Autos raus aus der Altstadt: Handwerkskammer übt Kritik, Linke begrüßen Pläne der Verwaltung

148 Antworten

  1. Leser sagt:

    Wie der Herr Neumann richtig erkannt hat, ist die Handwerkskammer für seine Phantasien weder zuständig noch die Stadt ein Wünsche-Paradies.

    Was soll denn nach einer generellen Ausnahmegenehmigung für Handwerker noch alles kommen? Die Ausnahme für mobile Friseure, Kosmetiker, Krankenpflege usw.?

    Eine Ausnahme heißt nicht ohne Grund AUSNAHME.

    • Kritiker sagt:

      Könnte dann Interessant werden, wenn man ein Problem hat und die Handwerker und mobilen Dienste einfach nicht kommen.
      Verpflichtungen zu Dienstleistungen gibt es nicht.
      Und wenn doch einer kommen würde, beantragt der erstmal die Ausnahmegenehmigung, das kostet Zeit und zusätzliches Geld.
      Bei Pflegekräften wird es dann ganz kritisch.
      Kleine Uli, Domplatz, Barfüßer ohne Verkehr ist ok, wenn Anwohner und Dienste Zugang hätten.
      Ich kenne einige Schwerbehinderte, welche ja trotzdem die Strecken befahren und Parken dürfen. Siehe Barfüßerstr, der Vito.

      • Kazan sagt:

        Die Ausnahmegenehmigung wird dann schon jeder Handwerker haben. Nur wird dann der Kunde dumm schauen, wenn die Anfahrtskosten dann höher ausfallen könnten als die eigentliche Dienstleistung selber.

  2. Du sagt:

    Autos raus aus der Stadt, was sind das denn für spinnerideen? Dann verkümmert die Innenstadt völlig. Die passt Studenten und Feierwütigen retten die auch nicht mehr.

    • Uppercrust sagt:

      Tja, das wird dann spannend – was macht die Innenstadt schneller kaputt, Autoausschluss oder wiedererwachender Sozialismus, oder die Kombi aus beiden. Dann noch ständige Demos von Liebich und Antifa – dann war es dass für Halles Zentrum.

  3. Ufert sagt:

    Na dann fahre ich eben nicht mehr in die Stadt. Basta, mal sehen was dann passiert

    • Uferts Hölle sagt:

      Du kannst dich auch von einem Traktor überrollen lassen. Es wird einfach nichts passieren. NICHTS!

    • max sagt:

      Die Innenstadt wird schöner! Ist das die richtige Antwort auf deine Frage?

      • hallenser sagt:

        Na ich fahre eh nur mit der straßenbahn in die Innenstadt. was soll ich da mit dem Auto, nervige Parkplatzsuche, parkgebühren oder knöllchen, den Rest muß ich eh laufen, das kann ich auch von der nächsten haltestelle.

    • kammerjäger sagt:

      Ich habe kein Problem damit.
      Als abgewanderter Ha-Neu.er kümmert mich Halle nur noch wenig.
      Zu meiner Arbeitsstätte im Saalkreis komme ich auch anders.
      Muß auch nicht in Halle meine Einkäufe erledigen, dank Amazon wird das nun, mit kostenlosem Rückgaberecht, frei Haus angeliefert.
      Für öfter notwendige Besuche in der in der Altstadt/ Markt angesiedelten Kassen u. Behörden , welche ich gezwungenermassen im Auftrag meiner behinderten Angehörigen bisher erledigte ist die Lösung einfach.
      In Zukunft werden diese von Jenen unter zu Hilfenahme eines med. Fahrdienstes erledigt.
      Als Begleitperson stehe ich natürlich weiterhin zur Verfügung.
      Vorteil: spart Geld, Benzin, Nerven, aber nur für mich.
      Für die Kasse wirds eben bissel teurer.

      • Peter sagt:

        Was soll denn da passieren?
        Ich glaube kaum, dass Sie jemand in der Innenstadt vermissen wird. Und wenn es in Ha-Neu eh viel schöner ist, können Sie sich doch glücklich schätzen. 😉

        • SchorMi sagt:

          Die Forderung der HWK ist richtig. Selbst wenn du das ganze Werkzeug und Material beim Kunden auslädst, wo stellst du dann deinen Transporter ab? Und fährst mit der Bahn zum Kunden zurück?? Die Innenstadt zieht immer noch Menschen aus dem Umland an, die zum Einkaufen oder Arztbesuch kommen. Muss man nur mal durch die Parkhäuser gehen und auf die Kennzeichen achten. Von denen würden dann auch viel weniger kommen. Hoffentlich wird das bei der Konzeption berücksichtigt…

          • Achso sagt:

            In die Parkhäuser dürfen Patienten und Kunden auch weiterhin fahren. Was das mit Handwerkern zu tun hat, müsstest du noch einmal erklären.

  4. Gar sagt:

    Anstatt zu überlegen, wie man den Autostrom lenkt, dann so was

  5. Guido sagt:

    Wie wäre es denn mal, wenn man sich etwas für die Volkmannstraße überlegt? Die Lärmbelästigung im Medizinerviertel ist atemberaubend. Die Schallschutzwand, welche jetzt von der deutschen Bahn errichtet wurde bzw. wird, erzeugt nur, dass der Verkehrslärm noch mehr ins Viertel gedrückt wird. Man sollte sich lieber darum Gedanken machen, warum die ganzen Fahrzeuge denn unbedingt durch die Stadt müssen und dafür Amsatzpunkte finden. Leider müsste man sich dann mit so etwas beschäftigen und kann sich nicht um prestigeträchtige Sachen wie Autofreie Altstadt kümmern.

  6. Grobi sagt:

    Innenstadtring als Einbahnstraßen !?
    Da hat sich dann nach drei Runden um die Altstadt der Einsparungseffekt für Tempo 30 wohl erledigt, mal abgesehen von den genervten und gestreßten Fahrern.

    • Wilfried sagt:

      Nicht nur das, es wird dadurch noch mehr CO2 und feinstaub generiert, weil man ja den ganzen Ringumweg fahren muß, um halbwegs wieder am Anfang anzukommen. Also vom Neuwerk, Jägerplatz zum Glauchaer Platz Hochstraße einmal um ganze Karree…

      • PF sagt:

        Aufgrund personaltechnisch nicht vorhandener Kontrollen: einfach mitten durch abkürzen, die Straßen sind immer noch da…
        Ist wie mit der Umweltzone, die Pflicht wurde mit dem Aufstellen der Schilder erfüllt.

    • Achso sagt:

      Warum genau sollte man drei Runden um die Altstadt fahren? Wäre man sonst in der gleichen Zeit 30 Mal die Kleine Ulrichstraße hoch- und runtergefahren?

  7. 10010110 sagt:

    Wenn der ganze Privatverkehr in der Stadt nicht mehr ist, dann sind die paar Handwerker im Einsatz auch kein Problem.

    • Wilfried sagt:

      Doch, denn sie müssen auch den ganzen Ring fahren… die Kunden wird es freuen, wie auch Stadtwirtchaft und Energie

    • Samuel sagt:

      Wenigstens outest Du dich mal richtig. Gibt es Lager für den produktiven Teil der Gesellschaft, die sich noch ein Auto leisten? Und nach welcher Diktatur willst Du mit den Leuten verfahren?

