Day Orange: Kundgebung für die Seenotrettung in Halle

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39 Antworten

  1. Sibylle Müller-Hannfurt sagt:

    Gute und wichtige Aktion. Zum Glück gibt es noch Aktivisten mit Zivilcourage, die dem Massensterben im Mittelmeer nicht tatenlos zusehen. Deutschland würde noch Platz und Geld für Millionen von Hilfebedürftigen haben, stattdessen scheint gerade in Osten eine immer größere Mengen braunem Gedankengut nachzuhängen. Uns deutschen geht es gut, wir teilen gerne.

    • Halleistbunt sagt:

      „Zum Glück gibt es noch Aktivisten mit Zivilcourage, die dem Massensterben im Mittelmeer nicht tatenlos zusehen.“

      Genau, deshalb verschliesst man auch gerne die Augen vor dem „Multi-Massensterben“ in der Sahara (Mittelmeer jährlich ca. 2000 Tote, Sahara ca. 20 tsd Tote durchschnittlich) , aber die „Zivilcourage“ endet selbstverständlich in der eigenen Komfortzone, wird sogar zum heldenhaften „Kampf“, bei dem internationale Gesetze im Namen der „Moral“ missachtet werden. Nette, medienwirksame Kampagnen , besser als Crowdfunding, werden so gestartet, um Spendengelder in die Kassen zu bekommen;- gutes Finanzierungskonzept …^^

      Übrigens sehr nett von Ihnen, dass Sie pauschalisieren und eine ganze Bevölkerungsgruppe verunglimpfen;- moralisch zwar zweifelhaft, aber ideologisch kommunistisch einwandfrei ! ^^

    • Hammerschmidt sagt:

      Werte Frau Müller-Hannfurt! Wieviele Migranten nahmen sie bereits in Ihrer Wohnung auf? Wieviel von Ihrem monatlichen Einkommen spenden Sie für die Migrationshilfe? Damit sind natürlich nicht die monatlichen Steuern gemeint, die wir alle Berufstätigen zahlen und von denen die bisherigen und zukünftigen Milliarden Euro für die merkelsche Migrationspolitik bezahlt werden! Also! Was haben Sie bisher persönlich materiell geleistet für Migranten? Haben Sie auf Ihren Urlaub verzichtet und das Geld für Migranten gespendet? Arbeiten Sie unentgeldlich in einem Migrantenheim?…

    • JPM sagt:

      „noch Platz und Geld für Millionen von Hilfebedürftigen“
      Mittlerweile müssen Rentner schon Flaschen sammeln gehen und betteln, viele Kinder hierzulande leben nur noch von Hartz4 an der Grenze zur Armut, aber wir haben angeblich Geld für weitere Millionen mittelloser Menschen – halt nur nicht fürs eigene Volk…
      Und wie kommt man immer automatisch zu „braunem Gedankengut“? Die Nazis damals haben sich nicht mit Seenotrettung und Einwanderungsströmen beschäftigt. Und wenn es um die Kontrolle unkontrollierten Einwanderns geht, dann wären die USA, Kanada, Australien usw. alle „braun“ – jetzt krieg ich aber Angst…
      Also: auch mal die weiter reichenden Folgen von so schön bunten Aktionen bedenken und nicht alle Bedenken mit „braunem Gedankengut“ totreden. Nach dem Bahnhofsklatschen kam schon oft die Realität, was vielen dann plötzlich nicht mehr geschmeckt hat…

  2. g sagt:

    Ist und bleibt zumindest Beihilfe zur illegalen Einwanderung.
    .. die Boote schaffen es nicht aus lybischen Hoheitsgebiet heraus…. .. so so .. das heißt also auch noch Verletzung des Hoheitsgebietes durch die “retter“.
    Ich hoffe die durchgeknallte Rakete und ihre spiessgesellen bekommen die entsprechende Strafe.

