Theaterstreit: Stadtrat fordert Wiegand zur Absage von Podiumsdiskussion

Theater, Oper und Orchester GmbH Halle - TOO

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14 Antworten

  1. JEB sagt:

    Bereitet Wiegand wieder mal verbrannte Erde vor? Man ist geneigt zu sagen: Ein typischer Wiegand mal wieder.

  2. Theaterkritikus sagt:

    Klar, daß sich die Player des Stadtratstheaters sich vom Solo-Tänzer nicht die Premierenshow mopsen lassen wollen. Wie immer werden pseudokulturelle Werte vorgeschoben und auf unumstößliche Rechtsvorschriften verwiesen. Bei genauerem Betrachten zerrt hier der Stadtrat wieder mal die übliche Macht-Komödie aufs Parkett. Doch dort steht bereits die Kuh, die dringend vom Eis geholt werden müßte. Nachdem die Theaterdirektorengemeind von Ganzweitweg in den letzten Tagen schon die vorderen Sitze gebucht hatte, will jetzt noch der Primaballerinist aufs Podest. Das reicht aber nun den zweiten Geigen und Altbratschen. So fangen sie denn an herumzuschwätzen und mit Rechtsvorschriften zu werfen. Einfach köstlich! Über Halle lacht das Reich! Man darf gespannt bleiben.

  3. Frank Berger sagt:

    Das Problem ist wohl nicht der OB, sondern der Putsch von 2 Abteilungsleitern gegen den Chef. Eine wohl einmalige Situation.

    • JEB sagt:

      Das Problem ist (wieder) auch Wiegand. Als OB und Aufsichtsratvorsitzender der TOOH hätte er schon längst den Herren Intendanten klar machen müssen,wo die Grenzen zwischen künstlerischer Freiheit und finanzieller (Steuern finanzierter) Machbarkeit liegen.Aber nein, er ließ es weiter köcheln und den Geschäftsführer der TOOH im Regen stehen.

  4. stekahal sagt:

    Sollten die Theater nicht an den Zuschauerströmen anstatt der Raumverkleinerungsidden wie „Raumbühne“ gemessen werden. ist doch irgenwie komisch, daß die Kinos bei klassischen Opernfilmen wesentlich voller sind als die Oper selbst mit ihren „modernen“ Inszenierungen.

  5. farbspektrum sagt:

    „Sollten die Theater nicht an den Zuschauerströmen anstatt der Raumverkleinerungsidden wie „Raumbühne“ gemessen werden“
    Je weniger Zuschauer, um so mehr ist es „Kunst“. Ab einer gewissen Zuschauerzahl ist es verachtenswerter Massengeschnmack.

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