    • kammerjäger sagt:

      Meinst Du?
      Einige meiner Kollegen und ich werden dann keine Aufträge aus diesem Bereich mehr annehmen.
      Kein Problem meinst Du?
      Falsch, die Dienstleister welche dann dort noch tätig werden sollten, werden auf Auftragsstau und utopische Wartezeiten verweisen 😉
      Wie das Sprichwort sagt: Wie man sich bettet so schläft man.
      Merke, ohne wohlwollende Unterstützung der anderen Kollegen wird dann auch für diese mannigfaltige Probleme geben. Die Mär mit den „Leiern“ wird bald der Erkenntnis weichen Bäcker, Firsöre, Melker, Gärtner, Schuster etc. ersetzen den spezialisierten Handwerker nicht.
      Wie das Sprichwort so sagt: Wie man sich bettet so schläft man.

      • 10010110 sagt:

        Mir scheint, ich wurde missverstanden. Mit „kein Problem“ meine ich, dass die Handwerker niemandem im Weg stehen müssen, weil sie immer Platz zum Parken finden, und somit wird auch das gegenseitige Verständnis wieder größer. Die – meistens einfach besetzten bzw. im öffentlichen Raum geparkten – Privatautos sind das Hauptproblem im Straßenverkehr.

      • Jo sagt:

        Da bin ich ganz bei dir 🙂 Ich bereite meine Kunden jetzt schon darauf vor, dass wir im Falle dieser blödsinnigen Regelung unsere Serviceverträge kündigen werden. Oder nur „mit Zollstock und Schraubendreher“ zu Fuß kommen und für die Beschaffung von nicht vorhersehbaren Ersatzteilen und der dann notwendigen schweren Werkzeugkisten nochmal kommen müssen. Der nächstmögliche Händler ist mit der Straßenbahn in Trotha zu erreichen, locker mindestens eine Stunde hin und zurück, was der Kunde natürlich mit bezahlen muss. Große und schwere Teile transportierst du dann mit der Bahn. Das wird lustig! 🙂 Oder auch nicht.

  8. Karli sagt:

    Gute Idee der Stadtplaner, nicht neu, aber gut.
    Hoffentlich können sie sich gegen den OB durchsetzen.

  9. farbspektrum sagt:

    Die Linke merkt nicht, dass sie in ihrem Wolkenkuckucksheim langsam aber sicher entschwebt.

  10. Steffen sagt:

    Parkgebühren und Strafzettel fallen dann weg,mal sehen ob sich die Stadt das leisten kann und was sie sich für neue Schikanen einfallen lassen um das Geld wieder einzuholen.

  11. Bunkerwilli sagt:

    Hier wird nicht mehr für Menschen entschieden sondern gegen Menschen.
    Mal schauen wie Herr Meerheim in die Innenstadt kommt. Notärzte,
    Pflegedienste, Handwerker, Havariedienste, Feuerwehr, Polizei, Anwohner,
    Anlieferer, ach diese Aufzählung wäre unendlich, einfach mal ausgesperrt, der Brüller des Jahres aus dem Rathaus. Hurra wir ziehen aufs Land.

    • eseppelt sagt:

      Das Konzept sieht nicht vor, dass die Polizei und die Feuerwehr nicht fahren darf – sondern Typen wie du

      • kammerjäger sagt:

        @ enrico seppelt
        Warum werden Sie so oft persönlich?
        Wollen wir ein Spiel spielen?
        Die Hälfte meiner Sippe waren Leunawerker und sind immer noch in Grosskorbetha zu Hause.
        Sie stammen doch von dort, ist ihnen ‚Kuckuck‘ ein Begriff?
        Soll ich diese meine Anverwandten eventuell ermuntern aus der Schule zu Plaudern?
        Ich denke aber, dieser Post wird wie so mancher andere welcher ihrer Gesinnung widerspricht, wieder ihrer Zensur anheim fallen.
        Also bitte, halten Sie sich mit ihren persönlichen Befinden zurück und moderieren sie nach den Regeln der Nettiquette. In ihrem Impressum fehlt mir sowieso der Hinweis darauf!

        • Stadtmensch sagt:

          Uuuu, ein weiterer (?) Tastenkrieger vom Dorfe, der seine Kammer selten verlässt. Kann Google halbwegs bedienen, weiß aber nicht, was ein Impressum ist. ?

          Und dann die leeren Drohungen. Zum Glück kannst du dich rausreden, du würdest „zensiert“, wenn du liefern sollst. Sehr praktisch. ?

        • Achso sagt:

          Und weiter?
          Als ehemaliger Leunawerker bekommt man jedenfalls keine Sondergenehmigung zur Einfahrt in die Altstadt. Da fehlt ein sinnvoller Grund.

          • kammerjäger sagt:

            @ Achso, @Peter
            Nicht mal die Grundlagen der Unität im Böllberger geschafft?
            Eigentlich haben die Besucher dort noch Lesen gelernt.
            Das Leben derer die noch ordentlich Steuern zahlen spielt sich doch längst im Saalkreis ab.
            Lieskau, Salzmünde, Delitz aB, Lochau, Hohenthurm, Landsberg….

      • Wuffi sagt:

        Warum muss die Stadt so kaputt gemacht werden. Unsere Innenstadt ist schon nicht die schönste aber man hat immer versucht sie Attraktiv zu machen. Aber dann fing es an den oben Boulevard kann man schon nicht mehr besuchen. Eine Demo nach der anderen wird genehmigt was sehr nervig ist. Wenn man die Innenstadt schon mal besuchen will kann man nicht mal mit dem Auto fahren. Straßenbahn wird jedes Jahr teurer. Also wird unsere Innenstadt aussterben. Aber warum müssen Radfahrer Allen ihren Willen unterordnen, denn eine Radfahrsteuer zahlen sie auch nicht wie wir Autofahrer. Dieses Konzept geht nicht, wenn man mal anfängt nachzudenken.

        • 10010110 sagt:

          Warum muss die Stadt so kaputt gemacht werden. Unsere Innenstadt ist schon nicht die schönste […]

          Kannst ja nach Magdeburg oder Chemnitz oder Dortmund oder Bielefeld gehen, wenn du Halle so hässlich findest.

          Aber dann fing es an den oben Boulevard kann man schon nicht mehr besuchen. […] Wenn man die Innenstadt schon mal besuchen will kann man nicht mal mit dem Auto fahren.

          Merkst du eigentlich nicht selber, welchen Unsinn du da schreibst? Denkst du, der Boulevard wird attraktiver, wenn man da mit dem Auto langfahren kann? Die obere Leipziger Straße war schon Fußgängerzone, da hieß sie noch Klement-Gottwald-Straße – und zu der Zeit gab es auch noch keine Parkhäuser in der Innenstadt.

          Der zunehmende Autobesitz und -verkehr nach der Wende hat der Innenstadt mehr geschadet als die äußerst zaghaften Versuche einer Verkehrsberuhigung. Die Altstadt von Halle war auch in den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts nicht wesentlich autofreundlicher. Wieso sollen also jetzt auf einmal die verkehrsberuhigenden Maßnahmen (und erst recht noch die Radfahrer) am Niedergang des Einzelhandels nach der Wende Schuld sein? ?‍♀️

        • Radfuchs sagt:

          Ja, dann fang mal damit an.

    • Du verwechselst Autos mit Menschen. Aber das ist heute leider weit verbreitet.

  12. M.Ney sagt:

    Wird Zeit , daß bald Wahlen sind und solche Projekte verschwinden.

