Lehrer zeigt Schüler wegen Hitlergruß an: Staatsanwaltschaft stellt Verfahren ein

Ein Lehrer einer Berufsschule in Halle-Neustadt hat einen Schüler angezeigt. Der 19-Jährige soll am 23. Oktober den Klassenraum mit dem Hitlergruße und den Worten „Sieg Heil“ betreten haben. Die Staatsanwaltschaft hat das Verfahren allerdings eingestellt. Sie sieht keine Öffentlichkeit in dem Fall gegeben.

Laut Staatsanwaltschaft müsse ein nicht überschaubarer Personenkreis den Vorfall mitbekommen. Das sei bei Klassenräumen selbst bei geöffneter Tür nicht der Fall. Das Merkmal der Öffentlichkeit sei nicht gegeben gewesen. Allerdings könne die Schule gern disziplinarische Maßnahmen ergreifen, heißt es in dem Schreiben der Staatsanwaltschaft.

Der Lehrer selbst kann die Entscheidung nicht nachvollziehen. Laut seinen Twitterbeitrages gebe es bereits Kontakt mit dem Ausbildungsbetrieb.

Valentin Hacken vom Bündnis „Halle gegen Rechts“ empfiehlt eine Beschwerde bei der Generalstaatsanwaltschaft.

Der Pädagoge selbst erklärt bei Twitter, er sei Junglehrer für Farbtechnik/ Raumgestaltung und Geschichte. Das Leben als dieser gleiche einem Kampf gegen Windmühlen.

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