Glauchaer Platz ab 19.7. gesperrt: Kefersteinstraße wird erstmal keine Umleitung – stattdessen geht es über Saline und Holzplatz

Die Stadt Halle (Saale) beginnt voraussichtlich am 19. Juli 2021 mit der Beseitigung der Hochwasserschäden am Glauchaer Platz. Die Sperrung des wichtigen Verkehrsknotenpunktes für diese Sanierung erfolgt zeitgleich mit Beginn der Arbeiten. Dann kann der Platz nicht mehr in Richtung Süden befahren werden. Zudem ist die Abfahrtrampe von der Hochstraße (B 80) zum Glauchaer Platz gesperrt.

Die Stadt hat gemeinsam mit den beauftragten Bauunternehmen, der Polizei sowie den Versorgungsunternehmen die Routen der Verkehrsführung und der Umleitungen einschließlich einer umfangreichen Beschilderung und Warnschildern abgestimmt. Frühzeitig wird auf die Staugefahr am Glauchaer Platz hingewiesen. So wird Fahrzeugführern, die aus Richtung Eisleben kommend in Richtung Süden der Stadt fahren wollen, bereits an der B 80 in Höhe Zollrain und an der Magistrale empfohlen, die Strecke über Angersdorf in den Süden der Stadt zu nutzen. Damit kann die Sperrung am Glauchaer Platz weiträumig umfahren werden.

Unmittelbar am Glauchaer Platz wird der Verkehr in Richtung Süden über eine westliche Umfahrung des Platzes über Hallorenring, Mansfelder Straße, Holzplatz und Wilhelm-Jost-Straße zur Glauchaer Straße geführt. Aus östlicher Richtung kann die Sperrung zudem über die Prof.-Friedrich-Hoffmann-Straße, Willy-Brandt-Straße, Rannischen Platz und Torstraße umfahren werden. Eine Umleitung über die Kefersteinstraße ist derzeit nicht vorgesehen.

Die Glauchaer Straße ist während der Bauzeit nur in Richtung Glauchaer Platz befahrbar. Auf dem Platz selbst wird der Fahrzeugverkehr auf temporären BaustraßenUmfahrungen östlich und nördlich an der Baustelle vorbeigeführt. So wird auch die nördliche Auffahrtrampe „An der Magistrale“ in Richtung Neustadt/Eisleben erreicht. Alternativ kann von der Glauchaer Straße auch die westliche Umfahrung in der Gegenrichtung über Wilhelm-Jost-Straße, Holzplatz und Mansfelder Straße genutzt werden. Wobei die Genzmerbrücke eine Begrenzung dieser Strecke auf Fahrzeuge bis zwölf Tonnen bedeutet. Der nördliche Bereich des Glauchaer Platzes wird nicht saniert.

Für Pkw, die aus der Tiefgarage am Steg in Richtung Hallorenring ausfahren, wird eine bauzeitliche Überfahrung hergestellt. Die Rampe von der Herrenstraße zur Auffahrtsrampe „An der Magistrale“ wird für Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen geöffnet. Die Sanierung des Glauchaer Platzes ist ein Projekt mit hohen Anforderungen an die Organisation der Baustelle und die Umleitungsverkehre in den einzelnen Bauphasen. Dabei müssen ein reibungsloser Ablauf der Bauarbeiten, ein – trotz der Baustelle – möglichst flüssiger Verkehr und schließlich unvermeidbare Belastungen der Anwohnerinnen und Anwohner im gesamten Wirkungsbereich der Baustelle koordiniert und gewährleistet werden. Der Verkehrsknotenpunkt, der durch die Flut 2013 geschädigt wurde, soll grundhaft saniert werden.

Die Grundstruktur des Platzes bleibt dabei erhalten. Im Einmündungsbereich der Glauchaer Straße erfolgt zusätzlich eine Aufweitung zur Anordnung einer kurzen Rechtsabbiegespur. Der Straßenbahnverkehr wird während der Bauphase aufrechterhalten. Die Gesamtkosten sind mit rund 3 Mio. Euro veranschlagt. Die Finanzierung erfolgt überwiegend aus Mitteln der Fluthilfe. Die Bauzeit beträgt voraussichtlich rund ein Jahr.

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37 Antworten

  1. Kampfradler9 sagt:

    HeHeHe, das Autovolk wird wieder quieken und jammern, weil es schöne Umwege fahren darf.

    • Fußgänger sagt:

      Und die Radler werden wieder ordentlich jammern, wenn der Verkehr wieder rollt. Das eine Kind ist so, dass andere Kind ist so.

    • MS sagt:

      Jammern sicher, aber keine sinnvolleren anderen Vorschläge haben….