  13. Bunkerwilli sagt:

    @eseppelt – der Typ darf fahren, wenn Du da mal nicht irrst, ich habe ein Blaulicht.

  14. Bürger für Halle sagt:

    Eine autofreie Innenstadt wäre längst überfällig und jeder, der sich mit dem Thema: Lärm, Luftverschmutzung, Klimawandel, lebenswerte Städte befasst hat, weiß, dass die paar Maßnahmen, die hier erarbeitet werden, erst der Anfang sein können. Der Einwand der Handwerkskammer geht (wieder einmal) am Thema vorbei und erweist gerade den Handwerkern einen Bärendienst. Gewerbetreibende, Geschäfte (natürlich auch Handwerksbetriebe) und Gastronomie leiden extrem unter dem Autoverkehr in der Innenstadt, die Aufenthaltsqualität muß sich endlich verbessern, und das geht nur, wenn sich der motorisierte Individualverkehr verringert, wenn die Menschen sich Schritt für Schritt durch verschiedenste, intelligente Maßnahmen ihre Stadt zurück erobern. Und – wo steht eigentlich geschrieben, dass der Handwerksgeselle für Zollstock und Schraubendreher auch die kürzesten Wege mit dem Transporter fahren muss? Hat die Handwerkskammer schon mal was von einem Lastenrad gehört? Das es für größeres Transportgut, Laden-Anlieferug zu bestimmten Zeiten usw. Ausnahmen geben wird, ist ja wohl klar. Rechnet man noch die unzähligen, platzraubenden und hochsubventionierten Auto-Stellflächen mit ein, dann kommt man unweigerlich zu dem Schluss: Weniger Autos = mehr Lebensqualität. Also fangen wir endlich damit an.

  15. farbspektrum sagt:

    „leiden extrem unter dem Autoverkehr in der Innenstadt“
    Hast du sie gefragt oder ist das Propaganda?
    „die Aufenthaltsqualität muß sich endlich verbessern“
    Um in Parkbuchten zu lümmeln?
    „wo steht eigentlich geschrieben, dass der Handwerksgeselle für Zollstock und Schraubendreher auch die kürzesten Wege mit dem Transporter fahren muss? “
    Ich könnte wetten, dass das schon Marx im Kapital geschrieben hat.
    „Rechnet man noch die unzähligen, platzraubenden und hochsubventionierten Auto-Stellflächen mit ein“
    Und erst du vielen öffentlichen Raum blockierenden Fahrradständer.

  16. JPM sagt:

    Konkret gefragt: was soll der Altstadtring-Irrsinn wirklich bringen? Den ganzen Rest mag man ja noch nachvollziehen können, aber dieses Konzept? Bringt nur Umwege, mehr Luftverschmutzung und garantiert nicht weniger Verkehr außenrum, eher noch mehr durch die Umwege. Also, was soll das bringen – sachlich betrachtet?

    • Hallenser sagt:

      Beschreib mal die „Umwege“, die das bringt. Gern auch konkrete und praxisnah zur Abwechslung. Und woher kommt der Mehrverkehr auf einmal?

      Umweltverschumtzung lassen wir mal, denn die gibt es bei Autos eigentlich nicht, sonst fällt ja dein Argument schon vorher zusammen.

    • JPM sagt:

      Die „Umwege“ sind doch nun wirklich offensichtlich: wenn ich einen beidseits befahrbaren Ring nur noch einspurig mache, und da will nun jemand an einer Stelle dieses Rings nach „links“ einfahren, dann muss er aber nach „rechts“ und einmal rundherum. Dafür braucht es kein konkretes Beispiel, denn das funktioniert an einem Ring überall. Und mehr Luftverschmutzung: siehe Beispiel eben, mehr Weg = mehr Abgase = mehr Luftverschmutzung, simple Rechnung.

      • Hallenser sagt:

        So „offensichtlich“, dass dir nicht ein einziges konkretes Beispiel einfällt? Wenn schon kein praxisnahes oder auf eigener Erfahrung basierend (was ich schon gar nicht erwartet habe), dann doch wenigstens ein ausgedachtes. Ich möchte lediglich nachvollziehen, was du wo für Probleme siehst. Ich sehe nämlich keine und bin mir fast sicher, du eigentlich auch nicht.

      • JPM sagt:

        Gut, damit du es verstehen kannst, erdenken wir uns ein Beispiel, eine eigene Erfahrung ist wohl kaum möglich, da der erwähnte Wahnsinn ja noch gar nicht existiert: man komme vom Joliot-Curie-Platz und möchte ins Fahnen-Parkhaus, doch nun ist der Hansering sinnloserweise so herum nicht befahrbar. Bleibt ein Umweg. Oder vom Neuwerk zum Ankerhof, AOK usw. – bei ungünstiger Richtung ein Umweg. Genügen diese Beispiele, um es zu verstehen?
        Auch solltest du nicht immer versuchen, bei anderen Leuten über irgendwas „sicher“ zu sein – diese Überheblichkeit verstärkt nur den Eindruck deiner Unsicherheit.

        • Hallenser sagt:

          Das sind leider keine konkreten oder auch nur praxistauglichen Beispiele. Dass du keine eigenen Erfahrungen mit dem Auto durch die Innenstadt gesammelt hast, konnte ich mir schon denken. Ich meinte auch bisherige, nicht zukünftige (so ist das eigentlich immer mit den Erfahrungen!), also welche Wege du bisher zurücklegst, die dann nicht mehr möglich sein sollen. Aber gut.

          Vom Curie-Platz kommend möchtest du in den Hansering einfahren, was dann nicht mehr geht, weil die Einbahnstraße gerade andersrum führt? Du wirst ja nicht am Curie-Platz losfahren, also wirst du von weiter weg kommen (das ist übrigens mit „praxisnah“ gemeint) und hast mehrere Möglichkeiten.

          Kommst du aus Norden, z.B. vom Steintor, kannst du über die Magdeburger Straße, Franckestraße, An der Waisenhausmauer in den Hansering. Bevor du in die Geiststraße fährst (falls das das nächste „Beispiel“ wird) kannst du vorher links in die Kardinal-Albrecht-Str. abbiegen, zur Luwu, dann weiter wie eben.

          Befährst du den Ring am Neuwerk (um bisher über Uniring zum Curie-Platz zu kommen), fährst du den Ring weiter (über Robert-Franz-Ring, Hallorenring usw.) bis zum Hansering. Das ist unwesentlich länger. Aber auch da wirst du kaum deine Reise an der AOK starten, um ins Parkhaus Hansering zu fahren. Von der Kreuzung Seebener Straße/Burgstraße aus ist es einfacher, über Richard-Wagner zur LuWu zu fahren und dann weiter wie oben. Aus Tortha kommend, ist es erst recht sinnvoller, geradeaus zu fahren.

          Mehr sinnvolle Wegebeziehungen, die über (derzeit) über den Curie-Platz führen, sehe ich nicht.

          Willst du vom Neuwerk zum Ankerhof und die Einbahnstraßenregelung ist nun genau umgekehrt als in dem ersten Beispiel, hast du die Probleme mit der Erreichbarkeit des Parkhauses vom Curie-Platz schon mal nicht. Auch in diesem Beispiel wirst du nicht erst im Neuwerk starten. Deshalb ist es interessant, wo die Reise losgeht. Von Kröllwitz, Heide-Nord und Dölau aus? Da ist es oft jetzt schon sinnvoller/schneller, über den Gimritzer Damm, Rennbahnkreuz, Glauchaer Platz, Hallorenring in den Robert-Franz-Ring zu fahren, um zu AOK oder Ankerhof zu kommen. Von der derzeitigen Baustellensituation mal abgesehen.

