Protest gegen 35 neue Häuser in Kröllwitz – muss Wald dran glauben?

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53 Antworten

  1. Herb sagt:

    Guckt die euch doch an, die dort protestieren wohnen weder dort noch wollen sie dort bauen, sie wollen stänkern.

  2. Sam 1205 sagt:

    Nein, sie wollen erhalten. Und keine Angst, einige wohnen schon dort. Du bist vielleicht einer von denen, die ohne Sinn und Verstand Häuser bauen würde, egal wohin , Hauptsache es stehen welche.

    • Herby² sagt:

      Die Stadt ist kein Wald. Dendrophile können ja in die Heide ziehen. Hütten stehen schon einige dort.

      • 10010110 sagt:

        1.: Kröllwitz ist keine Stadt.
        2.: Wenn durch Siedlungserweiterung immer mehr Wald kaputtgemacht wird, dann ist klar, dass es keinen Wald mehr gibt. Aber irgendwo muss ja mal eine rote Linie sein, die man nicht mehr überschreiten darf, sonst gibt es irgendwann nur noch „Stadt“ und nirgendwo mehr Wald.

  3. JEB sagt:

    Finde es immer noch besser, es wird im Stadtgebiet gebaut, als 50 km weiter in der „Pampa“.

  4. Chez sagt:

    Willst wahrscheinlich auf Bäumen wohnen wie ursprünglich

  5. Hysterie tut selten gut sagt:

    Erinnert jetzt auch von der Größe an den Liebich, lustig das sowas immer gleich endet.

  6. Wildente sagt:

    Das „Wäldchen“ ist Brachlandwildwuchs und kein Naturschutzgebiet.

  7. xxx sagt:

    Man kann so lange immer mehr Häuser in die beliebten Viertel (viel Grün, relativ wenig Einwohner pro Qkm, interessante Architektur) bauen, bis diese dann nicht mehr beliebt sind, weil – zu wenig Grün, zu viele Einwohner pro Qkm und viele langweilige Neubauten.
    Ist wie am Prenzlauer Berg – die heute dort wohnenden besserverdienenden Schwaben wundern sich, wo der kultige Kiez hin ist, den sie einst vorfanden und weswegen sie sich dort eingekauft hatten.

  8. Die sagt:

    Nach dem Stadtratsbeschluss sind abgeholzte Bäume durch Neupflanzungen zu ersetzen das solltet ihr doch wissen

    • Großartig. 3 Meter hohe Setzlinge, gepflanzt in kleinen Kisten entlang eines Zementgehweges und einer asphaltierten Straße. Und die Stadt zählt als Ersatzbäume, die nicht einmal im Bereich der zerstörten Wälder gepflanzt werden. Schauen Sie sich nur Steintor an, wo die Stadt behauptet, 50 neue Bäume gepflanzt zu haben, aber nicht einmal im Umkreis von einem halben Kilometer findet man so viele neue Bäume.

    • Tina sagt:

      Die brauchen lange bis sie die gleiche Größe erreicht haben, werden üblicherweise auf nicht versiegelten Flächen gepflanzt (d.h. beheben nicht die zusätzliche Versiegelung) und sind oft bald vertrocknet.

  9. Jetzt sagt:

    Aber das in der Heide ständig neu gepflanzt wird habt ihr doch mitbekommen. Alles neue Bäume, die müssen nicht am steintor stehen ihr Schlauberger

    • xxx sagt:

      …dass in der Heide wegen Trockenheit und Stürmen großflächig Bäume abgestorben sind und überall abgeholzt wird, könntest du evtl. mitbekommen haben, falls dein Horizont weiter reicht als bis zur eigenen Wohnungstür.
      „Ständig neu gepflanzt“ von Freiwilligen, die zu Pflanzaktionen aufgerufen werden und gar nicht so schnell die Verluste zahlenmäßig ausgleichen können, geschweige denn, dass die Neupflanzungen in den nächsten 30 bis 50 Jahren nenneswerte Ausgleiche für die Verluste bilden können…
      Da, wo Bäume gefällt werden, sollten die Ersatzpflanzungen selbstverständlich auch wieder hin, sonst gibt es in den Wohnvierteln irgendwann nur noch Steinwüsten.

    • Das tolle an der Heide: man kann an derselben Stelle aller drei Jahre wieder neue Bäume pflanzen!

      That’s Maaaagic!!!

      • verkehrt herum sagt:

        Mach das doch besser, du Schlauberger!

