Halle hat die geringste Auto-Zulassung in ganz Sachsen-Anhalt

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23 Antworten

  1. Hans G. sagt:

    Dann wissen wir ja wo die Priorität beim Infrastrukturausbau liegen sollte, schon mit dieser deutlich unterdurchschnittlichen Anzahl an PKW kommen wir nicht zurecht, es braucht einen massiven Ausbau an KFZ Infrastruktur.

  2. Kaffee to go sagt:

    Schön wäre es wenn die Merseburger Str. Autofrei wäre …

  3. Verkehrsplaner sagt:

    Dann kann man ja aufhören, für die 39,4% der Einwohner 80% des Straßenraums vorzusehen.

    • Hans G. sagt:

      Dann sollten die 39,4% erst mal aufhören für viel mehr als die 100% der gesamten Infrastruktur zu bezahlen und die damit nicht mehr die ganzen Hartzer, Rentner und Studenten zu subventionieren. Übrigens nutzen auch ca. 100% der Einwohner exakt diesen Raum. Aber man merkt, dass die Autofahrer im Schnitt intelligenter und sozial besser gestellt sind. Als Bonusfrage, weil Du nicht mal bis zu Bordsteinkante denken kannst, wie kommt eigentlich dein Paket zu Dir? Bringst Du den Müll zu Fuß nach Lochau? Oder nutzt Du etwa auch die Straßen?

      • 10010110 sagt:

        Eine Forderung nach Verringerung des motorisierten Individualverkehrs bedeutet nicht, dass gewerblicher Lieferverkehr, Müllabfuhr und Rettungsdienste abgeschafft werden sollen. Würden nur noch solche Fahrzeuge rumfahren, dann hätten wir keine Verkehrsprobleme, über die wir uns beschweren müssten.

        Und das bisschen KFZ-Steuer leistet keinen nennenswerten Beitrag zu den Kosten der „gesamten“ Infrastruktur – zumal Infrastruktur nicht das einzige ist, was durch den Autoverkehr zerstört wird.

        • farbspektrum sagt:

          Gute Idee, man müsste allerdings die Grundsteuer massiv erhöhen, wenn die Steuern des MIV wegfallen würden.
          Da es dann auch weniger Arbeitsplätze gäbe, müsste man die Grundsteuern weiter massiv erhöhen, damit die Stadt die Stadt die gestiegenen Sozialausgaben schultern kann.
          Da dadurch das Wohnen teurer würde und die Stadt mehr Wohngeld bezahlen muss…
          Die Corona-Krise nimmt es vorweg:
          „Im Zuge der Coronakrise rechnen die Landkreise auch mit erheblichen Mehrausgaben der Jobcenter vor Ort. Landrat Reinhard Sager, Präsident des Deutschen Landkreistags (DLT), rechnet damit, dass bis zu 1,2 Millionen zusätzliche Haushalte Anspruch auf Hartz IV haben werden. Das habe nicht nur Mehrkosten beim Bund in einer Größenordnung von 7,5 Milliarden Euro zur Folge, sondern auch der Landkreise und kreisfreien Städte von gut zwei Milliarden Euro. “
          (behoerdenspiegel.de)

        • murphy sagt:

          Wenn die KFZ-Steuer nur so gering ist, was spricht dagegen eine Radsteuer in gleicher Höhe für die militanten Radfahrer einzurichten?

          • farbspektrum sagt:

            Ein Aufkleber mit dem Strichcode einer Steuernummer würde das möglich machen.

          • Genussradler sagt:

            Ist doch ganz einfach, was dagegen spricht: Du hast nichts zu melden.

          • Spaziergänger sagt:

            Wenn man mal ökologische Gesichtspunkte sowie die weitaus höhere Straßen(ab)nutzung von Kfz vollkommen wegdenkt: Was spricht gegen eine Schuhsteuer? Barfusgehen könnte man auch besteuern.

      • Ich lach mich schlapp sagt:

        „Aber man merkt, dass die Autofahrer im Schnitt intelligenter und sozial besser gestellt sind.“

        So, wie du?

      • Halle falke sagt:

        Der hat ein Helicopter 🤗

      • eseppelt sagt:

        „Aber man merkt, dass die Autofahrer im Schnitt intelligenter und sozial besser gestellt sind.“

        Haha, selten so gelacht

    • Toter Frosch sagt:

      Kleines Mathe-Genie! Viele Familien (mehrere Personen) haben ein KfZ.

      • Ronny sagt:

        Wenn man die Zahlen der Fahrzeuge statt auf Einwohner auf Haushalte bezieht, ist das Verhältnis aber noch schlechter! Trotz der Tatsache, dass mehr als die Hälfte „Single-Haushalte“ (eine Person) sind.

        Kein Problem, kann toten Fröschen mal passieren. Sind ja k(l)eine Mathe-Genies. 😉

  4. G sagt:

    Das kann ja nur heißen.. Citymaut für sk.