          Wie du siehst, genügen deine „Beispiele“ eben nicht. Die Schwierigkeiten, die du dabei hast, „passende“ Beispiele zu finden, sprechen allerdings Bände!

          • JPM sagt:

            Die passenden Beispiele ergeben sich erst, wenn es (wahrscheinlich nie) soweit ist, ich bin hier auch nicht der Beispielschreiber, der sich rechtfertigen müsste. Meine bisherigen Wege ändern sich je nach Bedarf und haben vielleicht auch mal Zwischenstops, die einzuplanen sind, falls ich schonmal mit dem Auto in die Stadt fahre?
            Deine anderes Blabla wirkt wie ein Routenplaner, hab ich nur ganz grob überflogen, da uninteressant und eh nicht aktuell.
            Und deine erneute Überheblichkeit, ausgedrückt durch die „Bände“ und deinem Glauben, immer alles detailliert über andere zu wissen, zeigen nur wieder deine Unsicherheit, Mann, lass das behandeln, so muss man nicht leben, das ist traurig und zum fremdschämen!

          • Hallenser sagt:

            Mit passenden Beispielen meinte ich vor allem deine bisherigen Wege (eben eigene Erfahrungen), die durch eine Einbahnstraßenregelung (die ist dann aber entweder so rum oder so rum, nicht beides und auch nicht ständig wechselnd!) nicht mehr oder nur noch schlecht möglich sind.

            Du schaffst es nicht, deine angeblichen Wege zu beschreiben. Vermutlich, weil es sie nicht gibt. Du musst dich auch nicht rechtfertigen, schon gar nicht, wenn es dir so schwer fällt oder unmöglich ist. Ich wollte nur wissen, wo du ein Problem mit einer Einbahnstraßenregelung auf dem Altstadtring siehst, weil ich dort keins sehe. Nun hast du mir meine Vermutungen in mehrfacher Hinsicht bestätigt.

          • Cynthia sagt:

            Deine Beispiele sind echt Schwachsinn! Ich greife mal eins raus: Von der AOK zum Parkhaus Hansering sind es jetzt 1,1 km. Folgt man deiner Beschreibung sind es 7,5 km… Das verstehst du nicht unter Umweg, oder? Mit dazugehöriger Luftverpestung… Oder vom Steintor jetzt 1 km, dann 2,4 km. Natürlich entsteht dadurch (zumindest streckenweise) mehr Verkehr, denn über die Magdeburger/Franckestr. würde man normal nie kommen.

          • Hallenser sagt:

            Warum sollte man von der AOK zum Parkhaus Hansering fahren? Deswegen hatte ich ja gesagt, dass man höchstwahrscheinlich von weiter weg kommt, also z.B. von Kröllwitz, Heide-Nord, Dölau, Trotha. Wenn du schon nicht liest, denk doch bitte wenigstens ein bisschen mit!

            Die große Steintraße war viel, viele Monate wegen Bauarbeiten gesperrt. Wie ist man in der Zeit vom Steintor zum Hansering gekommen?

    • Der Autoverkehr ringsum wird abnehmen.
      Genau wie in den tausenden anderen Fällen, wo man innerhalb dicht besiedelter Städte Platz vom Auto zurückgeholt hat.

      Es ist immer wieder lustig. Seit Jahrzehnten immer dieselben Argumente, immer dieselben Irrtümer, immer dieselben positiven Erfahrungen.

      Wenns ums Autofahren geht, hat Knoflacher halt doch Recht: wir fallen entwicklungsgeschichtlich ein paar Millionen Jahre zurück und „denken“ nur noch mit dem Stammhirn.

      Es gibt unglaublich viele Erfahrungen zum Thema, und fast alle Hallenser reagieren, als wären sie die ersten Menschen auf der Welt, die irgendwas mit „autofrei“ machen.

      Was Handwerker betrifft, muss es doch in vielen anderen Städten längst pragmatische Regelungen geben?

      Wenn eine allgemein gehaltene „Ausnahme“ nicht missbraucht wird (heute rauscht ja viel zu viel Verkehr durch die Große Ulrichstraße und über die Steinstraße zum Curieplatz), mag sie eine Variante sein. Aber ich befürchte da nicht viel Gutes.

      Die Verkehrskapazität des Innenstadtringes wird natürlich deutlich steigen gegenüber dem heutigen Verkehr.

  17. Herr sagt:

    Wer so was will, hat den Knall nicht gehört, als er sich an der Wand den Kopf gestoßen hat. Wenn man es richtig macht lebt auch eine Altstadt mir dem Auto. Aber dazu muss man es wollen.

    • Hallenser sagt:

      Wollte bisher niemand. Alle haben sich gegen Autos in der Altstadt ausgepsrochen, vor allem die Bewohner und Besucher der Altstadt. Aber vielleicht hören sie ja auf dich, wo du doch schon umsetzungsreife Vorschläge einbringst. Wohnst du wenigstens in Halle? In der Nähe des Stadtzentrums auf jeden Fall nicht. Das wird immer wieder sehr deutlich.

    • Schau dir die Fläche der Parkplätze und Straßen auf der „Grünen Wiese“ an und vergleiche sie mit der Größe unserer Altstadt.

      Wer ernsthaft größere Mengen von Autos in dicht gepackte Städte holen will, muss dazu die Städte zerstören.

      Es gibt keine funktionierenden autogerechten Städte.

        • Hallenser sagt:

          Fenster ohne Gardinen wusste ich ja, aber eine Altstadt ohne Häuser? Diese Holländer sind schon verrückt. Ich habe Amsterdam viel dichter besiedelt in Erinnerung. Aber vielleicht gehört Muiderberg gar nicht zur Innenstadt von Amsterdam, sondern es ist ein Ort außerhalb in dessen Nähe zwei große Autobahnen (A1/A6) zusammengeführt werden und sich kurz dananach ein genauso großes Autobahndreieck (A1/A9) befindet? Vielleicht zeigt das Foto einen Straßenabschnitt, der über 10 Kilometer von Amsterdams Innenstadt entfernt ist? Weiß man alles nicht.

          • farbspektrum sagt:

            Du hast Amsterdam überhaupt nicht in Erinnerung. Amsterdam hat etwas, was Halle nicht hat: Einen Autobahnring mit Stichstraßen ins Zentrum. Ich habe den Stau in der Rushhour stadteinwärts gesehen – zum Glück auf der Gegenfahrbahn

          • Hallenser sagt:

            Höhe Muiderberg? Dann warst du ja schon eine ganze Weile raus aus Amsterdam.

            Stadt ohne Autos funktioniert nicht war deine These. Wozu braucht es dann einen Autobahnring? Damit fahren doch die Autos drumrum um die Stadt und gar nicht rein! Die ganzen Lkw und die ganzen (Fern-)Pendler und die ganzen anderen Autofahrer, die gar nicht in die Innenstadt von Amsterdam wollen, fahren demnach auch gar nicht durch die Innenstadt von Amsterdam. Wie kann die Stadt dann überhaupt existieren und lebenswert sein bei so einer Autoarmut?

