Abriss der Hochbrücken Riebeckplatz?

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40 Antworten

  1. 10010110 sagt:

    Gute Nachrichten. Ein erster zaghafter Schritt diese städtebauliche Wunde wieder zu heilen und den Riebeckplatz auf seine ursprünglichen Dimensionen zurückzubringen. 🙂

    • rupert sagt:

      Vielleicht denkt dann ja mal jemand bei der Stadt an den Radverkehr am Riebeckplatz, anstatt diesen durch Gleisanlagen und Fussgängerbereiche zu leiten.

  2. Schwarzbuch Bund der Steuerzahler sagt:

    „wird auch über einen Abriss der beiden Brücken über den Kreisverkehr nachgedacht“

    Wurden die Brücken nicht vor wenigen Jahren erst für teuer Geld saniert? Da hätte man auch schon dieselben Überlegungen anstellen können wie jetzt.

    • Seb Gorka sagt:

      Hat man auch.

      • Schwarzbuch Bund der Steuerzahler sagt:

        Ja und? Man saniert doch auch nicht erst ein Haus und reißt es dann innerhalb weniger Jahre ab. Solche Investitionen tätigt man normalerweise für lange Zeiträume, man denkt weit in die Zukunft. Aber fremdes Geld gibt sich ja leichtfertig aus.

        • 10010110 sagt:

          Schwarzbuch, hast du dich über das überflüssige Monsterbauwerk an der Kreuzung Nietleben/Zscherben/B 80 auch so aufgeregt? Das ist wirklich Steuergeldverschwendung.

        • Seb Gorka sagt:

          Was ja und? Man ist zu dem Schluss gekommen, die Hochstraßen vorerst stehen zu lassen und zu sanieren, damit sie auch benutzt werden können und vor allem dürfen. Das war jetzt aber keine große gedankliche Hürde, die du da nehmen musstest!

          In 20 Jahren (das ist der Zeitraum, um den es geht) könnten die Brücken einerseits mit der nächsten Sanierung dran sein (sehr wahrscheinlich schon früher) und die anderen Bedingungen (z.B. Ringschluss A143) eingetreten sein oder auch nicht und sich noch ganz andere Dinge ergeben haben. Wenn man dann erst anfängt, mal so langsam darüber nachzudenken, was man denn nun eigentlich machen könnte, dann ist es etwas spät. Das nennt man auch „weit in die Zukunft denken“…

  3. Kraftfahrer sagt:

    Sind denn alle völlig bekloppt? Da geht immer noch eine Bundesstraße lang. Man müsste wieder die Zubringer auf 4 Spuren erweitern und Hindernisse wie unnötige Ampeln abschaffen.

    • 10010110 sagt:

      Na und? Die Bundesstraße kann auch unten über den Verkehrskreisel laufen. Abgesehen davon kann die Bundesstraße auch auf die Osttangente verlegt werden – wo die Mehrheit des Transitverkehrs sowieso stattfindet. Diese Brücken sind – wie im Artikel erwähnt – bereits auf ein Fahrzeuggewicht von 12 Tonnen begrenzt und auf jeweils einen Fahrstreifen reduziert und durch die Osttangente weitgehend unnötig geworden.

  4. Wilfried sagt:

    Visionäre halt, haben es bisher noch nicht mal geschafft, die untere Ebene zu beleben, da wollen sie vielleicht irgendwann möglicherweise eventuell gedacht schon an die obere ran.
    Ja, es ist Wahlzeit…

  5. Eibacke sagt:

    @Schwarzbuch…: Da haste recht. Langfristig gesehen, ist aber meiner Meinung nach sinnvoll. Außerdem wurde die Entscheidung zur Sanierung (musste man aus statischen Gründen ja machen) ja noch unter dem vorherigen Beigeordneten getroffen. Jetzt haben wir als Stadt einen Neuen und der versucht halt andere Akzente zu setzen. Am Ende entscheidet der Stadtrat oder ein Bürgerentscheid. Letzteres hängt dann am Engagement der Bürger*innen.

    • Schwarzbuch Bund der Steuerzahler sagt:

      “ Jetzt haben wir als Stadt einen Neuen und der versucht halt andere Akzente zu setzen.“

      Ach so, um Akzente geht es – und ich Dummerchen glaubte bisher, es ginge um vernünftige Lösungen für Halle. Wer hat diesen Rebenstorf eigentlich auf diesen Posten gehievt?

