Beschluss zur autofreien Innenstadt kippen: 7.500 Unterschriften bis 25.01.2021 nötig

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121 Antworten

  1. Stefan Ruprecht sagt:

    Das wäre der Anfang vom Ende einer belebten Innenstadt

  2. Böllberger sagt:

    Grossartig, dafür werde ich erstmals mein gesamtes Umfeld mobilisieren!!! Ein Automobil zu fahren bedeutet Freiheit, Fortschritt und Lebenskultur.

    • Iche sagt:

      👍 Ich bin dabei ✌

    • Sazi sagt:

      Sprachs und stand im Stau.

      • Böllberger sagt:

        Ich stehe nie im Stau, da ich im Berufsverkehr mit dem fahre, deshalb kann ich das Gejammere wegen zu schlechter Radwege nicht mehr hören. Entweder es gibt einen Radweg oder ich kann die Strasse benutzen, das klappt für mich seit 40 Jahren unfallfrei in Halle und es wird mit jeder sanierten Strasse besser.

        Die Staus in Halle gibt es gerade wegen einer Vielzahl gesperrter Strecken, aber das passt ja nicht zur Argumentation des diskriminierenden Gleichmachers.

        • Böllberger sagt:

          …im Berufsverkehr mit dem Rad…

        • rupert sagt:

          @ Böllberger

          Schön, dass Sie noch keinen Unfall hatten.

          Nicht so schön, dass Sie Menschen, die für eine bessere Radinfrastruktur für alle Bürger, groß und klein eintreten, die auch baulichen und rechtlichen Anforderungen gerecht wird, als „Gejammere“ verunglimpfen.

          • Böllberger sagt:

            Falsch, gerade in der Altstadt gibt es schon genügend Auto-arme Strassen, durch die ängstliche Radfahrer noch sicherer von A nach B kommen, in alle Himmelsrichtungen. Über den Markt darf das Rad von eurer Durchlaucht durchaus auch mal geschoben werden, das darf nicht einmal der Autofahrer. Darüber hinaus bekommt fast jede neu sanierte Strasse in Halle ihre Luxusradwege, ansonsten ist auch eine 100 Jahre alte Kopfsteinpflasterstrasse für Radfahrer gleichberechtigt zugelassen und geeignet.

            Abgesehen davon wirkt die Argumentation mit den „Kleinen“ als Schutzschild im Klima-Dschihad zunehmend demagogisch. Die meisten Autofahrer haben auch Kinder und mehr Angst davor, dass diese unter die Räder des ÖPNV kommen. Auch nmE sind Strassenbahnen und Gleise die größte Gefahrenquelle für den Radverkehr in der Altstadt.

          • rupert sagt:

            @ Böllberger

            Schön, dass Sie noch größere Gefahrenquellen für das Radfahren in Halle ausfindig gemacht haben.
            Wenn Sie jetzt noch den Zusammenhang zum Platz für das Fahrrad herstellen könnten wäre das ja richtig ein Schritt nach vorn.

            Nicht so schön: neue dümmliche Verunglimpfungen wie „Klima-Dschihad“.

          • 10010110 sagt:

            Böllberger, es geht bei der autofreien Altstadt nicht nur um das Wohlbefinden der Radfahrer. Es gibt noch viel mehr Fußgänger dort, denen der öffentliche Raum durch geparkte Fahrzeuge blockiert wird und die von fahrenden Autos bedrängt, genötig und gefährdet werden. Und ohne durchgängig zugeparkten Straßenrändern hätte auch der Liefer- und Handwerkerverkehr keine Platzprobleme mehr. Es wäre also ein Gewinn für alle.

            Die meisten Autofahrer haben auch Kinder und mehr Angst davor, dass diese unter die Räder des ÖPNV kommen.

            Erzähle keinen Blödsinn! Die ganzen Elterntaxis kutschieren ihre Kinder nicht wegen dem „gefährlichen ÖPNV“ durch die Gegend. Und wenn du mal Eltern fragst, warum sie ihre Kinder nicht einfach raus zum spielen schicken, dann werden die sagen „wegen dem vielen Verkehr“, und meinen damit den Autoverkehr, nicht den ÖPNV, der maximal alle fünf Minuten mal vorbeikommt.

            Es ist immer wieder bezeichnend, wie die ganze Argumentation derer, die eine autoarme Stadt ablehnen, nur auf Egoismus basiert.

    • Lebenskultur? sagt:

      Ich würde meine Erfahrungen in der Innenstadt Auto zu fahren nicht gerade mit „Freiheit“ und „Lebenskultur“ beschreiben.

    • Oro sagt:

      Ein Automobil zu fahren bedeutet Stau, Umweltverschmutzung, mehr versiegelte Flächen, die lebensfreundlicher gestaltet werden könnten und leider auch viel zu viele Tote und Verletzte durch Unfälle.

      • Böllberger sagt:

        Die Infrastruktur ist schon da und wird wohl nicht zurückgebaut wegen Amazon und Feuerwehr. Der ökologische Fussabdruck ist individuell, ein Hundehalter kann VIEL klimaschädlicher sein als ein kinderloser Autofahrer. TONNENSCHWERE Strassenbahnen sind VIEL gefährlicher als Autos, wirbeln UNMENGEN an VIEL ZU VIEL Feinstaub auf und vermindern die Wohn- und Aufenthaltsqualität in der Innenstadt DRASTISCH durch VIEL zu VIEL Lärm und UNGLAUBLICHE Raumentnahme.

      • Herr sagt:

        So zu reden bedeutet Schwachsinn

    • Verkehrsplaner sagt:

      Tut mir Leid, drei Unterschriften reichen nicht für ein Bürgerbegehren.

  3. Wenn der Inhaber der Bierkanzlei primär auf Autofahrer als Kunden setzt, sollte doch jeder vernünftige Mensch ins Stutzen kommen.

    Die CDU behauptet, dass „Die Bürger“ ignoriert worden wären. Wie absurd! Seit 30 Jahren wurden doch die Bürger überhört! Seit 30 Jahren gibt es viele Bürger, die sich Zahlen und Fakten, Erfahrungen und Erkenntnisse anderer Städte anschauen und denen klar ist, dass eine Altstadt gar nicht vom Autoverkehr leben kann. Das haut flächenmäßig nicht hin!

    Statt jetzt mal kompromissbereit zu sein und gemeinsam nach Lösungen zu suchen, wird polarisiert, ideologisch überhöht (steht irgendwo im Konzept, dass morgen alle Parkplätze weg sind? Ich konnte die Stelle nicht finden!), Propaganda betrieben.

    Schade, so wird das nichts mit Maß und Vernunft. Für Autos stehen enorme Flächen in ganz Halle zur Verfügung, aber kaum will man diese Flächen innerhalb eines kleinen Gebietes reduzieren, wird hier die sprachliche Megakeule rausgeholt.