            (soll eine kleine Hilfestellung beim Überlegen sein)

        • Cynthia sagt:

          Nun ja, bei 6 Spuren kann gern eine für Radler weggenommen werden 🙂 Das sollte nicht stören.
          Es hat ja auch kaum jemand was gegen eine verkehrsberuhigte Innenstadt. Das kann ich ja noch nachvollziehen. Aber eine Einbahnstraßenregelung wäre Wahnsinn. Es wird trotzdem mehr Verkehr auf dem „Ring“ entstehen, auch wenn der „Hallenser“ das nicht so sieht. Denn dann muss man über den kompletten Ring fahren, wo man sonst nicht fahren würde. Seine Beispiele oben zeigen das deutlich. Ich greife mal eins davon auf: Statt wie bisher vom Steintor über den JC-Platz ins Parkhaus Hansering zu kommen (1 km), „lotst“ er dich über die Magdeburger Straße, Franckestraße, An der Waisenhausmauer in den Hansering (2,3 km)… Und das soll kein Umweg sein? Mit dazugehöriger Luftverpestung? Na dann…

          • JPM sagt:

            Trolle argumentieren immer erst wirr und legen dann eine kleine Provokation nach, damit man sich nur darüber aufregen kann und die vorherige „Argumentation“ möglichst nicht analysiert.
            Ups, hab ich jetzt ein Troll-Geheimnis verraten? Mist, sorry! 😀

          • Hallenser sagt:

            Wenn du über den kompletten Ring fährst, landest du am Ausgangspunkt. Nicht, dass ich das für unmöglich halte. Gerade Herren mit Hut passiert das das ziellose Umherirren öfter als mir als Autofahrer lieb ist. Aber als Argument gegen eine Einspurigkeit auf dem Altstadtring taugt es nunmal gar nicht. Bei „um den halben Ring müssen“ sind wir am Break-Even-Point, denn da ist es egal, wie rum man fährt. Bei „mehr als die Hälfte aber weniger als ganz rum“ fehlt es weiterhin an Beispielen, warum es nicht anders gehen sollte.

            Das Beispiel Steintor-Hansering ist natürlich nur theoretisch. Auch vom STeintor wird niemand starten, nur um am Hansering ins Parkhaus zu fahren. Je weiter weg der Startort ist, umso geringer wird aber der Umweg ins Gewicht fallen. Vielleicht führen diese 1000 Meter (ca. 10 min Fußweg) ja auch zum Verzicht auf das (eigene) Auto? Obwohl es ja auch immer wieder heißt, dass so kurze Wege weder mehr kosten, noch die Umwelt belasten, vor allem wenn man sehr schnell fährt. Steuern bringt es auch noch usw. Kommt wohl auf die Tagesform an.

          • Hallenser sagt:

            Ach so, du wolltest nur trollen. Ich dachte, du hättest Argumente vorzubringen…

          • Cynthia sagt:

            Sorry, das ist nahezu identisch. Mein Kommentar in ähnlicher Form weiter oben war weg. Ich dachte, er wurde gelöscht…

  18. farbspektrum sagt:

    Um eins klarzustellen, der Ring gehört nicht zur Altstadt.

    • Hallenser sagt:

      Auf dem soll ja auch gefahren werden. Wieder nicht aufgepasst?

      • PF sagt:

        Er soll aber auch „beruhigt“ werden – nicht aufgepasst oder nicht aus Halle, „Hallenser“?

        • Hallenser sagt:

          Ich bin auf jeden Fall des Lesens mächtig. Du auch?

          Frage: Soll der Altstadtring autofrei oder auch nur autoarm werden? Bitte beachte, dass es laut zahlreicher „Experten“ einen ungeahnten Verkehrszuwachs wegen nicht zu findender Adressen und bisher nicht für möglich gehaltener Anstürme auf Parkhäuser vom Curie-Platz aus geben wird!

          • farbspektrum sagt:

            Wie soll er autoarm werden. wenn die Autos, die bisher auf zwei gegenläufigen Fahrbahnen fuhren, nun auf einer Fahrbahn fahren?

          • PF sagt:

            Tja, es kommt nicht nur auf die Perspektive, sondern auch die Fahrtrichtung an. Eine Einbahnstraße ist aus der falschen Richtung betrachtet auch nicht befahrbar. Als Radfahrer ist einem sowas natürlich unbekannt, da nützt auch die angebliche Lesebefähigung nichts ^^

          • Hallenser sagt:

            Autos, die nun statt auf zwei nur noch auf einer fahren, vermehren sich nicht, werden aber auch nicht weniger. Eine Abnahme des Verkehrs ist also genauso wahrscheinlich, wie eine Zunahme durch Adresssuche und wundersam gestiegenen Parkhausbesuch.

            Wie rum die Einbahnstraße befahren wird, spielt bei der Größe (lies: Länge) des Altstradtrings kaum eine Rolle. Auch hier gern die Aufforderung, konkrete Beispiel zu finden (ihr habt ja sicher auch keine eigenen Erfahrungen, nehme ich stark an), wie durch eine Einbahnstraßenregelung auf dem Altstadtring unzumutbare Einschränkungen entstehen könnten.

            Ziel ist es, den Autoverkehr in der gesamten innenstadt zu reduzieren. Das wurde schon vor über 20 Jahren so beschlossen. Dass also keine neuen Schnellwege gebaut werden, dürfte nicht überraschen. Wenn man denn vor 20 Jahren nich noch in der PFütze gespielt hat oder auch heute noch auf dem Dorf wohnt und Halle und seine Altstadt nur aus dem Internet kennt.

  19. farbspektrum sagt:

    Wenn nach einer Adresse sucht und vorbei fährt, der muss den ganzen Ring noch einmal abfahren.

    • Peggi sagt:

      Sollen etwa alle Quer-Straßen gesperrt werden, daß man nicht mehr darüber zurück fahren kann ? Das wäre ja schrecklich !!

      Man könnte aber auch einfach Auto abstellen und dann hin laufen oder ? Parken soll ja so wieso nicht möglich sein.

    • Achso sagt:

      Praxisfernes Beispiel. Vermutlich kann er sowieso nicht genau vor dem Haus am Ring parken. Er muss also einen Parkplatz suchen und von dort laufen, egal ob er an der Adresse vorbeigefahren ist oder nicht.
      In Merseburg mag das ja möglich sein, dass man an Durchgangsstraßen spontan anhält und parkt.

  20. Bürger für Halle sagt:

    Wir müssen endlich weg vom Auto. Die autogerechte Stadt kann nicht funktionieren und ist eine Erfindung der Autoindustrie. Was hat sie denn gebracht: Verödete Innenstädte, Leerstehende Geschäfte, schlechte Luft, Lärm, Einkaufszentren außerhalb der Stadt – und nicht zu vergessen: Hohe Unfallgefahr durch Auto- und LKW-Fahrer mit oft tragischem Ausgang. Eine der Hauptursachen sind hier: nicht angepasste Geschwindigkeit, Nichtbeachten der Vorfahrt, ungenügender Abstand, falsches, oft agressives (Fahr)Verhalten gegenüber Fußgängern und Fahrradfahrern. Es geht nicht darum, den Verkehr aus der Stadt zu verbannen, denn Fußgänger, Fahrradfahrer und ÖPNV gehören zum Verkehr. Nur eben den verkehrten Verkehr, den müssen wir überwinden! Städte für Menschen statt für Autos.

    • farbspektrum sagt:

      “ Die autogerechte Stadt kann nicht funktionieren“
      Was hat denn bisher nicht funktioniert?