  6. Sachverstand sagt:

    Kann man immer nur wieder Schmunzeln, auf was für törichte Ideen so Manche kommen. Die Einen wollen die komplette Hochstraße abreißen, die Anderen nun die Überführung über den Riebeckplatz.

    • Stadtverplanerin sagt:

      … und Rebenstorf immer mitten drin! Die Typen von der BI Hochstraße sind dessen Kumpels. Für die hat er einen Tunnel „geplant“, damit man die Südbrücke der Hochstraße nach Ha-Neu abruppen kann!
      http://www.hochstrasse-halle.de/fileadmin/download/pdf/Rebenstorf_Konzept_Hochstrasse_29.4.14.pdf

      https://dubisthalle.de/halles-neuer-baudezernent-und-die-hochstrasse

      Der Mann muß weg. Ganz schnell! Eh der noch was Saublödes anstellt!

      • verkehrsberuhigt sagt:

        ???? gerade gewählt für 7 Jahre!!!! Dieses 3-dimensionle Konzept muss weg aber schnell und überall.

        Mit noch mehr Mut, würde er den KFZ Verkehr nach „unten“ legen und oben die Fläche frei für die Menschen von Halle machen und ein ansprechendes Eingangstor für die Stadt gestalten. Modern aber im Herzen grün.

        Eine grüne Oase durchzogen mit Radwegen und Alleen. In der Mitte ein Glaspavillion mit Geschäften und Gastronomien und einem Schmetterlingspark, welcher vom Zoo betrieben wird.

        Das die obere Leipziger Str. so ist wie sie ist, hat auch was mit dieser gruseligen Zuführung zum Zentrum zu tun! Da steigt man doch lieber gleich in die Bahn und fährt auf den Markt.

        Raus mit dem Durchgangsverkehr in Halle, GENERELL, dies muss das Konzept sein! Der Durchgangsverkehr macht 2/3-tel der Straßenlast aus. Die Nord-Süd Trasse ist schon fast fertig, fehlt nur noch Ammendorf, als nächstes muss Ost-West neu gestaltet werden.

        Folgt:
        Auch die Hochstr. muss nach doppelten Brückenschlag Nord und Süd zurück gebaut und neu strukturiert werden. Neustadt NICHT entkoppeln, aber dem tatsächlichen Pendlerverkehr anpassen. Das geht auch 2 Nummern kleiner. Schwerlastverkehr raus aus der Innenstadt.

    • HansimGlueck sagt:

      Manchmal sind es die selben.
      Was sich da „städtebaulich“ für den Platz ändern soll, muss er aber noch mal erklären. Aus der Perspektive des Menschen nimmt man doch die halbwegs schlanken Brücken bei aller Weite des Platzes kaum wahr.

      • Seb Gorka sagt:

        Würdest du auch Erklärungen von „Dritten“ annehmen? Natürlich nur, wenn dein Einwurf nicht nur rein rhetorisch war und du überhaupt Interesse an einer Erklärung, ob nun von „ihm“ oder sonstwem, hast. Vielleicht möchtest du dir auch erstmal das Strukturkonzept ansehen, bevor du ein abschließendes Urteil zu etwas fällst, was noch nicht mal das Planungsstadium erreicht hat?

        Für den Anfang: Stell dich mal in das Rondell (als Fußgänger) und nimm die schlanken Brücken wahr. „Kaum“ ist ein Adverb, dass wohl kaum damit in Verbindung gebracht werden dürfte.

        • Toter Frosch sagt:

          Im Rondell nehme ich eher die Straßenbahn als störendes Element war.

        • HansimGlueck sagt:

          Das Rondell ist aber nur ein kleiner Teil des ganzen Riebeckplatzes. Auch wenn du immer nur Erbsen pickst, geht es um den ganzen Platz.

          Das mit der Erklärung von Dritten ist aus deinen Fingern wirklich köstlich. Ja, ich hätte das gerne gewusst, was sich daraus verbessert.

          • Seb Gorka sagt:

            Wie du ganz sicher weißt, ist ein städtebauliches Konzept nicht nur auf Autofahrer ausgelegt. Die Wirkung – die du ja bisher „kaum“ bzw. nur „schlank“ wahrnimmst – entfaltet sich nämlich im Rondell – dem für Fußgänger wesentlichen Teil in der Wahrnehmung des Riebeckplatzes – ganz besonders eindrücklich. Probier doch erstmal, bevor du dein endgültiges Urteil fällst. Bei frühzeitiger Beteiligung fühlst du dich Monate oder Jahre später, wenn es denn tatsächlich Veränderungen gibt, auch nicht wieder so „überrascht“, „überrumpelt“ und „vernachlässigt“.

