Kriminalstatistik für Sachsen-Anhalts Süden: weniger Diebstähle, mehr Gewalt, mehr Drogen

47 Antworten

  1. Fenton sagt:

    „Im Jahr 2018 wurden 60.106 Fälle in der Polizeilichen Kriminalstatistik registriert, das sind 5839 Fälle (-8,85%) weniger als 2017.“

    Es wird alles immer schlimmer. Sogar vor der Polizeistatistik steht ein Minus…!

  2. farbspektrum sagt:

    Ständig wird uns erklärt, dass die Kriminalität sinkt. Ständig ist zu beobachten, dass im Laufe der Jahre das Security-Personal an den Eingängen der großen Handeslketten zunimmt. Ich glaube kaum, dass die Handelsketten nur aus einem Unsicherheitsgefühl, welches uns immer als unbegründet vorgeworfen wird, diese Kosten auf sich nehmen.

    • Seb Gorka sagt:

      „Im Jahr 2018 wurden 60.106 Fälle in der Polizeilichen Kriminalstatistik registriert, das sind 5839 Fälle (-8,85%) weniger als 2017.“

      „Im Jahr 2018 ist im Vergleich zum Vorjahr ein Rückgang der Fallzahlen des Diebstahls um 3044 Fälle auf 24.518 (- 11%) festzustellen.“

  3. farbspektrum sagt:

    Ich hatte schon mal am Beispiel Irxleben(?) auf Merkwürdigkeiten in der Kriminalstatistik hingewiesen. Die Anwohner berichteten über mehr Einbrüche als in der Kriminalsttistik zu finden waren. Solche Vergleiche kann man natürlich nur sehr selten anstellen,

    • Seb Gorka sagt:

      Die PKS Sachsen-Anhalt enthält keine gesondert erhobenen Daten zu Irxleben(?).

      Gefühlte und tatsächliche Zahlen unterscheiden sich je nach Stärke des Gefühls und kriminologischer Intelligenz des Fühlers.

      • farbspektrum sagt:

        „Die PKS Sachsen-Anhalt enthält keine gesondert erhobenen Daten zu Irxleben(?).“
        Aber Stahlknecht kennt sie:
        https://www.mz-web.de/sachsen-anhalt/kriminalitaet-in-irxleben-innenminister-ruegt-buergermeisterin-fuer-untaetigkeit-28502942
        „In diesem Jahr habe es zehn vollendete oder versuchte Einbrüche gegeben, im Vorjahr sieben, 2015 vier.“ (mz)

        • Seb Gorka sagt:

          Wieder den wichtigsten Satz „vergessen“:

          „Irxleben sei kein Kriminalitätsschwerpunkt.“

          In Sachsen-Anhalt gab es 2017 4175, im Vorjahr 4581, 2015 4463 Diebstähle aus Wohnungen. Das sind keine Merkwürdigkeiten und in der Kriminalstatistik sind auch nicht weniger Einbrüche zu finden, als tatsächlich gemeldet wurden.

          Wenn dir mehr berichtet wird, als der Polizei, ist es natürlich kein Wunder, dass in der polizeilichen Kriminalstatistik etwas anderes steht, als in deiner gefühlten. Das liegt dann aber an den Berichterstattern. Solche Vergleiche kann man sehr häufig anstellen.

          • farbspektrum sagt:

            Stahlknecht ist kein Polizist. Stahlknecht ist Politiker. Wenn dir die Vorgänge in Irxleben nicht mehr präsent sind oder du sie verdrängt hast, helfe ich dir nicht.

          • Seb Gorka sagt:

            Stahlknecht ist und war auch schon 2017 Innenminister und damit oberster Dienstherr aller Polizisten des Landes. Ob dir diese offenbar bisher unbekannte Information weiterhilft, weiß ich nicht, glaube ich allerdings auch nicht.

            Die „Vorgänge“ in Irxleben ändern nichts an der Gesamtentwicklung. Auch wenn du dir anscheinend eine Zunahme der Kriminialität wünschst, ändern deine Gefühle nichts an den Tatsachen.

