Fällungen kommen: Eichen statt Pappeln auf der Rabeninsel

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11 Antworten

  1. Bürger für Halle sagt:

    Was für eine verhängnisvolle Fehlentscheidung. Man kann in einem Auenwald keine (Baumschulen)Eichen pflanzen. Trockenheit und sinkender Grundwasserspiegel werden dazu führen, dass die gepflanzten Eichen wie auf der Peißnitz vertrocknen. Das als Aussgleichmaßnahme zu bezeichnen ist eigentlich schon ungeheuerlich, noch dazu im Naturschutzgebiet. Es braucht gerade in Zeiten der Klimakatastrophe intelligente Strategien. In einem Restauenwald muss man jedoch als weitsichtiger Mensch nur eines machen: Nichts. Schade um das Geld und natürlich die Bäume der Rabeninsel. Große Trauer, wieder viele Bäume weniger in Halle.

  2. Liberté sagt:

    Unsere Stadtverantwortlichen sind aktuell kein Ruhmesblatt für unser altes Halle, aber beim Thema Eichenwald auf der Rabeninsel hat die Stadt meine volle Unterstützung. Danke insbesondere an Herrn Paulsen. Meingott, wie sich die Zeiten ändern… Bei der vorletzten OB-Wahl hat Herr Paulsen noch meine Stimme in der ersten Wahlrunde erhalten. Meine Hoffnung lag in einem grün-liberal-bürgerlichen Halle. Und dann kam dieser Wiegand…. Aber ich schweife ab… Also, Eichenwald: Top! Endlich mal wieder eine Entscheidung Halles, die ich für gut befinde.

    • B sagt:

      Schade nur, dass es kein Eichenwald werden kann. Und jetzt kommt´s, und ist sicher reine Spekulation und nicht bewiesen: Es gab aus fachlicher Seite viele begründete Einwände (z.B. vom Arbeitskreis Hallesche Auenwälder e.V. zu Halle) gegen die Fällungen. Dass die Entscheidungsträger (nicht alle) so naiv und faktenresistent entscheiden, ist einfach kaum mehr zu glauben.So gibt es denn wohl keine andere Erklärung als Korruption? Oder doch? So unwissend kann eigentlich keiner sein? Ich wünschte jedenfalls, es wäre nicht so. Dann wäre es zwar nicht viel besser aber eben „nur“ dumm gelaufen für Halle.
      Was Herrn Paulsen betrifft, so hat er sicher vieles richtig und nicht alles falsch gemacht. Wenn er diese Entscheidung mitgetragen hat, war es jedenfalls ein fataler fachlicher Fehler. Schade.

  3. Hallenser sagt:

    Diese Entscheidung sagt mir nur,dass im Stadtrat viele …….. sitzen. Mit dem Geld welches für die Rodung und der nachfolgenden Neuepflanzung verschleudert wird könnte man bestimmt einige wichtigere Aufgaben lösen.

  4. Hallenserin1979 sagt:

    mal sehen ob die jungen Eichen fuß fassen nicht nur wegen Wassermangel, sondern auch wegen kurzeitiger Überflutung.

  5. xxx sagt:

    „Hier wird Wald gegen Wald ausgetauscht“

    Wenn es wenigstens so wäre, dann wäre es „nur“ Steuergeldverschwendung. Aber zunächst einmal verschwindet Wald – und ob der in frühestens 50 Jahren ersetzt sein wird, ist mehr als fraglich – und bis dahin FEHLT er in der halleschen Klimabilanz.

  6. ???? sagt:

    Da ich, wie wahrscheinlich die Meisten hier, die Situation vor Ort nicht kenne, kann ich nur aus dem Bauch heraus eine Meinung haben. Warum darf ein Naturschutzgebiet nicht einfach unbehandelt bleiben? Ich kenne in Deutschland viele Gebiete, wo das so funktioniert, und dem verstehenden Betrachter eine Natur offenbar wird, die er sonst nur aus staubigen Dokus im Fernsehen kennt. Ich stifte eine Eiche, drei Jahre alt, von einem Eichhörchen (??) in meinem Garten gepflanzt. Oder ist diese unbrauchbar?

  7. Sachverstand sagt:

    „Hier wird Wald gegen Wald ausgetauscht.“ Unsere allwissenden „Patrioten“ wieder. Null Ahnung und dann auch noch meckern, wenn der „toitscheste“ Baum was gibt auf der Welt angepflanzt werden soll. Stieleiche hat im Vergleich zur Pappel 1) eine weit höhere Lebenserwartung und 2) die mit Abstand höhere Holzqualität. Schweigen ist manchmal besser, wenn man keine Ahnung hat.

  8. Das sind doch nur Bäume. sagt:

    Ich weiß nicht warum hier so ein Geschrei gemacht wird. Das sind doch nur Bäume. Weg damit. Bäume gehören in den Wald. Ich will in der Stadt keine scheiß Bäume von denen Blätter und Stöckers immer auf mein SUV fallen.

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