Nach tödlichem Radunfall: ADFC fordert Abbiegeassistenten

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8 Antworten

  1. geraldo sagt:

    Das greift zu kurz. Die Stadt Halle sollte nicht nur andere auffordern, etwas zu tun, sondern tun was in ihrer eigenen Zuständigkeit möglich ist.

    Bis zur Klärung der Unfallursachen muss die Abbiegespur gesperrt werden.
    Es sollte m.E. geprüft werden, ob diese Abbiegespur überhaupt benötigt wird. Entweder sollte sie ganz zurückgebaut werden oder das Abbiegen für Fahrzeuge mit mehr als 3,5t untersagt werden.

    Perspektivisch sollte die Stadt ein Einfahrverbot für sämtliche Lkw mit mehr als 3,5t verhängen, die keinen Abbiegeassistenten haben oder auf denen kein geschulter Beifahrer mitfährt.

    Es gibt keinen sachlichen Grund, das Einfahren von teilblinden Fahrzeugen zu dulden, der schwerer wöge als die Unversehrtheit der Einwohner.

  2. geraldo sagt:

    Schaut bitte noch mal genauer hin. An der Haltelinie kann gerade mal EIN Radfahrer so stehen, dass ihm der Rechtsabbieger nicht den Hintern abfährt.

    Selbiges am Reileck, was war das täglich für ein „Spaß“ während der Straßenbahnumleitung.

    Diese Abbiegespuren gehören fürs Erste sofort gesperrt und dann verändert oder zurückgebaut.

    • Wilfried sagt:

      Noch einfacher zu realisieren wäre eine Rückverlegung der Kfz-Ampel vor die Krümmung, und damit auch die normierte Halte/Aufstellinie
      Verbesserung der Situation für Fußgänger und Radfahrer, die dann vor dem Kfz-Verkehr stünden

    • geranie sagt:

      Stimmt, da sollte man den Radweg vorher Enden lassen und explizit irgendwo an der nächsten Ampel über die Straße führen. Wenn Radfahrer sich an die Mindestabstände halten würden, wäre es kein Thema.

      • 10010110​ sagt:

        Wie hältst du dich denn an einen Mindestabstand, wenn du an der Ampel stehst und jemand stellt sich weniger als eine Armlänge entfernt neben dich?

        • geranie sagt:

          Gar nicht, deswegen sollten Radfahrer auch nicht rechts vorbei radeln dürfen. Man kann also Autofahrer leider nicht immer den Platz soweit reduzieren, dass die Radfahrer nicht noch rechts vorbei ziehen aber man sollte es immer probieren. Beim oben erwähnten Unfall, wir der LKW auch entsprechend verzögert haben und dort ist sicher kein Platz um als Radfahrer mit dem nötigen Abstand rechts vorbei zu fahren, das Ergebnis haben wir leider gesehen.

  3. farbspektrum sagt:

    Wie auf TV-Halle zu sehen ist, ist die Stelle für Radler wirklich sehr gefährlich.
    Wie aber Tempo 30 dort helfen soll, ist mir ein Rätsel. Wer dort mit 50 abbiegt, kippt um.

  4. JanK sagt:

    Abbiegeassistent: auf jeden Fall.
    Aber bauliche Änderungen, Tempo 30 etc., gut gemeint, aber wird nichts bringen.
    Der Lkw wird kaum mit 50 Sachen um die Ecke gebrettert sein, da reicht bei der Größe Schrittgeschwindigkeit.
    Ampel versetzen für andere Aufstellung: die bereits stehenden/wartenden Radfahrer werden eher weniger das Problem sein, mehr die noch von hinten heranfahrenden, die dann übersehen werden. Und „einfach“ bzw. billig ist so eine Ampelverlegung auch nicht.
    Nur ein Radler kann stehen: ja, und auch nur ein Auto, es ist halt eine Stadtstraße und keine Autobahn. Man kann sich gut hintereinander anordnen.
    Abbiegespuren sperren oder gar zurückbauen: im Ergebnis wenden die 40-Tonner dann an der nächsten Kreuzung quer über alle (Rad)Spuren – noch gefährlicher. Und zurückbauen: die Autofahrer fahren dann einfach woanders hin als sie eigentlich wollten, weil alle Abbiegespuren weg sind? Bitte mal realistisch bleiben.
    Parkplätze reduzieren: der letzte Parkplatz ist 20 Meter vor der Abbiegestelle und außerhalb der Fahrbahn, der Radweg verläuft direkt neben der Fahrbahn, was soll denn da eine Reduzierung bringen?
    Rot markiert ist der Radweg auch noch, mehr kann man baulich kaum machen. Selbst gelbe Blinklichter würden die Gefahr nicht endgültig ausschließen. Letztlich bleibt nur die Aufmerksamkeit beider Seiten und möglichst doch endlich verpflichtend der Abbiegeassistent bzw. -warner.

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