Gegen das Vergessen: SPD-Fraktion auf Stadtrundgang durch das Mühlwegviertel

Am Donnerstag hat die SPD-Fraktion Stadt Halle (Saale) in Kooperation mit dem Projekt „Echo Halle (Saale)“ einen Stadtrundgang durch das Mühlwegviertel veranstaltet, bei dem die Teilnehmenden mehr über die Geschichte ehemaliger jüdischer Einwohner:innen und Orte jüdischen Lebens erfahren haben.

Eric Eigendorf, Vorsitzender der SPD-Fraktion Stadt Halle (Saale), erklärte dazu: „Der Stadtrundgang durch das Mühlwegviertel zeigt eindrucksvoll, wie vielschichtig und bedeutend das jüdische Leben in Halle war und ist. Als Stadtgesellschaft sind wir in der Pflicht, weiterhin gemeinsam an Erinnerung und Aufklärung mitzuwirken – nicht nur im Rückblick in die Vergangenheit, sondern hier und heute als aktiver Beitrag gegen jede Form von Antisemitismus und Rassismus in der Gegenwart. Gerade in einer Zeit, in der antisemitische Tendenzen in der Gesellschaft wieder lauter werden, braucht es solche Angebote, die Geschichte sichtbar machen und die Empathie fördern. Das Engagement der Jugendlichen von ‚Echo Halle (Saale)‘ verdient großen Respekt. Sie schaffen es, mit Wissen und Haltung Räume für Begegnung, Lernen und gelebte Solidarität zu eröffnen. Es ist ein schönes Zeichen der Anerkennung, dass sie vor Kurzem auch mit dem Bürgerpreis „Der Esel, der auf Rosen geht“ ausgezeichnet wurden.“

„Ich begrüße das Engagement der Jugendlichen von ‚Echo Halle (Saale)‘ sehr. Ihr Einsatz für das Sichtbarmachen jüdischen Lebens in Halle ist ein wertvoller Beitrag zur Erinnerungskultur – und das auf eine Weise, die berührt, herausfordert und zum Nachdenken anregt. Mit viel Eigeninitiative und Kreativität gelingt es ihnen, komplexe historische Zusammenhänge erfahrbar zu machen und dabei gleichzeitig Brücken zur Gegenwart zu schlagen. Der Stadtrundgang ist ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie politische Bildung lebendig und niedrigschwellig gestaltet werden kann und ein wichtiger Schritt für mehr Toleranz, Respekt und demokratische Teilhabe in unserer Stadt“, so Prof. Dr. Christine Fuhrmann, Kulturausschussvorsitzende, für die SPD-Fraktion abschließend.

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14 Antworten

  1. Einwohner sagt:

    „Gegen das Vergessen“ gilt auch für die vielen Stasi- und SED-System-Opfer! Wann wird derer gedacht und warum wir die Nachfolgepartei „Die Linke“ noch immer so hochgehalten? Hat „Die Linke“ sich jemals distanziert oder gar entschuldigt? „Die Linke“ – „PDS“ – „SED“ = Das ist ein und der selber Verein und deren Verbrechen dürfen niemals vergessen werden!

    • Bürger für Halle sagt:

      Sie hane wohl schon einen zuviel getrunken? Wahrscheinlich ist Ihre Gesinnung einfach etwas zu schlicht, um Zusammenhänge zu erkennen – oder eben auch nicht.

      • Mensch sagt:

        @Bürger ,lieber trinken als den Linken auch nur ein Wort zu glauben .Gilt übrigens auch für die rechten .

    • @Einwohner sagt:

      Machs doch!
      Wenn du das ordentlich formulierst, paar andere Interessenten dazu nimmst, kriegste bestimmt Fördermittel!

    • @Einwohner sagt:

      In der DDR gab’s neben der SED noch die Blockparteien:
      CDU — ist in die Bundesdeutsche CDU eingetreten
      DBD — die Bauern-CDU — auch zur CDU
      NDPD + LDPD —> FDP

    • Ossi sagt:

      Du warst zu DDR Zeiten ein kleiner Mann. Heute auch.

  2. Meine Meinung sagt:

    Die spd soll sich mal errinern was die alles gesagt haben.

  3. Bürger sagt:

    Bei der Überschrift dachte ich erst, es ginge darum, dass die SPD nicht vergessen wird. Aber sie ist auf einem guten Weg in die Richtung.