Stadtrat vom 25. November 2020 – City-Gemeinschaft kritisiert autoarme Altstadt, AfD-Stadtrat provoziert mit „Scheibenwischer“-Geste, Verwaltungsmitarbeiter sind gegangen

Das könnte dich auch interessieren …

26 Antworten

  1. Fischers sagt:

    Der Fritz…ohne Worte. Hat der keine anderen Hobbies?

  2. Peter S. sagt:

    Die Einzelhändler sind auch etwas einfach gestrickt. Es wird nicht verstanden, dass sich mit der Vorlage nicht viel mit der Ist-Situation verändern wird.

    Zum Thema Onlinehandel: Passt doch mal euer Sortiment an. Peek & Cloppenburg Halle wirkt wie ein Ramschladen im Vergleich zu Leipzig. Warum?

    Und kleinere Nischenläden sind schön und gut aber das brauch das jemand, kauft da jemand?

    • Leben Lernen Ohne Auto sagt:

      „Die Einzelhändler sind auch etwas einfach gestrickt. Es wird nicht verstanden, dass sich mit der Vorlage nicht viel mit der Ist-Situation verändern wird.“ – völlig richtig –

      Diese Stadt ist und bleibt provinziell. Vor allem, weil immer wieder nach der Karre geschrien wird und irgendwelche Zusammenhänge damit konstruiert werden.

      Gucken wir uns kleinere Städte an, ist es noch schlimmer: der Verkehr völlig auf Autos ausgerichtet. Das macht diese Städte vollends nicht lebenswert.

    • Konsument, der Jammerei nicht mag sagt:

      genau, Peek & Cloppenburg trägt am Umsatzrückgang selber Verantwortung.Lutz Spalleck ist als verantwortlicher Filialleiter nicht in der Lage, seinen Laden in den Griff zu bekommen. Er sollte, statt zu jammern, sein Sortiment etwas ansprechender gestalten. Da ist nix modisches mehr zu finden. Die allermeisten Kleidungsstücke bei Peek & Cloppenburg waren schon letztes Jahr nicht mehr modern. Ich finde mittlerweile nichts mehr für mich. Für meine Großeltern finden wir häufiger was. Ergo: der Umsatz sinkt nicht erst jetzt, sondern seit Jahren. Die jetzige Situation jammernd als Ausrede zu nutzen zeigt lediglich, dass das handelnde Personal an der Stelle nicht optimal ausgesucht wurde. Vielleicht sollte Herr Spellek eher ne Postfiliale leiten, da sind die Anforderungen auch hinsichtlich Kundenservice nicht hoch.
      Läden wie Peek & Cloppenburg haben sich überlebt, braucht niemand mehr.

  3. Analyst sagt:

    Als derzeitiger Bewohner der Altstadt von Halle (Domplatz) kann ich diesen ganzen blinden Aktionismus im Stadtrat nicht verstehen. Was soll aus Halle werden, wo soll die Reise eigentlich hingehen bzw. was ist das genaue Ziel und für welchen Personenkreis werden diese Änderungen beschlossen? Halle ist nun mal keine Weltstadt und mit einer autofreien Innenstadt wird dies auch nicht anders werden. Ich habe schon in Bremen, Hamburg und Trier gewohnt und war auch schon unzählige Monate in New York. Aber solch eine Engstirnigkeit wie in Halle ist mir echt noch nicht untergekommen. Und was scheinbar auch immer vergessen wird, die Bewohner der Stadt fahren nicht zum Spaß den ganzen Tag durch die Stadt, sondern sind zum größten Teil auf das Auto angewiesen, um eine Arbeitsstätte im Umfeld von Halle zu erreichen. Mit einem Ausschluss der Autofahrer aus der Altstadt wird auch das Klima nicht verbessert, die Autofahrer sind dann nur woanders bzw. fahren an anderer Stelle – diese werden dann nur nicht mehr in Halle wohnen (ich eingeschlossen). Vielleicht sind aber die Radfahrer in Halle besonders sensibel. Diese sollten einfach mal mehrere Wochen durch Manhattan oder eine deutsche Großstadt radeln, um dann festzustellen, dass es in Halle fast keine Autos in der Innenstadt gibt und das alles bei uns eigentlich sehr geruhsam zugeht.

