Junge Liberale in Halle fordern Distanzierung von Fridays For Future von Linksextremen

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157 Antworten

  1. Eibacke sagt:

    „Der Sozialismus habe bereits mehrfach bewiesen, „dass er Menschen unterdrückt und im Endstadium für Armut, Not und Elend sorgt. Wir erwarten, dass Ihr euch von solchen Mitläufern distanziert.“

    Ich distanziere mich schon seit Jahrzehnten vom Neoliberalismus. 😁

    • G sagt:

      Na da ging die Sitzung des ZK ja lange…. Haben sie wieder die weltrevolution geprobt?

    • Uppercrust sagt:

      Aubacke, da bist Du aber sehr geschichtsvergessen. Die JuLi s haben völlig recht.
      Liberalismus hat noch niemanden getötet, Sozialismus viele. Und Neoliveralusmus, weißt Du überhaupt, was das wirklich ist, oder plapoerst Du nur etwas nach, was Linke zum Feindbild erklärt haben und in der Bedeutung verdreht indem man es mit Raubtierkapitalismus gleichgestzt hat, was verleumderisch aber auch bezeichnend ist: Man diskreditiert (Neo)Liberalismus weil man ja Anderen seinen ideologischen Willen aufzwingwn will. Aber pass auf, die Revolution frißt ihre Kinder. Schönen Gruß an Deine Genossen in Venezuela, Nordjorea und Co.

      • Remus Lupin sagt:

        Aubacke, da bist Du aber auch sehr geschichtsvergessen! Und da mußt du nicht mal weit in die Vergangenheit zurück. Eine Liste der Kriege findet sich bei Wikipedia. Vieke der Kriege der Neuzeit (fang im 19. Jahrhundert an) sind Kriege der Libralen (egal was auf dem Etikett steht). Oder zähl allein die Kriege der USA nach 1945… Das reicht.
        https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Kriegen

      • Crusti Croq sagt:

        Liberalismus ist eine Rosstäuscherbezeichnung für Wirtschaftsfaschismus und der ist das grösste Verbrechen aller Zeiten.

      • 10010110 sagt:

        Liberalismus hat noch niemanden getötet, Sozialismus viele.

        Genau wie in der Wirtschaft, wird auch hier beim (Neo)Liberalismus der Grund fürs Getötetwerden auf den einzelnen abgewälzt, so dass man sich am Ende die Hände in Unschuld waschen kann. Es ist vielleicht – im Gegensatz zum Sozialismus – nicht die Staatsmacht bzw. Ideologie, die tötet, aber es wird trotzdem wegen der Ideologie getötet, es ist nur schwieriger nachzuweisen.

  2. Gelb.Blau.Pink - Wahnsinn pur sagt:

    Gerade die Mövenpick-Partei, die ihre Klientel immer gut versorgt wissen will, dafür Armut, Not und Elend anderer im Kauf nimmt, hat wieder mal den Arsch ganz weit offen….

  3. Alt-Dölauer sagt:

    Es gibt sie also doch, junge Leute mit Verstand. Ich hoffe die FFF kids hören auf sie sonst ist ihr an sich positives Anliegen bald zerstört von den Radikalen.

    • Niemals ein Jugendparlament mit Sonderrechten in Halle! sagt:

      Ja, ich stimme zu. Die FFler sind die klugen Leute in Halle. Von deren Engagement können sich die nichtsnutzigen Parteijugenden allesamt eine Scheibe abschneiden. Sonst sind die Parteikasper bald weg, da hast du recht!

    • Radikal ist, Steuermilliarden auszugeben für die eigene Zerstörung. Also zB die Fossilsubventionen, oder die Aufrechterhaltung der Kohleverbrennung bis 2038.

      Radikal ist, ein seit zehntausenden Jahren relativ stabiles Klima um ein paar Millionen Jahre zurückzubrennen, innerhalb extrem kurzer Zeit.

      Radikal ist, 3x so viel zu verbrauchen, wie die Erde hergibt und aushalten kann.

      Und apropos Verstand: Man kann seit längerem nicht gleichzeitig alle drei Dinge vereinen:

      * Anstand,
      * Wissen und
      * Befürwortung der ungebremsten fossilbasierten Wirtschaftsweise.

      • Beobachter sagt:

        FFF hatte sich gegen MLPD-Fahnen stark gemacht, wieso jetzt nicht gegen die Antifa?

        So bekommen FFF eben ein Label verpasst, das sich gut diskreditieren lässt und deshalb bestimmt mittelfristig den Zuspruch schrumpfen lässt.

        • FFF hat beschlossen, keine Parteifahnen und Fahnen von Jugendorganisationen von Parteien auf ihren Demos zuzulassen. Daran haben sich fast alle halleschen Parteien nach entsprechender Aufforderung gehalten.

          Antifa ist entgegen den kursierenden Mythen und Lügen weder eine geschlossene Organisation noch eine Partei.
          Du darfst auch mit B.U.N.D., Greenpeace oder Ende Gelände Zeichen bei der Demo mitlaufen.

          Außerdem braucht jedes halbwegs erträgliche Zukunftsszenario eine klare Kante gegen Faschismus.

  4. Basti sagt:

    Naja, die FDP ist nicht gerade dafür bekannt, dass sie die Rechte der normalen Arbeitnehmer vertritt – ja, ich meine Arbeitnehmer*innen, wie Pflegekräfte, Logistiker, Verkäufer, Serviceberufe etc. Sondern sie vertreten bestimmte Klientels, die immer schon finanziell eher besser dastehen – im Übrigen sei noch erwähnt, dass auch viele der Demonstranten ihren Lifestyle dem Neoliberalismus zu verdanken haben, bzw. oft aus Familien stammen, die vom Kapitalismus profitieren und ihren Kindern ein auskömmliches Leben und Bildung ermöglicht haben.

    • JEB sagt:

      Könnten auch die Grünen sein.

      • Alt-Hallenser sagt:

        https://www.watson.de/deutschland/exklusiv/336557338-claudia-roth-ueber-die-cdu-und-friedrich-merz-das-ist-schon-fast-stalking

        Erst das Bild anschauen.
        Ein Zitat von ihr aus dem Interview: ,, Die jungen Menschen, die überall auf der Welt heute auf die Straße gehen, sind darum viel pragmatischer. Sie wollen keine andere Staatsform, sondern fordern das unbedingte Handeln der Politik, um nichts weniger als unser Überleben auf diesem Planeten zu sichern…Ich bin unglaublich froh, dass es Menschen wie Luisa( Neubauer, Boss der Berliner ,,Freitags-für-die-Zukunft“-Bewegung- Anmerkung) gibt, die sich in unserer grünen Politik wiederfinden..“
        Das Zitat von ,,Basti“ ,, Sondern sie vertreten bestimmte Klientel, die immer schon finanziell eher besser dastehen“, kann auch für die GRÜNEN stehen. Ich schätze nicht, daß sich Pflegekräfte, Logistiker, Verkäufer, Serviceberufe usw. sündhaftes teures BIO-Fleisch kaufen können, das GRÜNEN und ihre Klientel gerne propagieren und kaufen.

        • Beobachter sagt:

          Noch vor 70 Jahren war es nicht üblich, täglich Fleisch zu essen. Es hieß nicht ohne Grund „Sonntagsbraten“.
          Heutzutage wird das Fleisch verramscht, dass man sich nichts anderes mehr vorstellen kann oder will….