    • Alt-Hallenser sagt:

      Schön geschrieben. Den Autoverkehr zu verbieten, daß wollen doch die linksgrünen Akademiker am liebsten und übersehen, daß die wahren Stützen unserer Gesellschaft die HANDWERKER in ihren tun und lassen behindern wo sie nur können.
      Gewisses Handwerkzeug lässt sich eben nicht mit einem Lastenfahrrad transportieren. Dazu braucht es oft genug einen Transporter, der unter die Kategorie Auto fällt.
      Ohne Handwerk kein Haus, keine Innenstadt, keine Stadt und nicht die Menschheit, wie sie jetzt schon seit Jahrtausenden existiert.

      • Jo sagt:

        Sinnlos… Das begreifen die Autohasser eh nicht 🙁 Privatfahrten müssen nicht sein, soweit gehe ich mit. Aber gewisse dienstliche Dinge kann man nicht einfach ignorieren.

        • Hallenser sagt:

          Kannst du ein gewisses dienstliches Ding benennen? Oder ist auch das wieder nur so gefühltes dienstliches Ding, das nur mit Auto in der Altstadt zu machen ist?

          • Jo sagt:

            Du Klugscheißer! Lesen soll nicht schaden! Wie hier schon mehrfach erwähnt, geht es um Handwerker, Pflegedienste, Paketdienste etc. All diese Leute stehen gewaltig unter Zeitdruck. Für einen Patienten gibt es ein festgelegtes Zeitlimit, beim Handwerker wartet der nächste Kunde, den Paketboten geht´s nicht anders…

          • Hallenser sagt:

            Dann ist es doch besser, wenn diesen Zeitgedrückten nicht von Anderen der spärliche Platz blockiert wird.

            In einer autoarmen Altstadt ist mehr Platz, besonders wenn „das Parken am Straßenrand in den Altstadtstraßen“ unterbunden wird, wie im Verkehrskonzept vorgesehen. Woher ich das weiß? Gelesen!

            Die Pflege und die Belieferung in den bisherigen Fußgängerzonen scheint ja auch zu funktionieren. Wieso soll das nicht weiterhin und veilleicht sogar besser möglich sein, wenn keine Autos im Weg stehen? Du wusstest doch hoffentlich, dass über den Dönerläden und Shishabars noch jede Menge Wohnungen sind?! Auch die Müllabfuhr hat es dann leichter. Die Feuerwehr im Brandfall erst recht.

            Fallen dir sonst noch „dienstliche Dinge“ ein?

        • Alt-Hallenser sagt:

          Die AUTOHASSER werden solange in ihrer sinnlosen Utopien sein, bis etwas passiert, so daß der HANDWERKER mit seinem Material kommen muss, das nicht auf ein Lastenfahrrad passt.
          +Privatfahrten müssen nicht sein, soweit gehe ich mit.+ Gegen PRIVATFAHRTEN bin ich nicht. Eher gegen PRIVATAUTOS, die man eher für den reinen PRIVATVERKEHR nutzt. Man kann ja dafür den Carsharing-Bereich mit alternativen Antrieben ausbauen.

          • max sagt:

            Jep, das passiert mir beinahe täglich. dass hier ein Handwerker schnell eine Mauer in meinem Wohnzimmer hochziehen muss. Und bei einem leckenden Wasserrohr wird auch immer gleich die Leitung bis zur Straße neu verlegt. Nicht zu vergessen das Dach, das lässt mein Vermieter auch wöchentlich neu eindecken. Soll ja schön aussehen. Das fällt dann wohl alles weg…schade.

      • Oberlehrer sagt:

        Ach was? Seit Jahrtausenden kommen Handwerker mit dem Auto?

    • Justitia sagt:

      Wenn ich dann schon die neue Innenstadt genießen kann, will ich aber auch nicht alle 2 Minuten einem Radfahrer den Ellbogen in die Seite rammen müssen, damit er lernt, den Fußgänger (um den es hier ja geht) in der Fußgängerzone nicht zu gefährden.
      Radfahrer zählen dann auch zum „verkehrten Verkehr“.

  21. Noch ein Hallenser sagt:

    @Bürger für Halle

    Du denkst wirklich das dies mit einer Einbahnstraßen Regelung am Ring besser wird? Die Probleme der halleschen Innenstadt liegen an den Autos? Es wird mehr Handel kommen wenn die Autos weg sind? Ich frage mich wirklich in welchen Realitäten manche leben. Das Thema ist längst durch, die Chance auf eine belebte Innenstadt im Sinne von Handel für Halle längst vorbei. Wozu man es nutzen könnte wären mehr Wohnungen im Innenstadtring. (habe da selbst lange gewohnt) Aber so zu tun als ob weniger Autos = mehr Handel bringt ist lächerlich.

    • Händler sagt:

      Gibt es einen Grund, anzunehmen mehr Autos = mehr Handel? Gleich viel Autos = immer weniger Handel ist jetzt der Fall.

      • Genussradler sagt:

        So viel Logik überordert die Fraktion der Autofetischisten.

      • farbspektrum sagt:

        Es nützt nichts, wenn Autos nur im Kreis um die Altstadt fahren können. Sie brauchen auch Parkplätze. Man kann ja nicht mal mehr in die Oper fahren, seitdem dort Parkplätze weggefallen sind.

      • Noch ein Hallenser sagt:

        Genau der Handel in Halle schrumpft wegen der Autos. Solche realitätsferne Borniertheit habe zum letzten Mal von SED Bonzen gehört. Die haben sich Ihre Welt auch perfekt zusammen phantasiert. Wichtig sind natürlich die Studien von immer den selben 2 Instituten die wie gewünscht liefern. Gesteigert wird es aber noch von den tollen Vorbildern wie Paris, Kopenhagen, San Francisco die ja absolut vergleichbar mit Halle sind.

    • Genussradler sagt:

      „Aber so zu tun als ob weniger Autos = mehr Handel bringt ist lächerlich.“

      Würdest du dich mal international umschauen, wäre dir etwas anderes aufgefallen. Eine Stadt wird nicht attraktiver, wenn man von Autos umgefahren wird.

    • Bürger für Halle sagt:

      Das ist Falsch! Die Zahlen belegen: In den Städten, die auf Verringerung des motorisierten Individualverkehr (MIV) setzen, haben Gewerbetreibende enorm profitiert. Wo die Aufenthaltsqualität gut und sicher ist, da kauft man auch gerne ein. Eine zugeparkte Straße ist da eben nicht so toll für alle. Selbst der angenommene Nebeneffekt, dass die Mieten dann steigen, weil ja dann Handel und Gastronomie wieder funktionieren, hat sich bis auf Ausnahmen nicht bewahrheitet. Eine Win-Win- Situation. Immer mehr Städte machen es erfolgreich vor. Ich empfehle: Einfach mal diese Städte besuchen und dann den Kleingeist überwinden.

      • farbspektrum sagt:

        „haben Gewerbetreibende enorm profitiert“
        Kneipen mit Freisitzen und wer noch?

      • Wilfried sagt:

        Ich kaufe nicht wegen „Aufenthaltsqualität“ sondern wegen Warenangebot. Wenn das Angebot nicht da ist, und da schaue ich nur einmal, wird der Laden gemieden, trotz oder wegen ÖPNV.