    • Liberté sagt:

      Ich liebe meine Heimatstadt Halle. Ich bin Hallenser durch und durch. Aber seit März wird mir Halle immer fremder und fremder. Ich fühle mich als alter Hallenser, Bürger und Steuerzahler zunehmend kriminalisiert, obwohl ich einfach nur als freier Hallenser in meiner Heimatstadt leben möchte. Für mich fühlt sich das von Tag zu Tag immer mehr nach Faschismus an. Ich möchte einfach nur als freier Bürger in einer freien Stadt leben.

      • 10010110 sagt:

        Du meinst die „Freiheit“, als Einzelpersonen 10m² Verkehrsfläche einzunehmen (selbst wenn du nicht am Verkehr teilnimmst) und damit andere Menschen in ihrer Bewegungsfreiheit einzuschränken?

    • Eibacke sagt:

      Ein großes MIMMIMMI an alle die Autofahrwr*innen die nicht lesen können. Eibacke

    • Leben Lernen Ohne Auto sagt:

      Sie sagen es: Halle ist keine Weltstadt – also lassen Sie diesen dämlichen Vergleich mit NY

      Halle soll lebenswerter werden. Die mittelalterliche Infrastruktur ist prädestiniert für eine autofreie Innenstadt. Mitnichten haben da Blechkolonnen etwas zu suchen, zumal Autofahren aggressiv macht (wenn man nicht gerade mit 200 über die Autobahn donnern darf). Dann doch lieber entspannt bei sauberer Luft durch die Stadt schlendern.
      Also vergessen wir mal das Märchen von den Arbeitnehmern die sämtlich nicht ohne ihre Karren leben können – sollte das wirklich so sein – bitte dieses Leben ändern, das auf Kosten von anderen gelebt wird.

      • Joker sagt:

        @ Leben Lernen Ohne Auto

        Na dann willkommen im Mittelalter. Dort konnten Sie wahrscheinlich ihre Vorstellungen verwirklichen. Aber mittlerweile leben wir im Jahr 2020. Kopf (Gehirn falls funktionstüchtig) einschalten und wenn die Einsicht endlich kommt, einfach mal die Tastatur in Ruhe lassen und den Gänsekiel wieder nehmen.

        • Leben Lernen Ohne Auto sagt:

          Eben das ist mittelalterliches Denken: Verbrennungsmotoren und Lärm für modern halten. Städte die den Autoverkehr dezimiert haben, gehören zu den modernsten der Welt.

    • 10010110 sagt:

      Junge, Junge, wie oft wird denn diese alte Keule vom „aufs Auto angewiesen“ eigentlich noch rausgeholt? Die ist doch nun wirklich abgedroschen. Wer in die historische Altstadt zieht und trotzdem derart aufs Auto angewiesen ist, dass er unbedingt eins besitzen und mit ihm in der Altstadt rumfahren muss, der hat irgendwo was falsch gemacht in seinem Leben.

      Es war vielleicht noch vor deiner Zeit, aber der Domplatz war einst auch ein einziger Parkplatz und den Brunnen dort gab es nicht. Genauso war übrigens der Hallmarkt bis in die frühen 90er Jahre komplett ein riesiger Parkplatz. Jetzt laufen dort regelmäßig Touristen über die Plätze, bewundern das Panorama und genießen den Aufenthalt, gerade wegen des dort entstandenen Freiraums.

      Mit einem Ausschluss der Autofahrer aus der Altstadt wird auch das Klima nicht verbessert, die Autofahrer sind dann nur woanders bzw. fahren an anderer Stelle – diese werden dann nur nicht mehr in Halle wohnen (ich eingeschlossen).

      1.: Das Klima ist auch nur ein (und davon nur ein untergeordneter) Aspekt. In erster Linie geht es um die generelle Aufenthaltsqualität. Niemand bewegt sich gerne zwischen Massen an geparkten Autos hindurch. Selbst Autofahrer betrachten das nur als notwendiges Übel.

      2.: Die Annahme, dass „die Autofahrer“ dann nur woanders rumfahren, ist in dieser Absolutheit nicht korrekt. Viele Autobesitzer brauchen ihr Auto höchstens gelegentlich für Einkäufe oder Gelegenheitsfahrten und besitzen nur eins, weil es bisher „normal“ war, eins zu besitzen, weil es uns seit den 60er Jahren eingeredet wurde, „dass das zum modernen Leben dazugehört“. Wenn man den Besitz des Autos jetzt unattraktiver macht (und dafür andere Fortbewegungsmethoden attraktiver), dann werden einige Autofahrer garantiert ihr Auto komplett abschaffen und für Gelegenheitsfahrten auf Car-Sharing oder andere Mobilitätslösungen zurückgreifen.