        • Dass den Grünen manchmal die soziale Komponente aus den Augen rutscht, stimmt und ist ein Problem.

          Dass man seine eigenen Äcker und Grundwasser zerstört, um extrem billig Tiere zu mästen, die dann unter unwürdigen Bedingungen von Lohnsklaven bei Tönnies und Co zu Billigfleisch verarbeitet werden, ist aber die dümmstmögliche Lösung für die große soziale Schere. Genau die Geringverdiener, die heute mit Billigfleisch abgespeist werden, müssen all das in ein paar Jahren am allerhärtesten ausbaden.

          Die Leute, die heute aufgrund der bequemen Klimasystem-Lügen CDU oder AfD wählen, werden am allerhärtesten von den Folgen dieser zerstörerischen Politik betroffen sein.

          Nitrate aus dem Trinkwasser zu holen ist schweineteuer. Wenn die Krise ordentlich zuschlägt (inklusive Wirtschaftskrise, weil keiner im Ausland mehr unsere Museumstechnik in den Autos kauft), werden sich die Reichen sauberes Wasser leisten können, während aus der Leitung Nitratplörre fließt.

          Wenn die Hitzewellen kommen, werden die Ärmeren in den Plattenbauten gar gekocht, während die Reicheren einfach die Klimaanlage hochdrehen.

          Wenn die gehäuften Missernten kommen, werden die Reichen fragen: Wenn die da draußen kein Brot haben, warum essen sie dann keinen Kuchen?

          Heute werden die Ärmeren vorgeschoben, um mit Billigfleisch und Kohlestrom und Dieselautos enorme Profite zu machen und Großkonzerne oder Einzelclans enorm reich zu machen. Morgen werden sie einfach den Folgen der vielen Krisen überlassen.

          Siehe USA und Corona.

          https://www.moment.at/story/diese-zahlen-zeigen-klimazerstoerung-ist-reichensache

    • Uppercrust sagt:

      Ach, und andere Parteien vertreten keine Klientel? Wo lebst Du? Die Klügeren und Cleveren sind dann bei der FDP und die Dummen? Na ja, hier haben Linke und AFD je fast 25%, das sagt alles.

  5. Wuffi sagt:

    Habe ich immer gesagt die Linken sind am gefährlichsten. Gewalt geht mehr von Linken aus.

  6. Die JuLis sind mindestens im Netz ganz eng verwoben mit Rechtsextremen und Rechtsradikalen. Ich finde, der hallesche Verband der jungen Liberalen sollte sich ganz dringend mal von Leuten wie Benedikt Brechtken distanzieren. Oder sich mal klar zur Zusammenarbeit mit der AfD positionieren, siehe Thüringen.

    Angesichts der physikalischen Notwendigkeiten sollten auch endlich mal die Kapitalismusbefürworter Pläne aufstellen, wie die massive Lobbymacht von rückwärtsgewandten, fossilbasierten Großindustrien und ihren Lobbyverbänden gebrochen werden kann und endlich eine Transformation Richtung Zukunftsfähigkeit erzielt wird. Die letzten 30 Jahre waren in der Beziehung ein riesen großes Desaster, immer noch bestimmen Fossil-, Agrar- und Autolobby ganze Gesetzespakete mit.

    Wenn es denn wirklich einen Kapitalismus gibt, der ohne komplette Zerstörung der Biodiversität und des Holozäns gibt, solltet ihr den endlich mal aus der Schublade holen.

    Der fossilbasierte, verschwendungssüchtige, ausbeuterische Kapitalismus, den wir heute haben, ist nämlich absolut nicht zukunftsfähig und muss in dieser Form unbedingt gestoppt werden. Wenn die Linken die einzigen sind, die eine Alternative anbieten, dann jammert nicht rum über immer mehr Antikapitalisten.

    Seit knapp zwei Jahren versuche ich, Klimaschutz und das Privateigentum an Produktionsmitteln (von dem ich wirklich ein Fan bin!) zusammenzuhalten, aber mir gehen mehr und mehr und mehr die Argumente aus. Denn Kapital- und Machtkonzentration werden Woche für Woche erneut von der Praxis bewiesen. INSM, BDI, Altmaier, „Vernunftkraft“, Verschwendung von 9 Mrd für mehr Flüge (9 Mrd gab man für 20% eines Konzerns aus, der noch 3 Mrd Wert war).

    Marktwirtschaft mag vielleicht eine schöne Sache sein, wenn man sie richtig macht. Aber aktuell haben wir das kaum gebremste Primat von Retro-Großkonzernen.

    Übrigens hat all das viele Arbeitsplätze in Solar- und Windindustrie gekostet, um sehr wenige Arbeitsplätze in der Kohle zu „retten“. Hätte man das Konzept der FDP von 1980 oder 1990 mal genannt, dass die Liberalen sich massiv für den staatlichen Schutz der Kohlekraft einsetzen, wären die alle vor Lachen vom Stuhl gefallen.

    • Gequirlter Mist sagt:

      Lies mal deinen Marx richtig. Dann studiere die Geschichte letzten 120 Jahre. Und dann schreibe deinen pseudolinksliberalen Artikel noch mal neu, du „Fan“ von Privateigentum an PM!

      • Das war eine recht verschwurbelte Fassung von „gequirlter Mist hat auch absolut keine Idee und keine Ahnung, wie man im Kapitalismus die Klimakatastrophe verhindern kann“.

        Marx soll also die Klimakrise für euch lösen.

        • G sagt:

          Oh erleuchteter.. Ich hatte es ja geahnt… Deine Reise und persönliche Entwicklung geht weiter… Weg vom einfachen und geistig beschnittenen Radler hin zum mglw. Einzig legitimen Nachfolger von Marx und Engels.. Ideengeber welterklärer und leider nach wir vor geistig begrenzten Speerspitze der fff Kids.
          Ich bin wirklich überwältigt.

          • Wie gesagt: die einzigen, die hier Marx an seinem Bart herziehen, seid ihr. Und wenn ihr keine Lust auf Antikapitalismus habt, dann liefert Lösungen, wie man den Kapitalismus von seinem grassierenden Verschwendungszwang befreit.

            „Klassen“ oder Klassenkampf halte ich heute für absolut überholte Konzepte.

            Und dass es keine Kapitalkonzentration und Machtkonzentration gibt, hätte ich gern irgendwie belegt. 200 Mrd $ Reingewinn hatten die 5 größten Ölkonzerne, und sie haben ihre große finanzielle Macht seit vielen Jahren für direkte offene Antiwissenschaft eingesetzt.

            Das steht vermutlich nicht bei Marx, Lenin oder Hayek.

          • mirror sagt:

            RWE Kapitalrendite 1,8%, Windgenossenschaften Kapitalrendite 8,5%.
            Die Kapitalisten und Abzocker sind in Birkenstocksandalen unterwegs.

          • mirror sagt:

            Dividentenrendite Aramco wird auf etwas über 6% geschätzt. Sind also bescheidener als die raffgierigen Öko-Kapitalisten.