  4. farbspektrum sagt:

    „André Schulz, der Vorsitzende des Bundes Deutscher Kriminalbeamter, sagte dem Blatt: „Die tatsächlichen Fallzahlen liegen weit über den in 2017 registrierten Straftaten. “
    „So habe es laut einer schriftlichen Anfrage des Berliner FDP-Abgeordneten Marcel Luthe allein in den letzten zehn Jahren 245 Änderungen an Begriffen und Definitionen in den „Richtlinien für die Führung der Polizeilichen Kriminalstatistik“ des Bundeskriminalamtes gegeben, berichtet der Focus weiter. “
    https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_83723202/kriminalstatistik-die-wahren-zahlen-koennten-viermal-so-hoch-sein.html

    • Seb Gorka sagt:

      Natürlich sind die tatsächlichen Fallzahlen höher, als die registrierten. Das nennt man Dunkelziffer bzw. Dunkelfeld. Das ist nicht neu oder merkwürdig und das weiß auch der Innenminister und wahrscheinlich auch die Bürgermeisterin Trittel.

      Es gibt Straftaten, die werden oftmals nicht zur Anzeige gebracht, können deswegen auch in keiner Statistik auftauchen. Gerade bei Einbruchsdiebstahl, und insbesondere solcher in Wohnräume, ist die Anzeigebereitschaft aber besonders hoch, schon weil die Hausratversicherung meistens darauf besteht. Daher ist davon auszugehen, dass sämtliche Einbrüche, die überhaupt von jemandem bemerkt wurden, auch in der Statistik aufgeführt sind und nicht nur „möglicherweise“ ein Viertel, wie es ein umstrittener ehemaliger Gewerkschafter mit Aufrichtigkeitsproblem unter Bezugnahme auf „die Wissenschaft“ verlauten ließ, obwohl die Sozialforschung auf diesem Gebiet alles andere als harte Fakten liefert/liefern kann.

      Es gab in den letzten Jahren und Jahrzehnten zahlreiche Änderungen der Strafgesetze und daher auch zahlreiche Änderung in der kriminalstatistischen Auswertung. Dazu muss man auch nicht (ehemaliger) Kriminalbeamter sein. Da genügt ein wenig Lebenserfahrung, etwas logisches Denkvermögen und ein klein wenig gesunder Menschenverstand.

      Die Angaben in den PKS zum Diebstahl aus (und im Zusammenhang damit auch Einbruch in) Wohnungen haben sich allerdings nicht derart verändert, dass sie nicht oder „nur schwer“ miteinander vergleichbar sind. Sie gehören im Gegenteil zu den Angaben, die am besten miteinander verglichen werden können.

      Man kann auch wie du versuchen, vom Thema abzulenken, indem man von irgendwelchen mysteriösen Vorgängen in einem Bördedorf fantasiert und unzusammenhängende Pressemmeldungen zu völlig anderen Sachverhalten googelt. Das ändert nichts an der tatsächlichen Entwicklung der Fallzahlen, allerdings auch nicht – und das ist dein eigentliches Problem – an deiner nur gefühlten Wahrnehmung des Alltags.

  5. farbspektrum sagt:

    Es wird eng für dich:
    „Der Bundesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, sieht in Deutschland ein „Staatsversagen“ bei Abschiebungen. Der umstrittene Gewerkschafter zweifelt zudem die Zahlen der Kriminalitätsstatistik an. “
    https://www.welt.de/politik/deutschland/article186272510/Rainer-Wendt-Polizeigewerkschaft-spricht-von-Staatsversagen-bei-Abschiebungen.html

    • Seb Gorka sagt:

      Im Gegenteil, ich bin lasse mich gerade nicht von irrationalen Ängsten einengen.

      Zu Wohnungseinbrüchen (wenn auch nicht explizit zu denen in Irxleben) sagte ein gewisser Rainer Wendt:
      „Zwar sei es erfreulich, wenn die Schwerpunktsetzung von Polizei und Justiz dazu führe, dass etwa mehr Wohnungseinbrüche aufgeklärt wurden. Dies zeige vor allem, dass Erfolge möglich seien, wenn der Personal- und Technikeinsatz stimme.“

      Steht im selben Artikel. Hast du bestimmt aus Versehen „überlesen“.