      Und klar, möglicherweise werden dann auch manche wegziehen, aber dann kommen andere nach, für die es bisher wegen der verstopften Straßen zu unattraktiv war, in der Altstadt zu leben. Die Altstadt wird auf jeden Fall nicht aussterben, wenn die Autos weg sind. Die Autos selbst tragen zum Sterben der Altstadt bei, denn wo sie stehen, ist toter Raum, der nicht sinnvoll genutzt werden kann.

      Und der Vergleich mit „Weltstädten“ ist so absurd, dass man eigentlich gar nicht darauf eingehen müsste. Aber du hast Weltstädte wie Paris, Barcelona oder Kopenhagen vergessen, die massiv den Autoverkehr verringern oder verringert haben und dadurch nicht an Lebensqualität verloren haben. Eher das Gegenteil ist der Fall. Jetzt wohnen Familien wieder gern in den Stadtzentren, weil die Kinder Platz zum Spielen und freien Bewegen haben und die Eltern nicht ständig in Angst vor dem vielen Verkehr leben müssen.

    • Anhalter sagt:

      Also in Bremen, Hamburg und NY wird aber zum Arbeiten in die City hinein gefahren. Wer dort in der Innenstadt wohnt, muss mit dem Auto zum Arbeiten nicht ins Umfeld fahren.
      Wenn bei Ihnen der Komfort ein Auto zu besitzen größer wiegt, als das Privileg in der Innenstadt zu wohnen, dann bleiben Sie bei Ihrer Konsequenz und ziehen weg. Ich übernehme dann gerne Ihre frei gewordene Wohnung. (Die wird ja dann auch noch günstiger werden, weil Ihrer Logik nach ganz viele aus der Innenstadt wegziehen werden.)

    • Zukunft der Demokratie sagt:

      Sind Sie als Anwohner eigentlich zu diesem Konzept schriftlich und somit nachweislich schon befragt wurden?

  4. Liberté sagt:

    Ach, Stadtratssitzung. Habe mich gerade schon gewundert, weshalb es vor der Händelhalle so ein Großaufgebot an Wiegands Volksunterdrückungstruppen (ehemals Ordnungsamt) gab.

  5. Hallenserin1979 sagt:

    “ „Sie gewinnen ein unglaubliches Ausmaß an Aufenthaltsqualität zurück“, so Rebenstorf.“
    Na da scheint einer ne Glaskugel zu besitzen. Im Moment ist die Altstadt eher nicht ertragbar zum schlendern und Aufenthalt nicht gern gesehen.

  6. mirror mirror sagt:

    Mit gut ausgebauten Fußgängerzone und Parkhäusern am Rande wurde schon lange eine beruhigte Zone eingerichtet. Funktioniert doch gut!
    Bleiben die Parkhäuser weiterhin erreichbar, ändert sich für die Kauflustigen nichts. In der Altstadt ist eh kein Verkehr, da gibt es nichts zu reduzieren.
    Bleibt einzig und allein, dass die Anwohner zukünftig auf Parkplatzsuche geschickt werden und somit Lebensqualität einbüßen. Konzept gegen die Anwohner.
    Die Heldentat für den Klimaschutz durch Einbahnstrasse Altstadtring ist eher ein Schildbürgerstreich. Die Streckenlänge für An- und Abfahrt der Anwohner wird verlängert, da der Autofahrer mindestns einmal auf eine Rundreise geschickt wird. RRG geht es mal wieder nicht um Klimaschutz. Geboren aus tiefsitzendem Neid und Frust über die eigene Erfolglosigkeit möchte man den Autobesitrzen gegen das Schienbein treten.

    • 10010110 sagt:

      „Die Anwohner“ besitzen mehrheitlich gar kein Auto. An deren Lebensqualität wird also im schlimmsten Fall gar nichts eingebüßt und im besten Fall wird diese eher noch gesteigert, weil sie nicht von nutzlos rumstehenden Autos behindert werden.

      • Zukunft der Demokratie sagt:

        Bitte diese Zahlen, inklusive Ergebnisse der aktuellen Anwohnerbefragung auf den Tisch!!!!!!

        Man sollte nicht über die Köpfe der betroffenen Anwohner entscheiden, ohne sie vorher ausreichend befragt zu haben.
        Insbesondere das Vertrauen in politische Entscheidungen trägt zur Lebensqualität in einer lebenswerten Stadt bei und deshalb sollte man ihre Bürger auf keinen Fall ausschließen.

