Trotz sinkender Kinderzahlen investiert Sachsen-Anhalt umfassend in Kitas: 26,6 Millionen Euro zusätzlich
Magdeburg. Sozialministerin Petra Grimm-Benne begrüßt ausdrücklich den heute eingebrachten Gesetzentwurf der Regierungsfraktionen, um Sachsen-Anhalts Kinderbetreuung zu stabilisieren. „Zwar ist unser Betreuungssystem mit höchster Betreuungsquote, weitestgehendem Betreuungsanspruch und sehr hoher Fachkraftquote bundesweit vorbildlich. Doch um ein engmaschiges Kita-Netz mit ausreichend Fachkräften vor allem in ländlichen Regionen zu erhalten, braucht es eine gemeinsame Kraftanstrengung“, sagt Grimm-Benne zur geplanten Änderung des Kinderförderungsgesetzes (KiFöG). Der erwartete Rückgang der Kinderzahlen in Sachsen-Anhalt solle mit dem vorliegendem Änderungsgesetz dafür genutzt werden, um die Fachkraft-Kind-Relation in den Kindertageseinrichtungen zu verbessern. Unter dem Titel „Kita Stabil“ sollen Landkreise und kreisfreie Städte im Jahr 2026 von zweckgebundenen 26,6 Millionen Euro profitieren. In der Summe bedeuten die personellen Stärkungen für Kitas rein rechnerisch 389 Stellen zusätzlich zum Mindestpersonalschlüssel.
Die zusätzlichen Mittel sollen kommendes Jahr einerseits über eine Demografiepauschale in Höhe von rund 14,2 Millionen Euro fließen. Grundlage dafür ist die Entwicklung der Kinderzahlen; bei der Verteilung der Mittel an die Landkreise und kreisfreien Städte wird zudem ein Flächenfaktor zugrunde gelegt. Die Pauschale greift nur dann, wenn die Zahl der betreuten Kinder tatsächlich auch sinkt. Sie zielt damit vor allem auf den Erhalt des engmaschigen Kita-Netzes im ländlichen Raum. Da bei den Kinderbetreuungszahlen in den nächsten Jahren keine Trendumkehr zu erwarten ist, soll die Demografiepauschale vorerst bis 2028 wirken. Im Jahr 2027 wird diese Pauschale rund 38,1 Millionen Euro betragen. Hinzu kommt für das Jahr 2026 eine mit 12,5 Millionen Euro ausgestattete Bildungspauschale für die Freistellung der Fachkräfte für Qualifizierungen zum Bildungsprogramm „Bildung: elementar“.








Bildungspauschale für die Freistellung??? Was soll denn das sein? Wenn Weiterbildungen stattfinden, bleibt die Einrichtung geschlossen oder einzelne Mitarbeiter fehlen. Sollen dann die Verblliebenen an diesen Tagen länger arbeiten? Oder sollen noch Samstage als zusätzliche Arbeitszeit dafür genutzt und zusätzlich vergütet werden? Das ganze wäre eine ziemliche Zumutung, allenfalls auf freiwilliger Basis möglich und verursacht einen enormen Verwaltungsaufwand der Träger.
Was ist denn mit den maroden Schulen,vor allem Berufsschulen.Warum wird der Jugend alles zugemutet,die Zustände muss sich vor Ort mal die Hygiene anschauen.Seit Jahren mit kaputten Klos leben und hier redet man immer nur von Straßen sanieren und Kitas etc Vielleicht man man mal ne Studie bevor die Millionen raus schleudert.Berusschule Leuna ist so ein Beispiel,die haben kein Geld kaputte Abwasseranlagen in der Schule zu sanieren.Ich finde dass unmöglich.Die Jugendlichen sind unsere Zukunft.
Die Erzieher haben doch eh zwei Tage frei für Weiterbildung wo die Kita jedesmal zu ist . Außerdem werden auf kosten der Kinder Erzieher abgezogen und woanders hin versetzt werden so das Spaziergänge oder Ausflüge ausfallen müssen bzw Eltern müssen dafür einspringen damit sowas möglich ist . Turn bzw Tobe-Raum gibt es wegen Personal Mangel auch nicht mehr dafür soll die Turnhalle einer schule genutzt werden für 2 Stunden die Woche schulvorbereitung gibt es auch nicht mehr alles was mal sinnvoll war wurde abgeschafft. Der betreuungsschlüssel liegt bei 1zu 12,5 Kinder das müsste eigentlich mal dringend geändert werden. Und dann fragt man sich warum soviele Kinder Probleme bei der Einschulung haben.