Kunstgeländer am Reileck zerstört
Erst vor vier Wochen wurden durch die Stadt die Kunstgeländer am Reileck erneuert. Doch die Neujahrsnacht haben sie nicht überstanden. Ein Großteil der Bilder wurde in der Nacht zerstört.
Die Bilder waren Rahmen eines Projekts der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle entstanden. Die Geländer dienen als Abgrenzung zwischen Gehweg und Fahrbahn. Einst befanden sich an den Geländern Werbeaufschriften.









…. ebenso in der Merseburger Strasse! So viele haben ein Handy, das da keiner Aufnahmen gemacht hat?! Diese Leute gehören in den Knast und bei jeder Wiederholungstat, sollte sich die Strafe verdoppeln. Aber in Deutschland klappt nichts mehr, außer Diätenerhöhung und Anzeigen gegen „beleidigendes Verhalten“ !
@Haido…du bist echt lustig. Habe gleich im neuen Jahr was zum Lachen gehabt. Knast…hier kommen Leute mit schwereren bzw. mehreren Straftaten nicht einmal in den Knast…
So wie die ganze „Kunst“ in der Stadt. Steuern für die Tonne.
Sie meinen, wer es bezahlt, darf es zerstören?
Kunst ist natürlich nichts für Hirnlose.
Genau ! Da wird wieder Geld für etwas verschoben was keinen dauerhaften Bestand hat. Naja, manche Eierköppe lernen das nie!
@Armado: und da ist jetzt die Kunst dran schuld? Verstehe ich das richtig??
Müsste man die Zerstörer mal befragen…aber vermutlich hätten sie auch einen Botticelli zerstört.
Aber mal ehrlich, fällt den Kunstprofessoren und deren Studenten nicht was sinnvolleres ein? Diese „Werke“ an einer Straße wo sie verdrecken und noch dazu kurz vor Silvester, wo eben auch Beschädigungen stattfinden können (nicht mal gewollt). Ist doch sehr kurzsichtig gedacht.
Ich denke auch: einerseits ihre entsetzliche Einfallslosigkeit, andererseits ohne jedes Talent.
Schonmal von „Street Art“ gehört? Die Präsenz im öffentlichen Raum ist die Wesensart solcher Kunstwerke. Und sie machen diesen öffentlichen Raum auch erst lebendig(er). Was ist das für ein Lebensumfeld, in dem alles nur eintönig und farblos ist? Gefiele dir das besser?
Wie wäre es mal, diese ständige Täter-Opfer-Umkehr sein zu lassen? Nicht die Kunst ist das Problem, sondern die Leute, die sie zerstören. Wir müssen weiter Kunst machen und zulassen, so viel und so oft es geht, der Zerstörungswut zum Trotz, und uns lieber auf die Ergreifung der widerlichen Subjekte, die diese zerstören wollen, konzentrieren.
Hast du in deiner Bude auch Street Art an den Wänden und Türen? Cool!
Die Betonung lag wohl auf Street, oder?
Ja „Streeter“, eine Wohnung ohne Bilder ist eine tote Bude!
Hechelnd heucheln, ist dein Markenzeichen, welches immer wieder gern abläuft.
Immer diese Trottel mit ihren Parallelrealitäten und Täter-Opfer-Umkehr. Sei froh, dass Kunst im öffentlichen Raum stattfindet und dass es dazu noch kostenlos für dich ist. Es ergibt für Kunst wohl eher wenig Sinn, wenn die niemand anschaut. Man muss das ja persönlich nicht schön finden, aber hier hat sich jemand engagiert, dessen Mühen mutwillig zerstört wurden. Der Knaller ist natürlich die Aussage „Silvester, wo eben auch Beschädigungen stattfinden können (nicht mal gewollt).“ Was ist bitte an dieser sehr offentlichen Zerstörungswut nicht gewollt? Bist du zufällig bisschen dumm?
Traurig, einfach nur traurig. Oder waren es die Druckwellen der verbotenen Böller?
Ja. Natürlich.
Dann wären es zwei unschöne Zeiterscheinungen, die sich neutralisiert hätten.
Ja, Leona. Das ist sehr plausibel. Die umliegenden Schaufenster sind ganz geblieben, weil die Kunstwerke den Druck genommen haben.