  7. Eibacke sagt:

    @Mirror leise heulen und nicht von dir und deiner eigenen Erfolgslosigkeit auf andere schließen. Menschen wie du leben halt noch im Gestern und das ist völlig okay. Ihr fahrt ja auch gerne mal aus reiner Bequemlichkeit 500m mit dem Auto, um euch ein Brötchen beim Bäcker zu kaufen.
    Ich habe noch nie ein Auto besessen, auch wenn ich mir eins leisten könnte und welch Wunder – ich lebe noch.

    P. S.: Ich arbeite außerhalb von Halle und wohne nicht in der Innenstadt. Geht alles, wenn man nur will. Außerdem schau dich doch mal in der Innenstadt um. Da ändert sich doch nix gravierendes. Ihr habt doch nur schiss, dass ihr mal etwas laufen müsst. Eibacke

    • Texas sagt:

      Mag sein, dass es in verschiedenen Fällen möglich ist, aber warum sollte man das tun? Zeit ist Geld, deshalb ist der Zeitaufwand für den Arbeitsweg das entscheidende Kriterium. Von der Lärm- und Geruchsbelästigung durch Mitfahrende im ÖPNV will ich gar nicht erst anfangen.

  8. Herz sagt:

    Schießt doch die Autos auf den Mond, dann könnt ihr mit den Fahrrädern Problem und gefahrlos durch eine tote Innenstadt fahren, wenn euch das gefällt dann macht sie autoarm.

  9. Herr sagt:

    Der Fahrradclub ist nicht realistisch und wollen das Klima retten, ich lache mich kaputt, was für Idealisten, morgen.weinen sie weil die ganze Stadt verfällt und merken nicht mal dass sie schuld waren

  10. Schulze sagt:

    Als Bewohner der Klausvorstadt ist für mich das Vorhaben eines Einbahnstraßensystems rund um die geplante autofreie Innenstadt ein völliger ökologischer Irrsinn. Durch die gegenwärtige Baustelle am Robert Franz Ring fahr ich schon jetzt seit Wochen einen großen Umweg über den Knoten 46 – Franckeplatz – Leipziger Turm – Hansering bis zum Moritzburgring. Im Durchschnitt fahre ich diese Fahrt ca. 3 bis 4 Mal an einem Tag. Wenn diese Verkehrsführung so beibehalten werden soll, dann ist dieses Einbahnstraßensystem in für alle Dauer eine tolle Staustrecke.
    Ich teile die Meinung des selbständigen Handwerkers Herrn Grunwald. Dieses Vorhaben ist wirklich ein „ökologischer Schwachsinn“.

    • Oberlehrer sagt:

      Vom Knoten zur Klaustorvorstadt zu Fuß geht schneller.

    • 10010110 sagt:

      Der ökologische Schwachsinn wird aber von denen verursacht, die drei bis vier Mal an einem Tag mit dem Auto in der Altstadt rumgurken.

      Es ist immer wieder amüsant, zu beobachten, wie die Leute, die die Umwelt verpesten, sich darüber beschweren, dass irgendwas „ökologischer Schwachsinn“ ist, weil sie davon ausgehen, dass das Verhalten der Menschen auch unter veränderten Bedingungen gleich bleiben wird. Wenn durch die Änderung der Verkehrsführung zehn Leute weniger mit dem Auto fahren, dann hat das ökologisch schonmal was gebracht, auch wenn einige ewig gestrige ihr Mobilitätsverhalten nicht anpassen.

  11. Bürger für Halle sagt:

    Na das ist doch zumindest ein Anfang. Erschreckend ist hingegen die Feindseligkeit gegenüber Fahrradfahrer/innen und Fußgänger/innen (also somit auch gegenüber der potenziellen Kundschaft von Händlern) von den rechten bzw. neoliberalen Parteien. Wenn solche Sätze, wie: „Es mag sein, dass Klimawandel jetzt ausgerufen wurde“ Yana Mark (FDP) , tatsächlich heute gefallen sein sollten, dann darf auch die Frage erlaubt sein, was solche Leute denn überhaupt in der Politik zu suchen haben. Allein schon wegen der Klimakatastrophe muss der Autoverkehr rapide sinken, so schnell wie möglich. Das Klimaziel ist aber trotz der Bremser und Blockierer immer noch zu erreichen. Und, (etwas überspitzt zwar, aber leider viel zu oft Realität) was ist schön daran, wenn rasende SUVs Menschen in den Städten und auf dem Land umfahren? Das schöne an der autoarmen/freien Innenstadt ist: Händler und Gewerbetreibende können endlich aufatmen, die Lebens -und Aufenthalts-Qualität verbessert sich natürlich für auch für Anwohner, Besucher und alle, die hier leben. Also: Trotz der dunklen rechten Wolken am Horizont, ist es ein guter Tag für Halle. Weiter so, und nachher wird mit einer guten Flasche Sekt auf das Etappenziel angestoßen.

