Restaurant „Bella Italia“ musste ausziehen: Stadt hat keine finanziellen Mittel zur Beseitigung des Wasserschadens im Stadthaus
Aktuell gibt es am Marktplatz in Halle (Saale) mit dem „Hermes“ nur noch ein Restaurant. Denn nach dem “Rossini”, was schließen musste, weil das ehemalige Kaufhof-Gebäude umgebaut wird, ist nun auch das “Bella Italia” im Stadthaus ist verwaist. Die Betreiber sind in die Sternstraße umgezogen. Und das auch eher unfreiwillig.
Denn die Räume im ehemaligen Ratskeller sind durch einen Wasserschaden stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Sie müssen nun umfassend Instand gesetzt werden. Doch wann das passiert, ist noch völlig unklar.
“Wir haben keine Mittel für die Sanierung”, sagte die Beigeordnete Judith Marquardt im Hauptausschuss. Die Stadt ist Eigentümer des Gebäudes. Allerdings soll geprüft werden, was mit Hilfe des städtischen Bauhofs erledigt werden kann.
Doch die restaurantarme Zeit am Marktplatz ist im kommenden Frühjahr zu Ende. Dann eröffnen die italienische Restaurantkette L’Osteria und das spanische Restaurant Celona im ehemaligen Kaufhof.









Kann man in den beiden neuen Restaurants auch mit Karte zahlen oder ist nur Barzahlung möglich?
Das sind große Restaurantketten, bei denen man immer mit Karte zahlen kann. So zumindest in anderen Städten.
Genau, Ketten mit 08/15 Menü. Das passt zu Halle ….
Und: Eher ist Barzahlung gefährdet. Nur Barzahlung steht für Freiheit, Datensicherheit und Anonymität. Jede Kartenzahlung ist verfolgbar und man kann Personen aussperren etc. – in China Realität, kann hier auch wieder kommen wenn Sozialisten oder Nazis regieren.
Du hast Sorgen!!!!
Welch dumme Frage im digitalen Zeitalter…junge Kauf dir ein Eis und mach dich nach Hause.
Junge nicht überall kann man mit Karte zahlen, Kauf dir bissl Realitätsbewusstsein: in diesem Sinne willkommen im digitalen Deutschland und nun verpiss dich doch selber
Wer mit Karte zahlt, zahlt zusätzlich drauf mit 1-3% Abgaben und mit seinen Daten: Was wo gekauft – gläserne Dummköpfe.
L’osteria kann man mit Karte zahlen
Ich hoffe, dass meine Versicherung sowas übernehmen würde.
Tolle Zukunft der Gastronomie….Franchiseketten über Franchiseketten ….
So ein Blödsinn.
Die Stadt hat finanzielle Mittel für jedes, noch so bekloppte linksgrüne „Projekt“, aber nicht für Wasserschäden!? Irre.
Sicher kannst du einige „linksgrüne“ Projekte aufzählen?
Subventionierung von Oper und „Neuem Theater“.
Ja. Aber die Frage war nach linksgrünen Projekten.
Radiosender!
Das sind doch keine „linksgrüne“ Projekte 🤦 Manchen ist echt nichts zu doof.
Für jeden woken Blödsinn ist Geld da aber nicht zur Sanierung des Stadthauses! Aber Hauptsache das Zukunftszentrum wird gebaut, gaaanz „wichtig“! Und als Tip fürs Zukunftszentrum: es gibt tatsächlich Versicherungen,die Wasserschäden abdecken!
Das Zukunftszentrum wird von der Stadt weder gebaut noch betrieben.
Was für ein Armutszeugnis für die Stadt.
Hauptsache ein Zukunftszentrum. Dafür ist Geld da. Natürlich, kommt ja aus einem anderen Topf.
Das Zukunftszentrum baut der Bund.
Sie glauben offenbar das wirklich alles der Bund bezahlt … na dann mal böses Erwachen..
