Neubauten in Dölau: Stadtrat soll trotz 582 Einwänden Weg frei machen

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11 Antworten

  1. Rati sagt:

    Erstaunlich was Hirnen entspringt, wenn die eigene heile Welt bedroht ist und Fremde sich in der Nachbarschaft ansiedeln wollen.

    „Die vorliegende, oberflächliche Begründung spricht dem betroffenen Bürgern das Recht ab, “

    besser

    Die vorliegende Begründung spricht Bürgern das Recht ab, über die Ausgestaltung fremden Eigentums zu entscheiden, so lange der rechtliche Rahmen (gerichtsfest) eingehalten
    wird.

    Baurecht ist zwar nachbarschützend, aber kein Verhinderungsrecht.

  2. Bollwerk sagt:

    @Rati

    Eigentlich ist das doch nicht so schwer zu verstehen. Es soll verhindert werden, daß dort hässliche Betonklötze hingeknallt werden, die den Charakter des Wohngebietes nachhaltig (zer)stören. Es gibt eben Menschen in dieser Stadt, denen das Aussehen nicht scheißegal ist.

  3. Wilfried sagt:

    Ja Bolle, aber privat ist eben privat… und solang es nicht dem „guten Geschmack“ widerspricht. Schönheit liegt eben immer im Auge des Betrachters…
    Auch das ist Demokratie…

    • 10010110 sagt:

      Wenn es denn wirklich privat im Sinne einer Eigennutzung ist, kann man wenig Einspruch erheben. Wenn aber nur ein privatwirtschaftlich organisiertes Immobilienunternehmen „Massenunterkünfte“ zur Gewinnmaximierung hinbauen will, dann würde ich das nicht mehr als wirklich private Angelegenheit bezeichnen.

  4. Bollwerk sagt:

    @Wilfried
    Privat ist Privat. Jaein!
    Es gibt Gegenden, da kann der private Grundstückseigentümer nicht hinbauen was er will. Er muß sich bestimmten Bebauungsplänen unterwerfen. Und die Bürger, die dort gegen diese neuen Bebauungen vorgeht, lebt genau das aus, was du bereits geschrieben hast: Demokratie.

  5. Ron sagt:

    Osteoporose und höhere Selbstmordrate durch „Hochhäuser“ – das ist wirklich nicht schlecht.

  6. Angelika sagt:

    Der Zusammenhang lässt sich über Vitamin-D-Mangel herstellen. Um ausreichend mit Vitamin D versorgt zu werden, ist es nötig, sich viel in die Sonne zu begeben (also ins Freie!). Trotzdem reicht das v.a. im Alter oft nicht aus, sodass eine zusätzlich Gabe von Vitamin-D-Produkten notwendig ist. Das ist problemlos, Überdosierung muss man auch nicht befürchten. Gibt es für weniger als 4 Euro im Monat.

    • Ron sagt:

      Die Auswirkungen des Vitamin-D-Mangels sind unbestritten. Wie aber die geplanten Häuser einen solchen Mangel hervorrufen sollen ist nicht ersichtlich.

      Die Häuser erreichen Firsthöhen von unter 10m und bleiben damit unter der Wipfelhöhe der sie umgebenden Bäume. Abgesehen davon steht in Spucknähe ein Wald, der soviel Schatten spendet (respektive Sonnenlicht entzieht), dass gerade die Bewohner vom Heideweg und Am Waldrand durch den seit vielen Jahrzehnten andauernden Vitamin-D-Mangel nicht mehr aufrecht stehen und gehen dürften bzw. an den Ästen besagter Bäume baumeln müssten. 🙂

  7. Angelika sagt:

    Laut Lageplan wird kein Garten von den neuen Häusern beschattet, oder sehe ich das falsch? Und wenn es so sein sollte: Dann bitte aus dem Schatten gehen. Und bedenken, dass wie gesagt Sonnenlicht allein bei vielen Menschen leider gar nicht ausreicht, um einem Vitamin-D-Mangel entgegenzuwirken.

  8. Ron sagt:

    Sie wollen dort keine (neuen) Nachbarn, erst recht nicht in einer solch „überwältigenden“ Größenordnung.

    So verständlich dieser Wunsch ist, so wenig taugt er als Verhinderungsgrund. Da waren die Gründe beim Regierungspräsidium überzeugender, wenn auch am Ende ebenfalls ergebnislos.

    Aber wie hier die Argumente an den Haaren herbeigezogen werden, ist schon bemerkenswert.

  9. Dölauer sagt:

    Der Hechtgraben hat jetzt schon die letzten Jahre zuviel Wasser gehabt und ist übergelaufen.Er wurde mal erbaut als Dölau noch ein Dorf war , jetzt schafft er die Massen Wasser schon nicht mehr und die Gegend um das ehemalige Heideschlösschen säuft regelmässig ab. Kommen da jetzt Häuser und eine Tiefgarage hin (die höher stehen als die anderen Häuser )und eine Versiegelung ist dann vorhanden, geht das Wasser fleissig auf die Nebengrundstücke.
    Das interessiert die GWG nicht

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