Landesregierung: Hasi-Abriss war rechtswidrig

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18 Antworten

  1. stekahal sagt:

    So viel „Tränen“ um ein „Denkmal“, um dere Art es sicher noch mehrere in Halle gibt. Wo bleiben aber die Tränen und Ahndungen der denkmalschutzbehörden bei den wirklichen stadthistorischen Denkmalen wie die Neumühle, Reste der „neuen Gasanstalt“, „Lehmannsche Villa“, ehem. Gaststätte „Hubertus“ u.s.w, ? Da scheint der „Abrißbagger Zeit“ voll im Einsatz zu sein, die probleme sich von allein zu lösen.

  2. Argus sagt:

    „Hinzuweisen ist aber auch darauf, dass die HWG in den vergangenen Jahren eine Reihe bedeutender Kulturdenkmale denkmalgerecht und in enger Abstimmung mit den zuständigen Denkmalbehörden saniert hat. Hier zeigte sich die HWG ihren denkmalrechtlichen Pflichten sowie ihrer besonderen Sorgfaltspflicht und Vorbildfunktion im Umgang mit den Kulturgütern stets bewusst.“

    Wen interessiert das im Zusammenhang mit dem illegalen Abriss in der Hafenstraße? Wird sonst bei gewissen Machenschaften auch darauf hingewiesen, was der oder die Täter ansonsten im Leben vielleicht Gutes getan haben?
    Wenn die HWG in den vergangenen Jahren ihren denkmalrechtlichen Pflichten nachgekommen ist, so heißt es genau das, sie ist ihren Pflichten nachgekommen, wie das eigentlich üblich sein sollte und was keiner lobenden Erwähnung bedarf. Außerdem wäre es interessant zu erfahren, wie viel denkmalgeschützte Gebäude die HWG andererseits seit Jahren verfallen lässt. Die Hafenstraße 7 ist ja das beste Beispiel dafür.

  3. farbspektrum sagt:

    „wie viel denkmalgeschützte Gebäude die HWG andererseits seit Jahren verfallen lässt. “
    Sie verkauft dir sicher gern eins.

    • Bollwerk sagt:

      Deine drittklassigen, hämischen Äußerungen kannst du dir sparen! Eigentum verpflichtet. Sollte dir als typischer Spießbürger eigentlich ein Begriff sein.

      • Wilfried sagt:

        Eigentum verpflichtet, zu nichts.

        • Bollwerk sagt:

          „Eigentum verpflichtet, zu nichts.“

          Das war vielleicht mal zur Zonenzeit, also deiner Lieblingszeit so. Heute bzw. in der alten Bundesrepublik gelten andere Regeln und Maßstäbe. Steht übrigens auch im Grundgesetz.

          • Wilfried sagt:

            Da muß ich dich enttäuschen, zur Zonenzeit, also 1945-1949, habe ich noch nicht gelebt. Und ja, das GG: ist das Papier nicht wert, auf dem es gedruckt. Und zwar schon so seit 70 Jahren.

  4. Henry's letzter Wahlkrampf sagt:

    Ohhhh, was für Wichtigtuer! Hat der Landtag nichts anderes zu tun, als die Landesregierung Offensichtliches feststellen zu lassen? Will BigHenry da dem Innenminister einen mitgeben, oder was? Selber sitzt man hier in Halle im Rat und trägt so einigen rechtswidrigen Kram mit, macht dann aber in der inzwischen klaren Sache auf Oberaufklärer. Natürlich nur auf Labertasche gestrickt. Mal richtig Konsequenzen einfordern und den Laden auffliegen lassen – das geht solchen Herren – ähhh G’nosssen – zu weit. Schließlich braucht m,an die HWG ja noch, wenn man aus Versehen eine Wahl gewinnt. Na das kann das ja was werden, als OB! Herr Silbersack, bitte verhindern sie das und gewinnen sie die Wahl, bitte-bitte-biiiiiiiiitttttttteeeeeeee!

  5. Fadamo sagt:

    Der Baum ist gefällt, die HWG hat ihr Ziel erreicht,. Eine strafrechtliche Verantwortung hat die HWG nicht zu befürchten und wenn doch ,sie hat ja den Juristen Wiegand als Verteidiger .

  6. farbspektrum sagt:

    „Die Linken erkundigen sich aber auch, ob der Einsatz der Baumaschinen auf dem Gelände vielleicht auch Nachteile für den Boden gehabt haben könnte. Es sei davon auszugehen, „dass durch eine zeitweise Befahrung des Geländes mit typischen Baufahrzeugen oder der temporären Ablagerung von Materialien keine schädlichen Bodenveränderungen im Sinne des BBodSchG entstanden sind.“
    Nein, sie haben wirklich nicht die Probleme der Bevölkerung.

    • micha06de sagt:

      Es kann tatsächlich ein Problem geben. In dem Gebäude ist mit Ölen, Fetten und anderen Stoffen umgegangen worden. Solange das Gebäude noch stand und das Dach halbwegs intakt war, waren diese Stoffe vor Auslaugung geschützt. Das ist jetzt nicht mehr der Fall und eine Austragung der Schadstoffe ins Grund- und Oberflächenwasser (Saale) ist wahrscheinlich. Hier sollte vorsorglich eine Sicherung (Abdeckung) und weitere Untersuchung stattfinden (natürlich auf Kosten der HWG).

  7. Eibacke sagt:

    @farbspektrum: Bitte kandidiere als Stadtrat. Du hast die Weisheit ja mit Löffeln gefressen. Eibacke

  8. Wolfi sagt:

    Schön zu sehen, welchen Aufstand die Grünen wegen einer Ordnungswidrigkeit proben aber die ganzen Straftaten rund ums Hasi ignorieren. Außer natürlich wenn die Vandalen zum Gärtner ziehen.

  9. Beifall sagt:

    Ich lach mich schlapp. Viel Wind um…. wenig! Wenn ich mir überleg, dass trotz Anzeigen bei der Umweltbehörde der Stadt drei Jahre lang Kinder- und Jugendprojekte auf kontaminiertem Boden mit PAK und Cyaniden stattfanden… Trotz schriftlicher Information auch an die Umweltministerin und trotzdem mit deren Wohlwollen- das ist doch der eigentliche Skandal! Wollen wir nicht eigentlich auch mal über diese Versäumnisse der Politik und der Verwaltung reden?!

  10. Nobody sagt:

    Jetzt wird es mal interessant für alle anderen Denkmalbesitzer in Halle. Normalsterbliche müssen nämlich das leider rein zufällig zerstörte „Denkmal“ wieder herstellen. Die HWG bekommt wahrscheinlich ein DuDuDu, 3Euro Fufzig „Strafe“ und das wars. Das im Weg stehende Haus ist trotzdem weg.
    Wenn das Schule macht, können bald dutzende Privatleute ungeliebte Hinterhäuser, Dachgauben, Ziererker oder was auch immer einer heute modernen Nutzung so im Wege steht „entsorgen“

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