„Mit Anstand und Respekt“: Christoph Bernstiel will wieder für die CDU in den Bundestag
Bei der Bundestagwahl im kommenden Jahr wird Christoph Bernstiel für die CDU im Wahlkreis 72, also Halle (Saale) und Teile des nördlichen Saalekreises, als Direktkandidat ins Rennen geben. Bei der Mitgliederversammlung hat ihn die CDU aufgestellt. 75 der anwesenden Mitglieder stimmten mit Ja. Es gab 5 Nein-Stimmen und eine Enthaltung.
Bernstiel sagte mit Blick auf den Wahlkampf, „wir werden die Themen vorgeben, mit Anstand und Respekt.“
Den „Kampf gegen Rechts“ nannte Bernstiel eine „Hexenjagd“. Es sei eher ein Kampf gegen alle Arten von Extremismus. „Für die AfD bin ich ein Volksverräter, für die Linken ein Rechtsextremist.“ Für ihn bedeute dies, er sei genau in der Mitte, wenn er von beiden politischen Rändern angegriffen werde. Bernstiel warnte zudem davor, die „Sprache der politischen Gegner zu übernehmen.“ Man werde sich nicht mit Linksextremisten zusammentun, um Rechtsextremismus zu bekämpfen.
Ihn ärgere zudem die Debatte um den Klimaschutz. Es werde ein Bild erzeugt, Deutschland sei der Klimakiller schlecht hin. „Verträglichen Klimawandel mit der Wirtschaft wird es nur mit der CDU geben.“
Zu dem Demonstrationen im Zusammenhang mit den Corona-Maßnahmen sagte er, die Proteste seien legitim. Es sei nicht angebracht, diese Menschen als Covidioten zu bezeichnen. Besorgniserregend sei aber, dass Rechtsextremisten und Reichsbürger mitlaufen.










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