kontaktdaten, damit wir einen Termin vereinbaren können. Sachliche Information würde der Diskussion guttun.
      Viele Grüße
      Die leitende Lurchin vom FB Umwelt

      • Hambacher Liste sagt:

        Au fein! Kann ich dann auch die Kettensäge-Augabestelle und die Napalmvorratskammer besichtigen? Werden Sie mir die Liste aller Gutachten zu „verpilzten“ Bäume zeigen? Kann ich die Statitik der Baumvernichtungen der letzten Jahre sehen? Und die Lohnliste aller Ihrer Gutachter? Ist ein externer Berater wie Herr R. (Indianername Raschelndes Flüßchen) dabei? Soll ich die Baumleichen mitbringen (die noch herumliegen), die Ihr Amt zu verantworten hat, vor Ihrem Bürofenster abladen lassen und dann die so entstandene Abkürzung in Ihr Dienstzimmer nehmen? Klopf-klopf an die Bürofensterscheibe? Meinen Sie so etwas? Oder wollen Sie und Ihr Amt nach diesem versuchten Baumattentat tatsächlich in den Dialog mit der Bürgerschaft treten? Machen Sie doch sonst auch nicht!

        • Amt für Umweltvernichtung und Stadtverunkrautung sagt:

          „Oder wollen Sie und Ihr Amt nach diesem versuchten Baumattentat tatsächlich in den Dialog mit der Bürgerschaft treten? Machen Sie doch sonst auch nicht!“
          .
          Doch, doch – machen die.
          Versuch doch mal als Privatmann auf deinem eigenem Gründstück auch nur einen Baum zu fällen.
          Da laufen die zur Hochform auf und verlangen die Wiederaufforstung der halben Dölauer Heide.
          Während bei städtischen Vorhaben regelmäßig Bäume dran glauben müssen. Wiederaufforstung ist da ein Fremdwort. Und wenn – wie in der causa Gimritzer Damm – werden die gespendeten! Pflanzen auch noch unsachgemäß behandelt.
          Nebenbei bemerkt sehen städtische Flächen in Halle oftmals aus wie Unkrautwüsten. Eine Schande!
          Während bei mir schonmal zwei!! Mitarbeiter des Ordnungsamtes vor der Tür standen und mit Strafe drohten, weil auf dem Fußweg vor meinem Haus sich zwei Löwenzahnpflanzen zeigten.
          Hier wird mit zweierlei Maß gemessen, einerseits dem Bürger bei geringsten „Vergehen“ mit Strafe gedroht aber selbst wird agiert wie die sprichwörtliche Axt im Walde.

    • Kerstin Ruhl-Herpertz sagt:

      Dann lade ich Sie sehr herzlich zu uns ein! Wenn Sie uns Ihre Kontaktdaten geben, vereinbaren wir gerne einen Termin zum sachlichen Informationsaustausch.
      Viele Grüße
      Die leitende Lurchin vom FB Umwelt

  3. proRive sagt:

    Die SPD zieht zurück, weil der Protest zu groß wurde. Schaumschläger und Sprücheklkpfer verteidigen ihr unseriöses Gutachten, die CDU kämpft um den letzten Hauch an Vernunft und die Grünen werden am Ende des Jahrzehntes 2020 bis 2030 sich an nichts mehr erinnern. Was für eine Posse.

  4. HansimGlueck sagt:

    „Michael Lämmerhirt (CDU) wunderte sich über Aussagen Brauns, er halte die anderen Gutachten für unseriös, wo er doch vorher zugegeben habe, dass er beide Gutachten gar nicht gelesen habe. Er kenne die Details, beispielsweise zum Pilzbefall, so Braun.“
    Aha, deshalb folgt man also dem einzig anwesenden, sichtlich unseriösesten Gutachter? Grandios.