  4. W. Molotow sagt:

    Jo, der links-grün versiffte Wahnsinn muß unbedingt gestoppt werden.

    Meine Stimme haben sie.

  5. Oro sagt:

    Das ist rückwärtsgewandte Politik. So wird Halle niemals eine moderne Stadt werden.

    • Böllberger sagt:

      Leipzig hat teilweise einen SECHS-BIS-ACHTSPURIGEN Altstadt-Ring für Autos und kommt ziemlich modern daher.

      • 10010110 sagt:

        Die 60er Jahre haben angerufen; sie wollen ihre verstaubten Ansichten wieder zurück haben.

      • Danke für nichts! sagt:

        Die hatten Platz dafür, im WK II haben die „guten“ Bomben der Westalliierten im reichlichen Übermaß für das Wegräumen hinderlicher Leipziger innerstädtischer Bausubstanz gesorgt.

        Danke, Luftmarschall Sir Arthur T. Harris & Ami-Friends, Ihre stadtplanerischen Glanzleistungen werden viel zu selten gewürdigt!

        • Böllberger sagt:

          Na bitte, endlich sagt mal jemand danke. Schließlich muss ja Leipzig in der Desinformations-Kampagne der Autohasser als Blaupause für die hallesche Altstadt herhalten. Und weil Leipzig sowas von 60er ist, boomt die Stadt ohne Ende.

          • Oro sagt:

            Der Altstadtring soll autofrei gestaltet werden? Wo steht dies? Es geht um das Gebiet innerhalb des Altstadtringes.
            Desinformation ist man ja von den Ewiggestrigen gewohnt. Passt also doch wieder.

  6. Katja sagt:

    Hahaha … die Kerndemokraten wollen nicht mit einem demokratischen Mehrheitsbeschluß leben. Schnell hin zum Unterschreiben … als Pitti, Sandmann, Herr Fuchs …. flutet sie mit Fakedaten, dann lassen die das!

  7. Sazi sagt:

    Es ist schon erstaunlich, wie man hier versucht gewählte Volksvertreter ihrer Macht zu entheben. Der Stadtrat ist demokratisch gewählt und zu einer Demokratie gehört es auch, die Meinung der Mehrheit der Stadtbürger zu akzeptieren. Wieso jetzt eine Minderheit von 7,500 Nichtdemokraten die Mehrheit der Stadteinwohner überstimmen soll, ist für mich untragbar. Mal ganz unabhängig vom Thema.

    • Nobody sagt:

      Wo steht denn das 7500 Leute die Mehrheit der Stadtbewohner überstimmen? Wenn sich 7500 Unterstützer finden, DANN wird darüber abgestimmt. Von zwar von allen Hallensern. Es gibt nichts Ur-Demokratischeres. Nur mal als Beispiel die Schweiz – die leben das seit Jahrzehnten vor, wie Demokratie wirklich funktioniert. Da kungeln nicht ein paar Kasper im Hinterzimmer was aus. da wird bei kontroversen Fragen die Bevölkerung gefragt. Und dann gibt es eine Mehrheit oder eben nicht.

      Einen Bürgerentscheid zu fördern sollte immer oberstes Ziel sein. Mal ganz unabhängig vom Thema.

    • Böllberger sagt:

      So wie man mit Klagen gegen Autobahnen vorgehen kann, das nennt man dann Rechtsstaat. Und wenn nach 40 Jahren alles rechtskräftig ist, dürfen die Autobahngegner die Polizei von Bäumen mit Scheisse beschmeissen, um ihren Unmut zu bekunden. Ist das nicht herrlich gerecht?

    • Dickel sagt:

      Wir Hallenser, die vor 89 geboren sind, haben doch in der DDR gelebt.Da taucht das Wort demokratisch auf.Da müßten wir doch eigentlich Demokraten sein und nicht Nichtdemokraten. Sehe ich das richtig?

    • tg sagt:

      Wieso überstimmen 7500 die Mehrheit der Bürger der Stadt? Mit den 7500 Stimmen kommt es zu einem Bürgerentscheid und alle Bürger der Stadt können darüber abstimmen. Dann entscheiden die Bürger und nicht gewählte Vertreter. Sehe darin kein Problem, sondern ein gutes Mittel um zu sehen, was wirklich von den in Halle lebenden Menschen gewünscht ist. Nicht von Fraktionen, nicht von gelangweilten Schreiberlingen… Hier wird niemand enthoben, höchstens wird der vereinbarte Meinung der Vertreter bestätigt oder versagt. Dies auf einem legitimen demokratischen Weg.

      • 10010110 sagt:

        Wir leben zwar alle in Halle, aber Halle ist groß und jedes Viertel hat seine Eigenheiten. Von daher finde ich es befremdlich, dass Bewohner von Dölau, Ammendorf, dem Dautzsch oder Rosengarten (Stichwort „Bürgerinitiative Rosengarten“) mit darüber entscheiden dürfen, wie die Menschen in der Innenstadt zu leben haben und wieviel Autoverkehr sie ertragen müssen. Das kann ja nur zu ungunsten der tatsächlich vom Verkehr betroffenen Anwohner ausgehen.

        • Ammendorfer sagt:

          Weil die ganze Stadt allen gehört! Wenn einem der Autoverkehr stört, kann ja mit seinem Lastenrad auf’s ruhige Land ziehen.
          Übrigens ist der Hauptverursacher Lärm innnerhalb des Altstadtringes die Straßenbahn! Zudem ist in 30 bis 50 Jahren der Motor im Auto ein Stromer, weder Lärm, noch Abgase. Verbieten wir dann auch Straßenbahnen oder bauen wir auf leise E-Busse um?
          Da wir nächstes Jahr sowieso Wahltage haben, kenn nebenbei über Sinn oder Unsinn Innenstadt abgestimmt wreden.

          • 10010110 sagt:

            Es geht nicht um Lärm, sondern um den Platzverbrauch und die Betriebsgefahr, und die werden auch nicht weniger/geringer durch E-Autos.

          • Achso sagt:

            Immer der gleiche Quatsch von unlogisch denkenden Autoabhängigen.
            Gerade auf dem Land ist man mehr auf das Auto angewiesen als in der Stadt.

    • Kopfschüttel sagt:

      Vielleicht, weil andere demokratisch gewählte Parlamente Gesetze erlassen haben, die genau diese Möglichkeit vorsehen? Also manche Leute…

    • PF sagt:

      Ich hatte einen umfänglichen, sachlichen und neutralen Beitrag dazu gepostet – der wurde aber, wie hier ständig, zensiert. Dafür wurden sinnlos-Pöbeleien veröffentlicht. Ganz groß, Enrico, Beifall bitte.