        • Jo sagt:

          Das Warenangebot gibt es auch in den naheliegenden Einkaufsparks außerhalb von Halle. Da braucht man auch nicht von Laden zu Laden rennen und sich mit (evtl.) vollgepackten, schweren Tüten in Bus und Bahn drängeln. Mit nur nem Schlüppi in der Tüte geht`s natürlich 🙂 Na doch, von Laden zu Laden muss man schon, ist aber alles unter einem Dach. Es soll ja welche geben, die nicht gut zu Fuß sind und vom Riebeckplatz über den Markt zur Geiststraße laufen können. Und bevor wieder so ein Schlaumeier einen „klugen“ Rat gibt: Die Strecke kann man natürlich mit Bahn fahren, dann kann man aber nicht die paar Geschäfte abklappern.

          • kämmerjäger sagt:

            Willkommen im Klub!
            Unser „IG“ z.b. lässt schon eine ganze Weile die öffentl. Hand aussen vor.
            Ein viel zu „bescheidener“ Kunde, was das Begleichen der Rechnungen angeht

  22. Genussradler sagt:

    Immer wenn die Handwerkskammer tobt, war es eine richtige Entscheidung.

  23. Justitia sagt:

    Leute, keine Panik, das Problem ist doch selbstregulierend! Solche Regeln und Beschränkungen sind doch alles am Ende (trotz StVO) in der Realität nur Empfehlungen, kein Autofahrer oder gar Radfahrer muss sich an sowas halten 🙂 Wir fahren wie gehabt nach eigenem Ermessen – alles, wo man drauf fahren kann und was in die gewünschte Richtung geht, ist auch dafür geeignet und so zu nutzen. Notfalls gibt’s die gute alte Klingel bzw. Hupe.

    • Hallenser sagt:

      Das ist keine Fotokampagne der Handwerkskammer Frankfurt/Main, schon weil es die nicht gibt. Es ist aber auch keine Fotokampagne der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main. Also Fake News!

    • Radfuchs sagt:

      Das ist nicht witzig, das ist dümmlich.
      Gerade Handwerker sollten wissen, dass sie in von Autos gnadenlos zugeparkten Innenstädten kaum eine Möglichkeit haben, baustellennah ab- und einzuladen.

  24. Bürger für Halle sagt:

    Die Kampagne der Handwerkskammer bzw. Handwerkerinnung ist exemplarisch: Anstatt konstruktiv Probleme anzugehen, sucht sie woanders Sündenböcke und richtet sich dabei gegen die Handwerker selbst. Beispiel Fleischerinnung: Wie kann man weiter auf Fleisch aus Massentierhaltung setzen und Autoverkehr in der Stadt fordern? Ewiggestrig ist hier noch untertrieben. Bei der IHK ist das nicht anders, ich kann hier ein Lied davon singen. Sie fordert weiteren Straßen- und Autobahnbau. Das tut schon weh…

  25. G sagt:

    Aktuell macht in der Rolltreppe ja klauser zu.. Der Frisör könnte sich da auch nicht halten, und diverse Ladengeschäfte stehen da schon länger leer….
    Hat bestimmt mit den vielen kaufkräftigen Radfahrern zu tun.

  26. mirror sagt:

    Halle hat im Kern eine recht gut dimensionierte Fußgängerzone. Pikant, dass ausgerechnet die Radler diesem ökologisch am höchsten anzusiedelnden Verkehrsträger Platz abknapsen wollen. Sind und bleiben alles Egoisten.
    Innerhalb des Rings gibt es so gut wie keinen Verkehr. Mit Parkhäusern am Rand können alle, die in der Fußgängerzone flanieren wollen, recht gut parken. Dieses Konzept hat sich seit den 1970ern in Europa ausgebreitet, ist aber auch in den USA zu finden (Denver).
    Wer alle PKW aus der Altstadt raushaben will, will eigentlich nicht signifikant mehr Verkehrsberuhigung (tot ist tot), sondern möchte nur die 70% Haushalte, die ein Auto besitzen, drängen auf dieses zu verzichten. Als Nebeneffekt arbeiten die linksgrünen daran, das Eigentum der anderen zu vernichten. Eine Wohnung ohne Parkmöglichkeit, lässt sich nur schwer vermieten. Die Schar der Erfolglosen, möchte natürlich günstigen Wohnraum in der Altstadt schmarotzen. Das ist die eigentliche Motivation und die Stadträte merken es nicht.

    • rupert sagt:

      „Innerhalb des Rings gibt es so gut wie keinen Verkehr.“

      Einrahmen!

    • Verkehrsplaner sagt:

      Dass Wohnungen ohne Parkmöglichkeit schwer zu vermieten sind, stimmt natürlich. Das kann man in Halle sehr gut sehen.

      Im Paulus- und Mühlwegviertel, wo Parkplätze Mangelware sind, will praktisch niemand wohnen. 50% Leerstand sind an der Tagesordnung, die Mieten sinken seit Jahren nur.

      Umgekehrt blühen Neustadt, die Silberhöhe und Heide-Nord, wo Parkplätze in Massen vorhanden sind, auf. Kaum Leerstand oder Verwahrlosung und hier werden die höchsten Mieten bezahlt.

      Aber gut, wer davon spricht, dass es innerhalb des Rings „so gut wie keinen Verkehr“ gibt, der kennt wahrscheinlich Halle nur vom Hörensagen. Ansonsten wüsste er, dass dort an jeder Ecke Blechkisten stehen und Platz wegnehmen, unabhängig davon, ob es dort gerade erlaubt ist oder nicht. Dann kann man auch glauben, dass autogerechte Stadtviertel die sind, in denen die Menschen gerne wohnen.

      • mirror sagt:

        Einfach mal die Mangelware im Paulusviertel komplett wegnehmen und für 70% der Haushalte im Viertel wird dieses zu einem unattraktiven Wohngebiet.

        Wenn Ihnen 2 Autos von der Tiefgarage im Händelcaree entgegenkommen, ist dies schon ein hohes Verkehrsaufkommen. Vielleicht sollten Sie Ihre Verkehrsplanerischen Tätigkeiten auf Mücheln verlegen. Mit einer Stadt in der Provinz sind Sie augenscheinlich hoffnungslos überfordert.

  27. Die Handwerkskammer hat auf einen Aspekt der Planungen hingewiesen, nicht mehr und nicht weniger. Ich finde den Shitstorm hier unangemessen.

    Klar ist es der Vertretung der Handwerker wichtig, dass nicht jede Einfahrt in die Innenstadt durch einen Klempner per teurer und aufwändig zu holender Genehmigung reguliert wird. Da nicht jeder Stadtrat eine eigene Erfahrung als Handwerker hat (ich kenne nur wenige Stadträte, aber mir ist kein Handwerker bekannt), ist so ein Hinweis sinnvoll und richtig.

    Die Handwerkskammer darf man auch nicht mit der IHK verwechseln, die schon ab und zu politisch gefärbte Statements abgibt.

  28. UmweltRechner sagt:

    Einfaches Rechenbeispiel:
    Ich wohne am Domplatz und zahle brav für meinen Anwohnerparkausweis. Einmal in der Woche bringe ich Getränke und Lebensmittel zu meinen nicht mehr so fitten Elten, welche in der Südstadt II wohnen. Nun nach den Plänen biege ich zukünftig zum Beispiel nur noch nach rechts in den Hallorenring ein und fahre rund um die Innenstadt das sind dann ca. 7 km einfache Strecke. Heute kann ich nach links abbiegen und fahre 5 km. Das sind zwar nur 2 km mehr aber im Jahr summiert sich das ganze dann auf über 100 km. Ich werde nicht der einzige sein. Bei 100 Leuten sind das schon 10000 km. Also mehr Abgase, mehr Feinstaub u.s.w. Ist das nun besser für die Umwelt und die Stadt?