          • rupert sagt:

            @mirror

            Da hat wohl jemand in die Verbrennung fossiler Rohstoffe investiert…

    • mirror sagt:

      „Übrigens hat all das viele Arbeitsplätze in Solar- und Windindustrie gekostet, um sehr wenige Arbeitsplätze in der Kohle zu „retten“.“

      Wind- und Solarindustrie haben Arbeitsplätze verloren, weil sie sich auf einem subventionierten Markt ausgeruht haben, trotz internationalem Wachstum der Märkte (Solar 35% pro Jahr, Wind 10% pro Jahr). Wenn die Linken das Ruder der Industrielenkung übernehmen, kommen Umweltkatastrophen wie Leuna, Buna und Bitterfeld dabei raus.

    • Hans G. sagt:

      Wir jammern nicht über Antikapitalisten, jeder darf dumme Sachen machen. Die Grenze ist der Extremismus, mit dem Du und fff offenbar keine Probleme habt. Ein klarer Fall für den Verfassungsschutz und genaue Analyse der Vernetzungen. Nach dem NSU sollte man ja gewarnt sein und solche Sachen von Anfang an ernst nehmen.

    • No sagt:

      Aua, diesen gequirlten Mist zu lesen tut ehrlich weh. Wer auch nur einen letzten Erinnerungsfetzen an die DDR hat, das weis genau: da wurde sicher alles groß geschrieben. Aber ganz sicher nicht der Umweltschutz. Die Umwelt war *vollkommen* egal und*niemand* hat sich da auch nur einen deut drum geschert.
      Der ach so böse Kapitalismus geht mit der Umwelt wesentlich schonender um. Komisch, oder? Klar ist die aktuelle Gesellschaftsform sicher nicht das theoretisch beste No-Plus-Ultra. Aber ehrlich: wer hat *funktionierende* Alternativen, die besser sind. Sozialismus? Kirchenstaat? Faschismus? Oder lieber Kulturrevolution und Kommunismus? Alles irgendwie nicht so tolle Alternativen.

      • 10010110 sagt:

        Naja, dass damals der Sozialismus und der Umweltschutz nicht funktioniert hat, heißt nicht dass, dass immer so sein muss. Die Zeiten ändern sich, und mit dem heutigen und zukünftigen Stand der Technik kann ich mir vorstellen, dass eine Art Sozialismus heute funktionieren könnte. Das bedingungslose Grundeinkommen ist ja Sozialismus in Reinkultur. Und die Corona-Krise hat ja gezeigt, wieviele Arbeitsplätze eigentlich unnötig sind, bzw. wie wenige heute noch nötig sind, ohne dass wir alle am Hungertuch nagen müssen. Das Geld und die Produktionsmittel wären also da, um die ganzen Arbeitslosen durchzubringen.

    • David sagt:

      Ich muss sagen, da muss ich der JuLi ausnahmsweise mal zustimmen, auch wenn ich sonst nicht so viel von der FDP halte. FFF kämpft für eine gute Sache, verliert aber durch Sympathisierung mit stärker linken Lagern auch ganz schnell gemäßigte Interessenvertreter*Innen und nicht zuletzt schüchtert man so sehr junge FFF Demonstrant*innen auch schnell ein, oder aufgrund dessen wollen Eltern ihren Kindern die Teilnahme an den Demos unterbinden.
      Es geht ja schließlich auch um die Akzeptanz der breiten Gesellschaft zum Thema Klimaschutz und das schafft man mit solchen Bannern und Aussagen wahrscheinlich eher nicht.
      Meiner Meinung nach schlägt das in das selbe Thema, wie MLPD Vertreter, die man ja auch öfter mal mit ihrer Flagge dort sieht.
      Ich habe schon bei einigen FFF Demos, an denen ich teilgenommen habe Sprüche der selben Gruppierung gehört, die meistens auch nur von wenigen Personen gerufen werden und schnell verschallen, da es offenbar auch bei den anderen Teilnehmer*Innen nicht unbedingt auf Zuspruch trifft.

      Dennoch danke ich den beteiligten, dass sie schlimmeres im Bezug auf den Angriff verhindern konnten.

  7. Bernd sagt:

    Nur kann der schwarze Block, der dort mitmarschiert, nicht sagen wie eine Gesellschaft aussehen und funktionieren soll, wenn es den bösen Kapitalismus nicht mehr gibt. Sie sind schlicht nicht in der Lage die Konsequenzen ihrer Forderungen zuendezudenken.

    • Du kannst aber auch nicht sagen, wie eine Gesellschaft im Kapitalismus damit klarkommen soll, sämtliche extreme Verschwendung abzuschaffen und wieder auf langlebige Produkte umzusteigen. Wachstum bricht dann zusammen, und das bedeutet im Kapitalismus Not, Hunger und soziale Unruhen für Millionen Menschen auch in Europa. Bisher verlagert man beides ja nach außen.

      Die aktuelle Wegwerfgesellschaft ist absolut inkompatibel mit dem Willen zum Überleben – wenigstens so viel sollte man rausfinden, wenn man allereinfachste Mathe-Grundlagen jemals begriffen hat.

      Und nicht jeder verfährt nach der Devise „nach mir die Sintflut“.

      Die ersten Jahre mit +1.5K werden übrigens schon um 2024 rum erwartet.
      Wer nicht wirklich alt ist, sollte auch im Eigeninteresse endlich beginnen, sich fundiert mit der Klimakrise zu befassen. Dann kann er auch nicht so einfach mangels Faktenwissen total verlindnert werden.

      • Mephisto sagt:

        @HalleVerkehrt – Ja es wird zu viel weggeworfen, allen voran gute Bildung. Die gravierenden Folgen sieht man dann auch in so manchen Kommentaren hier.

        • Dass die Grundlage der Klimakrise in erster Linie ein massiv verloren gegangenes Grundwissen in Mathe, Physik und Chemie ist, so dass niemand über die krassen Witze von Lindner und Altmaier („Strategie“ nennen die das) laut loslacht, wird kaum jemand bestreiten.

          • mirror sagt:

            Wer den Klimawandel nur mit dem Energieerhaltungssatz berechnen will, hat das Thema nicht mal in ersten Ansätzen verstanden und sollten seinen Nachweis mangelhafter Bildung nicht immer wieder öffentlich zu Schau stellen.

          • Gequirlter Mist sagt:

            Verschwurbelter Schwachsinn!
            „Grundlage“ (falsche Kategorie) der Klimakrise ist wenn, dann schon menschliches Agieren. Und zwar seit Jahrhundeten schon. Leider ist die Menschheit in den letzten 200 Jahren so „mächtig“ geworden, daß sie sich aus dem natürlichen Gleichgewicht komplett lösen konnte und dieses nun auch signifikant und ungünstig beeinflusst.

            Grundlagen dafür bestehen in einem brutal durchgesetzten profitorientierten sozial-ökonomischen System einerseits und einer genuss- und ulterhaltungssüchtigen, dressierten, egozentrierten Mehrheitsbevölkerung auf unserem Planeten auf der anderen Seite.

            Die verloren gegangene Bildung in Ma/Pf/Ch ist nur ein weiteres kleines Bausteinchen im Verblödungsgefüge, das Grundlage für die Aufrechterhaltung dieses apokalyptischen Systems ist. Auf keinen Fall ist sie die Grundlage für eine wie auch immer geartete Klimakrise. Eher eine Begleiterscheinung der Zivilisationskrise, auf die wir zusteuern.