      //EDIT: Weder unter der für diesen Kommentar genutzten IP-Adresse, noch dem Namen oder der E-Mail, finde ich einen nicht freigegebenen Kommentar.
      Beste Grüße, dbaumann

  8. Walter Ulb sagt:

    Jawoll! Das ist gut.Die Unterschriften bekommen wir zusammen.Ich kenne keinen Kollegen der nicht seine Unterschrift gibt.Solchen Schmarn, autofreie Innenstadt.

    • Erich Eigentoooooor sagt:

      Geil, danach gibt es einen Bürgerentscheid … und inzwischen sind noch mehr FfFler 16 Jahre alt geworden und stimmen mit!

      Das Ding kann gewaltig nach hinten losgehen; die 7.500 Idioten, die das jetzt unterschreiben verbrennen sich völlig umsonst!

  9. grober Unsinn sagt:

    Das haben die Herren richtig erkannt.
    Hier geht es nicht um Umweltschutz oder ähnliches, sondern nur um Ideologie.
    Den blanken Hass der Linken und Grünen gegenüber dem Individualverkehr.
    Naja und zu diesem „Konzept“ ist schon alles gesagt. Wir verbieten den Bürgern das Autofahren, schaffen 500 Parkplätze ab und eine bescheuerte Einbahnstrassenreglung, die kilometerweite Umwege erzwingt…das ist Humbug, aber kein Konzept.
    90% der Hallenser wollen den Unsinn nicht.

    • Eiersalat sagt:

      Falsch! 51% werden dafür stimmen. Und dann hat ihr den Salat!

    • rupert sagt:

      @ grober Unsinn

      Sie schreiben groben Unsinn.

      „Beim Individualverkehr benutzt der Verkehrsteilnehmer ein ihm zur Verfügung stehendes Verkehrsmittel (Pkw, Fahrrad, Motorrad, Fuhrwerk, Boot, Schneemobil, Flugzeug, Reitpferd usw.) oder Sportgerät (Rollschuhe, Inlineskates, Segelboot, Segelflugzeug usw.) bzw. er geht zu Fuß (siehe Fußverkehr), wobei er im Wesentlichen frei über Zeiten und Wege entscheiden kann (engl. choice rider).“

      https://de.wikipedia.org/wiki/Individualverkehr

    • Klara sagt:

      Nö, um Ideologie geht es nicht und „Den blanken Hass der Linken und Grünen gegenüber dem Individualverkehr“ sehe ich auch nicht. Das ist immer so leicht gesagt, damit man nicht auf Argumente hören muss.

    • Verkehrsplaner sagt:

      Es geht den Initiatoren tatsächlich um Ideologie. Und zwar um die Ideologie, dass man mit seinem Auto unbedingt jede Straße befahren und an jeder Ecke parken möchte, und zwar auf Steuerzahlerkosten. Mit Vernunft hat das nichts zu tun.

  10. Jung-Hallenser sagt:

    Wann wird die Liste endlich geschaltet? Wir wollen unterschreiben..

  11. Jeg sagt:

    Von mir aus autoarm aber niemals autofrei!

  12. Ted Striker sagt:

    Na bitte. So geht gelebte Demokratie, man muss ja nun nicht jeden Mist mitmachen.

    Habe mich schon vorher gefragt, warum man nicht mal einfach die Bürger nach ihrer Meinung zu dem Thema entscheiden lässt, es geht ja schließlich jeden an.

  13. Bürger für Halle sagt:

    Oh oh, ist das erbärmlich, da war ein klein wenig Hoffnung, dass nun endlich mal ein Anfang in Sachen moderne Mobilität für die Menschen der Stadt gemacht wird, und diesen Herren fällt nichts weiter ein, als mit Polemik und Stimmungsmache zu blockieren. Das ist nicht mal mehr nur eigennützig, denn z.B. die Bierkanzlei würde von der Verminderung von Autolärm und Abgasen enorm profitieren, es ist einfach nur einfältig, rückwertsgewandt und kurzsichtig. Die ganze Stadt gleicht einem großen Parkplatz, Straßen sind zugeparkt, die Parkplätze für Autos viel zu viel.. Schön ist anders. Wie einigen Kommentaren zu entnehmen ist, sind die meißten Autofanatiker dem rechtsextremen Lager zuzuordnen. Da kommt man mit Fakten und guten Worten leider nicht mehr weiter. Also müssen wir weiter für eine lebenswerte Stadt kämpfen.

    • Christel⁹ Rathay sagt:

      Ich verbitte mir, mich als rechtsextrem einzustufen. Das hat mit Autofanatismus nichts zu tun. Das Konzept ist einfach nicht gut.

    • Hallenserin sagt:

      Da haben wir es wieder: Ist man gegen etwas, wird man gleich als Rechter/Linker/Coronaleugner/Klimakiller/etc. eingestuft.

      Ich bin leidenschaftliche Autofahrerin, würde aufgrund der jetzigen Parkplatzsituation jedoch nie auf die Idee kommen, mit dem Auto direkt in die Innenstadt zu fahren – außer ich bin eh unterwegs und mache einen Stopp.

      Allerdings bin ich der Meinung, dass man von Beginn an Alternativen für z. B. wegfallende Parkplätze für Anwohner haben sollte. Ein „wir sind im Gespräch“ ist m. M. n. keine Alternative.

      Und eine Bürgerbefragung sagt ja noch nichts über das evtl. Ergebnis aus. Wo leben wir denn; wenn es die Möglichkeit einer Bürgerbefragung unter bestimmten Voraussetzungen gibt, kann man sie nutzen. Bei der Befragung zum Hochhaus in Ha-Neu ging es doch auch.

      • Verkehrsplaner sagt:

        Die Alternativen für die Anwohner sind längst klar: Parkplatz irgendwo mieten oder Auto verkaufen. Das geht beides, ohne dass die Stadt eingreift.

  14. 10010110 sagt:

    Was soll das? Wir stimmen so oft ab, bis das Ergebnis ins ideologische Weltbild passt, oder wie? Es macht mich wütend, wenn sich sehe, mit welchen populistischen Kampagnen Angst und Panik geschürt wird, um auf Stimmenfang zu gehen. Und ich kann mir auch vorstellen, dass das leider Erfolg haben wird, so wie die AfD mit Angstkampagnen in asozialen Medien Erfolg hat. 🙁

    Insofern finde ich die Schwelle von 7500 Unterschriften (bei 230.000 Einwohnern) auch deutlich zu niedrig, um einen angemessenen Bürgerwillen auszudrücken.

    Ein zentraler Kritikpunkt sei, dass man die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Halle, also die direkt Betroffenen, nicht in den Entscheidungsprozess eingebunden habe.