  12. Buerger sagt:

    „Das Konzept der Vario-Wohnens sei klug, er entstehe ein Leuchtturmprojekt, so Hendrik Lange. Die Statischen Probleme seien im Vorfeld nicht erkennbar gewesen.“
    Für Herrn Lange vielleicht nicht. Aber wer nachdenken kann, weiß, dass Gebäude, die von innen tragenden Wänden gehalten werden und außen nur Glasscheiben haben (hatten) nicht halten können. Insofern war vorher klar, dass der Ausbau der tragenden Innenwände die ganze Statik zerstören würde.

  13. Leser sagt:

    Die AfDler bewiesen mal wieder, dass sie weder Anstand, Respekt noch Gepflogenheit einer Stadtratsitzung kennen bzw. unterschiedliche Meinungen akzeptieren oder respektieren. Diese Partei ist nur noch peinlich und widerlich!

  14. Bambusbauer sagt:

    wenn ich ein mal um den Ring fahre habe ich ca.10 Ampeln an jeder ca. 1 min und länger ohne Rückstau wo bleibt da etwas für die Umwelt übrich?

  15. Jeff sagt:

    Wir fordern die Bürger der Stadt durch Volksentscheid direkt mit einzubeziehen. Niemand darf die Leipziger Straße dürre Radfahrer freigegeben werden

    • Wir fordern das nicht! (Und außerdem lieben wir den pluralis majestatis.)

    • Ringverkehr sagt:

      Die Bürger der Stadt zu fragen, wäre tatsächlich eine gute Idee. Wenn sich dann die Mehrheit für das (nicht durchdachte) Konzept entscheidet, kann man das leichter akzeptieren. Entscheidungen durch Stadträte, die zwar eigentlich die Bürger vertreten sollen, aber trotzdem nur ihre eigene private Meinung kundtun, sind nicht reell im Interesse der Bürger. Also fragt die, die es betrifft, was den Verkehr betrifft! Umweltschutzgründe vorzuschieben, ist Schwachsinn, der Verkehr wird ja nicht weniger werden, er verlagert sich nur. Durch längere Wege werden sogar noch mehr Abgase in die Luft geschleudert.

      • 10010110 sagt:

        Also fragt die, die es betrifft, was den Verkehr betrifft!

        Du denkst da aber nicht zufällig an die vom Durchgangsverkehr betroffenen Anwohner, sondern nur an die faulen, die mit dem Auto in der Innenstadt rumgurken, oder?

        […] der Verkehr wird ja nicht weniger werden, er verlagert sich nur […]

        Ja, und zwar auf ÖPNV und Fahrrad, wenn diese Varianten attraktiver erscheinen als das Auto. Wenn insgesamt weniger Autos unterwegs sind, ist es ökologisch immernoch besser, auch wenn der verbleibende Autoverkehr längere Wege fahren muss.

    • Achso sagt:

      Zum Glück bin ich kein dürrer Radfahrer.

  16. xxx sagt:

    „Zur „Unzeit“ komme nun das Konzept einer autoarmen Altstadt.“

    Da hat sie recht. Sollte man nicht erstmal die Corinna-Geschichte abwarten, bevor man noch mehr „Baustellen“ eröffnet? Ihr seid wohl nicht ausgelastet? Kümmert euch lieber darum, dass das Gesundheitsamt ordentlich funktioniert.

    • 10010110 sagt:

      Wann, wenn nicht jetzt, ist die beste Zeit, um was neues auszuprobieren? Zur Zeit ist doch eh nichts normal und alle müssen improvisieren, da tut so eine Maßnahme auch nicht mehr weh.

  17. Hazel sagt:

    Nicht schlecht, wie man Halle mit Oslo vergleicht…….Ohne Worte……Es sollen erst einmal alle Baustellen in der Stadt fertig werden und abwarten, wie es mit Corona und den vielen Einschränkungen im nächsten Jahr weitergeht. Dann kann man immer noch das Thema zur Autofreien Innenstadt aufgreifen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.