      Er sagte aber auch sowas:
      „Seit 15, 20 Jahren schon sei ein „Verlust an Sicherheitsgefühl“ zu beobachten.“

      und

      „Das Gefühl ist Wendt wichtig. Er weiß, dass die Zahl der Gewaltdelikte seit Jahren sinkt.“

      oder auch

      „Es sei seine Strategie, „durch proaktive Medienarbeit und hohe öffentliche Präsenz meine Gewerkschaft zu pushen“, sagt Wendt.“

      woraufhin jemand von der GdP entgegnete:
      „Wendt agiert in seiner Organisation außerhalb jeder Kontrolle und liefert Thesen auf Bestellung“

      Also auch der Ex-Polizist, der nun Politik macht und sich als Selbstdarsteller beschreibt, der die Höhe der Fallzahlen (nicht die Statistik an sich!) anzweifelt, streitet nicht den Rückgang der Fallzahlen ab.

      Vielleicht findest du auch mal was, was deine These bzw. dein Gefühl unterstützt? Bisher war nichts dabei.

    • Jens Kahn sagt:

      Über den Herrn Wendt braucht man kein weiteres Wort verlieren. Sorry, aber der ist mir für sein Amt etwas zu politisch. Es ist nicht die Aufgabe eines Gewerkschaftspräsidenten sich politisch zu äußern. Leider macht er das irgendwie ziemlich oft. Der soll öffentlich Missstände bei Arbeitszeiten und Überstunden, Ausstattung, Einsatzbereitschaft, Kantinenfraß etc. anprangern. Alles andere geht ihn nichts an bzw. kann er im privaten Rahmen diskutieren. Das was der abzieht, ist Pöbeln. Aber damit macht er es ja wie der Rest der Republik.

  6. farbspektrum sagt:

    Und eine Polizistin hat sogar ein Buch geschrieben
    “ Erschütternd sei, dass mittlerweile auch Vorgesetzte rieten, Anzeigen wegen Beleidigung, Widerstands oder Körperverletzung gegen Täter ausländischer Herkunft zu unterlassen, weil das nur Ärger bringe. Es dürfe nicht sein, dass Polizisten fürchten müssten, bei jeder rechtmäßigen Maßnahme gegen straffällige Migranten sanktioniert zu werden. Auch dürfe nicht sein, dass Menschen, die das Grundgesetz nicht achteten und eine Parallelgesellschaft bildeten, in Deutschland tun und lassen könnten, was sie wollten. “
    https://de.wikipedia.org/wiki/Tania_Kambouri

    • Seb Gorka sagt:

      Was schreibt sie zur allgemeinen Entwicklung der Straftaten? Was schreibt sie zu Einbruchdiebstahl? Hat sie sich selbst von ihren Vorgesetzten erschüttern lassen, kennt sie Kollegen, die dem erwähnten Rat gefolgt sind? Wenn ja, wie viele? Klingt alles mehr nach Gefühl als Fakt.

      „Für ihre Ende 2015 aufgestellte Behauptung, das BKA würde Zahlen zur Flüchtlingskriminalität fälschen oder beschönigen, da sie „politisch nicht gewollt“ seien bzw. um „keine Angst in der Öffentlichkeit zu schüren“, wurde Kambouri kritisiert, da sie keine Belege dafür vorbringen konnte.“
      https://de.wikipedia.org/wiki/Tania_Kambouri

      Es haben übrigens schon mehrere Polizisten Bücher geschrieben. Findest du sie alle?

  7. farbspektrum sagt:

    „Der Bevölkerung einreden zu wollen, sie lebe im sichersten Deutschland seit der Vereinigung, ist eine nicht entschuldbare Irreführung. Sie zeigt, wie sehr die Zustände, die von der Politik herbeigeführt wurden, kaum noch beherrschbar sind. Ellwangen ist von daher ein Menetekel.“ Vera Lengsfeld
    https://philosophia-perennis.com/2018/05/09/das-maerchen-von-der-sinkenden-kriminalitaetsrate/

    • Seb Gorka sagt:

      Auch Frau Lengsfeld agiert gefühlsbetont und faktenarm. Du wirst sicher noch drei, vier weitere Links zu polemischen Lautsprechern parat haben, die alle nicht auf Belegebene arbeiten, dafür aber stets von einem Sicherheitsgefühl sprechen und wie schlimm doch alles ist und nur sie sehen, vielmehr fühlen es.

      Und natürlich wirst du dich nicht von Fakten überzeugen lassen. Schon weil (aus deiner Sicht) nicht sein kann, was nicht sein darf und du auch nicht jedesmal krampfhaft aber erfolglos nach Bestätigungen deines Bauchgefühls suchen würdest, wärest du Fakten zugänglich.