            Die „krassen Witze von Lindner und Altmaier („Strategie“ nennen die das)“ sind doch nun wirklich unterhaltsam. Aber auch die sind nicht „Grundlage“ für irgendwas. Eher hilflose Versuche, eure herbeigebetete Veränderungslawine irgendwie aufzuhalten.

            Damit du nun endlich mal verstehst, was du für dummes Zeug hier auskippst, nochmal: Lies mal deinen Marx richtig. Dann studiere die Geschichte letzten 120 Jahre. Und wenn du dann immer noch nicht kapiert hast, wie Ursache und Wirkung zu unterscheiden sind, dann ist dir nicht mehr zu helfen, du „Fan“ von Privateigentum an PM!

            Vielleicht gründest du ja besser ein Kloster „Zum heiligen privateigenen Fahrrad“ und überläßt die Politikgestaltung denen, die das auch können, du kleiner fleißiger Meinungsträger. Fffffff….ffffffffffffffff! (Das war die heiße Luft aus deiner Meinungsblase … huch …. nochwas drin ….. ffffffffffffffffffpfppfppp. So, jetzt ist die Blase leer.)

          • Gequirlter Mist: die enormen Erfolge der marxistischen Klimaschützer vor FFF kennen wir alle. Von früh bis spät wurde das Thema Klimakatastrophe in so ziemlich allen Medien totgeschwiegen. Und wenn du das PE an PM abschaffen willst, musst du hunderte Lösungsbausteine liefern, die Marx nicht hatte.

            Wo man Marx „einfach so“ umgesetzt hat, brach die Produktion (inklusive Lebensmittel) zusammen.

            Nix gegen alternative Wirtschaftssysteme, aber gut durchdacht und leicht verständlich müssen sie sein, und vor allem: es muss einen Pfad geben, auf dem man dahin transformieren kann.

            Wir können gern zusammen für ein BGE, mehr Genossenschaften, freie Lastenräder, Open Spaces und so weiter eintreten, und auf dieser Basis entstehen besitz- und geldfreie Subsysteme.
            Kein Problem.

            Aber ich schaffe nicht einfach so die aktuelle Organisationsform arbeitsteiliger Gesellschaft weg, ohne ein funktionierendes System, mit dem man ca 8 Mrd Menschen mindestens so satt bekommt wie heute.

            Also: Kooperation in der Klimakrise unabhängig davon, ob dem Bäckermeister sein Backofen selbst gehören (meine Präferenz) oder genossenschaftlich verwaltet werden soll.

            Und ja: im aktuellen Großkapitalismus sind die meisten Back-Shops keine Bäckereien mehr. Ich weiß (und bedaure) das.

          • Gequirlter Mist sagt:

            Um Gottes willen, was soll denn das jetzt: „BGE, mehr Genossenschaften, freie Lastenräder, Open Spaces und so weiter …“ vs. großkapitalistische Bäckereiketten? 8 Mrd. Menschen sind satt? Soso. „Laut dem Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen leiden rund 821 Millionen Menschen weltweit an Hunger (Stand 2017), also etwa jeder neunte (11 %).“ (https://de.wikipedia.org/wiki/Welthunger) Und das sind nur die Hungernden. Dann gibt es die Ausgebeuteten, die sich nur mühsam ernähren. Die, welche z.B. Dein T-Shirt herstellen. Deren Zahl ist noch viel höher. „Zwei Milliarden leiden unter „verborgenem Hunger““. (https://www.welt.de/wirtschaft/article133228045/Zwei-Milliarden-leiden-unter-verborgenem-Hunger.html)

            Und hier „Nach Ansicht verschiedener Beobachter ist der Welthunger nicht von mangelnder Produktion verursacht, sondern von ungerechter Verteilung. “ (https://de.wikipedia.org/wiki/Welthunger) Dann kommen ungerechte Handelsstrukturen drauf, Ressourcenkonkurrenz, Konkurrenz um landwirtschaftliche Nutzflächen dazu … usw.!

            Alles das verursacht dein präferierter Kapitalismus. Und um das zu vertuschen, kommst du hier mit naiv-marxistischen Ansätzen, blendest die Sozialgeschichte der letzten 120 Jahre aus, bist inkonsequent im Durchdenken und populisierst hier in Richtung Gemeineigentum. Damit das nicht auffällt, erlaubst du dem Bäckermeister seinen eigenen Ofen. Weiter oben hast du PE an PM in unbegrenzter Höhe akzeptiert. (Mag ich sogar, das ist nämlich das Ende deiner Argumentationsblase – puff.)

            Nun sind die Marxisten irgendwie am Hunger schuld. Das ist dann wohl der Hammer.

            Mann, komm runter von Deinen naiv-romantischen Vorstellungen von Gesellschaftsumbau mit Energieerhaltungssatz & Co.. Fahr mit deinem Fahrrad an die Saale und erhole dich da vom Geldzählen in deiner Firma.

            Aber höre auf, uns hier nur vollzuplärren und unsere Strassen mit geplanten Störaktionen zu verstopfen.

          • zurück in die Steinzeit sagt:

            @Halle-Verkehrt
            Was, die Marxisten haben mit tiefgefrorenen Schlachtabfällen per EU-subventioniertem Export den afrikanischen Hühnermarkt zusammenbrechen lassen???? Wie haben die wohl die vielen Schlachtabfälle organisiert, hähhh? Der ist ja besser als jeder denkbare superfiese Ostfriesenwitz! Hahahahahahahahaaaaaa … Harharharharrrrr …chchchchouch!

            So ein Spezialist auch, naja, die Computernerdies halt! Klima-prima / Kohle weg, macht nur Dreck! Weiter so. Alles verbieten und abschalten. Gruß an Pol Pot und so in der nächsten Steinzeit!

      • Hans G. sagt:

        Es gibt doch genug Länder ohne Kapitalismus, zieh dorthin. Wenn Du etwas flexibel bist, kannst Du mit deiner autoritären Art gut Karriere machen. Nur Umweltschutz wird da natürlich auch nicht groß geschrieben.

        • Wenn ich dorthin ziehe, wie soll ich dann die von Europa verursachten Emissionen bekämpfen? Denkst du denn, dass ich hunderte Megatonnen CO2-Emissionen verursache?

          Und wie kommst du drauf, dass ich autoritär bin? Im Gegenteil: alle klimarealistischen Pläne, die wenigstens ansatzweise Masse- und Energieerhaltungssatz einhalten und uns nicht ins Pliozän zurückfeuern wollen, sollen auf den Tisch und evaluiert werden. Und dann soll gemeinsam nach guten Lösungswegen gesucht werden. Aber eben ohne dumme falsche gefährliche Träume (zB gigatonnenweise negative Emissionen innerhalb kurzer Zeit).

  8. Für alle, die doch endlich mal einsteigen wollen ins Thema „Wissenschaft“: https://www.helmholtz-klima.de/

    Da die Klimakrise die nächsten Jahrzehnte dominieren wird, sollte dort jeder so tief einsteigen, wie er kann.

    • .... sagt:

      Die „Klimakrise“ ist nichts als Fantasie. Die eigentliche Krise kommt erst, wenn man Wohlstand, Wertschöpfung und Indistrie abschafft und einen Steinzeitkommunismus einführt.
      100 Millionen Tote stehen auf dem Konto der Kommunisten, während der Kapitalismus seit 1870 80% der Weltbevölkerung aus der absoluten Armut befreit hat.
      Der Kuchen, der verteilt wird, er bleibt im Kapitalismus nicht gleich, sondern wird eben immer größer.

