Freie Gewerkschaft protestiert gegen Pizza-Lieferant Joeys in Halle

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20 Antworten

  1. Wilfried sagt:

    Dann sollten sich die Beschäftigten mit oder ohne Fürsprache ihrer „Gewerkschaft“ einen Anwalt für Arbeitsrecht nehmen, der diesen Namen auch verdient, und beim Arbeitsgericht entsprechende Klage einreichen. Bei mir war das übrigens ein Arbeitsrechtler des DGB-Rechtsschutzes, der dann auch ein entsprechendes Urteil erwirkte…

  2. Meckerbock sagt:

    sollten da einige oder alle vorwürfe stimmen sollte das ein Arbeitsrechtler ja klären können .. allerdings halte ich von sol.chen pranger Veranstaltungen vor der filiale eher nix.
    da solche fälle nie nur eine seite haben.
    das muss in Güteverhandlung oder in der Verhandlung geklärt werden.
    und @Wilfried .. auch die Arbeitsrechtler vom dgb sind da fit und immer auf dem neuesten stand .. konnte mich selbst davon schon überzeugen 😉

  3. Wilfried sagt:

    Absolut, denn die kennen auch Schwachstellen, und bei Überzeit, kostenlos oder gedumpt, werden die schon mal hellhörig…

  4. Daggilover sagt:

    FAU ach wie schön. Jetzt machen die Antifanten schon auf „Gewerkschaft“.
    Wenn es berechtigte Konflikte gibt zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer dann soll man die auch klären aber nicht mit der Antifa! Als wenn diese Antifanten etwas von Arbeit verstehen, die kennen nur linke „Aktionen“. Und jetzt geh ich kotzen!

  5. Gulliver sagt:

    Interessant, dass du erstens Anarchisten und Antifaschisten gleichsetzt und zweitens meinst, beide herabsetzen zu müssen. Was an dem Konflikt „berechtigt“ ist, erschließt sich mir auch nicht. Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall ist in Deutschland Gesetz und wenn niemand die Interessen dieser Angestellten vertritt, warum dann nicht Anarchosyndikalisten?

  6. Daggilover sagt:

    Ich habe niemanden gleichgesetzt! Und ja Entgeltzahlung im Krankheitsfall ist berechtigt! Aber die Antifanten sind dazu das verkehrte Mittel! Die haben da nix zu suchen. Dafür gibt es ein Arbeitsgericht.

    • Meckerbock sagt:

      das sehe ich auch so … die fau will sich ja nur profilieren.. und genau das meinte ich mit meiner Abneigung gegenüber solchen prangeraktionen .. jeder arbeitnehmen kann zum gericht gehen und sich kostenlos beraten lassen .. da braucht es nicht solche spinner mit Plakaten

    • Timo Thy sagt:

      @Daggilover: Von nix ne Ahnung, aber rumkrakelen. Davon abgesehen, dass sich die FAU (Gewerkschaft seit 1977) seit Jahrzehnten von deinen „Antifanten“ mit ihren „linken Aktionen“ abhebt, sich aus Arbeitern zusammensetzt, konkrete Betriebsarbeit macht und regelmäßig Arbeitskonflikte (gerichtlich UND außergerichtlich) führt, eben also nicht auf einmal „auf Gewerkschaft“ macht, waren es vor allem Anarchisten, die die Gewerkschaften früher aufgebaut haben. Und du meinst, die haben da nix zu suchen? Gut, was soll man schon von jemanden erwarten, für den es zuviel ist, sich mal fünf Minuten zu einem Thema zu informieren (sei es über google oder mal ein Geschichtsbuch), bevor es dazu den Mund aufmacht. Entsprechend daneben ist auch dein Kommentar, dass doch schon brav und ordentlich über die Arbeitsgerichte gehen soll. Sagst du deinen Freunden von den „besorgten (lies: überforderten) Bürgern“ – deiner kindischen Wortwahl nach würde ich diesem Spektrum zuordnen – auch, sie sollen mit ihren „berechtigten“ Anliegen nicht gegen die Politik demonstrieren? Denn hey, dafür gibts doch Parteien und Wahlen! Da kann man das klären, aber doch nicht mit Pegida! Als ob diese Bauern was von Politik verstehen, die kennen nur „Verschwörungstheorien“ 🙂

  7. Wilfried sagt:

    Ihr könnt Ahnung haben, meine Fresse. Beraten ist nur das eine, und weiter? Rechtsvertretung oder wie?