    • stekahal sagt:

      das ist duch die kleinere variante seiner Hochstraßenabrißideen.

  7. mirror sagt:

    Obwohl ein dramatischer Umbau des Eingangstors in die Stadt dringend notwenig wäre, sehe ich das Thema skeptisch. Die MZ schreibt von einem Zeitraum von 20 Jahren, erinnert man sich an Deichbau und Eishalle, werden es wohl eher 50 Jahre sein. Kurzfristig wird die Hotelblase mit einem weiteren Hotel aufgeblasen und der Rest bleibt ein Papiertiger. Stadtentwicklung der Traumwelten. Die Stadt wurde in den letzten 7 Jahren in die Handlungsunfähigkeit geführt und ist pleite.

  8. Ingo Rebensdorf sagt:

    Am Riebeckplatz treffen mehrere Bundesstraßen aufeinander. Das ist und bleibt ein Verkehrsknotenpunkt, wie es ihn in einer Großstadt nun mal gibt.
    Alle, die meinen daraus eine Art Wohlfühloase machen zu können, sind ja wohl nicht von dieser Welt.
    Die beste und sicherste Lösung für solche Knoten sind kollisionsfreie Übergänge auf mehreren Ebenen.
    Von daher ist das Gegackere über den Hochstraßenabriß dummes Zeug. Wozu soll das gut sein?
    Das ist doch keine Dorfkreuzung, wo man lustig ein paar Ampeln aufbaut und hofft, dass es irgendwie funktioniert – auch und gerade im Berufsverkehr.

    • Seb Gorka sagt:

      Gibt es (neue) Erkenntnisse, dass Ampeln völlig wirkungslos sind? So viele fahren ja nun auch wieder nicht bei Rot. Die „lustigen“ Ampeln stehen übrigens schon ein Weilchen und sind nicht nur im Berufsverkehr zu beachten…

    • kreisrund sagt:

      Riesenkreisverkehr wie an der Siegessäule in Berlin, wäre eine Option.

      • Sachverstand sagt:

        O ha, da bin ich einmal reingeraten. Nie wieder „Gold_Else“! Da fahre ich eher über Köchstedt-Langenbogen-Lisabon, sollte ich noch einmal vor das zweifelhafte Vergnügen gestellt werden.

        • W. Molotow sagt:

          Hast du schon mal drüber nachgedacht, auf das Auto zu verzichten? So generell?

          Wäre wahrscheinlich für alle besser.

          • Sachverstand sagt:

            Nö, ich kann doch auf dafür gewidmeten Strecken langfahren wo ich will und wenn ich Barcelona noch mitnehme ist das auch i.O. .

  9. stekahal sagt:

    Naja, im Wahlkampf kann man ja manche Ideen entwickeln, wohlwissend, daß sie nie ausgeführt werden. Wollte er nicht auch mal mit die Hochstraße nach Neustadt abreißen ?

  10. Fidelius sagt:

    und wieder mal gequirlter Unfug,wo soll die Reduzierung der zur Verfügung stehenden Fahrwege denn hinführen ? Doch wohl nicht zur Verbesserung des Verkehrsflusses. Und dann auch noch eine Ampelanlage für Fussgänger vom Maritim zum Bussbahnhof, damit sich der Verkehr prima in den Kreisverkehr hinein staut.Oh Mann wir sind im A..ch 🙂

    • 10010110 sagt:

      Die zur Verfügung stehenden Fahrwege wurden auf die Osttangente verlagert, ergo wird im gesamten Kontext gar nichts reduziert.

      • Wilfried sagt:

        Das ist doch in weiten Teilen auch nur eine bessere Dorfstraße. Osttangente blabla, die wäre es mal geworrden, wenn man konsequent vom Ammendorfer Rathaus bis zur B100 wenigstens 2+1 gebaut hätte. So hat man nun nix halbes und nix ganzes.

        • 10010110 sagt:

          Warum? Der Verkehr fließt doch, oder nicht? Ist doch genau nach Verkehrsaufkommen (5-8% Durchgangsverkehr, wenn ich mich richtig erinnere) konzipiert worden.

  11. Schollek sagt:

    aber den Verkehrsfluss und die Umwelt, belasten sie eher als regulieren/zu beeinflussen. ( die Ampeln )

  12. farbspektrum sagt:

    Halle wird eben immer mehr zu einer Stadt der sterbenden Wirtschaft.Da werden es auch immer weniger Autos.

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