  5. Halles Katze sagt:

    Laut Hrn. Schulze von der HWS müssten am vorhandenen Kanal Bj. 1914 nur die Deckenplatten mit höherer Traglast erneuert werden …
    Welch kompetente Feststellung und Aussage !
    Baujahr 1914 … !
    Und in 5 Jahren ist vielleicht die Kernsubztans des kö./ preu. Kanals derart angegriffen und zerstört das wir erneut aufreißen und komplett erneuern …
    Was für Fachleute – man bekommt hier einfach das große Heulen …

  6. proRive sagt:

    1. In den Kronen alter Linden
    rauscht´s geheimnisvoll und leise,
    in den duftgen Frühlingswinden
    klinget hell die Burschenweise:
    |: Halle, alte Musenstadt!
    Vivat, crecat, floreat! 😐

    2. Nach den Fenstern holder Schönen
    wandern feur’ge Liebesgrüße
    von den kecken Musensöhnen:
    „Grüß dich Gott, du Traute, Süße!“
    |: Sel´ger Minne Trost ich fand
    an der Saale grünem Strand! 😐

    3. In des Flusses Silberscheine
    spielen Fischlein froh und munter,
    alter Burgen graue Steine
    winken traut ins Tal hinunter;
    |:Moritzburg und Gieb’chenstein,
    Märchenbild im Mondenschein. 😐

    4. Hört ihr nicht der Kämpen Streiten,
    seht ihr nicht der Schwerter Blinken?
    Tapfre Helden aller Zeiten
    kampfesmüd zu Boden sinken?
    |: Hört ihr nicht beim wilden Streit
    alter Glocken dumpf Geläut? 😐

    5. Hieltest trotzig aus die Stürme,
    warst der Wissenschaft ein Hort,
    laut verkünden’s deine Türme,
    tragens‘ fort von Ort zu Ort:
    |:Halle, alte Musenstadt!
    Vivat, crescat, floreat!:

  7. mirror sagt:

    Über die Kosten wurde natürlich nicht geredet. Nur immer weiter die Steuergelder über die Fluthilfe abzocken.

    Wer glaubt, dass die Deckenplatten durch die Flut beschädigt wurden, glaubt auch an den Weihnachtsmann. Bei jedem Starkregenereignis werden die Kanäle geflutet. Die Landesregierung und Landesrechnungshof haben offensichtlich mit den eigenen Schiebereien zu tun und können sich nicht um solche Peanuts kümmern.

  8. Drachentöter sagt:

    Der Lämmerhirt hat auch an anderer Stelle wieder mal Vollkompetenz bewiesen. Nachdem er in der letztmonatlichen Ausschussitzung Bürgerfragerechte abgewürgt hat, wollte er gestern einen Stadtrat an der Wahrnehmung beratender Mitwirkungsrechte hindern. Von wegen proRive „die CDU kämpft um den letzten Hauch an Vernunft“. Den Kampf haben die schon lange aufgegeben. Und der Ausschuss-Vorsitzende gehört zurückgetreten – und zwar pronto! Hr. Querulantenspezialist, übernehmen sie! Endlich!

    • proRive sagt:

      Und Linden leben in diesem Zustand 1000 Jahre, auch da ist Weihnachten und Ostern auf einen Tag gefallen. Vielleicht auf einer gesunden freien und gut versorgten Wiese auf dem Lande.

      Alle Bäume weg ist doch genauso falsch, wie alle stehen zu lassen. Äußere Vitalität ist häufig ein Trugschluss. Jeder Hobbygärtner weiß doch, dass Bäume in Notsituationen oft anfangen heftig auszutreiben. Selbst bei einem gefälltem Baum entstehen zügig Nottriebe. Die Wahrheit wird irgendwo zwischen 5 Jahre und 50 Jahre liegen. Und wenn man das will, dann sollen diese auch stehen bleiben, denn 50 Jahre und auch 20 Jahre sind lang. Aber so wird es mit den Bäumen an der Straße zumindest nicht kommen. Die Bauarbeiten werden dafür sorgen.