    • Seb Gorka sagt:

      So viele Sorgen, wie du dir immer machst, hätte man annehmen können, du hast dich inzwischen mit dem Thema beschäftigt. Aber anscheinend sind sogar noch Informationen verloren gegangen. Über Seerecht und italienisches Einwanderungs- und Strafrecht weißt du noch weniger Bescheid. Trotzdem danke für deine unermüdliche Beteiligung am Diskurs, auch wenn du oft nur irgendwo abschreibst…

  3. gg sagt:

    Würde es den „Rettern“ nur um Seenotrettung gehen, warum bringen Sie die Migranten nicht zurück nach Afrika, sondern schleppen Sie übers ganze Mittelmeer nach Europa?
    Das ist nicht Retten, sondern Transport!
    Außerdem schaffen sie damit immer wieder einen Anreiz für die gefährliche Überfahrt.
    Die Migranten wissen ganz genau, dass sie aufgelesen werden, deshalb wagen sie es.
    Italiens Hafensperre hat dazu geführt, dass die Anzahl der Toten auf dem Mittelmeer erheblich zurückgegangen ist.

    • Seb Gorka sagt:

      Lampedusa ist näher am afrikanischen Kontinent als das europäische Festland. Niemand wird über das ganze Mittelmeer geschleppt. Es gibt sehr viele Belege dafür, auch bunte Bilder. Du solltest wenigstens die geografischen Grundlagen beherrschen, bevor du Reisetipps gibst.

      Der Rücktransport verstieße nicht nur gegen den Sinn der Rettung – von dort sind sie geflohen, d.h. sie wollen dort nicht bleiben, machen sich sobald möglich wieder auf den gleichen Weg und geraten danach erneut in die gleiche Lage. Es ist aber auch am Abreiseort wie z.B. in Libyen nicht sicher. Ein Rücktransport dorthin würde auch deshalb keinen Sinn ergeben. Auch dafür gibt es Belege und das nicht erst seit dem jüngsten Luftangriff mit vielen Toten und Verletzten.

      Die Zahl der Toten auf dem Meer ist vielleicht zurückgegangen. Ob das tatsächlich durch die „Hafensperre“ verursacht wurde, oder ob sich einfach weniger auf den Weg gemacht haben, steht wohl in dem Blogbeitrag, den du hier schlecht verstanden nachplapperst nicht drin. Aber dich interessiert doch auch nicht wirklich, wo sie sterben, nicht mal ob sie sterben. Dir geht es doch eigentlich nur um … ja was eigentlich? Nicht um Menschen, so viel steht fest. Trotzdem fühlst du dich immens von ihnen bedroht. Vielleicht leigt es ja an dir und gar nicht an den bösen Anderen?

      • MM22 sagt:

        Lampedusa Ist 930 km von Libyen entfernt. Da will man ja wohl nicht allen Ernstes behaupten das das der nächste sichere Hafenn ist. Und wenn Sie schon das internationale Seerecht bemühen, seit wann enthält das ein Recht auf Ausschiffung?

    • max sagt:

      Vielleicht wirfst du mal einen Blick auf die Situation in Lybien und denkst das nächste mal daran wenn es dir an der Supermarktkasse wieder nicht schnell genug geht.
      https://www.youtube.com/watch?v=3oOslx5gA04

  4. Alt-Hallenser sagt:

    Die beste Seenotrettung wäre, daß man in Afrika endlich die gleiche Wirtschaftskraft schafft, wie sie in Europa herrscht. Ja solange diese Ungleichheit zwischen Afrika und Europa bestehen bleibt, kommt es zu dieser Masseneinwanderung über das Mittelmeer. Liebe Unterstützer der Seenotrettung strengt lieber euren Grips an, wie man diese Unterschiede in der Wirtschaftskraft beseitigt. Fairer Handel ohne Konkurrenzdenken wäre schon ein Anfang dafür.

  5. Antonia sagt:

    dieses menschenunwürdige Verhalten dieser sogenannten privaten Seenotretter finde ich ganz erschreckend. Es ist für mich schlimm anzusehen, wie die mit dem Leben und der Würde derjenigen umgehen, die es in ihrer Heimat nicht mehr aushalten. Wieso sind die staatlichen Organisationen nicht in der Lage, diese menschenverachtenden Aktionen zu unterbinden?