    • Meckerbock sagt:

      die Beratung ist ja nur der erste schritt .. das mündet natürlich in einen Rechtsbeistand .. und soviel ich weiss ist die erste Instanz im Arbeitsrecht immer kostenfrei ..

      • Ron sagt:

        Die Beratung mündet in einem Rechtsbeistand? Ich glaube, du hast da was falsch verstanden! 🙂

        Und was nützt dir ein „kostenloser“ Instanzenzug, wenn du nach der Verhandlung „die lange Nase“ (Zappen) hast?

  8. Ilja sagt:

    Es geht doch darum, dass sich generell etwas ändert in der Arbeitswelt und nicht darum, dass jeder Arbeiter ja irgendwie auf eigenes Risiko klagen kann, wenn ihm was nicht passt. Und wenn die FAU die einzige Gewerkschaft ist, die auch in kleinen Betrieben etwas macht, ist das doch nur unterstützenswert. Sollen sich Arbeiter etwa nicht selber aussuchen können, wie sie sich gewerkschaftlich am besten organisieren? Der DGB funktioniert doch selber nur wir ein Unternehmen und interessiert sich kaum dafür, in kleinen Betrieben etwas zu verbessern. Ich hör ständig Kollegen meckern über ihre Arbeitsbedingungen – aber niemand kriegt mal den Arsch hoch, was zu ändern. Und dazu gehört doch auch, die Öffentlichkeit zu informieren. Deswegen: Super, FAU!

  9. Wilfried sagt:

    Auch der DGB, bzw. seine Branchengewerkschaften machen was in kleinen Betreiben, allerdings sollten die Beschäftigten dann schon Gewerkschaftsmitglieder sein, sonst wird das nix. Ist eben wie in jedem Verein… Mitglied muß man sein. Und diese Mitglieder können dann auch eine Personalvertretung, sprich Betriebsrat wählen… und auch dazu Unterstützung bekommen…
    Und ja, die Kollegen meckern zu viel, sind aber nicht in der Lage, das auch weiter zu tragen… somit halt selbst schuld, wenn sich nix ändert. Arsch hoch, Zähne auseinander…

  10. Ron sagt:

    „Und diese Mitglieder können dann auch eine Personalvertretung, sprich Betriebsrat wählen“

    Um einen Betriebsrat zu wählen, muss man aber kein Gewerkschaftsmitglied sein. Und Unterstützung findet man auch ohne Gewerkschaft und ohne Betriebsrat.

    „Arsch hoch, Zähne auseinander“
    Da wiederum hapert’s bei den meisten! 🙂

  11. Wilfried sagt:

    Ja, Unterstützung findet man, bei wem? Im Betrieb? Oder privat, und wer kennt sich in betriebsrechtlichen und arbeitsrechtlichen Fragen besser aus als der Firmensanwalt? Merke:
    Wenn 1000 Leute in der Hinderhand sind, ist es immer besser, als wenn es nur einer wäre…

    • Ron sagt:

      Der Betriebsrat ist aber, wo? Im Betrieb! Ganz exklusiv. Das wird bei Joey’s am Reileck schon eng mit den Mindestvoraussetzungen für die Wahl.

      Und 1000 Gewerkschaftsmitglieder kennen sich nicht zwingend besser im „Betriebsrecht“ aus als ein halbwegs fähiger Rechtsanwalt.

      Aber prinzipiell hast du natürlich Recht, was die Größe der Interessenvertretung angeht.

  12. Wilfried sagt:

    Na, nu, ab wievielen Mitarbeitern gibt es eine Personalvertretung? BVG?
    Und wieviele Mitglieder können einen fähigen Rechtsberater bezahlen und unterhalten?
    Du kennst die Antworten…

    • Ron sagt:

      Eben. Da steht nichts davon, dass der Betriebsrat irgendwas mit Gewerkschaft zu tun hat. Das wollte ich nur bemerken.

      Aber mir scheint, du kennst die Fluktuation in Pizzabuden nicht. Da wirst du’s als Gewerkschafter ziemlich schwer haben mit der Rekrutierung. 🙂

  13. Marie sagt:

    Top Aktion von der FAU. Darauf zu verweisen, dass sie ja klagen könnten, finde ich nicht hilfreich, da es zum einen (auch) um das grundlegende Problem geht, dass im Minijobbereich Mindeststandards seitens der Arbeitgeber nicht eingehalten werden, sei es bewusst oder unbewusst. Und zum anderen die Leute selbst (!) tätig werden und sich nicht passiv wie die Schafe von anderen vertreten lassen, sondern sich selbst – im wahrsten Sinne des Wortes – ermächtigen.
    Ich wünsche euch viel Erfolg!

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