    • Jo sagt:

      DAS versteht hier aber kaum einer!

    • Nacktschwärmer sagt:

      Zukünftig wirst du nicht mehr am Domplatz parken können. Das hat mehrere Vorteile:

      Du musst nicht mehr einmal die Woche rund um die Altstadt fahren und dann hoffen, dass du einen Parkplatz am Domplatz findest und womöglich noch zwei oder drei Runden zusätzlich drehen, wenn du von deiner Heldentat in der Südstadt zurückkommst.

      Du sparst dir die Gebühr für den Anwohnerparkausweis.

      Zu allem Überfluss verkaufst du dein Auto (sicher ein Luxus-SUV?), weil du als Domplatzbewohner ja bewusst in die Altstadt gezogen bist, um ohne Auto zurecht zu kommen. Von dem so eingenommenen und auf Dauer gesparten Geld fährst du ganz nobel mit dem Taxi bei Mutti und Vati vor. Der Taxifahrer hilft dir vielleicht sogar, die wöchentlich 27 Kisten Getränke, die drei Rinderhälften und die Schrankwände mit dem guten Geschirr auszuladen. Was du da an Feinstaub und Abgas sparst!

      Und nur als Gedankenexperiment: Über Ankerstraße, Mansfelder, Herrenstraße sind es gerade mal 400 Meter mehr als über den Hallorenring. Ganz Gewitzte fahren über den Holzplatz. Das sind zwar nochmal 500 Meter mehr, aber man spart sich mindestens zwei Ampeln, was mit der Bimmel ab und zu zielich nervig lang dauern kann. (Feinstaub! Abgase! Mutti hat Durst!)

      Wohnen am Domplatz überhaupt hundert Leute? 100 Autofahrer auf keinen Fall. Vermutlich nicht mal 50. Zwanzig vielleicht?

      • UmweltRechner sagt:

        @Nacktschwärmer: Ich merke an Deiner Antwort, das Du dich wahrscheinlich nur um Dich selber kümmern musst. Es gibt aber Leute die ein Auto benötigen. Diese Menschen arbeiten 40 – 50 Stunden die Woche außerhalb der Stadt, haben Kinder und Eltern die versorgt werden müssen, arbeiten ehrenamtlich noch in Vereinen und benötigen das Auto um dies alles in einen 24 Stunden Tag zu stemmen (weil es wichtig und richtig ist). Deine Idee ist zwar verführerisch aber bringt keine Punkte, da ich keine Spaßfahrten mache. Ich könnte zwar das Taxi nehmen aber auch das verbrennt Kraftstoff.

        • Nacktschwärmer sagt:

          Verstehe. Und weil du ständig nach auswärts musst, bist du an den Domplatz gezogen. Da war wohl früher mal ein Autobahnanschluss? Unterirdisch. 🙂 Die niedrige Miete wird es ja wohl nicht gewesen sein. Du gute Erreichbarkeit? Nee, ist es auch ohne Einbahnring schon nicht gegeben. Ich habs: die kapital guten Einkaufsmöglichkeiten waren der Grund! Aber warum sind dann Mutti und Vati in der Südstadt? Bist du vielleicht adoptiert?

          Tut mir leid, wenn ich deine Räuberpistolen nicht ernstnehme. Liegt aber an deinen Räuberpistolen. Dabei habe ich deine 2 Kilometer schon auf 400 Meter umweltrechnerisch kürzen können. Natürlich, weil ich mich nicht nur um mich, sondern eben auch um dich kümmere. Was denkst du, was da alles möglich sein wird, wenn du erstmal die Wahrheit erzählst! ?

    • 10010110 sagt:

      Einmal in der Woche bringe ich Getränke und Lebensmittel zu meinen nicht mehr so fitten Elten, welche in der Südstadt II wohnen.

      Und die Getränke und Lebensmittel musst du wohl in der Altstadt kaufen und in die Südstadt fahren, oder wie? In der Südstadt gibt’s wohl keine Einkaufsmöglichkeiten, zu denen man vom elterlichen Heim mit einem Handwagen oder Fahrrad mit Anhänger o. ä. hinfahren und die Waren 500m transportieren könnte?

      Diese Menschen arbeiten 40 – 50 Stunden die Woche außerhalb der Stadt, haben Kinder und Eltern die versorgt werden müssen, arbeiten ehrenamtlich noch in Vereinen und benötigen das Auto um dies alles in einen 24 Stunden Tag zu stemmen […].

      Diese Aussage zeigt einmal mehr, dass manche Menschen überhaupt nicht fähig sind, den Gewinn an Wohlstand überhaupt in Lebensqualität umzusetzen. Dein Verhalten ist der Grund, warum das Leben „immer schneller“ wird und „früher alles besser“ war, weil die Leute angeblich mehr Zeit hatten. Ich empfehle mal diese Lektüre hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Beschleunigung_und_Entfremdung – falls du überhaupt noch Zeit hast, ein Buch zu lesen, bei all den vielen „wichtigen und richtigen“ Dingen, die du in 24 Stunden so machen musst.

      Der Punkt ist, dass du, wenn alles noch schneller gehen würde, du auch nicht mehr Zeit hättest, weil du dir dann noch mehr aufhalst, was du erledigen musst. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass nicht die Einschränkungen im Tempo durch die geänderte Verkehrsführung, sondern die Organisation deines Lebens das eigentliche Problem ist.

  29. farbspektrum sagt:

    Wenn der Einbahnstraßenring kommt, ist die nächste Aktion, Licht aus EE in Säcken in den Ratshof zu tragen.

  30. Grobi sagt:

    Mal was Anderes – wenn wir dann den Altstadttring gemäß des Zeitgeists einspurig (wie den Gimritzer Damm) gestalten ? Was ist dann , wenn z.B. ein LKW liegenbleibt ?? – Wird dann sicher auch für die Feuerwehr eng -oder ?

    • Radfuchs sagt:

      Hallo? Jemand zu Hause? Es wird keine Spur zugemauert, sondern als Radweg umgewidmet. Selbstverständlich dürfen Fahrzeuge mit Sonderrechten am Stau vorbei.
      Die Behinderung wird eher noch geringer, denn bei in beiden Richtungen befahrenen zwei Spüren blockiert ein liegengebliebener Pkw eine genauso und auf der anderen blockiert der Gegenverkehr den Rettungsdienst.

    • Nacktschwärmer sagt:

      Der LKW, der zum Domplatz will, Getränke bringen? Nur, wenn die Straße schmaler wird. Soll die Straße schmaler werden, Grobi?

      Ich ahne mal voraus: Was ist, wenn zwei LKW an exakt der gleichen Stelle liegenbleiben, und zwar quer zur Fahrbahn, so dass auch noch der Fußweg auf beiden Seiten blockiert ist und niemand sagt den Feuerwehrautolenkraddrehern, dass es mehr als eine Straße in Halle gibt? Während einer Sperrmüllaktion und bei Glatteis. Das gibt ein Inferno! Schnell noch eine Versicherung abschließen!

  31. Grobi sagt:

    ich sagte gemäß dem Zeitgeist – die Beispiele wie z.B. Gimritzer Damm sind ja da -oder.
    wenn hier der Radweg eine komplette Spur kriegt, könnt Ihr Euch zurücklehnen -dann nehme ich Alles zurück 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.