      • Geh bitte und lern *endlich* ein bisschen Physik. Wenigstens ein bisschen.

        Bitte!

      • 10010110 sagt:

        […] 80% der Weltbevölkerung aus der absoluten Armut befreit […]

        Armut ist niemals absolut, sondern immer vom Kontext abhängig.

        Der Kuchen, der verteilt wird, er bleibt im Kapitalismus nicht gleich, sondern wird eben immer größer.

        Es würde mich wundern, dass die Erde immer größer wird, damit immer mehr verteilt werden kann. Das einzige, was immer größer wird, ist ein Krebsgeschwür.

        • mirror sagt:

          Was immer größer wird ist die Zahl der Menschen, die auf unserem Planeten leben. Für Sie vielleicht ein Krebsgeschwür, für mich nicht.

          All diese Menschen wollen zumindest die Grundbedürfnisse erfüllt haben: warm – trocken – satt. Die meisten sind jeden Tag fleissig, um sich etwas mehr und schöneres warm, trocken und satt leisten zu können. Ruft natürlich die ganzen Neider auf den Plan, die es in ihrem Leben zu nichts gebracht haben.
          Die Kids sind noch weit davon entfernt, Ideen für diese Randbedingung der Zukunft zu adressieren. In Fragen der Kreativität und Lösungsfindung haben sie noch lange nicht die critical mass erreicht.

          • 10010110 sagt:

            Ja, und warm, trocken und satt geht natürlich nur mit 120m²-Eigenheim und SUV vor der Haustür – und nur, indem irgendwo anders es kälter, nasser und hungriger hat.

          • Ach mirror. Immer wieder deine lustigen Lügen.

            Die Teile der Menschheit, die besonders deutlich wachsen, tragen am wenigsten zur Erderhitzung bei. Außerdem musst du dich mal entscheiden, ob CO2 keinendeutlichen Einfluss hat, oder doch, du wechselst da total chaotisch hin und her. Die reichsten 1% machen einen sehr relevanten Teil der Emissionen aus, die reichsten 10% sogar die Hälfte.

            https://twitter.com/PaulEDawson/status/1271290881526476801?s=20

            Und du bist weit davon weg, irgendwas einschätzen zu können, was jede 15-Jährige mit einem bisschen Ahnung von Physik sich innerhalb von ein paar Stunden anlesen kann.

            Und ja: man kann arbeiten und satt werden, ohne ständig Kohle und Öl im heutigen Ausmaß zu verbrennen.

            Dazu muss man natürlich aufpassen, dass ein relevanter Teil der eigenen Arbeitsleistung auch in der eigenen Lohntüte landet. Was dann natürlich zuungunsten gewisser anderer Beteiligter ginge.

            Tönnies beutet seine Subsubsubunternehmensangestellten extrem aus, zerstört Artenvielfalt, bedroht die Gesundheit von Kunden und Angestellten und wird damit schon längst Milliardär.

          • mirror sagt:

            Anteil der weltweiten CO2-Emmissionen: China: 27,52%, Indien 7,26%
            Da leben natürlich nur reiche Leute.
            Wer seine Kompetenz aus einem Kurznachrichtendienst bezieht, hat offensichtlich eine verkürzte Intelligenz.
            Ich werde Sie immer noch nicht alos Lügner bezeichnen. Mit Ihren begrenzten Möglichkeiten sind Sie einfach zu dämlich für die Zusammenhänge. Dummheit und Ideologie waren schon in der Geschichte das perfekte Paar.

          • Beobachter sagt:

            Mirror genau diese CO2 Emmissionen in China und Indien sind mittelbar durch unseren Konsum erzeugt.

            Und selbst die 1% Weltbevölkerung in Deutschland sind für 2% der CO2-Emmissionen verantwortlich.

            Da kann man schon einmal über Reduzierung nachdenken.

          • mirror sagt:

            @Beobachter

            während sie noch nachdenken, ist die Reduktion seit 30 Jahren im Gange – alles ohne blinden Aktionismus.
            Seit 1990 35% weniger CO2, 58% weniger NOx, …

          • Matze sagt:

            @Beobachter,
            ja Deutschland ist für 2% des CO2 Ausstoßes verantwortlich. aber Deutschland hat noch sehr viele Wälder und fängt damit auch wieder CO2 auf. Wir sollten lieber über das Aufforsten nachdenken, um CO2 zu reduzieren. Denn, dass wirst du aber nicht wissen, benötigen Pflanzen CO2 zum leben. Der CO2 Anteil in der Luft hat sich auch nicht verändert, sondern ist seit Jahrzehnten konstant.

            Die Größten Produzenten von CO2 in der Welt sind nun einmal die USA und China. Dort spielt Umweltschutz keine Rolle. Klar kann man sagen, dass in China oder Indien pro Kopf weniger CO2 erzeugen, aber das ist ja nicht relevant, wenn dort die Bevölkerungen explodieren und Kinder noch wenig CO2 erzeugen.

            Was in den letzten 30-40 Jahren ist die Explosion der Weltbevölkerung. Jeder Mensch erzeugt CO2. Jeder Mensch will essen. Ackerbau erzeugt CO2, Tierhalten erzeugt CO2. Bau von Häusern und Wohnungen erzeugt CO2. der Anstieg von CO2 in der Luft ist allein auf die rasant wachsende Weltbevölkerung zurück zu führen und daran ist das aufgeklärte Deutschland nicht schuld.

          • farbspektrum sagt:

            „Wir sollten lieber über das Aufforsten nachdenken“
            Damit es wirkungsvoll ist, denkst du sicher an Südamerika?

          • Matze sagt:

            Ich denke da zuerst an Deutschland, um die Klimaziele zu erreichen. Leider spielen Wälder bei der einseitigen CO2 Betrachtung keine Rolle. Dies wäre aber ein wichtiger Ansatzpunkt.
            Das kleine Deutschland kann nicht die ganze Welt retten, aber wir können mit der Aufforstung einen möglichen Weg zeigen.
            Jedenfalls finde ich Aufforstung sinnvoller, als für Windkraftanlagen Wälder zu roden.

          • Beobachter sagt:

            @Mirror
            Ja, im Bereich Industrie wurde durch die Deindustrialisierung in den Neuen Bundesländern viel CO2 eingespart.
            Auch bei den Häusern wird weniger CO2 durch Heizen erzeugt.
            Aber im Verkehrssektor kam es zu keimen Rückgang, obwohl die Motoren sparsamer wurden.

          • Beobachter sagt:

            @Mirror
            Zu Deinen Zahlen noch einmal:
            In China sind etwa 18% der Weltbevölkerung für reichlich 27% verantwortlich, in Indien 17% für reichlich 7% verantwortlich.
            Wenn man die Maßstäbe für Deutschland anlegen würde, wären jeweils 36% möglich…

          • mirror sagt:

            @Beobachter
            Zunahme CO2-Ausstoß seit 1990 in China 400% in Deutschland Abnahme um 35%.
            Dem Klima ist der Wert pro Kopf egal; die schiere Masse machts.

          • Matze sagt:

            Komisch komisch, meine Beiträge werden nicht freigegeben.