      Im übrigen würde ich die Meinung teilen, dass die Deckenplatten schlicht schon durch das Alter ihre Lebenszeit überschritten haben. Die Flutmittel sind nichts weiter als ein Konjunkturprogramm für schöner unsere Städte und Dörfer, welches auch so hätte kommen müssen ohne des Deckmäntelchen der Flut. Aber weshalb Steuermittel nicht für den öffentlichen Raum ausgiebig genutzt werden sollen, erschließt sich mir nicht. Es ist doch höchste Zeit, dass die Infrastruktur und auch solche Passagen wie das Rive-Ufer mal erneuert werden. Genau deshalb zahle ich lieber Steuern, als diese für Industriesubventionen auszugeben und den Unternehmen für hohle Versprechen von Arbeitsplätzen in den Rachen zu schmeißen. Die Stadt könnte sich in den nächsten 100 Jahren solch eine Renovierung nicht leisten. Verschwendung wird es dann, wenn unsinnig teure Bauverfahren, wie Handschachtungen oder besondere Baumaschienen oder spezielle Verfahren angewendet werden müssen. Die Unternehmen machen alles aber zum besonderen Preis.

      Die Variante alles unter die Straße zu legen wäre wohl der klügste Weg. Spricht nur kaum einer darüber. Deckenplatten am alten Kanal ab, mit Erde verfüllen, nichts anheben, Bäume lassen wie sie sind! Straße schmaler gestalten, mit durchlässigen Platten ausgleichen.

      • Nix Verstehnixkovsky sagt:

        proRive,
        erzähle hie nicht so ein Zeug wie „Und Linden leben in diesem Zustand 1000 Jahre …“. Das hat Prof. Braun nicht gesagt. Der hat die Literatur bemüht und die dort berichtete Lebensdauer aufgefundener Einzelexelmplare benannt. Und dann hat er Einschränkungen der Lebensspanne wegen des ungünstigen Standortes eingeräumt. Pauschalierend hat er einen Wert als angenommen – und nur zur Orientierung eingeführt; er sprach dann von eher bist zu 500 Jahren. Davon sind 110 ja schon verstrichen. dbH schrieb im Artikel „Linden könnten potentiell 1000 Jahre alt werden.“ Potentiell! Gelesen? Verstanden?
        Dann höre auf, so zu polemisieren. Diese Fördermittel kriegt Ihr nicht! Eure Pseudovergutachtlichung hat sich diesmal selbst zerlegt, ohne daß die üblichen Ratsplagen sich des Themas angenommen und genüßlich bedient hätten. Das kommt davon, wenn man den Bogen überspannt. Allein die Online-Petition hat über 5000 Unterschriften. Und in der Ausschußsitzung waren etliche baumbesorgte Bürger auf den Zuschauerplätzen anwesend.

        Fahrt das Thema herunter. Versachlicht die Entscheidung. Baut den Kanaldeckel in Lightvariante und nehmt die Fördermittel moderat in Anspruch.

        Oder mault weiter, dann zieht die Affaire Kreise und der Staatsanwalt liest wirklich Zeitung. Das wäre dann wohlmöglich ein Disaster, eher ein Dis-Zaster!

        • proRive sagt:

          Die 2 Gutachten werden durch dieses Pseudogutachten von 9 Seiten zur Makulatur. Bei Wikipedia POTENZIELLE 1000 Jahre zu finden um 500 Jahre (oder auch 100 jahre weniger) zu proklamieren, nur um Aufmerksamkeit zu erringen, wenn Fachleute unter diesen Umständen von 110 bis 120 Jahren landen, ist unwürdig gegenüber den Gutachtern. Was ist methodisch an den beiden Gutachten denn falsch? Die kannten nicht die Maximallebensdauer von Linden, sie kennen nicht die reale Wirkung von Befall auf Bäume? Beides Laien, nur die Herren Professoren sind unantastbar? Pseudovergutachtlichung ist das 9 Seitengutachten mit 8 Seiten Bildern! Die Gutachter schreiben NICHT, dass die Bäume weg müssen! Denen ist es ziemlich egal was halle mit der Allee macht. Deshalb können diese frei feststellen, was passieren wird, das nennt man Unvoreingenommenheit. Keine Hallenser übrigens, die sehen diese Allee nie wieder. Alle Bäume weg ist doch nonsens aber es werden Bäume eingehen und dann kann NICHT an Ort und Stelle nachgepflanzt werden (Pilbefall Boden), dass muss allen klar sein. Ersatzpflanzungen irgendwo. Die Nachpflanzbedingungen sind zu schlecht, das bestätigen auch die Grünen! Alle Bäume weg und nachpflanzen, ohne Änderung der Bedingungen wäre auch Katastrophe aber der Pilz wäre weg, macht es aber auch nicht schöner. Die Allee ist mit Beginn Bau Geschichte, wenn alles so bleibt.