      Aber auch das ändert nichts an der Tatsache, dass in „Sachsen-Anhalts Süden weniger Diebstähle“ zu verzeichnen sind. Diese Erkenntnis gilt auch für Einbrüche, selbst wenn man Irxleben mit zum Landessüden zählt, und sie gilt auch für die Zahl der registrierten Straftaten insgesamt.

      Dass du den Zusammenhang der „ständigen“ Beobachtungen von „immer mehr“ Security in Warenhäusern und dem Rückgang von Diebstahl aus eben jenen Warenhäusern nicht erkennst, ist da nur noch am Rande zu erwähnen.

  8. farbspektrum sagt:

    „Laut Meldung der BZ ist die Anzahl noch unbearbeiteter Fälle allein beim LKA Berlin, das sich nur um schwere Kriminalfälle in Berlin kümmert auf über 55.000 Straftaten angestiegen. Als häufigster Grund wird zu hohe Arbeitsbelastung genannt. Diese Fälle tauchen nicht in der Tatverdächtigenstatistik auf. Der Vorsitzende des Bundes Deutscher Kriminalbeamter, André Schulz geht von mindestens 20 bis 25 Millionen Straftaten statt der in der PKS gemeldet 5,7 Millionen aus.“
    https://www.tichyseinblick.de/meinungen/kriminalstatistik-fuer-2017-teil-1-vertrauensverlust-in-den-staat/

    • Seb Gorka sagt:

      Da wiederholst du das bereits vom ehemaligen(!) BdK-Vorsitzenden Geäußerte aus der t-online-Kurzmeldung weiter oben. Musst du schon zur Wiederholung greifen, weil du nichts weiter findest? Das glaube ich nicht.

      Mit dem südlichen Sachsen-Anhalt und dem hiesigen Rückgang von Diebstahl und Kriminalität insgesamt – Thema des hier kommentierten Artikels -, hat das (immer noch) nichts zu tun.

      Bei Epoch Times und Achgut findest du bestimmt auch noch eine Kopie der Kopie der Kopie. Überzeugender wird dein Vortrag dadurch allerdings nicht. Aber vielleicht fühlst du dich dann besser. Und um Gefühl statt Fakten geht es dir ja…

  9. farbspektrum sagt:

    „Hunderte Frauen zeigten nach der Kölner Silvesternacht vor drei Jahren Übergriffe an. Verurteilungen gab es kaum. Drei Sexualstraftäter konnten nur aus einem Grund überführt werden. “
    https://www.welt.de/politik/deutschland/article190116303/Koelner-Silvesternacht-Nur-drei-Sexualstraftaeter-sind-verurteilt.html

    • Seb Gorka sagt:

      Alle angezeigten Straftaten (nicht nur in Köln, auch Hamburg, München usw.) fanden Eingang in die Kriminalstatistik. Wieder kein Beleg für deine abstruse These. Kommt dein Trumpf noch, oder versuchst du wieder von deinen Fehlern abzulenken, indem du dich immer weiter vom Thema entfernst?

  10. farbspektrum sagt:

    “ Wach- und Sicherheitsdienste sowie Detekteien boomen“
    „Bereits seit Jahren gehört die Sicherheitswirtschaft zu den prosperierenden Branchen in Deutschland. Hintergrund hierfür ist nicht zuletzt die angespannte Sicherheitssituation in Deutschland. Die Nachfrage nach privaten Sicherheitsdienstleistungen – außerhalb der Flüchtlingsunterkünfte – nimmt, so der Bundesverband der Sicherheitswirtschaft (BDSW) in Deutschland immer stärker zu. Das gilt für den Objektschutz, für die Kontrollen an Verkehrsflughäfen, den Schutz von Veranstaltungen und des öffentlichen Personenverkehrs“
    https://www.bdsw.de/images/aktuell/2018/Sicherheitswirtschaft_im_Aufwind_pdf.pdf

    • Seb Gorka sagt:

      Wenn Sicherheitsdienste nicht größtenteils erfolgreich wären, würde da sicher nichts „boomen“. Ein weiterer Beleg, dass die Angaben zum Rückgang von Diebstahl und Einbruch stimmen müssen. Aber soweit waren wir schon. Du willst eigentlich das Gegenteil beweisen.