  5. hallenser sagt:

    „In Halle sind Sachsen-Anhalt-weit die wenigsten Autos pro Einwohner zugelassen.“ dafür fallen jeden Früh die pendler ein. wecken durch aufheulende Motoren, Türengeknalle, lautes schwatzen. Und abends dann noch mal das selbe retour.

  6. Uppercrust sagt:

    Auf dem Land ohne Auto, v.a. bei alternder Bevölkerung geht eben nicht. In Halle reflektiert der geringe PKW-Bestand aber auch das geringe Einkommensniveau.
    Ungeachtet dessen braucht Halle bessere Radwege.

    • 10010110 sagt:

      Es ging Jahrtausende lang und es geht auch weiterhin, wenn man politisch nur will. „Das Auto“ hat ja überhaupt erst dazu geführt, dass Kaufläden, Gasthöfe und sonstige Infrastruktur auf dem Lande immer mehr auf wenige Orte zentralisiert wurde und dadurch die Wege für die einzelnen Menschen immer länger wurden, was dazu führt, dass man immer mehr auf ein Auto „angewiesen“ ist, weil alles zu weit weg ist, um ohne Auto irgendwo hinzukommen. Ein ewiger Teufelskreis, den man nur durch politischen Mut durchbrechen kann.

      • Uppercrust sagt:

        Ja klar, und noch ein paar tausend Jahre zurück haben wir in der Höhle ums Feuer gesessen. Also ehrlich, hätte Ihnen mehr zugetraut …

  7. Texas sagt:

    Aber warum sollte man denn wollen? Warum sollte ich freiwillig meine wertvolle Freizeit opfern und täglich einen deutlich längeren Weg zur Arbeit in Kauf nehmen?

  8. farbspektrum sagt:

    Wie viele alleinstehende Frauenhaushalte gibt es denn in Halle? Ältere alleinstehehende Frauen haben kaum ein Auto. Und alleinerziehende Frauen sicher auch weniger. Die arme Stadt Halle ist eben die Metropole der Ärmsten. Sie wird es auch schaffen, diesen Status zu erhalten. Die Hallenser kämpfen darum wie die Löwen. Sie scheint mir aber zu einer Hochburg der Demonstrationen zu werden. Es gibt ja sonst keine Events.

    • Ronny sagt:

      Wenn ich bitte zitieren darf:

      „Wenn man die Zahlen der Fahrzeuge statt auf Einwohner auf Haushalte bezieht, ist das Verhältnis aber noch schlechter! Trotz der Tatsache, dass mehr als die Hälfte „Single-Haushalte“ (eine Person) sind.“ 😉

      Übrigens dürfen Frauen in Deutschland schon eine ganze Weile Auto fahren, auch die älteren und die alleinstehenden und auch die alleinerziehenden. 🙂 Die Armen haben überraschend oft ein Auto, manchmal sogar zwei.

      Wenn du nicht mal mehr wegen der Oper nicht mehr nach Halle kommst und dir die „vielen“ Demonstrationen zuwider sind, der Kik in Ammendorf nicht gegen Nova Eventis und Amazon anstinken kann und die 30 km/h in der Regensburger reine Schikane sind, gibt es ja langsam gar keinen Grund mehr für dich, nach Halle zu reisen. Wann warst du denn das letzte Mal hier (in persona)?

      • farbspektrum sagt:

        Du hast wie immer keine Ahnung.
        Mach dich mal über die Rente alleinstehender Frauen kundig. Zudem gibt es nicht wenige, die keinen Führerschein gemacht haben.
        Ich dachte, du bringst Zahlen, stattdessen schwafelst du nur wieder.
        Alleinerziehende H4-Empfängerinnen haben ein Auto?
        Wer unter Alzheimer leidet, muss eben öfter mal nachlesen, bevor er sich ins Forum ergießt:
        https://dubisthalle.de/308-hartz-iv-kinder-in-halle

        • 10010110 sagt:

          Worauf willst du eigentlich hinaus? Dass mehr ÖPNV und Fahrradverkehr gefördert werden soll, damit auch die armen, alten, alleinstehenden Frauen am Leben teilhaben können?

        • Online-Gießerei sagt:

          „Mobilität bedeutet Unabhängigkeit. Davon ist auch das Jobcenter überzeugt und finanziert Hartz IV Empfängern den Führerschein, Auto oder Fahrrad, um Betroffenen aus der Arbeitslosigkeit zu helfen.“
          https://www.hartziv.org/news/20190305-jobcenter-zahlt-hartz-iv-empfaengern-fuehrerschein-auto.html

          330 Führerscheine und 340 Autokäufe – in nur dem einem Jobcenter, in nur einem Jahr!

          „Generell gilt für jeden Empfänger von ALG II ein Pkw im Wert von bis zu 7.500,– € in jedem Fall als angemessen. Das entschied das Bundessozialgericht (BSG) am 6.9.2007“ (steuertipps.de)

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