    • ichumrat sagt:

      HeHeHe und du Scheiß-Radfahrer hast dann keinen Platz um voranzukommen. Denk mal nach du Hohlbirne!

  2. Radfuchs sagt:

    Glück für die Protestanten der Kefersteinstraße.
    Pech für die Anrainer von Hallorenring, Mansfelder Straße, Holzplatz und Wilhelm-Jost-Straße.
    Und Pech für alle Betroffenen, wenn sich die Fahrzeuge zur Hauptverkehrszeit aus allen Richtungen verknoten.

    • Automarder sagt:

      Wie und wo sollen sich die Fahrzeuge verknoten? Also mehr oder anderes als bisher?

      • Radfuchs sagt:

        „…Wie und wo sollen sich die Fahrzeuge verknoten? Also mehr oder anderes als bisher?…“

        Ist die Frage ernstgemeint? Wenn Fahrzeuge (die Kefersteiner sprachen von mehreren 10.000 täglich) statt einfach rechts in die Glauchaer abzubiegen, nun so eine“ Blockumfahrung“ nehmen, kreuzen sie anderen Verkehr, der bisher ohne diese Behinderung auskam.
        Die Umleitung führt im übrigen auch über die Mansfelder – das ist ja „bloß“ die Strecke, über die Radfahrende nach Halle-Neustadt fahren wollen und sollen. Ganz zu schweigen von den fast minütlich fahrenden Straßenbahnen.

        • Automarder sagt:

          Waren es nicht sogar mehrere 100.000 täglich oder gleich Millionen? Warum müsst ihr immer so maßlos übertreiben? Es war von „bis zu 10.000“ die Rede. Das ist allerdings die Zahl, die bisher, ohne Baustelle und Umleitung auf der Glauchaer Straße auf diesem Abschnitt unterwegs sind. Alle die, die schon über Angersdorf fahren, fallen weg. Alle die, die über den Steinweg und Prof.-Hoffmann fahren, fallen weg.

          Wenn du glaubst, dass sich auch nur einer mehr als jetzt, geschweige denn „mehrere 10.000“ mehr als jetzt den Umweg über Hallorenring, Mansfelder, Holzplatz und Wilhelm-Jost-Str. antun, wenn sie nicht gerade zum Unterplan, in die Kefersteinstraße oder in die Jacobstraße wollen, weißt du nicht viel von Autofahrern.

          Bis auf den Anfang der Mansfelder gibt es dort Radwege. Warum nicht einfach die Radwege nutzen? Das schützt auch vor Straßenbahnen und den fürchterlichen Schienen, auf denen sie fahren.

    • Jo sagt:

      Nicht zu vergessen die höhere Umweltbelastung durch „weitreichende Umfahrung“, statt eine kurze Umleitung durch die Keferstein. Wegen ein paar Hanseln in wenigen Häusern.
      Nun könnten z. B. die Bewohner der Mansfelder auch protestieren 😁 Hat die mal jemand gefragt, oder werden die jetzt vor vollendete Tatsachen gestellt? 🤔

  3. Doris sagt:

    Na da haben die Parasitären Jammerlappen aus der Kefersteinstraße ihren Willen bekommen und andere müssen darunter leiden. Einfach wiederlich und ekelhaft dieses egoistische abartige Verhalten der Anwohner.

    • sagt:

      Die Anwohner vom Holzplatz fangen schon an Plakate zu malen. Der Brückentroll „Genzmermann“ sammelt bereits Unterstützerunterschriften. Mach auch du mit Dörte! Es gibt immer was zu protestieren!

      • Radfuchs sagt:

        „…Die Anwohner vom Holzplatz fangen schon an Plakate zu malen. Der Brückentroll „Genzmermann“ sammelt bereits Unterstützerunterschriften…“

        Die Anwohner von Hallorenring, Mansfelder Straße und Wilhelm-Jost-Straße unterschlägst du natürlich nur zu gerne.

        • Bono sagt:

          Gerade die Anwohner der Wilhelm-Jost-Straße sind besonders unterschlägig berücksichtigt. Mehrere 10.000 sind das doch, oder? Skandal.

          • Radfuchs sagt:

            Ja, nee, is klar, Verkehrslärm fällt nach 3m lautlos zu Boden. Und es muss auch fast niemand die Joststr. überqueren.

          • Bono sagt:

            Komisch. Als die Umleitung mit mehr als 100.000 Autos stündlich durch die Kefersteinstraße führen sollte, wo der Abstand zwischen Fenster und Straße stellenweise sogar geringer als 3 Meter ist, war das kein Problem für dich. Aber dir ging es ja nur um den ungestörten Radverkehr nach Neustadt.