  11. farbspektrum sagt:

    „Die PKS ist ein Abbild dessen, was ein Teil der Polizei tut und sieht. Und je kleiner dieser Teil der Polizei ist, weil der Rest sich mit anderen Dingen befasst, desto weniger sieht er.“
    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/pks-was-die-kriminalstatistik-misst-und-was-nicht-a-1206571.html

    • Seb Gorka sagt:

      „Nicht enthalten in der PKS sind nämlich Verstöße gegen Landesgesetze, Ordnungswidrigkeiten, einige Verkehrsdelikte und politisch motivierte Straftaten, zu denen etwa Terrorismus zählt.“

      Diebstahl und Einbruch sind in jeder PKS enthalten. Mit Diebstahl und Einbruch befasst sich ein sehr großer Teil der Polizei.

      „Die PKS erfasst nur Straftaten, wenn deren Tatort der Polizei bekannt ist und er in Deutschland liegt.“

      Sämtliche Grundstücke in Irxleben liegen – das wissen Polizei und Stahlknecht – in Deutschland. Alle gemeldeten Einbrüche in Irxleben sind demnach in der PKS erfasst. Kein Merkwürdigkeiten.

      Die Zahl der Fälle geht zurück. Du willst verzweifelt beweisen, dass dem nicht so ist, lieferst aber keinerlei Belege. Gefühle statt Fakten – das ist einfacher in der Anwendung, aber keineswegs überzeugend.

  12. farbspektrum sagt:

    Es gibt das Video noch, indem die Statistik Stahlknechts sich als völlig absurd erweist.
    “ 2/3 der Einwohner sollen in der Vergangenheit schon Opfer von Wohnungseinbrüchen geworden sein.“
    https://www.youtube.com/watch?v=YdaCM4VKsPE

    • Seb Gorka sagt:

      Wenn „die Vergangenheit“ mehr als ein Jahr umfasst, tauchen nicht alle Einbrüche in der gleichen Statistik auf. Soviel logisches Denkvermögen ist hoffentlich vorhanden. Das gestohlene „Gold“ war höchstwahrscheinlich versichert. Schon deswegen kann man davon ausgehen, dass sämtliche Taten in Irxleben auch in den PKS aufgeführt sind. Also auch das nachgereichte Video verhindert das Zusammenfallen deiner Thesen nicht.

      Ich hatte ja gehofft, du landest wenigstens einen Zufallstreffer. Aber da kommt wirklich gar nichts. Dann troll mal noch schön weiter.

  13. farbspektrum sagt:

    Logischerweise müssen die Einbrüche in der Vergangenheit stattgefunden haben. Wenn sie aber auf die Idee kamen, einen Sicherheitsdienst zu engagieren. kann die Vergangenheit nicht allzuweit zurückliegen. Sonst hat man ja fast nie die Möglichkeit, auf zwei unterschiedliche Darstellungen, die sich widersprechen, zuzugreifen. Hie sieht man aber deutlich, wie wir von der Statistik belogen werden.

    • Seb Gorka sagt:

      Die Einbrüche in Irxleben wurden nicht in die PKS aufgenommen.
      -> Falsch.

      Statt abnehmender Zahl an Diebstählen muss die Zahl zunehmen, weil es mehr Sicherheitsdienste in Warenhäusern gibt.
      -> Falsch und unlogisch.

      In Irxleben wurde ein privater Sicherheitsdienst engagiert.
      -> Falsch.

      Es gibt zwei unterschiedliche Darstellungen.
      -> Falsch.

      Zwei unterschiedliche Darstellungen beweisen, dass die Statistik „lügt“.
      -> Falsch.

      In Irxleben sind die Einbrüche rückläufig.
      -> Richtig. 2017 waren es zwölf, 2018 waren es neun.

      Irxleben liegt im Süden Sachsen-Anhalts.
      -> Falsch.

  14. Klaus Krau4 sagt:

    Sebastian, Du schreibst nur Scheiße!

    Einem Freund wurde am helllichten Tag die Wohnung ausgeraubt 🙁 Der hat die auch fotografisch erfasst, weil die vorher Wochenlang die Wohnung ausspioniert haben! Der Ermittlungserfolg ist jedoch, laut Polizei, fast Null. Herzlichen Glückwunsch zur gefälschten Statistik!