          • Lurchjägerin und Froschdopteuse sagt:

            @proRive
            Erstaunlich was so ein fernsitzender Schreibtischtäter alles so zusammenorakeln kann.
            1.) Der Vortrag von Hr. Braun war überzeugend.
            2.) Die Gutachten der anderen wurden im Zuge der Fluthilfemaßnahme beauftragt und sind deswegen schon besonders kritisch zu prüfen, insbesondere weil der Vertreter der HWS (Abwasserfirma) ziemlich genau erklärte, was deren „optimaler[e]“ Variante sei.
            3.) Offensichtlich mangelt es den „Vernichtungsgrundlagen“-Gutachten an fachlicher Tiefe im Bereich der Mykologie.
            4.) Das Umweltamt ist bei Abholzungen wegen Bauanliegen immer schnell hilfreich dabei. Hier ist Mißtrauen dauerhaft angezeigt.

            So weit zu den Randbedingungen. Und jetzt setzen Sie sich gefälligst in den Ausschuß mit hinein und hören zu. Dann können sie gerne werten, was immer auch passiert. Aber vom grünen Tisch aus über die Pilzbefallanalyse des Prof. Braun zu reden, ist Polit-Quark mit Fördermittelbestreuselung. Guten Appetit – und dann ab ins Salamander-Habitat am Krienitzweg, hinter der HES. Da kann man weiterblöken. Oder lurcheln! Oder beides. Oder nichts davon. Haupsache, hier endet der Schei….

          • Der Gutachtenfetischist sagt:

            Hallo proRive!
            Ihnen entgeht offenbar, daß auch Gutachter Folgeaufträge brauchen. Und da sind schnell in wenigen Worten auch die Erwartungen des Auftraggebers aufgenommen, verstanden und dann schließlich auch gutachterlich umgesetzt. Deswegen sind Gegengutachte wichtig, wenn man ausgewogene Entscheidungen treffen will. Mir scheint, Ihnen ist das entfallen. Hiermit seien Sie diesbezüglich erinnert!

  9. proRive sagt:

    Richtig, ein drittes Gutachten wäre wirklich sinvoll gewesen und nicht eine Inaugenscheinnahme und eine Hobbypräsentation von 9 Seiten. Ich erinnere, unterschrieben von Prof. Dr. Helge Bruelheide, nicht von einem Hr. Prof. Braun! Der Gutachter kam also erstmal nicht!

    Das die vorhandenen Gutachten Gefälligkeitsgutachten sein könnten, würde dadurch bestätigt, wenn der BUND oder andere Organisationen ein eigenes, umfassendes Gutachten aufgegegben hätten.