    Ich bin, verdammt nochmal, direkt betroffen, und ich bin absolut FÜR die (weitgehend) autofreie Innenstadt! Und es kann doch nicht sein, dass Bewohner von Ammendorf oder dem Dautzsch o. ä. darüber bestimmen können, wie und mit wieviel Autoverkehr die Bewohner der Altstadt zu leben haben?

    Was kann man dieser Unterschriftenaktion denn entgegensetzen, um zu zeigen, dass die ewiggestrigen Neinsager nicht die qualifizierte Mehrheit sind? Plakate mit widerlegten Behauptungen der Initiatoren in der Stadt aufhängen? Einen Faktenfinder bei dubisthalle.de und in sozialen Netzwerken einrichten? Die Unterschriftenaktion torpedieren?

    Und wenn der Stadtrat dann nochmal abstimmen müsste, könnte das dann wieder durch 7500 magere Unterschriften aufgehoben werden? Wie lange soll das weitergehen?

    • Böllberger sagt:

      ICH WILL, ICH, ICH, ICH…IHR MÜSST!!! Einfach Projektdauer A49 in die Suchmaschine eingeben, da gibts Antworten.

      Des Weiteren empfehle ich, aus Protest ein Baumhaus im Weihnachtsbaum zu errichten und dort zu campieren, ziviler Ungehorsam vor dem Rathaus sozusagen. Der ÖRR macht daraus eine Initiative von nationaler Tragweite.

    • Nobody sagt:

      „Was kann man dieser Unterschriftenaktion denn entgegensetzen, um zu zeigen, dass die ewiggestrigen Neinsager nicht die qualifizierte Mehrheit sind?“

      Einfach in dem kommenden Bürgerbegehren mit NEIN stimmen und schauen. Nach der Auszählung weis man dann, ob sie zur qualifizierten Mehrheit oder doch zur qualifizierten Minderheit gehören. So einfach kann Demokratie sein.

  15. MS sagt:

    Meine Fragen wären ja: Wo genau fallen welche Parkflächen weg, die einen schnellen Zugang zur Innenstadt gewähren? An welchem Innenstadtgeschäft darf man denn unmittelbar parken? Gewerbefahrzeuge sind von der Umsetzung kaum betroffen. Welche Touristen kommen denn mit ihrem PrivatPKW bis direkt in die Innenstadt?? Und wo genau sind die Konzepte der drei für weniger Individualverkehr und bessere Öffis??

    • Böllberger sagt:

      Es fallen allein 500 gebührenpflichtige Anwohnerparkplätze ersatzlos weg, während z.Bsp. im Paulus-Viertel nicht ein kostenloser Parkplatz wegfällt. Finden Sie evtl. dort schon ein Ungleichgewicht in der „Konzeption“?

      • 10010110 sagt:

        Die fallen aber nicht sofort und alle auf einmal weg, sondern schrittweise und lange genug, dass sich die Bewohner darauf einstellen können. Genau hier haben wir das Problem mit dem Populismus und der Angstmacherei der CDU und Konsorten. Man macht sich hier auf populistische Weise die Verlustaversion zu nutze, indem man objektive Fakten weglässt und negative Aspekte deutlich überhöht.

        Das Paulusviertel kommt früher oder später auch noch dran, keine Angst. Auch dort sind die Zustände teilweise unhaltbar. Ein erster Schritt wurde schon durch den Beschluss für die eindeutige Markierung der Kreuzungsbereiche und das Aufstellen von Fahrradständern getan.

      • Verkehrsplaner sagt:

        Also war das ganze Gejammere von „aber die Innenstadt verödet!“ eine Lüge, weil es ohnehin Anwohnerparkplätze sind, die wegfallen und die bereits jetzt nicht für Einkäufer zur Verfügung stehen?

        Von „Gebührenpflicht“ bei 30,70 Euro pro Jahr für eine nicht überbaute oder gestapelte Stellfläche in bester Altstadtlage zu sprechen, ist übrigens ziemlich irreführend, solange Wohnungen nicht zwei Euro Miete im Monat kosten.

  16. Schulle sagt:

    Wie wäre es denn mit einer Befragung aller Hallenser. Und dem Ergebnis würde ich mich als Autofahrer sofort beugen.de

    • Scholli sagt:

      Na, die werden ja gerade nicht gefragt. Da entscheiden 29 Abgeordnete im Stadtrat für Autoarm und das Fußvolk soll gehorchen! Gelebte Demokratie in Halle.

  17. Ach verpisch sagt:

    Endlich werden mal alle Beteiligten gefragt. Mir kommt der Zeitpunkt auch komisch vor,als wenn man das Thema schnell und ohne Aufsehen ,durchwinken will. Aber so ein Mischi Maschi könnte ich mir gut vorstellen ,die Kleine Ulli Straße als Fußgängerzone und Kneipenmeile, ist schon reizvoll ,dann kann man schön „Ich krieche keene Luft ,wenn ich durchs Dunkle jachtere “ von der Helene singen . Aber bei der Einbahnstraße um die Stadt bekomme ich Wanst rammeln. Und das ,wenn man Parkplätze weg nimmt ,wo anders Möglichkeit schaffen sollte , ist nachvollziehbar. Ich betreibe dann das neue Parkhaus ,da muss man nicht so viel badalchen und kassiere kräftig ab und eine Einkaufstüte gibt es gratis dazu, umweltfreundlich natürlich.

  18. Herr sagt:

    Leute unterschreibt alle sonst fahren uns die Radler bald über den Haufen, die sind ja noch aggressiver als die Grünen

  19. Kenn sagt:

    Ich hasse euch doch alle, euch alle höre ich die Radfahrer schon rufen, lasst euch nicht beirren und unterschreibt alle

  20. Wahnsinn rotgrün sagt:

    Die rotgrünen Stadträte haben doch alle staatlich alimentierte Jobs im Büro um die Ecke.
    Die sind keine Bauarbeiter oder Handwerker mit wechselnden Einsatzorten, die brauchen kein Auto.
    Der steuerzahlende Pöbel kann in Halle Neustadt wohnen und die Beamten und Studenten in der autofreien Innenstadt mit durchschleppen.
    Wo kann man denn unterschreiben und diesen Wahnsinn stoppen?

  21. Bierflaschensammler sagt:

    Ich kann voll und ganz verstehen, dass sich der Inhaber der Bierkanzlei darüber echauffiert, dass seine Kunden nach dem neuen Konzept nicht mehr vor seinem Laden parken dürfen. Ahhhhh, verdammt, bei genauerer Betrachtung darf man auch jetzt nicht vor der Bierkanzlei parken und der nahe gelegene Parkplatz am Friedemann Bach Platz bleibt erhalten, auch die ganzen Parkplätze in der Wallstraße. Und ja, die Innenstadt gehört den Hallensern und nicht den Autos… Noch eine Frage an Herrn Bernstiel: fahren Sie wirklich mit dem Auto in die Altstadt, um die Notwendigkeit von Parkplätzen innerhalb des Altstadtrings beurteilen zu können.

