OB-Wahl: Kandidaten verschieben aus Respekt vor den Magdeburger Anschlagsopfern den Plakatierungsstart

In 6 Wochen wird ein neuer Oberbürgermeister für Halle (Saale) gewählt. Heißt auch: ab heute dürfte eigentlich plakatiert werden. Die Kandidaten hatten eigentlich auch gemeinsam mit Helfern vor, heute die ersten Plakate aufzuhängen. 

Die Kandidierenden Alexander Vogt (Parteilos) und Andreas Wels (Hauptsache Halle) nannten gegenüber dubisthalle.de den Anschlag auf den Magdeburg Weihnachtsmarkt und den Respekt vor den Opfern als Grund der Verschiebung. Ähnlich argumentierte der stellvertretende CDU-Kreisvorsitzende Christoph Bernstiel diesen Schritt für die CDU, die Partei schickt Kerstin Godenrath ins Rennen.

Einzig vom parteilosen Kandidaten Sven Macha waren am Sonntag schon einige wenige Plakate zu sehen.

Neben den offiziellen Wahlplakaten, die kostenlos an Lichtmasten angebracht werden dürfen, haben einige Kandidierende auch beispielsweise große Spots auf Werbewänden gebucht, die schon seit einigen Wochen zu sehen sind. Diese sind auch außerhalb des 6-Wochen-Zeitraums, der für die Wahlplakate gilt, erlaubt.

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2 Antworten

  1. 10010110 sagt:

    Die „Kandidierenden“ nennt man auch Kandidaten.

  2. Ehrlicher sagt:

    Respekt oder Schuldgefühle?

  3. Buerger sagt:

    Man könnte natürlich auch einfach zugeben, dass Wahlplakate vor Weihnachten als störend empfunden werden und man keine Lust hat die ganzen heruntergerissenen wieder an den Feiertagen nachzuhängen.

  4. JM sagt:

    Aufgrund von Nachhaltigkeit sollten die das ganz lassen! Blödsinnige Plakatiererei.

    • unlustig geimpfter sagt:

      Plakate sind voll recycelbar .. und daher sehr nachhaltig.

    • Arbeiterstandpunkt sagt:

      Genau, damit nur die gewerbliche Wahlwerbung zu sehen ist (Elektroschrott und Strom ist ja viel besser). Dazu noch Großspenden von Reichen bzw. ganz viel Präsenz auf deren asozialen Plattformen (social media) und dann haben alle…ach nee, einige wenige etwas davon

      • wach auf! es ist bald 2025 sagt:

        und warum können angeblich nur „einige wenige“ andere wege der wahlwerbung beschreiten?
        du pochst auf die „asozialen medien“ , befürchtest aber zugleich das mlpd & .co vielleicht abgehängt werden.
        dabei ist es wirklich für alles und jeden möglich diverse social-media accounts zu erstellen und zu betreiben.
        glaub mir, ist wirklich so