    Gerade zu 3.) Mykologie, wäre es ordentlich gewesen, die Befunde mal mit vorhandenen Studien zu vergleichen bzw. falls nicht sauber abschätzbar, die Lebensdauer lieber auszulassen. Wurzel und Baumfäule kann man nicht am Blattbewuchs sehen und da helfen auch keine platten Homonidenvergleiche des Herrn Prof. Braun.
    http://www.baumpflege-schweiz.ch/pdf/phytopatho/phytophtora_2.pdf
    https://www.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Bibliothek/Politik_und_Verwaltung/MLU/LLFG/Dokumente/17.strbt_phytophthora.pdf
    bezogen zwar auf Eichen.
    https://mediatum.ub.tum.de/doc/603283/603283.pdf
    Letzter Absatz KAP. 5.9.1 und Empfehlung 5.12

    Blattgrün und Befall korrelieren ebenso wenig, wie Befall und Absterben aber das Absterben kommt deutlich früher. Phytophthora ist kein Herpes um in der Analogie von Herrn Braun zu bleiben, sondern eher Krebs ohne Behandlungsmöglichkeit und da kann der Arzt schon abschätzen, wie lange es dauert. Trotzdem würde man den Patienten nicht einschläfern.

    Was hier nicht passt, ist die Tatsache, dass der oberste Verwaltungsbeamte eigentlich die Bäume stehen lassen möchte. Ein Leichtes für ihn gegenüber den Gutachtern zu erwähnen, dass er im Ergebnis sich keine Jahreszahlen zur lebensdauer wünscht oder gleich ohne Gutachten anfängt zu bauen..

    Das man von Amtswegen ansonsten schnell die Kettensäge anlegt, wurde oben von Kerstin Ruhl-Herpertz bestritten und siehe da, da fällt zumindest mal der versuchte Deichbau 2013 auf u.a. Aktionen. Die Wahrnehmung vieler Bürger kann falsch sein, muss es aber nicht. Das dann eventuell bei möglicherweise gerechtfertigten Fällungen Zweifel aufkommen, ist wohl verständlich. auch am Steintor wurde mit ursprünglich mehr Fällungen geplant, unötigerweise wie man sieht.

  10. Yvonne Winkler sagt:

    Wenn man in der Sache keine Argumente mehr hat, geht man gegen die Person vor. So auch gestern im Planungsausschuss gegen Prof. Braun geschehen. Die Initiative der Professoren Bruelheide und Braun, ein Gutachten zu erstellen, ist auf die Initiative von Dr. Sylvie Herrmann vom Helmholtz Umweltforschungszentrum zurückzuführen, ebenfalls eine Biologin und Umweltforscherin, die mit Eichen forscht. Sie war, wie ich auch, der Auffassung, dass man als Bürger dieser Stadt nicht tatenlos zusehen kann, wie über 100 Jahre alten Bäume zur Disposition gestellt werden. Sie war über die Gutachten ebenfalls erstaunt und hat die Allee selbst in Augenschein genommen und daraufhin die beiden Kollegen angeregt, sich einzubringen. Das ist das alles. Also könnt ihr euch Verschwörungstheorien sparen.
    Hat schon mal jemand nachgelesen, welchen Beruf die Gutachter haben?
    Im Übrigen fände ich es sehr hilfreich, wenn sich jemand in den Ausschuss setzt, um anschließend hier mitdiskutieren zu können und nicht nur herumzuschwadronieren,

    • Agricola sagt:

      Nö, ich muss mich in keine Quasselrunde setzen. Ich sehe mir einfach die drei vorhandenen Schriftsätze an und von wem diese verfasst wurden. Das erste umfangreiche vom führenden Baumgutachter der Republik. Ich vermute, bei dem Ergebnis hat die Verwaltung selbst Schiss gekriegt und ein weiteres beauftragt. Die Gutachterin ist auch rennomiert. Kommt zu einem ähnlichen Ergebnis. Nun kommt die Wahl ins Spiel. ER, der beim Damm gar nicht zimperlich war, hört Volkes Stimme. Wie beim Fussball haben bei Bäumen alle viel mehr Ahnung, als die Deppen und Vollpfosten, die damit beruflich zu tun haben und eine entsprechende Ausbildung besitzen. Das letzte Papier tendiert eher zu einer Wandzeitung, wenn man es sehr milde betrachtet. Peinlich, peinlich, peinlich.
      Ich war sehr überrascht, dass der Umweltausschuss bei seiner Entscheidung anscheinend Sachverstand zeigte. Aber entweder war es nur scheinbar oder die weiteren Ausschüüsse haben die die Kommunalwahl im HInterkopf.

