Hufeisensee: Landwirtschaft vs. Golfplatz

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12 Antworten

  1. stekahal sagt:

    Hätte vielleicht auch nichts gegen eine Wasserentnahme, aber zu einem geregelten Preis, den auch jeder Gärtner bezahlen muß, wenn er den Wasserhahn aufdreht. Dann wäre nämlich auch bald wieder geld da für die Wiederbelebung des Ammendorfer oder eines neunen Bades im Süden. Es ist unverständlich, daß für die Golfer Geld da ist, aber sonst gejammert wird, wenn für die Allgemeinheit Geld ausgegeben werden soll.

  2. geraldo sagt:

    Klingt für mich nach einer typisch Wiegandschen Nebelkerze. Da wird plötzlich ein Vertrag aus dem 19. Jahrhundert aus dem Ärmel gezaubert, als Umweltschutz ein Fremdwort war, und schon ist das alles doch gar nicht mehr so schlimm.

  3. WallGolfer sagt:

    Versiegelt bitte den Boden!! Der Golf Club bekommt ja nicht mal nen anständige Versiegelung auf dem Parkplatz hin. So was in Halle eine Schande. Hier soll wieder irrational entschieden werden, sonst vergess ich noch das ich in Halle bin.

  4. Nachrechner sagt:

    „Für die einstige landwirtschaftliche Nutzung sei jährlich eine Wasserentnahme von über eine Million Kubikmetern genehmigt gewesen…“

    FRÜHER hat es auch mehr geregnet, und zwar deutlich mehr als heute. Guckt euch die Bäume an, jeder dritte Baum hat Trockenschäden. 20 Prozent der Wälder sind tot oder demnächst tot.

    „Die Entnahme des Goldplatzes mit 43.000 m3 sei minimal.“

    Es sind mit der Sondergenehmigung über 100.000 m³, soviel Zeit muss sein.

    „Ohne die Ausnahmegenehmigung zusätzliche Entnahme entstehe dem Golfplatz-Betreiber ein Schaden im siebenstelligen Bereich.“

    Was geht das die Allgemeinheit an? Andere Unternehmer haben auch Pech und gehen pleite. Davon abgesehen dürfte siebenstellig reichlichst übertrieben sein. Der Kubikmeter Leitungswasser der SWH liegt bei 2,75 Euro.

  5. 10010110​ sagt:

    Golf kann man auch auf gelbem Rasen spielen.

  6. Wilfried sagt:

    Landwirtschaft, also Nutzung für Nahrungsmittelherstellung, gegen Golfplatz, Hobbysport für Besserbetuchte, gegeneinander aufzurechnen, ist wohl sehr absurd. Der Mehrwert, den Landwirtschaft bringt, ist doch wohl unumstritten.

    • g sagt:

      ernst jetzt …. ? Landwirtschaft ?? endlose Monokulturen z.zt viel Mais zum vergasen.. Bodenverdichtung durch tonnenschwere Maschinen, einbringen von Insektiziden, Dünger, usw usw … Verseuchung des Grund und Oberflächenwassers durch Gülle Eintrag..

      ein echter Mehrwert …

      Hauptsache neiddebatte ..
      Sie sind wirklich im Sozialismus hängengeblieben

      • Krönchen sagt:

        Strom, Nahrungsmittel usw. sind also kein Mehrwert zu einem reinen Hobby, welches mit Zerstörung der Umwelt einher geht? Vielleicht sollten wir eine Intelligenzdebatte führen.

      • Hinweis sagt:

        „Landwirtschaft ?? endlose Monokulturen…“

        Muss ja nicht so sein, man könnte ja auch Öko-Landwirtschaft betreiben (das geht, es gibt Menschen, die das seit vielen Jahren praktizieren!).
        Der Mehrwert der Landwirtschaft besteht aber grundsätzlich darin, dass man durch sie was auf dem Teller hat und nicht verhungert. Golfbälle (selbst wenn sie aus Gold wären) bringen im Ernstfall gar nichts.

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