    • Seb Gorka sagt:

      Die Scheiß-Statistik erfasst alle hellichten Ausraubungen, auch die, die bis zur Veröffentlichung der Statistik noch nicht aufgeklärt sind. Das ist bestimmt ganz doll schlimm für deinen „Freund“ und für dich bestimmt noch ganz doll schlimmer, weil es ja dein „Freund“ ist, aber deswegen ist die Statistik nicht gefälscht.

  15. Klaus Krau4 sagt:

    …selbst die BLÖD ermittelte, das Statistiken der Polizei (durch Ministerien angeordnet) durch weglassen der Identität geschönt werden, um die Bevölkerung nicht zu verunsichern!

    Das ist alles nur noch ein Witz!

  16. farbspektrum sagt:

    Was stellst du für wundersame Behauptungen auf, die ich teilweise nie geäußert habe?
    Anders weiß du dir wohl nicht meher zu helfen?
    Die operierst immern mit den Zahlen vom Stahlknecht und ignorierts die Erfahrungen der Anwohnen vor Ort,
    Noch mal zur Erinerung: 2/3 der Einwohner sich schon Einbruchsopfer geworden. Der Mann Im Video wuirde schon zweimal Opfer, sein Sohn dreimal.
    Ein Frechheit finde ich, wie Stahlknecht die Bürgermeisterin angeht, das Ordnungsamt solle mehr Streife laufen.Das Ordnungsamt ist ja wohl nicht dazu da, Einbrecher zu fangen.

    • Seb Gorka sagt:

      Die Zahlen, mit denen ich „immer“ operiere, stammen von der Polizei. Das sind die, bei denen die Anzeigen eingehen. Stahlknecht hat nie behauptet, es hätte in Irxleben keine Einbrüche gegeben. Auch der PKS ist nicht zu entnehmen, dass es in Irxleben angeblich keine Einbrüche gegeben hat. Beides hast du aber nun schon mehrfach behauptet.

      Auch die Tatsache, dass im südlichen Sachsen-Anhalt (zu dem Irxleben immer noch nicht gehört) ein Rückgang von Diebstählen zu verzeichnen ist, wird nicht dadurch negiert, dass „der Mann im Video“ schon zweimal Einbruchsopfer geworden ist und sein Sohn schon dreimal.

      Allerdings sind die Einbrüche in Irxleben zurückgegangen, seitdem das Ordnungsamt mehr (oder überhaupt) Streife läuft. Wer hätte gedacht, dass das Ordnungsamt neben der Ordnung auch für die Sicherheit und Gefahrenabwehr zuständig ist? (Außer dir so ziemlich jeder!)
      Und noch wichtiger: Das SicherheitsGEFÜHL ist in Irxleben restauriert. Das ist doch toll. Ganz ohne privaten Sicherheitsdienst.

      Aber nochmal: Die Entwicklung in Irxleben von 4 auf 12 Einbrüche pro Jahr zurück auf 9 mag für dich besonders spannend sein, vielleicht auch wegen der Übersichtlichkeit. Es ändert aber nichts an der allgemeinen Entwicklung im Land.

      Nun ist wirklich gut. Du willst dich nicht an Fakten halten, musst du auch nicht. Niemand erwartet das von dir.

  17. farbspektrum sagt:

    Was du dir in deiner Verzweiflung nur immer ausdenkst, was ich geschrieben haben soll.

    Stahlknecht: Irxleben ist kein Kriminalitätsschwerpunkt.
    „Eines macht die Pressestelle der Polizeiinspektion Magdeburg aber auch deutlich: Sie hält weiterhin nichts von privaten Sicherheitsdiensten. „Die Strafverfolgung ist und bleibt alleine Aufgabe der Polizei.“ Und die Prognose für Irxleben? Dazu heißt es: „Nach wie vor bleiben die autobahnnahen Wohngegenden ein Hauptschwerpunkt der Einbrecher.“ (MDR)
    Je weiter der Thron in den Wolken, um so weniger sieht man was auf der Erde los ist oder negiert es bewusst.
    Damit einmal bewusst wird, von was für einen kleinen Ort wir reden:
    https://goo.gl/maps/ghfnKHEKw5z

  18. farbspektrum sagt:

    Richtig! Wieviel sind 70% von 2300?