Das kann Dir zum Glück nicht passieren. Du befindest Dich immer im Tiefschlaf.
Ich sehe hier rot!
Damit im Kaufhof alles läuft.
Ein Schelm wer Böses dabei denkt!
Du meinst, der OB hat da den Wasserhahn aufgedreht, damit es im Kaufhof besser läuft? Das ist eine, äh, interessante These…
Bei einem Wasserschaden tritt doch eigentlich die Versicherung in Kraft, sofern es eine gibt.
Ich denke die Stadt sollte wohl eine haben
Der öff. Dienst darf außer Pflichtversicherungen keine Versicherungen zahlen, er ist „eigenversichert“, d.h. unversichert.
Daher hört zu jedem gutem Haushalt einer Gemeinde eine Vorsorgesumme für Krisenfälle oder Unvorhergesehenes. Aber das die Stadt nicht haushalten kann wissen wir ja … und der Stadtrat macht es noch schlimmer.
Wir haben keine Mittel für die Sanierung”, sagte die Beigeordnete Judith Marquardt🙈für völlig sinnlose Sachen ist Geld da,wie sie es nur immer machen🤣
„..für völlig sinnlose Sachen ist Geld da..“
Schreib gerne mal´n paar Beispiele!
Es gibt keine Versicherung für den Schaden? Wenn die Schäden nicht umgehend beseitigt werden fallen wertvolle Mieteinnahmen weg. Ich verstehe nicht wirklich wo das Problem liegt. Ja, die Stadt ist finanziell (gelinde gesagt) schlecht beieinander. Nur bringt ein Verzögern der Sanierung keine Ersparnis, sondern langfristig wegfallende Einnahmen. Wird in Halle tatsächlich nur von der Tapete bis zur Wand gedacht?
Die öffentliche Hand tritt u.a. bei Gebäuden meist als „Selbstversicherer“ auf, so kann sie in laufenden Haushalten Versicherungsprämie sparen, muss aber auch bei Schäden selbst haften.
Und nich nur wegfallende Mieteinnahmen, sondern wenn nich schnell reagiert wird,dann verschlimmert der Wasserschaden immer weiter
Von der Tapete zur Wand gedacht selbst dafür ist der Weg noch zu weit 😉
„Wir haben keine Mittel für die Sanierung“.
Kommt davon, wenn man sinnlos in andere Bauten investiert
Du hast doch bestimmt auch ein Beispiel dafür!
Leg los!
Wenn ein Gebäudeeigentümer keine entsprechende Versicherung oder Rücklagen
für derartige Schäden hat, ist es doch ein sehr zwielichtiges Geschäftsverhalten.
Armselige Stadt
Nicht nur wegfallen Mieteinnahmen sind m. M. n. ein Problem. Ein nicht sanierter Wasserschaden vergrößert die Schäden am Gebäude – es sei denn, es gibt jemanden, der der Feuchtigkeit sagt „Bis hierher und nicht weiter.“.
Sofortiger Förderzusagen der Stadt für jegliche andere Baumaßnahmen, die nicht die Stadt betreffen. Muss der Sozitempel „Volkspark“ eben durch die Sozis selber finanziert werden…
Mit solchen Aussagen tut sich die Stadt keine Gefallen. Das ist machbar und muss es auch sein. Insbesondere an so einem Ort.
Wenn eine Stadt ein vermietetes Gebäude besitzt, dort ein Wasserschaden entsteht und sie es trotzdem nicht saniert, weil „kein Geld da ist“, dann reden wir nicht mehr von Pech, sondern von strukturellem Versagen.
Und genau das passiert in Halle.
Halle ist de facto pleite, darf es aber rechtlich nicht sein.
Also wird verschoben, geflickt, ignoriert & am Ende vergammeln Gebäude, während wertvolle Mieteinnahmen wegbrechen.
Jeder private Vermieter wäre für so ein Verhalten längst vor Gericht gelandet.