            Also ich denke da zuerst an Deutschland. Bäume (Wälder) binden einfach CO2 und deshalb finde ich eine Aufforstung Wirkungsvoller als für Windkraftanlagen Wälder zu roden. Deutschland ist im Gegensatz zu anderen Industrienationen noch recht grün. Diesen Trumpf sollten wir nutzen und auch Wälder in die CO2-Berechnung einen Landes mit einfließen lassen, dann sieht unser CO2-wert pro Kopf deutlich besser aus.

          • Achso sagt:

            „Dem Klima ist der Wert pro Kopf egal; die schiere Masse machts.“
            Was ’ne Logik.
            Dann würde es dem Klima ja auf einmal besser gehen, wenn man China in Länder von der Größe Deutschlands aufteilen würde.
            Selbstverständlich haben die, die pro Kopf mehr CO2 ausstoßen, die größere Verantwortung. Und dabei ist noch gar nicht berücksichtigt, dass China als „Werkbank der Welt“ CO2-Emissionen quasi im Auftrag westlicher Konsumenten erzeugt,

          • farbspektrum sagt:

            „Selbstverständlich haben die, die pro Kopf mehr CO2 ausstoßen, die größere Verantwortung. “
            Wo ist da die Logik?
            Die größte Verantwortung haben doch die Staaten, die keine entsprechende Energiepolitik und Bremsung des Bevölkerungswachstums betreiben.

          • Matze: lern einfach mal die Grundrechenarten. 1 ha Wald nimmt pro Jahr 10 Tonnen CO2 auf – aber das meiste davon gibt er auch wieder ab, wenn das Holz verbrannt wird oder verrottet.

            Deutschland emittiert pro Jahr 800 Millionen Tonnen CO2 aus Fossilverbrennung.

            Um den CO2-Gehalt der Atmosphäre um jeweils 5 ppm zu senken, hat die Erde ohne Menschen ca 1 Million Jahre gebraucht. Das CO2 ist in Kohle und Öl gelandet, im Boden. Das sind sehr, sehr langfristige Prozesse.

            Wir verbrennen im Moment buchstäblich eine Million Jahre aller 5 Jahre durch unsere Fossilverbrennung.

            Kohle und Erdöl entstanden im Lauf von Jahrmillionen, wir verheizen relevante Teile davon in hundert Jahren.

            So schwer sind diese Basics echt nicht, und es wird endlich Zeit, sie zu verstehen.

            Wenn du die CO2-Emissionen allein von Deutschland aus der Verbrennung von Kohle, Erdöl und Erdgas aufsammeln würdest, könntest du mit dem Gas jede Sekunde drei Olympia-Schwimmbecken bis zum Rand füllen. Oder zwei große Heißluftballons.

            Jede Einzelne Sekunde.

          • mirror sagt:

            @achso
            China hat einen 40 mal höheren Zuwachs an CO2 im Jahr als wir in den Jahren ab 2030 durch den Kohleausstieg einsparen können. Wie kann man vor diesem Hintergrund einen schnelleren Kohleaustieg fordern, wenn er nachweislich nichts bewirkt. Da bleibe ich doch besser bei dem vereinbarten Pfad und investiere das Geld in Bau von Feuchtgebieten, Rückführung von Regenwasser auf versiegelten Flächen, etc. Alles Maßnahmen, die einen sinnvollen Beitrag gegen das Artensterben oder Grundwasserprobleme leisten. Mit dem Abschalten von Datteln retten Sie keinen Käfer.
            Nur etwas nachdenken und nicht nur Bienchen für´s Muttiheft anstreben.

          • rupert sagt:

            @ mirror

            Also weiter mit dreckigster Energiegewinnung CO2 ausstoßen, wenn der CO2-Wert zu hoch ist?

            Nee, klar.

            Ich würde auch lieber lululu… Feuchtgebiete fordern, wenn ich von der Ölindustrie bezahlt würde. Oder Regenrinnen für Parkplätze.

            Das nennt man dann Greenwashing.
            Oder Corporate Citizenship jenseits des dreckigen Kerngeschäfts.

          • mirror sagt:

            Sie glauben allen Ernstes, Sie könnten mit dem vorgezogenen Kohleausstieg 2030 auch nur eine Käferart retten? Wie naiv kann man nur sein.

          • rupert sagt:

            @ mirror

            Geht es beim vorgezogenen Kohleausstieg 2030 um Käferarten?

          • mirror sagt:

            Dass es hnen nicht um Klima, Biodiversität oder Umweltschutz geht, habe ich jetzt endlich begriffen. Guru hat gesagt, Konzerne sind schlecht, und so beschäftigt sich der brave Jünger mit dem Kampf gegen Konzerne.
            Bravo!

          • rupert sagt:

            @ mirror

            Sie erzählen uns hier zu CO2 Emissionen von Käfern und Regenrinnen und kaum fragt man da mal nach, sind Sie ganz verwirrt und stammel wieder eine neue Geschichte damit Sie den Blödsinn nicht erklären müssen.

            Was Ihnen da so alles einfällt.

            Zu viele Menschen.
            Sozialismus ist Schuld.
            China ist auch Schuld.
            Und seit der DDR ist sowieso alles schön grün.
            Und jetzt die armen Konzerne.
            Mein persönlicher Favorit war ja Ihr Rassismusvorwurf beim Begriff Ölscheich.

            Da Ihr Arbeitsplatz offensichtlich gefährdet ist, sind Sie hier etwas angespannt.
            Haben Sie sich schon in Brasilien beworben?
            Wasserkraft und so…

          • mirror sagt:

            „Da Ihr Arbeitsplatz offensichtlich gefährdet ist, sind Sie hier etwas angespannt.“

            Und täglich grüßt das Murmeltier, am Ende bleibt zusammenhangloses Geschwurbel. Allerdings, mit dem zitierten Satz haben Sie eine neue Qualität der Dämlichkeit erreicht. Dümmer geht nimmer.

          • rupert sagt:

            @ mirror

            Sind Sie schon am Ende?

            Sie haben also wirklich keine Antwort auf die Frage was der vorzeitige Kohleausstieg 2030 mit Käferarten zu tun hat?

            Stattdessen Beleidigungen.

          • Nochmal zum Thema „Zu viele Menschen“:

            https://www.moment.at/story/diese-zahlen-zeigen-klimazerstoerung-ist-reichensache

            Wenn man dieser These „zu viele Menschen“ folgen wollen würde, was ich ausdrücklich nicht tue, dann müsste man mit den Superreichen anfangen und dann zu den Reichen weitergehen.

          • mirror sagt:

            „Neid ist dem Menschen natürlich: dennoch ist er ein Laster und Unglück zugleich. Der Neid der Menschen zeigt an, wie unglücklich sie sich fühlen; ihre beständige Aufmerksamkeit auf fremdes Tun und Lassen, wie sehr sie sich langweilen. Wir sollen daher ihn als den Feind unseres Glückes betrachten und als einen bösen Dämon zu ersticken suchen.“
            Arthur Schopenhauer (1788 – 1860)

          • rupert sagt:

            @ mirror

            Sie wollen gern Menschen mit weniger Besitz durch die Zuschreibung von Neid abwerten, zeigen aber zugleich nur Ihre Inkompetenz, das Problem der Ressourcenverschwendeung selbst über das Konzept Neid in seiner ganzen Tragweite zu verstehen:

            Konstruktiver Neid kann zweierlei bedeuten: (…)
            Bemühungen seitens des Neiders, selbst die geneideten Güter zu erlangen. Dies motiviert im Allgemeinen zu erhöhter Leistung und ist damit im Rahmen der marktwirtschaftlichen Gesellschaftsform von Vorteil. Hier zeigt sich der Neid als Ehrgeiz, ein Gut (ebenfalls) erreichen zu wollen.“

            https://de.wikipedia.org/wiki/Neid#Konstruktiver_Neid:_Rezeption_und_Folgen

            Neid ist so verstanden selbst Teil des Problems der Ressourcenverschwendung in unserer Ökonomie.