        • xxx sagt:

          „Mach das doch besser, du Schlauberger!“

          Wieso, die beschriebene „Magie“ ist doch nun wirklich nicht zu toppen – die Stadt kann Mustergültigkeit zeigen und verplempert trotzdem nicht immer weitere Flächen für nichtsnutziges Grünzeuch. Klare win-win-Situation.
          *ironie off*

          • verkehrt herum sagt:

            Man könnte die Anpflanzungen auch pflegen. Bei Bedarf bewässern, zum Beispiel. Wenn es einem wirklich wichtig ist. Aber unser Oberbürgermeisterpaar will offenbar nur die Schlagzeile: „XYZtausend Eichen gepflanzt.“ (XYZ>2999)

            Obiger Schlauberger „HalleVerkehrt“ macht sich darüber noch lustig, agitiert hier im Forum aber immer übers Finger-Ziehen! Sowas ist kein wirklicher Beitrag zur Klimastabilisierung! Sowas ist verkehrt herum!!!

  10. Bürger für Halle sagt:

    Der Protest von Fridays for Future Halle und Extinction Rebellion ist absolut berechtigt. Beispielgebend sind das sogenannte Waldstraßen-Viertel oder Bebauungen in Halle-Dölau: Trotz zahlreicher Proteste von Anwohnern wurde schließlich gebaut. Das Ergebnis: Flächendeckende Versiegelung des Bodens, von Architektur kann eigentlich keine Rede mehr sein (es schmerzt regelrecht hinzuschauen), kein Grün, mehr Autoverkehr, keine kulturelle, gesellschaftliche Infrastruktur, dass man ein schon von einer aus Gewinn-Gier inkaufgenommenen Ghettoisierung sprechen kann. Warum lassen wir uns unsere Stadt kaputt machen?

    • Wilfried sagt:

      Waldstraßenviertel war übrigens schon seit 1978 dort versiegelt. Und der Rest war Acker…

      • Demokratischer Schein sagt:

        1978? Da waren doch noch die Verbrecher an der Macht. Naja, dann kann das ja nichts Ordentliches sein. Im Unterschied zum Jetzt: alles peinlich genau nach demokratischen Verfahren. Das ist was ganz anderes. Nur die betroffenen Anwohner sind die Meckerspechte. Alle anderen finden das gut. Und unser OB hat den Generalplan im Kopf. So muß das auch sein.

  11. rellah sagt:

    Man kann ja auch Zehngeschosser, oder noch höherbauen, exclusive ausgestattet, vielleicht mit Indoorpool, Sauna, Infinitipool auf dem Dach, …, und als Eigentumswohnungen verkaufen

  12. M.Ney sagt:

    Was ist wichtiger ? Der scheiß Wald oder EFHs? Ich denke , da es nur noch wenig freie Grundstücke gibt,sollen dort Häuser entstehen.

  13. M.Ney sagt:

    Ich wußte nicht , daß im Wald, an den Bäumen, Sauerstofflaschen hängen.XXX

  14. M.Ney sagt:

    Und für Umweltschützer: Ich kann auch nichts dafür, daß du in einem Betonblock wohnst.

  15. Kritiker sagt:

    Tatsache ist, dass es für freies Bauen von EFH ansonsten faktisch kaum noch Fläche gibt. Nur noch Sievert und Co. 35 individuelle EFH belasten das Stadtgebiet weniger als irgendwelche Großindustriehütten. Man hätte ja auch ein Wäldchen im Hirschviertel pflanzen können. Grün in der Innenstadt ist wichtiger als am Rand.

  16. Hej Hg sagt:

    Na prima dann pflanzt doch verdammt noch mal bäume

  17. Neustädter sagt:

    Die Anwohner wollen nur ihre eigene Ruhe schützen. Eine sehr egoistische Meinung im Stadtrat!

  18. M.Ney sagt:

    Ja Tom, mein Auto fährt ohne Wald. Und warum? Weil es kluge Menschen gab, die Straßen dafür gebaut haben und das grüne Zeug abgeholzt haben. Ansonsten würdest du noch mit Karte und Wanderstock im Wald herum irren um von A nach B zu kommen!

  19. Bürger für Halle sagt:

    Selbst, wenn es so wäre, die Gegend nur weitestgehend vor Verlärmung zu schützen, was wäre so schlimm daran? Egoistisch ist das nicht, sondern weitsichtig, für das Allgemeinwohl nützlich und eigentlich eher fast schon Notwehr.

    • Wilfried sagt:

      Dort ist es wohl eher der Egoismus der schon lange dort Wohnenden. So eine Art St.Florians-Prinzip…

    • xxx sagt:

      „Selbst, wenn es so wäre, die Gegend nur weitestgehend vor Verlärmung zu schützen, was wäre so schlimm daran?“

      Manche hier scheinen erst zufrieden zu sein, wenn auch noch der letzte Winkel in Halle aus Lärm, Beton und Gewusel besteht.Das sind dann vielleicht dieselben, die es im Urlaub in die schönsten Naturparadiese zieht.

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