    • Seb Gorka sagt:

      Wie viel der 70 (oder mathematisch richtiger 66,7) Prozent sind innerhalb des gleichen Berichtzeitraums passiert? Nur dann finden sie Eingang in die gleiche Statistik. Woher du die genaue Zahl der tatscählich passierten und der polizeilich erfassten Einbrüche in Irxleben (das wirklich nicht im Landessüden liegt) und damit die Basis für deine statitistischen Verrenkungen kennst, bleibt rätselhaft. Deine einzige Quelle wird doch nicht „der Mann im Video“ sein?!

      Irxleben hat sogar 2500 Einwohner (seit 2008 ist einige Zeit vergangen), aber nicht alle Einwohner leben allein und in einem EFH. Bei einer vierköpfigen Familie gibt es nach einem Einbruch vier Einbruchsopfer. Ich habe aber das Gefühl, dass dich sowas noch mehr verwirrt.

      Versuch mal schön weiter, dir dein Ergebnis zurechtzurechnen. Einfach solange jenseits der Faktenlage rumprobieren, bis es einigermaßen passt. Vielleicht solltest du aber erst das Ergebnis präsentieren. Wie du siehst, ist dein Ansatz schon so voller Fehler, da gibt es am weiteren „Rechen“weg nur wieder Kritik, und die verträgst du ja bekanntermaßen nicht. Viel Erfolg!

  19. farbspektrum sagt:

    „Deine einzige Quelle wird doch nicht „der Mann im Video“ sein?!“
    Der Mann aus dem Video ist ein Einwohner, noch dazu ein Betroffener. Noch dazu nennt er einen weiteren Betroffenene. Und ich nehme ihm seine Aussage eher ab, als einem Poltiker.
    und es geht weiter:
    „12.01.19, 39167 Irxleben, Birkenweg
    Unbekannte Täter drangen durch Anwendung von Gewalt, über ein Fenster in das Einfamilienhaus ein. Es wurden sämtliche Schränke in allen Zimmern geöffnet und durchwühlt. Die Täter entwendeten Bargeld und allerlei Gegenstände.“
    Du bist doch das beste Beispiel dafür, wie die Aussagen von Politikern zu werten sind. Du hast doch schon oft genug erfolglos versucht, „Alternativfakten“ zu platzieren.

    • Seb Gorka sagt:

      Im Jahr 2019 gab es in Irxleben bereits 2 Einbrüche. Da hast du glatt 50% aller Einbruchstaten unterschlagen. Welche Agenda verfolgst du mit dieser Verschweigetaktik?

      Der Mann aus dem Video hat nicht gesagt, wann (in welchem Jahr) bei ihm oder seinem Sohn eingebrochen wurde oder wie groß bzw. klein die Abstände zwischen den Einbrüchen waren. Schon deshalb kannst du gar nicht wissen, in welcher Statistik diese Taten auftauchen müssten. Trotzdem behauptest du, sie wären nicht enthalten und führst als „Beweis“ an, dass Politiker unglaubwürdig sind, obwohl die Statistik von Polizisten geführt wird.

      Du windest und drehst dich und kommst dennoch nicht an den Fakten vorbei. Zu diesen Fakten gibt es keine Alternativen, auch wenn du noch so verzweifelt danach suchst.

  20. farbspektrum sagt:

    Bürger, die einen teuren Security-Dienst beauftragen wollen, werden wohl triftige Gründe haben. Die Bürger im benachbarten Barsleben hatten einen Streifendienst der Einwohner gegründet.
    Es gibt noch eine Aussage der Bürgermeisterin (?) miz Einbruchszahlen, die höher sind als die Stahlknecht genannten. Leider ist sie im Inet nicht mehr auffindbar und die Suchfunktion im Forum ist eine sehr reduzierte.