            Er dient leidlich als Vorwurf an Menschen, die das Klima schützen wollen.

            Sie haben wieder bewiesen, dass Sie nichts verstanden haben.

          • Mirror: wenn mir viel an Geld liegen würde, dann hätte ich mich auch für viel Geld entschieden. Wieso denken Sie, dass ich auf irgend wen neidisch bin, der nachweislich (ich hatte Belege geliefert) sehr viel mehr zur Zerstörung unserer Lebensgrundlagen beitragen? Und sehr viel mehr Leid verursachen?

            Neid kenne ich natürlich auch. Neid auf Leute, die viel effizienter mit Trollen umgehen können. Neid auf Menschen, die viel schlauer sind.

            Ganz besonders würde ich für mehr Geld niemals so eine große Ehrlichkeits- oder Vernunftsallergie wie du akzeptieren.

          • mirror sagt:

            @halleverkehrt
            Warum vergleichen Sie Ihren Carbon Footprint nicht mit dem eines Ziegenhirten in Somalia oder der indigenen Völker in Südamerika?

            Ihre beständige Aufmerksamkeit auf SUV-Fahrer, Konzerne, Urlauber, … scheint von tiefsitzendem Neid getrieben zu sein. Schopenhauer hat das schon in seiner Zeit treffend beschrieben.

          • rupert sagt:

            @ mirror

            Also Deutschland ab in die Laubhütte?
            Das wurde doch hier von Ihnen und Konsorten schon mal abgelehnt.

            Haben Sie also endlich Ihre Meinung geändert?
            Erzählen Sie mal!

  9. Vater sagt:

    FFF ist linksextrem, da wird sich niemand distanzieren. Ich kenne von einer Kollegin die Antifa- und Linken-Pläne.

    Meine beiden Kinder machen dort jetzt deshalb nicht mehr mit, die gehen jetzt zu den Grünen!

  10. Sabine sagt:

    und Connewitz, Rote Flora, 1. Mai, usw. usw.
    Wie naiv bist du? Oder bist du ein linker Troll?

  11. farbspektrum sagt:

    Für FFF ist die Welt doch in Ordnung, solange sie als BackPacker Neusseeland genießen.
    „Falls Du Dich sorgst, beim Backpacking in Neuseeland allein zu sein: Das Gegenteil ist der Fall. Nirgends sonst auf der Welt wirst Du so viele Deutsche treffen wie in Neuseeland (abgesehen von Deutschland natürlich). Allein fühlen wirst Du Dich also sicher nicht. In Hostels, Bussen und auf Touren lernst Du schnell Leute kennen.“ (101places.de)

    • Rentner sagt:

      Gibt es keine Unterschiede zwischen FFF Halle und Backpacker in Neuseeland? Ist das tatsächlich ein und dieselbe Gruppe? Auch und vor allem altersmäßig? Kann ich mir nicht so recht vorstellen.

      • farbspektrum sagt:

        Du musst dich mal in Facebook und Twitter umschauen. Da werden Klimaschutz-Beiträge geteilt und gleichzeitig von Weltreisen berichtet.

        • Rentner sagt:

          Facebook und Twitter? Ich halte mich lieber an die Realität. Aber danke für den Einblick in deine Informationsgewinnung.

          Der Betreiber von 101places.de ist Jahrgang 1982 und seit 2012, also seit er 30 ist Backpacker. Die Teilnehmer der FFF Demonstration gehen meist noch zur Schule, sind also frühestens 2000, eher später geboren. Minderjährige als Backpacker in Neuseeland? Das gibt es ganz bestimmt auch nicht bei oder „in“ Facebook und Twitter.

          • farbspektrum sagt:

            Luisa Neubauer ist keine Schülerin.
            „Die Teilnehmer der FFF Demonstration gehen meist noch zur Schule,“
            Dann ist Luisa wohl nur eine erwachsene Aufpeitscherin?

            „Gibt es keine Unterschiede zwischen FFF Halle und Backpacker in Neuseeland? Ist das tatsächlich ein und dieselbe Gruppe?“

            Das hat mich neugierig gemacht, wer hinter FFF- Halle steckt,
            Erfährt man nicht, Wird geheim gehalten.
            https://fff-halle.de/
            Mysteriöses Impressum:
            „Die hier im Impressum genannte Person steht nicht in direktem Zusammenhang mit Fridays for Future Halle oder den dahinterstehenden Organisatoren oder mit der Bewegung selbst.“

            Der Aha-Effekt kommt erst unter „Kontaktmöglichkeit“: Alerta!

            Die Webseite wirkt nicht wie von Kindern gemacht.

          • farbspektrum sagt:

            Falls jemand mit „Alerta“ nichts anfangen kann, hilft Wikipedia weiter:
            „Alerta Alerta Antifascista, ein Spruch der Antifa“
            „Der Inlandsgeheimdienst mancher Staaten, darunter Deutschland, ordnet autonome Antifagruppen dem Linksextremismus zu und beobachtet einige davon. „

          • Hallenser sagt:

            Ja, mit Antifaschismus haben manche wirklich Probleme. Zum Glück haben mit Faschismus deutlich mehr ihre Probleme, weshalb sie gegen Faschismus sind und sich nicht scheuen, das zuzugeben. Zu welcher Gruppe du dich zählst (es gibt tatsächlich nur zwei), musst du wissen.

          • farbspektrum sagt:

            Ich habe kein Problem mit Antifaschismus, sondern mit Linksextremismus. Von politisch interessierten Kreisen wird das gern populistisch verquirlt.

          • Lesezirkel Halle sagt:

            „Antifa – Kurzform für Antifaschismus oder Antifaschistische Aktion“

        • Hallenser sagt:

          Hättest du wenigstens TikTok gesagt. Aber woher sollst du wissen, was „Kiddies“ heutzutage so machen. Wolltest du nicht unaufgefordert in Schulen gehen und aus fernen Ländern berichten? Was ist aus diesem verwegenen Plan geworden? Bei Facebook nichts dazu gefunden?

    • Alle Flugreisen gehen auf das Konto von FFF. Sieht man auch in der aktuellen Berichterstattung über Mallorca und die Deutschen. Alle von FFF. Ich sags euch.

      Aber klar – ohne Flugreisen kämen die nie und nimmer auf die Unterseite der Erdscheibe, wo sie ihre Befehle von den Reptiloiden bekommen.

      Und Farbi ist kurz davor, all das aufzudecken. Gaaanz kurz davor, und dann wird er der neue Starkoch einer veganen Imbissbude.