    • Eibacke sagt:

      Wieso sind staatliche Organisationen nicht in der Lage, ihr inhumanes Verhalten abzulegen, damit Menschen nicht dazu gezwungen werden, ihre Heimat zu verlassen??

      • farbspektrum sagt:

        So funktioniert Kapitalismus. Wobei man auch fordern kann, dass die Menschen in diesen Ländern ihre Lebensverhältnisse selbst in die Hand nehmen. Sie sind aber selber lauter kleine Kapitalisten und streben mit ihrer Flucht auch nur nach „höherem Gewinn“.

  6. Viktor Hut sagt:

    ich lehne schon alleine deshalb diese illegale und menschenunwürdigen Aktionen ab, weil mit ihr vorrangig solche Menschen illegal n unser Land kommen, die Geld genug haben und mutig genug sind, sich auf solch ein Abenteuer einzulassen. Und das sin nun mal überwiegend junge Männer aus archaischen und wenig demokratischen Strukturen, die sich hier nicht integrieren lassen. Das sind keine Menschen aus Syrien oder Irak.
    Nach der Logik dieser privaten Schlepperorganisationen könnte man doch deren Boote ebenfalls blockieren oder? Ich fände es folgerichtig, wenn der Staat schon nicht Recht umsetzt, diese deutschen linken Extremistenorganisation unter dem Deckmantel von Menschlichkeit an ihrer Arbeit zu hindern. So eine Art ziviler Ungehorsam. „Ende Schlepperhände“

  7. Tamir sagt:

    mich kotzt es an, mit welcher Verachtung die Linken gegen Völkerrecht verstoßen und unsere linkshörigen Politiker dem auch noch huldigen.

    Ein Bekannter von mir aus Äthiopien (ich bin Ingenieur) hat kein Visum nach Deutschland erhalten. Er sucht ein besseres Leben. Dann hat er sich auf solch ein Boot in Richtung Europa begeben. Nun ist er als Flüchtling in Deutschland und kostet dem Steuerzahler auch noch Geld. Hätte man ein Visum erteilt, wäre er in der Lage gewesen, sich selber zu versorgen.

    Er hat sich sein Recht, das er nicht hatte (einzureisen) einfach eingeflüchtet. Ist sicher kein Einzelfall…

  8. wurzel nutzer sagt:

    JA zur Seenotrettung, Nein zur Einreise nach Europa!

    Noch vor wenigen Jahren wäre das eine bürgerliche Mehrheitsposition gewesen.

    Heute ist es RECHTS

    • Zafon sagt:

      Natürlich ist das keine bürgerliche Position mehr, denn ob du einen Menschen im Mittelmeer ertrinken lässt oder ihn zurück nach z. B. Lybien schickst, damit er dort totgefoltert wird oder verhungert, macht keinen Unterschied.
      Dir ist dieser Mensch sowas von egal und das veranschaulicht dein Weltbild. Manche nennen es rechts, manche dumm und naiv, manche egozentrisch. Such dir was aus.

  9. Isab sagt:

    In Deutschland hungern Kinder und Erwachsene. Keiner der hier arbeitet bekommt in 20 Jahren Rente mehr denn wir müssen von unseren Steuergeldern diese Scheiße mit ihren 1 Millionen Kindern durchfüttern.

  10. farbspektrum sagt:

    Das in Deutschland immer mehr verschwindende Gemeinschaftsgefühl lebt bei solchen Protest-Events auf. Mit Verstand hat das nichts zu tun. Man ist einfach glücklich mit Gleichgesinnten Schulter an Schulter gegen irgendwas protestieren zu können.

  11. 10010110 sagt:

    Das ist die Globalisierung, über die alle immer jubeln, die Wohlstand und Weltfrieden bringt.