    • Niemals sagt:

      Aber klar doch! Ist ja nicht so, dass ich und viele andere als Anwohner (mit Bewohnerparkausweis) der Wallstraße genug Probleme bei der lästigen Parkplatzsuche nach einem langen Arbeitstag haben, dann soll auch noch der Rest der Stadt hier parken?!!
      Ich kann es kaum erwarten zu unterschreiben!

    • Nobody sagt:

      Der Parkplatz „Friedemann Bach Platz“ soll weg fallen. Wäre auch zu einfach, wenn die Touris der Moritzburg nicht die ganzen umliegenden Wohnviertel bei der Parkplatzsuche verstopfen würden.

        • Toter Frosch sagt:

          Naja „Vorläufige Beibehaltung“ und „Umgestaltung Friedemann-Bach-Platz“ implizieren ja mehr oder weniger, dass der Parkplatz früher oder später wegfallen könnte.

          • 10010110 sagt:

            Wenn du alles mitverfolgt hättest, hättest du vielleicht auch mitbekommen, dass die Parkplätze durch eine bessere Lösung ersetzt werden sollen, die erst noch gefunden werden muss. Es ist also zu einfach und zu populistisch, zu sagen, dass hier Parkplätze „wegfallen“ sollen.

            Andererseits: vielleicht stellt sich ja auch heraus, dass mit den beschlossenen Maßnahmen tatsächlich eine Verkehrswende eintritt und man in der Zukunft merkt, dass man die Parkplätze auch ersatzlos entfernen könnte, ohne dass das Leben zusammenbricht? Das ist ja genau der Punkt, der mit „vorläufig“ gemeint ist. Niemand kann in die Zukunft gucken und jetzt schon sagen, was mal sein wird.

          • Achso sagt:

            Das stimmt. Sollte es aber tatsächlich zum von den Autoabhängigen behaupteten Chaos kommen, dann wird die Prüfung sicherlich ergeben, dass der Parkplatz beibehalten wird.

        • Nobody sagt:

          Welcher Teil von „Vorläufig“ und „Umgestaltung“ wurde nicht verstanden? Im Kontext des Gesamtkonzeptes darf man davon ausgehen, daß mit Umgestaltung sicherlich kein Nullsummenspiel gemeint ist.
          Ist um Grunde auch nicht so schlimm, man könnte doch einfach die Ausstellung der Moritzburg in die Alte Metro nach Peißen verlegen. Da ist doch eh der P&R Parkplatz vom Zoo, dann erschlägt man 2 Touristenmagnete mit einem Konzept.

  22. hallenser sagt:

    na ich fahr sowieso mit der Bimmel in die Innenstadt und wenn ich in die Bierkanzlei will, bleibt das Auto erst recht zu hause. das Bierauto wird doch wohl noch kommen dürfen. oder das bier muß wieder mit Pferdewagen gebracht werden.

    • rupert sagt:

      @ hallenser

      Das „Bierauto“ stellt ihren LKW in der Vergangenheit ja auch immer wieder auf die Radverkehrsfläche im Kreuzungsbereich. Damit ist dann auch gleich der Fussgängerverkehr über die Straße blockiert.

      Die Fahrer scheinen zu denken, sie hätten im Arbeitsvertrag den Bruch der Straßenverkehrsordnung gleich mit unterschrieben.

  23. Christel⁹ Rathay sagt:

    Ich verbitte mir, mich als rechtsextrem einzustufen. Das hat mit Autofanatismus nichts zu tun. Das Konzept ist einfach nicht gut.

  24. Fad sagt:

    Es gab schon immer maschinenstürmer nur durchgesetzt haben Sie sich nie

    • Achso sagt:

      Doch, der Trend geht seit vielen Jahren zu weniger Autoverkehr in den Stadtzentren. Der Höhepunkt der „autogerechten Stadt“ liegt mittlerweile ein halbes Jahrhundert hinter uns.

  25. Ggg sagt:

    Autofrei niemals! Schickt die Radler erst mal arbeiten oder was leisten in ihrem Leben bevor sie fordern

    • Klara sagt:

      Du scheinst nicht einen Radfahrer zu kennen, sonst wüssest Du, was viele von denen arbeiten und leisten. Lass bloß diese pauschalisierungen sein.

  26. Der Wahlkampf ist eröffnet! Gute Nacht RRG! Schlaft weiter! sagt:

    Hehehe, was regt Ihr Euch alle so auf?

    Keindorf ist MdL, Bernstiel ist MdB. Die wollen wiedergewählt werden. Billiger kommen die nicht zu Popularität, als durch ein erfolgreichen Bürgerbegehren. Mit hoher Wahrscheinlichkeit liefern die 7500 gültige Unterschriften. Wie der anschließende Bürgerentscheid dagegen ausgeht, das steht in den Sternen. Das ist den Herren aber auch wurscht.

    Auch der populistische Mail-Bombardementsvorstoß der FDP war so eine Wahlpropagandaaktion: Frau Mark will in den Bundestag.

    Stadtverwaltung und RRG haben denen mit ihrer dämlichen „Wir wollen das jetzt!“-Entscheidung einen Riesengefallen getan! Die Aktion war schon fertig im Rohr, sie mußte nur noch freigeschaltet werden.

    Und die RRG+X-MehrheitsPenner quatschen lieber von „Demokratie in Gefahr“, wenn Herr Wels ihnen die Präsenzsitzung wegnehmen will. Sie kriegen dagegen nicht mit, was die CDU treibt, um die Ratsentscheidung wegzufrisieren. Hahaha! Mann seid ihr …[darf ich hier nicht schreiben]!

  27. Smirre sagt:

    Das Bürgerbegehren ist eine super Idee – ich bin dabei und werde in meinem Umfeld viele Unterschriften sammeln können, da viele meiner Bekannten, Freunde und Kollegen einfach keine autofreie Altstadt in Halle haben möchten. Der Grund für diese Idee erschließt sich uns bzw. mir einfach nicht. Es gibt ja in Halle nicht nur (ewige) Studenten und Klimaaktivisten mit viel Freizeit. Dass diese natürlich gern ungestört zwischen Peißnitz und den Kaffees in der Kleiner Ulrichstraße radeln möchten, kann ich natürlich schon verstehen – aber, irgendwer muss ja auch den ganzen Laden nebenbei noch am Laufen halten (es gibt auch noch ein echtes und reales Leben).

    • rupert sagt:

      @Smirre

      Sie haben etwa die Eltern mit Kindern vergessen.
      Auch ohne viel Freizeit.
      Jene, für die Fahrradinfrastruktur angelegt wird, die dann durch die Autos gnadenlos zugestellt wird.