            Nun, wo du feststellen musstest, dass der Radverkehr nach Neustadt gar nicht durch die Umleitung behindert wird, klammerst du dich also an noch weiter hergeholte Argumente und schiebst sogar „Anwohner“ unbewohnter Straßen vors Loch, nur um nicht zugeben zu müssen, dass du falsch lagst.

            Was für ein großes Kino du wieder mal bietest.

          • Radfuchs sagt:

            Das große Kino gibt’s ab dem 19.7. Mich betrifft es nicht direkt, aber Lärm, Abgase und die Aggressivität der staugeplagten Autofahrer werde ich ertragen müssen l.

          • Bono sagt:

            „Mich betrifft es nicht direkt“

            Aha. Also alles nur sinnloses Getöse.

            Und Stau? Wo genau soll der entstehen, dass er dich direkt betrifft?

          • Radfuchs sagt:

            Mit „nicht direkt“ meinte ich, dass ich dort nicht Autofahren muss. Aber Lärm, Dreck und aggressive Autofahrer sind offensichtlich für manche hier kein Problem.

          • Bono sagt:

            „Mit „nicht direkt“ meinte ich, dass ich dort nicht Autofahren muss.“

            Na wie bist du denn überhaupt betroffen, direkt, indirekt, entfernt theoretisch? Welcher vermeintliche Stau macht dir das Leben zur Hölle und wie?

            „Aber Lärm, Dreck und aggressive Autofahrer sind offensichtlich für manche hier kein Problem.“

            Für dich ist das ja auch erst ein „Problem“, seit die Umleitung nicht durch die Kefersteinstraße führen soll. Wenn der Verkehr normal und in voller Stärke über die Glauchaer Straße geht, also wie seit 30 Jahren, ist es offensichtlich auch nicht schlimm.

            Dann sag doch endlich mal, was dich da jetzt konkret stört.

    • xxx sagt:

      Doris, Meiner, warum sollen denn die Anwohner der Kefersteinstraße unter den „egoistischen, abartigen, parasitären“ Anwohnern von Hallorenring, Mansfelder Straße, Holzplatz und Wilhelm-Jost-Straße leiden? Das wäre doch wirklich „ekelhaft“.

    • luna sagt:

      #Doris. Du hast doch gesagt das es dich nicht stören würde. Wo wohnst du noch mal?

  4. Rein sagt:

    Gut dass ihr euch gewehrt habt!

  5. Fußgänger sagt:

    Wie wird die Umleitung für Rad- und Fußverkehr aussehen?

  6. Hansi sagt:

    Wahrscheinlich hat aber auch niemand dran gedacht dass die Wilhelm Jost Straße das Altenheim dort sozusagen teilt. Die Rentner die dann dort die Straße überqueren wollen und müssen haben es noch schwerer als sonst schon…
    Ein temporärer Fußgängerüberweg wäre an dieser Stelle sinnvoll.

    • PLANER sagt:

      Hoffentlich denkt man an eine Anpassung der Ampelschaltung. Ansonstenwird das echt spaßig, wenn der Rückstau bis auf die Hochstraße geht.

      Die Kefersteinstr. kann dann im Gegenzug dauerhaft zur verkehrsberuhigten Zone ohne Fahrzeugverkehr werden. Die Bewohner haben ja ein deutliches Signal gegen motorisierten Verkehr gesetzt.

  7. Eddie1108 sagt:

    Nur mal so am Rande: Richtung Angersdorf gibt es ab kommende Woche eine Baustelle in Höhe der Bahnüberfahrung kurz hinter der Abfahrt B80. Könnte auch zu Stau führen, vorallem wenn der Glauchaer Platz zu ist.

  8. So sagt:

    Fahrt einfach da nicht lang

  9. Rüdiger sagt:

    Ich glaube das wird noch mal alles geändert ,da ja auch die Schule hinter Lührmann ist und durch die Straßenbahn Haltestellen es immer wieder ein Rückstau geben wird ,somit ist das Chaos klar .

  10. else sagt:

    Einfach mal die Autos stehen lassen. Dann gibts weniger Probleme.

    • Radfuchs sagt:

      „…Einfach mal die Autos stehen lassen. Dann gibts weniger Probleme…“

      Grundsätzlich richtig, aber sag das mal den HAVAG-Kunden, die ab übernächster Woche dann in der Mansfelder im Stau stehen.

      • kurz nachgedacht sagt:

        Die haben ja ihr Auto, so sie denn eins besitzen, stehen gelassen.

        Warum sollte in der Mansfelder Stau sein?