Arm trotz Arbeit: 15 Prozent aller Vollzeit-Beschäftigte in Halle arbeiten zum Niedriglohn

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22 Antworten

  1. Elsa Marie sagt:

    Oh, die Gewerkschaften, die sonst im Kampf gegen rechts als politischer, linker Arm aufgehen, haben tatsächlich die Beschäftigten wieder für sich entdeckt? Ich bin begeistert!

    • BurgerBürger sagt:

      Wenn sich im Osten die Leute mehr organisieren würden, wären die Gewerkschaften auch stärker – einer der Unterschiede zwischen Ost und West, was nach 30 Jahren immernoch zum Tragen kommt. Aber es wurde ja auch effektiv Angst vor Jobverlust geschürt und das bessere Bezahlung die Existenz der Firmen bedroht.

      • xxx sagt:

        „Aber es wurde ja auch effektiv Angst vor Jobverlust geschürt und das bessere Bezahlung die Existenz der Firmen bedroht.“

        Die Drohkulisse Hartz IV wurde ja auch nicht ohne Grund aufgebaut. Die Mehrheit der Bürger scheint das aber nicht weiter zu stören, vielleicht kommen sie bei ihren 3 Niedriglohn-Jobs auch gar nicht mehr zum Nachdenken.

        • Frau Halle sagt:

          Auch ohne Hartz IV wärst du abgestürzt. Hätte nur ein wenig länger gedauert. Nach der Arbeitslosenhilfe kam auch damals die Sozialhilfe. Die war auch noch geringer als heutiges ALG2.

          • xxx sagt:

            Frau Holle, wie immer zielsicher am Thema vorbei. Sind wir ja von dir so gewohnt, egal unter welchem Namen du jeweils gerade auftrittst. Dein charmanter Stil verrät dich einfach. Versuch es doch mal mit etwas mehr Tarnung durch sachliches Argumentieren ohne persönlich zu werden, sonst merkt man dir die Depp Gurke immer so schnell an.

          • Frau Halle sagt:

            Hast du andere Informationen zu Sozialleistungen von arbeitsunfähigen und arbeitsunwilligen vor der Einführung des ALG2 mit Hartz IV? Sicher wirst du nicht behaupten wollen, was mit einfacher Google-Suche zu widerlegen wäre.

            Keine Fakten vertragen, aber andere Depp und Gurke(?) nennen. Sauber „argumentiert“, Meine.

  2. so gesehen sagt:

    Reich durch Arbeit: 85 Prozent aller Vollzeit-Beschäftigten in Halle arbeiten im Hochlohnsektor.

    • xxx sagt:

      Der von dir erfundene Hochlohnsektor beginnt aber nicht direkt oberhalb 1.885 Euro brutto im Monat, die derzeit die amtliche Niedriglohnschwelle markieren. Wieviel der 85%, die oberhalb dieser Schwelle verdienen, überhaupt davon entfernt sind, gibt dieser Artikel nicht her. Ein paar Prozent Spitzenverdiener rücken den Durchschnittswert nach oben auf die erwähnten 2900 Euro, für die Masse der Arbeitnehmer liegt er darunter.

      • so gesehen sagt:

        Wenn dort der Niedriglohnsektor direkt beginnt, gilt das in die andere Richtung auch für den Hochlohnsektor. Das nennt sich Logik. Wie ein Durchschnitt gebildet wird, solltest du dir auch nochmal ansehen. Wenn die Masse der Arbeitnehmer unterdurchschnittlich verdient, reichen „ein paar Prozent“ Spitzendverdiener nicht, wenn der Durchschnitt mehr als tausend Euro über der Grenze zum Niedriglohn liegt. Du hast wohl keinen Einblick in heutige Einkommen von Vollbeschäftigten? Für dich sind solche Beiträge gemacht. Ob du an den Fakten interessiert bist, entscheidest du natürlich selbst.

        • PeTa sagt:

          1.900 € brutto ist dann also schon im Hochlohnsektor??
          Liegt ja mit 15 € brutto über dem Niedriglohnsektor……

        • xxx sagt:

          „Wenn dort der Niedriglohnsektor direkt beginnt, gilt das in die andere Richtung auch für den Hochlohnsektor. Das nennt sich Logik.“

          „Niedriglohn“ bezeichnet eine deutliche Abweichung zum üblichen Durchschnitt, allgemein und in jahrhundertealter Tadition bezeichnet als „Lohn“. LOGISCHERWEISE ist der Begriff „Hochlohn“ eine ebensolche Abweichung, nur in anderer Richtung.
          Das mit der Logik musste noch mal üben, Meiner.

  3. Texas sagt:

    Einkommen bei Vollzeitarbeit und Mindestlohn ca. 1600 Euro im Monat. Macht netto ca. 1200 Euro. Das sollte ausreichen um über die Runden zu kommen! Man kann auch gern den Job / Beruf wechseln. Es wird in einigen Branchen händeringend Personal gesucht, in denen man deutlich mehr als Mindestlohn verdienen kann. Umschulung / neue Ausbildung und fertig! Ich kenne mehrere Leute, die sich mit Mitte/ Ende 30 beruflich neu orientiert haben und nun deutlich besser da stehen.

  4. UM sagt:

    Hört auf zu jammern. Solange es noch akzeptiert wird, dass Osteuroper und andere hier noch billiger unterwegs sind, wird sich für uns nix ändern

  5. Pupsi sagt:

    Es ist ein Skandal, wie sie mit den Menschen in Osten umgehen. Schämen sollen sich die Arbeitgeber. Mindestlohn ist die Grundlage und mehr, guten Lohn für gute Arbeit.

  6. Rolf sagt:

    ARM TROTZ ARBEIT …….WAS SOLL DER SCHEISS WENN DER LOHN NICHT REICHT DANN HALT NOCH EIN NEBENJOB ES GIBT GENUG ARBEIT IN DEUTSCHLAND DA MUSS KEINER VON SOZIALLEISTUNGEN LEBEN .

    • farbspektrum sagt:

      „Der Achtstundentag war eine der ältesten Forderungen der Arbeiterbewegung. Sie wurde erstmals von Robert Owen (1771–1858), dem walisischen Unternehmer und Sozialreformer, in den 1810er Jahren in Großbritannien als Forderung formuliert. Owen prägte den Slogan: „Acht Stunden arbeiten, acht Stunden schlafen und acht Stunden Freizeit und Erholung“.[1] Mit dem Achtstundentag wurde ein Werktag bezeichnet, an dem die reine Arbeitszeit, also ohne Hinzurechnung von Pausen, maximal acht Stunden betrug.“ (wikipedia)

    • Texas sagt:

      So ist es! Abgesehen davon einfach Mal überlegen, wofür man sein Geld ausgibt und wie viele Kinder ich mir mit meinem Einkommen wirklich leisten kann.

    • xxx sagt:

      „WENN DER LOHN NICHT REICHT DANN HALT NOCH EIN NEBENJOB“

      Irgendwann ist dieses „Argument“ ausgereizt, da ein Tag nur 24 Stunden hat.
      Ach ja, und Schlaf braucht der Mensch auch noch hin und wieder. Und Zeit, um sich um seine Familie, Haushalt, Arztbesuche, Bürokratiekram und alle anderen Aufgaben zu kümmern und ja, auch zum Erholen, stell dir das mal vor!

      • Nacktschwärmer sagt:

        Naja, bevor du dich über zuviele Jobs beschweren kannst, solltest du erst mal mit einem anfangen.

        Nein, 10 Tage alte Kommentar kommentieren ist kein Job, wie dir dein Kontostand sicher bestätigt.

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