      An der Bierkanzlei geht man ja immer gern mit gutem Beispiel voran:

      https://www.halle365.de/sites/default/files/Bierkanzlei.jpg

    • Prof. Dathe sagt:

      Aus umfangreicher Studientätigkeit im Tierreich kann ich berichten: es gibt
      nur selten höheres tierisches „echtes und reales Leben“ im beräderten Faltblechkasten. Insofern mag man einfach die zentralgesteuerten Lautsprecherdurchsagen aus Surroundsystemboxen ignorieren. Hier spricht jeweils, nach meiner Erfahrung, nur die Propagandaabteilung der Absatzentrale deutscher Automobilindustrie. Die sollte man einfach … ignorieren!

  28. Pudu sagt:

    Sehe ich es richtig, dass die Freigabe der Fußgängerzone hier nicht mit aufgeführt wird? D.h. dagegen kann man nicht unterschreiben? Und wenn die Unterschriften zusammenkommen, dann wird sich an dem Punkt nichts ändern? Mir wäre ein Bürgerentscheid lieber, wo man über die einzelnen Punkte gesondert abstimmen kann.
    Das oben verlinkte Bild von der Bierkanzlei zeigt doch schön das Problem. Hier fehlt der Platz für die Fußgänger! Daran ändert auch die Einbahnstraße nichts. Statt so einer komischen Radwegmarkierung, gehört in den Kurvenbereich eine Sperrmarkierung für Falschparker. Der eine Falschparker stört und behindert alle Fußgänger, die die Straße queren massivi. Dieses eine Auto gehört weg (und vielleich noch der Parkplatz dahinter). Wenn Geld da ist, hier den Gehweg erweitern. Jeden einzelnen Parkplatz erhalten zu wollen ist genauso blödsinnig wie ohne Not bestehende Parkplätze wie an der Moritzburg oder an Jerusalemer Platz zu streichen. Oder mit dem Wort autofrei um sich zu werfen, wenn es tatsächlich nach vollständiger Umsetzung des Konzeptes noch tausende Parkplätze in der Innenstadt gibt. Und ich hätte mir gewünscht, dass es eine Übersicht gibt, welche Maßnahmen man wann umsetzen will.

    • rupert sagt:

      @ Pudu

      Kurze Anmerkung:
      eine „komische Radwegmarkierung“ im Kurvenbereich ist eine Sperrmarkierung für Falschparker.

      Auch wenn für die Damen und Herren von der Bierkanzlei nicht so zu sein scheint.

      Übrigens stand der Smart des Vorbesitzers so oft auf der Radverkehrsfläche im Parkverbot, dass das Ordnungsamt schon das Nummernschild kannte und dann direkt beim Besitzer angerufen wurde.

      http://halle-verkehrt.de/post/al03-universitatsring-kleine-ulrichstrasse

      Ach ja, unsere armen Händler in der Innenstadt.

      • Nobody sagt:

        „der Smart des VORbesitzers“
        Aha. Sippenhaft für vergangene Zeiten? Bin ich für die Umweltschäden verantwortlich, die der Vorbesitzer meines Hauses auf dem Gewissen hat, weil er immer 100% seines Mülls im Ofen verbrannt hat?!

  29. Smirre sagt:

    @rupert
    Ich verstehe echt nicht, warum Eltern mit Kind(ern) nicht dieses angebliche Chaos in der Stadt verlassen und einfach ins grüne Umfeld ziehen. Ist doch vielleicht einfacher als den Umbau einer Stadt zu organisieren bzw. dafür zu kämpfen. Und scheinbar gefällt vielen Einwohner der Innenstadt die jetzige Situation, sonst würden die ja dort vielleicht nicht wohnen bzw. wären nicht dorthin gezogen. Die kennen ja eigentlich die Umstände in der Innenstadt und wußten worauf sie sich dort einlassen.

    • rupert sagt:

      @ Smirre

      Genau, die Elternteile könnten ja einfach mit dem Auto zur Arbeit in die Innenstadt pendeln.
      Ein richtiges Erfolgsmodell…

      Es wäre aber tatsächlich einfacher, als für eine lebenswerte Innenstadt auch für Familien zu kämpfen.
      Einfach nur traurig, was in Halle abgeht.

  30. Smirre sagt:

    @rupert
    Nur ein letzter und damit abschließender Kommentar – „…mit dem Auto zur Arbeit in die Innenstadt pendeln…“. Warum ist nicht einzusehen, dass dies auch andersherum funktionieren muss? Also in der Innenstadt wohnen (und parken) und zum Arbeitsplatz im Umfeld von Halle mit dem Auto pendeln? Da wird ja gleich immer behauptet, man solle sich eine Wohnung in der Nähe vom Arbeitsplatz suchen. Nein, jeder soll wohnen und arbeiten wo er möchte und wie er es persönlich gut findet. Irgendwo hinziehen und sich dann sein Umfeld umerziehen (IHR MÜSST JETZT…) zu wollen, finde ich jetzt persönlich nicht so gut. Jetzt bin ich aber auch schon ruhig…

    • 10010110 sagt:

      Nein, jeder soll wohnen und arbeiten wo er möchte und wie er es persönlich gut findet.

      Es will einem auch niemand das Wohnen in der Altstadt verbieten. Aber die Freiheit des einen darf nicht auf Kosten der Freiheit der anderen gehen. Wenn du eine für alle verträgliche Lösung für das Pendeln zwischen Altstadtwohnung und Umland-Arbeitsplatz findest, dann hat niemand was dagegen. Aber wenn du alleine in deinem 10m² Auto sitzend die Straßen verstopfst (und sie sogar dann verstopfst, wenn du nicht im Auto sitzt) oder das Sicherheitsgefühl und Wohlbefinden deiner nichtmotorisierten Mitmenschen beeinträchtigst, dann sind es nicht die anderen, die sich an deine Lebensweise anpassen müssen, sondern dann musst du dich anpassen – oder eben in eine autofreundlichere Wohngegend ziehen, wenn dir das nicht passt.

      • Smirre sagt:

        @0x96 Jetzt wird die Diskussion aber wirklich ein wenig komisch. Ich finde es ja so gut wie es gerade ist, möge es so bleiben. Aber andere wollen ja an dieser Lebensweise bzw. am derzeitigen status quo rumbasteln. Warum soll ich also wegziehen? Ich fahre auch sehr gern mit dem Rad durch die Stadt und kann das Problem „von gefährlichen Wegstrecken und grundsätzlich vollgeparkten Fahrwegen“ einfach nicht nachvollziehen. Sorry…

        • 10010110 sagt:

          Ich finde es ja so gut wie es gerade ist, möge es so bleiben. Aber andere wollen ja an dieser Lebensweise bzw. am derzeitigen status quo rumbasteln. Warum soll ich also wegziehen?