  12. Schneider Martin sagt:

    Es ist echt traurig das ich aus Halle komme hier gibt es so viele Bahnhofsklatscher.
    Wie kann man nur dafür sein verstehe es nicht man sollte sich erst einmal um das eigene Volk kümmern.

    • HansimGlueck sagt:

      Kümmere dich mal. Dein Halle dankt es dir.

    • max sagt:

      Gute Idee. Wenn jeder an sich denkt wird keiner vergessen. In diesem Sinne: „Make allovertheworld great again“

      • farbspektrum sagt:

        „„Make allovertheworld great again““
        Trump etwas ungeschickt persifliert und darauf hinweisend, dass man in Halle die Welt nicht ändern kann.

        • HansimGlueck sagt:

          Wo kann man sie denn ändern?
          Deiner Definition nach, dass man das irgendwo in China tun soll, kennen wir ja.
          Aber welcher Ort genau dort ist es, wo lokale Veränderungen die Welt verändern, wenn dies doch eigentlich lokal nichts auslöst?

      • max sagt:

        Mensch Farbi! Ich bin begeistert. Du hast meine Aussage fast richtig verstanden. Freut mich wirklich Fortschritte zu sehen.
        Wir ändern mal deine Aussage leicht ab um beabsichtigte Botschaft zu erhalten:
        „… darauf hinweisend, dass man in Halle (!)ALLEINE(!) die Welt nicht ändern kann.“
        Die Jugend von FFF hat das schon erkannt und demonstriert auf der ganzen Welt.

        Aber es war auch schwer, denn man hätte den Zusammenhang zwischen den ironischen Aussagen erkennen müssen.

  13. farbspektrum sagt:

    In Peking?
    Und danach in Washinton und dann in Neu-Delhi?
    Die kleineren Staaten, die nur einen geringen Anteil am CO2-Ausstoß haben, wie Deutschland, spielen nur eine untergeordnete Rolle.

    • HansimGlueck sagt:

      Naja, Deutschland liegt da deutlich unter den ersten Zehn und stößt doppelt so viel CO2 raus wie Länder, die sich um Platz 20 einsortieren. Du weißt schon, dass es über 190 Länder gibt.

      • farbspektrum sagt:

        „Anders sieht es jedoch für viele Schwellenländer aus: „In Südostasien und Mittel- und Südamerika ist die Kohlenutzung in der letzten Dekade teilweise um drei Prozent pro Jahr angestiegen“, berichten die Wissenschaftler. Und auch China, das noch vor einigen Jahren seine Pläne für neue Kohlekraftwerke auf Eis legte, will einen Teil dieser Kraftwerke nun doch bauen. „China schiebt Kohleprojekte wieder an, die eigentlich gestrichen werden sollten“, sagt Jackson.“
        https://www.scinexx.de/news/geowissen/co2-ausstoss-steigt-ungebremst/

        Was schätzt du, um wieviel könnte die CO2- Emmision in Deutschland recduziert werden?
        In welchem Zeitraum? Um wieviel würde die die CO2- Emmision in diesem Zeitraum trotzdem steigen?
        Was meinst du, wieviel der militärische Aufmarsch der Amis vor dem Iran emittiert?

        • mirror sagt:

          Wichtiger Aspekt: Wenn wir es nicht schaffen, die Entwicklungsländer auf ihrem Weg zu mehr Wohlstand mit Technologien zu begleiten, die den CO2-Ausstoß mindern, ist der ganze Aktionismus in Deutschland nutzlose Schaufensterveranstaltung. Man fühlt sich gut, hat aber nichts bewirkt.

          • 10010110 sagt:

            Man (die Industrie) hat doch gar kein Interesse daran, dass die Entwicklungsländer mehr Wohlstand erreichen, denn das würde ja die Gewinnmargen verringern, wenn die jetzt auch noch Ansprüche an Umweltschutz und Gesundheitsstandards stellen würden. Bisher lebte es sich ganz gut von der Ausbeutung der armen Länder und der Verlagerung der schwierigen Dinge ganz weit weg.

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