      v

      • AfriCola sagt:

        Die Bäume bleiben stehen.Da kannst du noch so rumheulen.
        Nur „weill jetzt Fluthilfegelder da sind“ hauen wir 100jährige Bäume um, die selbst nach dem pessimistischstem Gutachten noch 15 Jahre haben.
        Ich glaub es hackt.
        Wenn irgendwer in Halles Verwaltung „Fördermittel“ – oder eben Fluthilfemittel – hört, drehen die alle völlig durch.
        Folgekosten (wir erschließen für die HAVAG jedes Dorf) oder Folgeschäden (wir hauen mal eben 70 alte Bäume um, weils gerade jetzt Geld gibt) – völlig egal.
        Was für Idioten und Steuergeldverschwender.

      • proRive sagt:

        Es gibt noch weitere klar denkende Menschen hier.

        Wenn man ehrlich ist. Lasst alles wie es aktuell ist und fertig.
        Hier wird der renommierteste Gutachter als Depp dargestellt und das ist unwürdig.

    • HansimGlueck sagt:

      Sie stören sich jetzt daran, dass der dritte Gutachter, der die anderen beiden Gutachter, deren Gutachten er nicht gelesen hat, als unseriös bezeichnet, als unseriös bezeichnet wird. Aha.
      Auch schön dass eine Hobbypolitikerin ihren Bürgern Verschwörungstheorien vorwirft.

      Niemand will die Bäume fällen. Sie werden die notwendigen Bauarbeiten unter ihnen aber wohl nur teilweise mit Glück überleben. Das haben zwei der renommiertesten Baumgutachter dieses Landes nicht anders gesagt. Jetzt freut sich die ganze Stadt, dass die Bäume „gerettet wurden“. Schauen wir alle mal, wie es nach den Baumaßnahmen aussieht und was von den Bäumen übrig bleibt.

      • Der Gutachtenfetischist sagt:

        Hallo glückloser Hansi,
        wer nicht im Beratungssaale saß, sollte sich informieren, bevor er schreibt. Prof. Braun hat sich bemüht, zu erklären, daß Pilze überall sind und gesunde, prosperierende Bäume damit aufgrund ihres Metabolismus aktiv umgehen und damit ein Gleichgewicht halten können. Auch sind verschiedene Pilze für Pflanzen lebenswichtig (Stichwort Mykorrhiza). Vorhandensein von Pilzen sagt gar nichts. Alte und kranke Bäume zeigen SYMPTOME des Pilzbefalls – und die kann man an den Linden am Rive-Ufer eben nicht finden. Der Nachweis von Phytophthora ist wohl sehr schwierig. Der Name „Phytophthora “ ist angeblich eine Familienbezeichnung für 20-40 Pilze. Nein, Fliegenpilz u.ä. sind nicht darunter. Jedenfalls sagt „Phytophthora“ alleine gar nichts. Da muß schom mehr vorgelegt werden. Schadensbilder waren eben auch nicht auffindbar. Und so weiter. Hr. Braun ist übrigens Spezialist für Pilzkrankheiten an Pflanzen und kein Lohn-Gutachtenschreiber wie andere Beteiligte. Und weil Ihnen diese Umstände nicht passen, fangen Sie an zu geifern: Hobbypolitikerin, Verschwörungstheorien. Erbärmlich! Schämen Sie sich!

        • HansimGlueck sagt:

          Danke für die Beleidigungen.
          Wenn es um Pilze allein nur gehen würde. Da könnte man vielleicht doch mal ein Gutachten lesen oder die Grundsätze der Physik bemühen.