    „obwohl die Statistik von Polizisten geführt wird.“
    Die Gestaltung der Statistik und die Veröffentlichung wird politisch bestimmt. Ich darf an den Statistikskandal erinnern, als mehrere Autoeinbrüche in einer Straße als ein Einbruch in die Statistik eingingen.
    Es sind ja nur wenige derartige Fälle bekannt geworden. Unter den Polizisten gibt es wenige Whistleblower,

    • Seb Gorka sagt:

      Nun ist es also doch nicht Irxleben, sondern Barsleben (gemeint ist sicher Barleben, das übrigens seit mehr als 20 Jahren nur männliche Bürgermeister hatte) und „eine Straße“ im (N)Irgendwo. Auch das bestens dokumentiert natürlich, nur dummerweise trotz intensiver Suche gerade nichts davon zu finden. Wahrscheinlich, weil es eine politische Bestimmung gibt, diesen Teiles des „Inet“ zu löschen. Wenn ich nicht wüsste, dass du das wirklich glaubst…

      Die „Whistleblower“ unter den Polizisten (hast du die anderen Bücherschreiber immer noch nicht gefunden?) sind vielleicht deshalb so wenig, weil es nur wenig whistles zu blowen gibt. So wie es bei Piloten nur ganz wenig Vertreter der Flache-Erde-Theorie oder Chemtrail-Verschwörung gibt, oder Sozialamtsmitarbeiter, die den großen Sozialbetrug aufdecken könnten, aber nur ab und zu mal einen Bescheid „leaken“, der sich dann jedesmal als völlig rechtmäßig und im Rahmen herausstellt.

      Seit 1991 Jahr für Jahr 17 Statistiken von 17 verschiedenen Stellen – und an so einer Statistik arbeitet nicht nur eine Person! -, alle „politisch gestaltet und bestimmt“ und voller „Skandale“, alle Beteiligten halten dicht, nur du allein kennst die ganze „Wahrheit“?

      Das sind natürlich logische Überlegungen, die niemand von dir erwartet oder verlangt. Also: Weiter so! Du schaffst das!

  21. farbspektrum sagt:

    „vielleicht deshalb so wenig, weil es nur wenig whistles zu blowen gibt. “
    Es geht wohl eher um die Sicherung von Karriere und Beamtenpensionen.

    Das du obrigkeitshörig bist, stellst du ja ständig unter Beweis.

    „alle Beteiligten halten dicht“
    Nein nicht alle.
    Zum Beispiel
    Auch Thomas Feltes, Kriminologe an der Ruhr-Universität Bochum, gießt Wasser in den Wein: „Bei mehr als 70 Prozent der von der Polizei als aufgeklärt eingestuften Fälle wird das Verfahren von der Staatsanwaltschaft eingestellt, zumeist weil sie die Beweise nicht für ausreichend erachtet.“
    https://www.presseportal.de/pm/30621/4198909

    „Die Stadt wird laut Polizei und Innenbehörde immer sicherer. Denn laut Polizeilicher Kriminalstatistik gehen die Zahlen zurück. Rund 219.000 Taten wurden gezählt, das sind etwa drei Prozent weniger als im Vorjahr. Der Bund Deutscher Kriminalbeamter holt jetzt zur Generalkritik aus und bezweifelt die Statistik generell.“
    https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Kommentar-Zweifel-an-Kriminalstatistik,hamburgkommentar328.html

    „Der Vorsitzende des Bundes Deutscher Kriminalbeamter, André Schulz sagte dem FOCUS: „Die tatsächlichen Fallzahlen liegen weit über den in 2017 registrierten Straftaten. Die Wissenschaft geht aufgrund von Erkenntnissen aus der Dunkelfeldforschung und Hochrechnungen von jährlich mindestens 20 bis 25 Millionen Straftaten in Deutschland aus.“
    https://www.focus.de/politik/deutschland/polizeiliche-kriminalstatistik-kripo-beamter-behauptet-tatsaechlich-gab-es-viel-mehr-straftaten-als-statistik-zeigt_id_8882500.html

    Und hier noch als Sahnehäubchen zur allgemeinen Lage, die Diskrepanz zwischen Poltiker- und ÖR-Hofschranzen-Geschwafel von Fremdenhass und Erfahrungsberichten von Poliziesten.

    • Seb Gorka sagt:

      Du wiederholst dich und die (allgemein bekannte und anerkannte) Tatsache, dass es ein Dunkelfeld gibt. Soweit waren wir schon. Hast du den Überblick verloren?

      Deine Behauptung, es gäbe Statistiken, die weniger Taten enthalten, als angezeigt wurden, ist und bleibt falsch.

    • Seb Gorka sagt:

      „In der Polizeilichen Kriminalstatistik ist seit Jahrzehnten ablesbar, welche Taten von Deutschen und welche von Ausländern begangen worden sein sollen. Das widerlegt die These, es sollte aus politischer Korrektheit etwas verschwiegen werden.“

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