Umgestaltung am Schülershof: Apfelbaumhain, Erneuerung der Hochbeete, neue Fahrradbügel

Die Stadt Halle (Saale) hat mit der Neugestaltung des Schülerhofs begonnen. Für rund 390.000 Euro wird die Freifläche zwischen „Lichthaus“ an der Dreyhauptstraße und der Zapfenstraße zu einem attraktiven innerstädtischen Raum aufgewertet.

Die Neugestaltung umfasst die Sanierung und Bepflanzung der Hochbeete, die Sanierung der befestigten Flächen am „Lichthaus“ und eine Aufwertung des Hanges zur Zapfenstraße. Die Parkplätze bleiben erhalten.

Die Hochbeete werden durch hellgraue Betonelemente neu befestigt. Die vorhandenen
Bäume bleiben dabei erhalten, zudem füllen drei neue Blutpflaumen derzeit vorhandene
Lücken. Die Beete werden ergänzend mit Stauden bepflanzt, die Treppenstufen zwischen den Anlagen werden saniert und erhalten Geländer.

Am „Lichthaus“ erneuert die Stadt die Stützmauer und saniert die befestigte Platzfläche. Zudem werden Fahrradbügel montiert. Auch die Sanierung der Straßenbeleuchtung an den Beeten gehört zur Freiflächengestaltung am Schülershof. Die Böschung zur Zapfenstraße wird zu einem Rasenhang mit zwei Apfelbäumen umgestaltet.

Die Arbeiten sollen bis vorrausichtlich Ende November dauern und sind in zwei Bauabschnitte geteilt. Der erste Abschnitt soll voraussichtlich bis spätestens September abgeschlossen sein. Bis dahin können im Bereich zwischen „Lichthaus“ und Oleariusstraße 20 der insgesamt 80 Parkplätze am Schülershof nicht genutzt werden. Auch während des zweiten Bauabschnitts müssen Stellflächen durch die Baustelle genutzt werden.

Die Stadt bittet für den zweitweisen Wegfall einiger Parkmöglichkeiten um Verständnis. Nach Beendigung der Freiflächengestaltung stehen wieder alle 80 Stellflächen zur Verfügung

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17 Antworten

  1. Jim Knopf sagt:

    Die Stadt stellt keine Ersatzparkplätze im Parkhaus kostenfrei zur Verfügung.

  2. Wuffi sagt:

    Und neue Parkplätze?

    • soko sagt:

      Wo sollen die bitte entstehen? Ich wohne im Schülershof und das ist heute bereits eine einzige scheußliche Asphaltwüste. Es ist Zeit, sich vom 60er Jahre Ideal der autogerechten Stadt zu verabschieden und lebenswerte Areale für die Bewohner zu gestalten.

    • rellah2 sagt:

      Parkhaus

  3. .... sagt:

    Aber es fallen grundsätzlich keine Plätze weg. Aber erstmal alles doof finden zum letzten Beitrag.

  4. Minol sagt:

    die Innenstadt wir aufgemöbelt und die Randgebiete vergammeln

  5. 10010110 sagt:

    Die Stadt bittet für den zweitweisen Wegfall einiger Parkmöglichkeiten um Verständnis. Nach Beendigung der Freiflächengestaltung stehen wieder alle 80 Stellflächen zur Verfügung

    Ich habe kein Verständnis dafür, dass alles beim alten bleiben soll – und dass man sich noch dafür entschuldigt, dass Parkplätze wegfallen. Eher müssten sich die Autobesitzer jeden Tag dafür entschuldigen, dass sie der Allgemeinheit den Raum wegnehmen, um ihre Privatfahrzeuge abzustellen.

    • Frau sagt:

      Ich finde das anständig von der Stadt 👍Nette Geste.

    • Malte sagt:

      Dein Unverständnis oder Verständnis ist i.A. auch völlig nebensächlich. Kann ja keiner was dafür, wenn deine Schulbildung so ergebnislos war

  6. Vll sagt:

    Na klar baut dort einen Garten hin, dann kommen bestimmt bald die Jugend dahin zum zu ernten. Gut überlegt, prima gemacht, es ist ja nicht euer Geld

  7. Rm sagt:

    Einen Garten dorthin, ja so was brauchen wir, Spielräume und Obstbäume, und Tomaten und Möhren, und Ziegen und wer weiß was noch alles, seid ihr noch klar im Kopf?

  8. Daniel M. sagt:

    Finde die Umgestaltung gut. Aber für 390.000€?? Was kostet denn daran so viel Geld? Das ist schwer nachvollziehbar. Aber was soll’s….ist öffentliche Kohle. Raus damit.

    • Hilfsdemokrat sagt:

      „Was kostet denn daran so viel Geld? Das ist schwer nachvollziehbar.“
      Du hast die Möglichkeit, das in Erfahrung zu bringen. Du musst natürlich auch wollen.

  9. xxx sagt:

    „Die Böschung zur Zapfenstraße wird zu einem Rasenhang mit zwei Apfelbäumen umgestaltet.“

    Aha, man macht erstmal eine üppige Grünfläche mit Baum-Strauch-Bewuchs platt und pflanzt dann ganze 2 mickrige Apfelbäume auf Kahlrasen, die vermutlich keine 3 Jahre überleben? Ist das wieder so ein großartiger Beitrag zum Natur – und Klimaschutz der halleschen Stadtverwaltung?

  10. Anwohner sagt:

    „Die Hochbeete werden durch hellgraue Betonelemente neu befestigt“

    Ohh wie kreativ. Aufwertung durch grauen Beton.

    Warum werden denn eigentlich keine Kieselsteine auf die Betonoberfläche aufgebracht? Ging doch früher auch und sorgte dafür, dass kalter grauer Beton nicht ganz so trostlos aussah