          Das ist ja genau das Problem: die Verfechter des Status Quo denken immer nur an sich und nicht an die ganzen weiteren Umstände, die mit ihrer ignoranten Lebensweise zusammenhängen. Die anderen wollen am Status Quo rumbasteln, weil er eben nicht für alle funktioniert oder zufriedenstellend ist, er bevorteilt die einen massiv während andere massiv benachteiligt werden.

          Es geht auch nicht nur um Radfahrer, auch wenn die Diskussion immer sehr darauf gelenkt wird – das liegt wahrscheinlich daran, dass Radfahrer immernoch eine stärkere und besser organisierte Lobby haben als Fußgänger. Aber wenn du dich mal aufmerksam durch die Stadt bewegst – noch dazu mit kleinen Kindern oder mit Rollstuhl oder Rollator – dann wird dir vielleicht auffallen, dass du keine 50m gehen kannst, ohne von irgendwo geparkten Fahrzeugen behindert zu werden.

          Wenn du es als normal empfindest, dass die Straßenränder rechts und links durchgehend von ungenutzten Blechlawinen zugestellt sind und du immer um irgendwelche Autos „drumrumgehen“ musst, dann ist das ja schön für dich, aber du kannst nicht nur von dir auf andere schließen. Fakt ist, es gibt weniger Autos als Bewohner in der Altstadt; es ist eine Minderheit, die einer Mehrheit aus egoistischer Bequemlichkeit den Platz wegnimmt. Es sind nicht die Fußgänger, die Autobesitzer behindern, sondern andersrum. Ergo müssen die weg, die einen Störfaktor darstellen, nicht die, die davon gestört sind.

        • Verkehrsplaner sagt:

          Ich würde nicht empfehlen, als Blinder Rad oder Auto zu fahren. Das wäre die einzige Erklärung, warum du die gefährlichen Wegstrecken und zugeparkten Radwege nicht siehst.

          Dürfte ich Bußgelder fürs Falschparken verteilen (und behalten), hätte ich in vier Stunden mehr Lohn als viele Hallenser im Monat.

          • Wilfried sagt:

            Nee, meinor, dann hättest du erstmal Umsatz, nämlich als Selbständiger, und müßtest satt an Konzessionsgebühr an die Stadt abdrücken. Weiterhin hättest du alle Steuern und Versicherungen vom Umsatz zu bezahlen, und den Rest als Einkommen zu versteuern… was deinen Schriftsatz ganz schnell relativieren würde. da bekommst du nix geschenkt, löse dich von dem Gedanken. Unter Umständen hättest du dann gerade mal den Mindeststundenlohn in der Tasche…

          • Radfuchs sagt:

            Die Bußgelder sind dank des bescheuerten Andis immer noch viel zu niedrig.

  31. Bürger für Halle sagt:

    Ich kann den sachlichen Kommentaren z.B. von 10010110 und HalleVerkehrt nur zustimmen. Ich denke alle, die sich wirklich mit dem Thema auseinandergetzt haben wissen, dass die autoarme Innenstadt endlich kommen muss. Für die Menschen. Sie kommt auch den Nörglern zu Gute.

  32. Rein sagt:

    Autofahrer gegen Radfahrer und Radfahrer gegen Autofahrer, was soll das. Eine Autofreie Innenstadt in abgespeckter Form, z. B. ohne Fahrrad Verkehr in der Leipziger Straße, warum nicht. Aber da damit auch der Fahradverkehr den öffentlichen Raum verstärkt nutzt, sollten diese auch an den Unterhaltunhskosten beteiligt werden. Die Autofahrer, wie auch Motorradfahrer u. s. w., begleichen dies mit der Kfz Steuer. Also im Rahmem der gerechten Verteilung der Lasten, sollte schnellstmöglich eine Fahrrad Steuer erhoben werden. Um sich an den Kosten für den Erhalt und diesbezüglicher Neueinrichting des Verlehrsraums zu beteiligen. Weiterhin muss, auf Grund des steigenden Fahrradverkehrs, eine Haftpflichtversicherung für Fahrradfahrer verbindlich sein. Der Nachweis muss am Fahrrad sichtbar angebracht sein. Noch etwas zum E-Auto. Hier verweise ich auf den Fernsehsender Arte. Wo in einer Dokumentation am letzten Dienstag die CO 2 Neutralität zumindest zum Teil widerlegt wurde. Im Gegenteil ist beschrieben welche massiven Umweldschäden in den Ländern wo die seltenen Erden und Metalle, z. B. für die Batterien, abgebaut werden entstehen.

  33. Oekonom sagt:

    Radverkehr als wichtige Säule der neuen Mobilität
    Dem Fahrrad kommt eine wichtige Rolle in der Mobilität der Zukunft zu – nicht nur in städtischen Ballungsgebieten. Mit richtigen Rahmenbedingungen ist das Fahrrad ein zügiges, komplikationsloses, günstiges und zudem gesundheitsförderndes Verkehrsmittel.

    Diese Rahmenbedingungen wollen wir gewährleisten. Wir wollen die Nutzung des Fahrrads attraktiver und sicherer machen und neue Mobilitätsformen gut integrieren.
    Eine Gefahr für Radfahrer – die häufig höhere Geschwindigkeiten erreichen, ob mit oder ohne Elektroantrieb – geht von zu schmalen, teilweise maroden Radwegen aus. Deshalb wollen wir, dass fahrradfreundliche Infrastrukturen ihren Platz bekommen. So können Fahrräder neben Elektrokleinstfahrzeugen bei Entfernungen bis zu ca. 15 Kilometern als Alternative zum PKW attraktiver werden. Wir wollen eine Radwege-Offensive von Bund, Ländern und Kommunen, um der stetig wachsenden Zahl der Fahrradfahrer in Deutschland mit einem angemessenen Angebot gerecht zu werden. Im Durchschnitt transportieren PKW nur 1,4 Menschen pro Fahrt, brauchen dafür aber die meiste Fläche pro Fahrgast und belasten das Anlagegut Straße um ein Vielfaches. Vor diesem Hintergrund müssen wir insbesondere in unseren Städten eine Neuaufteilung des begrenzten öffentlichen Raums
    in Angriff nehmen.

    https://www.cdu.de/system/tdf/media/dokumente/2019_06_24_buvo_beschluss_mobilitaet_der_zukunft.pdf?file=1

    Gilt das auch für die CDU in Halle oder orientiert die sich eher am AFD Programm?

