Globus spendiert Festessen für die Wärmstube: 50 Entenkeulen serviert

Ein Festtagsessen gab es heute in der Wärmestube der Halleschen Stadtmission. Dafür sorgten auch in diesem Jahr die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Eigenproduktion bei GLOBUS Halle-Dieselstraße. Unter dem Siegel „Von Hand mit Herz“ stellen sie mehrmals täglich einen Großteil der Speisen selbst her.

Restaurantleiterin Yvonne Weigelt brachte die frühmorgens zusätzlich zubereiteten 50 Entenkeulen mit Rotkohl und Klößen mit in den Steinweg. Dort hatte das Team um Wärmestubenchef Heiko Wünsch schon vorweihnachtlich geschmückt. Und Torsten Reichmann, Geschäftsleiter von GLOBUS Halle-Dieselstraße, übergab ergänzend zum kulinarischen Klassiker Geschenktüten mit Nützlichem an die Gäste.

Seit 2023 ist das Engagement der Globianer für die Hallesche Stadtmission fest im Jahreskalender verankert. „An dieser Tradition halten wir fest“, betonte Torsten Reichmann, „weil es für uns ein Zeichen von gelebter Gemeinschaft ist, auch Menschen in schwierigen Lebenssituationen auf Augenhöhe und mit Respekt zu begegnen.“ Ihnen wolle GLOBUS mit dem heutigen Einsatz in der Wärmestube eine Freude bereiten.

Fotos Globus Markthallen

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3 Antworten

  1. Uwe sagt:

    Eine sehr schöne Tradition. Endlich mal einer der sich auch für andere Menschen einsetzt. Unsere Regierung sollte sich ein Beispiel daran nehmen.

  2. Horst sagt:

    Hallo Herr Wünsch. Sie machen einen ganz tollen Job!!

  3. ohjehweihnachtenmalwieder sagt:

    Toll, ich meine 50 Gänsekeulen mit Rotkohl lösen natürlich das Problem der Obdachlosigkeit, oder? Ich will jetzt übrigens gar nicht davon anfangen, wie unsere lieben Linken das gerne propagieren, dass die Obdachlosigkeit nur eine Folge des bösen kapitalistisch-imperialistischen (und damit notorisch faschistoiden) BRD-Systems sei.
    Der Punkt ist doch eher, dass diese Menschen eine dauerhafte Perspektive benötigen, und nicht nur ein paar gespendete Gänsekeulen, damit einige (vermutlich für den Rest des Jahres rücksichtslos egoistische) Wohlstandsmenschen sich zu Weihnachten gut fühlen können. Und diese Hilfe müsste manchmal ziemlich konsequent sein, etwa im Sinne von „wir besorgen dir eine Unterkunft und dafür kriegst du deinen A*sch hoch und freundest dich mit dem Konzept einer regelmäßigen Erwerbsarbeit an (oder: du begibst dich jetzt gefälligst in eine Therapie, die wir dir besorgt haben, um endlich dein Drogenproblem in den Griff zu bekommen)“. Ja, das klingt alles ziemlich harsch nach „Fördern durch Fordern“ und ich weiß, die Problemlagen sind komplex und einfache Lösungen nicht möglich, aber gespendete Gänsekeulen an Weihnachten sind doch einfach nur Kosmetik.