      • proRive sagt:

        Exakt!!! Die kurze Version! Nur Frau Winkler, Hr. Aldag & Co denken, jetzt bleiben alle Bäume stehen. Ein gewaltiger Irrtum. Und noch Jahre nach den Maßnahmen werden schon geschwächte Jugendlich noch schwächer werden. Die Grünen haben Recht, dass die Bedingungen einfach mies sind, um zu überleben. Die petition sollte abgeändert werden, dahingehend, dass keine Baumaßnahmen stattfinden dürfen. das wäre konsequente Erhaltung!

    • mirror sagt:

      Für einen Außenstehenden ist es schwer nachvollziehbar: Die Arbeit von Gutachterbüros mit detaillierter Untersuchung ist falsch und die Inaugenscheinnahme durch einen Professor, der sich wissenschaftlich mit Pilzen und nicht mit Bäumen beschäftigt, ist richtig. Wenn so ein Experte noch empfiehlt, dass 1-EURO-Jobber mit Schäufelchen und Eimerchen die Wurzeln freilegen sollen, würde ich als Stadtrat schon etwas unruhig werden.

      „Für die Arbeiten empfahl Braun, auf den Einsatz großer Geräte zu verzichten und teilweise Handschachtungen vorzunehmen, um beim anstehenden Kanalbau die Wurzeln nicht zu beschädigen.“

      • Zerbochener Spiegel sagt:

        Hey mirror,
        was hast du den gerade geraucht? Die Pilze vom Rive-Ufer, oder was? Du ballerst hier raus: „Wenn so ein Experte noch empfiehlt, dass 1-EURO-Jobber mit Schäufelchen und Eimerchen die Wurzeln freilegen sollen, würde ich als Stadtrat schon etwas unruhig werden.“ Davon, daß hier solche Fachkräfte tätig werden sollen, wurde bisher nichts gesagt. Leg mal deine Quelle offen! Oder laß die Finger vom billigen Shit, dann klappt es auch mit der Wahrnehmung der Wirklichkeit besser!

        • mirror sagt:

          „Für die Arbeiten empfahl Braun, auf den Einsatz großer Geräte zu verzichten und teilweise Handschachtungen vorzunehmen, um beim anstehenden Kanalbau die Wurzeln nicht zu beschädigen.“

      • proRive sagt:

        „1-EURO-Jobber mit Schäufelchen und Eimerchen die Wurzeln freilegen sollen“, naja, Baufirmen haben mittlerweile ordentliche Tarif.
        Bei Wurzelspitzenfäule, die fallen die Teile einfach ab. So lange die Wurzelchen verschlossen im Boden liegen, kann der Baum noch 100 Jahre oder länger stehen, da dieser Pilz „nur“ den Nährstoff und Wassertransport laaaangsam vermindert. Das kann ein Baum recht gut kompensieren, insofern haben die Prof. wirklich Recht! Aber aufgebudelt nehmen die Wurzeln ja noch weniger Nährstoffe und Wasser auf. Welcher Bauarbeiter kann zudem befallene Wurzelteile und Gesunde unterscheiden, wenn diese gezwungenermßen entfernt werden müssen? Und bei Beendigung muss der Boden komprimiert werden, eine sehr heikle Angelegenheit! Durche den Druck reißen die feinen Wurzeln unsichtbar ab. Die Wurzelteile müssen vor dieser Aktion leicht angehoben werden, um dann nicht abgerissen zu werden.
        Also Zuschauer und Aufpasser, Augen auf und nachfragen, wie gearbeitet wird!

  11. geraldo sagt:

    Wäre es vielleicht möglich, nicht den ollen Kanal zu sanieren, sondern unter der Straße einen Ersatzkanal zu bauen. Dabei könnte man die Straße gleich schmaler machen, es ist ja sowieso eine Fahrradstraße. Und die Mitbenutzung durch Autos dann auf eine Richtung beschränken. M.E. könnte man so baumschonender arbeiten.

    • proRive sagt:

      Sicherlich eine super Lösung, wird nicht bezahlt durch Flutmittel. Und da vermutlich nicht dringend notwendig, wird letztlich der Haushalt nicht belastet.