  34. Dirk Müller sagt:

    Der radfahrende „Böllberger“, der angeblich in der Altstadt wohnt, hat in den letzten Tagen ganz schön vorgelegt und ist mit seinem Gebelle unter fast jedem Bericht und Kommentar zu finden. Dafür ist der „Hallenser“ wieder verschwunden. Ein Schelm…

    Zum Thema: Die 7500 Unterschriften, so sie denn jemals zusammenkommen, haben nur eins zur Folge: es wird eventuell einen Bürgerentscheid geben. Wer sich an den letzten Bürgerentscheid erinnern kann oder will, wird dem mit gemischten Gefühlen entgegen sehen. Es gibt heute, über drei Jahre später noch Leute, die jammern, dass der OB seinen Willen ganz basis-demokratisch umsetzen konnte. Zum Wohle Halle-Neustadts noch dazu, was sicher auch einigen sauer aufstößt.

  35. CK sagt:

    Herr Bernstiel, es wäre an der Zeit auch die Bürger von Bruckdorf zu unterstützen. Auch hier versucht man eine unpopuläre Maßnahme heimlich still und leise durchzubringen. Die B6 Südumfahrung als neue Vorzugsvariante legt ganz Bruckdorf unter eine Glocke aus Lärm und Dreck, zerstört ein Naherholungsgebiet und den Lebensraum zahlreicher geschützter Arten etc. Und dann ein „Beteiligungsverfahren“ bis 14.12. in Pandemiezeiten?
    Die Bürger von Südbruckdorf laufen Sturm und die Medien? Bringen nix davon! Was will man hier totschweigen? Wo sind die opportunistischen Abgeordneten die sich im Norden von Bruckdorf getummelt haben um die Interessen eines Investors zu schützen und dabei Raubbau an der Natur begehen? Ist das Schutzgut Mensch im Süden weniger wert? Zählt unser Leben und unsere Gesundheit nicht?

    • Dirk Müller sagt:

      Für Bruckdorf ist der zuständige Abgeordnete Herr Bernhard Bönisch, nicht Herr Bernstiel. Das Begehren, dass Herr Bernstiel auf die Beine stellen will, soll für MEHR Autoverkehr sorgen. Damit wäre er sowieso nicht geeigneter Ansprechpartner für WENIGER Autoverkehr.

      Wieviel Einwohner hat denn „Südbruckdorf“ überhaupt?

      • Weiter so! sagt:

        Falsch! Herr Bernstiel ist als MdB für ganz Halle und Teile des Saalekreises „zuständig“ (https://de.wikipedia.org/wiki/Bundestagswahlkreis_Halle). Offensichtlich hast du keine Ahnung, aber viel Meinung! Weiter so! Lasse uns teilhaben! Wenns dir hilft …!

        • 10010110 sagt:

          Im Bundestag wird aber nicht über die autofreie Innenstadt von Halle oder die Umgehungsstraße um Bruckdorf diskutiert.

          • Weiter so! sagt:

            Das ist richtig! Aber auch in „Südbruckdorf“ wird über das Direktmandat von Herrn Bernstiel entschieden. Ebenso wäre eine Einflußnahme von Herrn Bernstiel bzgl. Trassenverlaufs von einigem politischen Gewicht. Daher ist der Christoph in jedem Falle sehr wohl „zuständig“. Für seine eigenen und die anderen Anliegen!

        • Dirk Müller sagt:

          Sicher sitzen im Europaparlament und bei den Vereinten Nationen auch noch wichtige Persönlichkeiten. Außer dem Bundestag gibt es noch den Landtag und den Stadtrat. Wo über eine Ortsumfahrung und die Belange von „Südbruckdorf“ am ehesten entschieden wird, sollte Ihnen klar sein oder werden, bevor Sie derart ungezogen herumbellen.

          • Kird Lermül sagt:

            Bönisch, der mit dem „Pappnasen“-Vergleich? Alles klar!

          • Böll...enser sagt:

            Natürlich. Am ehesten wird sowas im Büro Bernstiel entschieden! Ein Anruf von dem Herrn genügt, und schon geht die Ortsumgehung Bruckdorf-Westroute direkt durch den Rathauskeller. Du hälst dich wohl für mächtig kundig, wie? Die Förderation der Vereinten Planeten hast du noch vergessen, du Fan von Siemund Jähn!

          • Dirk Müller sagt:

            Auch ein Siemund Jähn ist mir nicht bekannt. Dafür sind erneut bekannte Strukturen im vorsätzlichen Stören des Dialogs erkennbar.

            Als Umfahrung ist eine Nord- und eine Südvariante im Gespräch. Eine „Westroute“ ist nicht vorgesehen. Ein Rathaus gibt es weder in Halle noch in Bruckdorf, dementsprechend auch keinen Rathauskeller.

  36. CDU = Partei des Rückschritts sagt:

    Ich werde eine Aktion zum Kippen der Unterschriftenliste machen. Bääähhh.

  37. Ich bin ein Troll! sagt:

    Na Mädelz, kriegt euch wieder ein. Trollarbeit ist was ganz anderes. Ihr liefert hier nur lächerlichen Abklatsch davon.

    Herr Dirk Müller, bitte legen Sie Ihren geklauten Namen ab! Grüsse an den REDAKTEUR vom Dienst!

  38. Holle sagt:

    Spanien: Pontevedra – ein Paradies für Fußgänger – Einzelhandel hat profitiert | Weltspiegel

    https://www.youtube.com/watch?v=U8EpFt4oH7Y

    Bevor alles Schwarz gemalt wird, sollte man sich auch mal hier mit diesem Beispiel aus Spanien beschäftigen. Die Einzelhändler haben in diesem Fall profitiert, wie zu hören ist. Kümmert euch lieber um die Saalesparkasse, die verteilt als ÖFFENTLICHE Bank zum 18. Geburtstag Amazongutscheine. Das ist doch eher regionalökonomisch kontraproduktiv und grenzt meiner Meinung nach an eine Ungeheuerlichkeit. Nach regionaler Wirtschaftförderung/ unterstützung sieht mir das nicht aus. So eine Aufmerksamkeit zur „Kundenbindung“ sollte doch auch anders gehen.

  39. Bürger für Halle sagt:

    Der Meinung von „Holle“ kann ich mich nur anschließen. Wie in Pontevedra würde auch der Einzelhandel in Halle enorm profitieren. Die richtigen Weichen stellen und für eine lebenswerte Innenstadt mit Aufenthaltsqualität, mehr Grün und weniger Blechkisten arbeiten. Einfach mal mit gutem Beispiel vorangehen. Was die hiesige Sparkasse, IHK, Handwerkskammer, CDU, FDP usw. für kontraproduktive Aktionen veranstalten, ist indes wirklich unglaublich.

  40. Radfuchs sagt:

    Diskutiert unbedingt weiter über die dramatischen Gefahren, die von Radfahrern in Fußgängerzonen ausgehen.

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