Die Stadt dagegen zuckt nur mit den Schultern…
„Kein Geld, leider.“
Wäre die Immobilie ordentlich versichert, oder gäbe es Rücklagen, wäre der Schaden längst erledigt.
Doch viele Kommunen… auch Halle, sparen seit Jahren an genau den falschen Stellen.
Versicherungen werden minimal gehalten, Rücklagen kaum aufgebaut, Instandhaltung weggeschoben.
Das ist kein Versehen.
Das ist System.
Es ist ein hochriskantes Geschäftsgebaren, das man jedem Bürger niemals durchgehen lassen würde, oder?
Statt wirtschaftlich zu denken „Investition rein, Mieteinnahmen bleiben“, wird in Halle rein politisch und kurzfristig gehandelt.
Von der Tapete bis zur Wand. Wie hier einer so schön formulierte, Hauptsache, der Haushalt sieht auf dem Papier irgendwie genehmigungsfähig aus.
Die Realität dahinter… bröckelnde Gebäude, fehlende Einnahmen, immer größere Schäden, interessiert erst, wenn alles zu spät ist.
So geht öffentliches Eigentum in Deutschland verloren… nicht durch Naturkatastrophen, sondern durch Verwaltungsversagen, fehlende Verantwortung und eine kommunale Finanzpolitik, die seit Jahren im Selbstzerstörungsmodus läuft, ist es nicht so?
Wenn man hier die Kommentare liest, dann ist die Lösung doch einfach. Alle Bauarbeiter von den Straßenbaustellen abziehen und dort zur Sanierung einsetzen. Dann dauern die Baustellen zwar etwas länger, aber das Restaurant kann wieder einziehen!
Ob die Straßenbauarbeiter überhaupt Wasserschäden sanieren können?
Ist da nicht auch das Standesamt ? Dürfte muffig sein.
Ja, ist es nicht.
Einfach die Hundesteuer erhöhen und das Geld dafür in die Reperatur stecken.
Wow!!!
Ja, genau.. Hundesteuer erhöhen! Geht’s noch?
Wozu sollen die Bürger der Stadt, in Ihrem Fall die Hundebesitzer dafür gerade stehen und diesen Mist bezahlen?
Nächstes Mal vorher den Schwammel im Drömel einschalten.
Ich bin sprachlos, denn 2021 sanierte man das Stadthaus für 650.000€. Nun fragt man sich wirklich? Der 2. Italiener weg. Das gibt es doch nicht!
Bei 200000 Einwohner sind ja bestimmt auch die jeweils benötigten Fachkräfte dabei. Wie wäre es denn wenn, es ein Angebot für diese Fachkräfte gäbe was folgendermaßen aussieht:
Die eingebrachte Arbeitskraft wird nicht direkt durch Geld vergütet, sondern die geleistete Arbeit wird mit der zu zahlenden Lohnsteuer verrechnet. Leistungen der Städtischen Unternehmen (HWG,GWG,Stadtwerke…) oder Einrichtungen (Zoo, Theather…) sind für diese Fachkräfteigeneinwohner entsprechend der eingebrachten Arbeitsleistung kostenfrei. Durch die Stadt muss dann nur die Organisation und die Materialfinazierung übernommen werden. Eventuell geht es dann schneller und günstiger. Das ist sicher nichts für Großprojekte aber vielleicht für „nervige“ kleinere Probleme, die aber auch für Firmen nicht lukrativ sind. Es würde auch schon helfen, wenn nicht durch einige, das was mühsam aufgebaut wurde das nicht wieder kaputt gemacht wird.
Was sollen drei Restaurants mit italienischer Küche in der Sternstraße machen? Sich gegenseitig pleite machen?
“ Stadt hat keine finanziellen Mittel zur Beseitigung des Wasserschadens im Stadthaus“
Warum war dann Geld für Bauvorbereitungsmaßnahmen für das Zukunfszentrum da?