      • Fluthilfekakophonator sagt:

        Oh, woher hast Du denn diese Erkenntnisse? Arbeitest Du im Vorzimmer von Hr. Marquardt im LVwA? Oder wie entscheidest Du über die Bezahlmöglichkeiten der ewiglich sprudelnden Fluthilfequelle? Telefonorakel, persönlich nach Delphi, Münzenwurf, Würfeln, Glaskugel, Kaffeesatz???

        Die haben einen Antrag geschrieben. Vorher haben die telephoniert. Man hat sich geeinigt. Die Bäume waren Verfügungsmasse. Da die Flutknete nicht allezukriegen ist, war der Totalersatz der Allee eine Förderoption. Hätten die nach ’nem Kanalneubau gefragt, hätten die den auch bekommen.

        Nein, Verwaltung und Rat – besonders die Tabula-Rasa-SPD-Genossen – haben sich verspekuliert. Mit Gutachtenimplosion konnten die nicht rechnen! Seid froh, daß der Spuk endet, und daß er jetzt endet, bevor Rückzahlungsanprüche entstehen konnten!

  12. Sachverstand sagt:

    @Agricola (10.10.,19:11),proRive (10.10.,20:53),HansimGlück (10.10.,21:52),mirror (11.10,7:03): Ihr habt Recht, aber so was von!

    • trollhunter sagt:

      @Sachverstand
      Und du verbreitest Quark per Post vom 11. Oktober 2018 um 08:29 Uhr. Und weil die Trollereien hier nicht aufhören, geht jetzt eine Fördermaßnahme über die Planke. Jetzt knallen wir einfach so eine Fördermittelblase weg. Was darf es denn sein? Die Klausbergetreppen am Jahnfelsen, eine Ufermauer oder vielleicht die Straße am Rive-Ufer? Nein, heureka! Wir werden jetzt den Kanaldeckel seiner Flutkassenförderveruntreungsmittel berauben. Dann ist endlich Schluss mit dem Quark hier. Vorzugsvariante adé. Nichts wird gebaut, nichts geht kaputt, und die meisten Linden stehen auch noch 100 Jahre am Rive-Ufer. Merkt ihr jetzt, was ihr riskiert, ihr schäumenden FöMi-Fetischisten?

  13. Sachverstand sagt:

    Mit dem verstehenden Lesen ist das manchmal ein vertracktes Ding, @“Jäger von Was, Wem und Wie auch immer“ (11.10.,9:16). Bei den von mir Genannten bezog ich mich rein auf Deren Anmerkungen zu den 2 Fachgutachten und der 1nen „Gutachtlichen Kurzstellungnahme“ und da haben die 3 einfach mal Recht.

  14. Sachverstand sagt:

    Kann ich nur milde schmunzeln darüber, @Ohne Kommentar. Der Herr Dengler darf sich noch heute ganz legal als „Von der Regierung von Mittelfranken öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Baumpflege, Baumstatik, Gehölzwertermittlung, Bodenanalytik Im Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau“ bezeichnen. Das sagt wohl Alles! Und lernt Gutachten lesen. Es steht Nichts, aber auch gar Nichts von aktuell zwingenden Fällungen drin, sondern: Ist-Zustand der Bäume und welche Folgen sind zu erwarten, wenn welche Maßnahme erfolgt. Ach ja, frag mal einfach bei den Herren Prof. Andreas Roloff, Prof.Hartmut Balder oder Frank Rinn nach.

  15. HansimGlueck sagt:

    Ist das nicht super, wenn man sein ganzes Unvermögen auf andere projizieren kann, um sich selber besser zu fühlen? Früher war das Gott, heute ist das Politik. Ohne selber Nachzudenken so gerne an etwas glauben und der Projektion natürlich immer auch die Schuld geben.
    Von den ganzen Stadträten finde ich ist der Herr Eigendorf einer der wenigen, den man es leider nur abnehmen kann, dass sie wirklich verstehen, was sie reden.

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