  12. farbspektrum sagt:

    Googelt man nach FFF Halle, stößt man auf diese Seite:
    https://fridaysforfuture.de/ortsgruppen/halle/
    Und wer steht da im Impressum?
    „Lucas Pohl Kiel“

    Auf dieser Seite findet man :
    „HEY, WIR HABEN EINE NEUE WEBSEITE!
    Ab sofort kannst du uns auf unserer neuen Homepage fff-halle.de erreichen.“

    Und so kommt man dann zu diesem „Alerta“ auf der neuen Seite.
    Da schließt sich doch der Kreis: Alerta-Schwarzer Block-Transparent.

    Linksextremisten haben FFF Halle gekapert.

    • Hallenser sagt:

      Steimle hat ein Nikki mit „Kraft durch Freunde“-Aufschrift in offensichtlicher und unbestrittener Anspielung an die NS-Organisation. Kein Wort der Distanzierung von ihm oder dir. Bis heute nicht.

      Aber nun hast du ja ganz schlüssig und absolut wasserdicht eine große Verschwörung aufgedeckt. Zeit zum ausruhen. Warum nicht mal nach Prora fahren? Vielleicht ist Uwe auch da. Dann könnt ihr fachsimpeln.

      Alerta!

      • farbspektrum sagt:

        Wenn du nicht als ganz doof erscheinen willst, googelst du mal, von wem der Spruch stammt. Dann bittest du die Redaktion , dein Posting zu löschen.

        • Lesezirkel Halle sagt:

          „Der Bezug zur NS-Organisation „Kraft durch Freude“ ist offenkundig beabsichtigt.“

          „Ein T-Shirt mit der Aufschrift „Kraft durch Freunde“ – eine unverhohlene Anspielung auf eine Massenorganisation der Nazis.“

          „mit einer Anspielung auf die NS-Massenorganisation „Kraft durch Freude“ (KdF) in die Kritik geraten “

          „Steimle trägt dabei eines seiner selbst entworfenen „Niggis“ (Sächsisch für T-Shirt) in den Farben schwarz-weiß-rot, auf dem in Frakturschrift „Kraft durch Freunde“ zu lesen ist – eine Anspielung auf die NS-Reiseorganisation „Kraft durch Freude“.“

          „Menschen, denen dieser Hintergrund des Spruches von Werner Finck nicht bekannt ist, können ihn leicht missverstehen – zumal Steimle ihn in Fraktur-Schrift auf dem T-Shirt trug. Das finde ich persönlich grenzwertig.“

          „Werner Finck jedoch, der den Krieg als Frontsoldat überlebte, hat sich stets dagegen verwahrt, falsch verstanden zu werden.“

          • farbspektrum sagt:

            Egal, was politische Propaganda und Qualitätsjournalismus daraus macht, der Spruch stammt von Werner Finck. Er war Kabarettist und nun hineinzuinterprtieren, dass seine Gestaltung nichts mit der von Steimle zu tun hat, ist politisch gewollter Populismus.

          • Lesezirkel Halle sagt:

            „Populismus – von Opportunismus geprägte, volksnahe, oft demagogische Politik, die das Ziel hat, durch Dramatisierung der politischen Lage die Gunst der Massen (im Hinblick auf Wahlen) zu gewinnen“

            „Die Landtagswahl in Sachsen 2019 am 1. September 2019 war die siebte Wahl zum Sächsischen Landtag seit der Neugründung des Freistaates Sachsen 1990.“

            „Der Spruch „Kraft durch Freunde“ sei ein „NS-Kalauer“, wetterte dagegen Anton Rainer im Spiegel und forderte nach der Sachsen-Wahl nur leicht verbrämt die Entlassung des Kabarettisten: „In jeder anderen Anstalt wäre ein Komiker von seinem Schlag untragbar. In Sachsen ist er ein Star. Die Quoten stimmen. Für den Sender ist Steimles Popularität ein Dilemma.““

            „In der politischen Debatte ist Populismus oder populistisch ein häufiger Vorwurf, den sich Vertreter unterschiedlicher Denkrichtungen gegenseitig machen, wenn sie die Aussagen und Forderungen der anderen Seite für populär, aber unrealistisch oder nachteilig halten. Man spricht dann auch von einem politischen Schlagwort, bzw. „Kampfbegriff“.“

  13. farbspektrum sagt:

    „„Populismus – von Opportunismus geprägte, volksnahe, oft demagogische Politik, die das Ziel hat, durch Dramatisierung der politischen Lage die Gunst der Massen (im Hinblick auf Wahlen) zu gewinnen“

    Sag ich doch. Kann man täglich in den Massenmedien studieren. Da wird die Barmherzigkeit gegenüber den Flüchtlingen überdimensioniert dargestellt und alles was die Flüchtlingspolitik für verfehlt hält, als unmenschlich, rassistisch, faschistisch, fremenfeindlich und was weiß ich nicht noch alles bezeichnet.
    Radikale Kräfte ( nein, ich möchte sie nicht als Linke bezeichnen, es sind einfach nur Randalierer) kapern FFH und möchte sie für ihre Zwecke instrumentalisieren.

    • Lesezirkel Halle sagt:

      „Er sei „entsetzt und traurig“, dass sich der eigene Sender – gemeint ist der MDR – nicht vor ihn stelle, wenn er dafür angefeindet werde, „verleumderische Gerüchte über Flüchtlinge“ zu verbreiten.

      „in seiner MDR-Sendung „Steimles Welt“ (die keine Satire- sondern eine Reportage- Sendung ist) von Flüchtlingen sprach, die Forellen aus dem Bach klauten oder in einer Kirche „hinter den Altar kacken“.“

      „Und hier ist es wirklich passiert, dass ich rein wollte in den Dom. Und da haben die gesagt: Nein, ist nicht möglich. […] Nur zur vollen Stunde, kostet 3 €.“

      „Einige Wochen später, im Januar 2018, tritt Steimle in der Dresdner Herkuleskeule auf. Wieder erzählt er vom geschlossenen Dom in Freiberg – und die Geschichte der Notdurft hinter dem Altar.“

      „Im Februar 2018 hat Steimle einen weiteren TV-Auftritt in der MDR-Satiresendung „Kanzleramt Pforte D“. Er erzählt wieder von Freiberg. Vom Dom und von der Notdurft. Mit einer klitzekleinen Änderung: War es 2017 noch eine vor längerer Zeit erlebte Gesprächssituation mit einer nicht näher zu bestimmenden Gesprächspartnerin, die er seinem Team während der Dreharbeiten nacherzählte, ist die Geschichte 2018 plötzlich jünger. Auch die Relevanz der Gesprächspartnerin steigt, wenn Steimle im „Kanzleramt Pforte D“ neuerdings suggeriert, sie sei eine Mitarbeiterin des „Dompfarrstübchens“. “

      „Der Dom in Freiberg kostet seit mindestens 28 Jahren Eintritt und ist während der Öffnungszeiten des Domladens dafür geöffnet. Führungen gibt es zur vollen Stunde und wer zur Andacht oder zum Gebet einkehren will, kann dies kostenlos in der Annenkappelle, der „kleinen Schwester“ des Freiberger Doms tun. All das erfährt man in „Steimles Welt“ aber nicht.“

      „FFH – Funk und Fernsehen Hessen“
      „FFH – Fauna-Flora-Habitat“
      „FFH – christliche Band aus Lancaster, Pennsylvania, USA“

      • Wilfried sagt:

        Steimle, nicht beim MDR angestellt, sondern freier Mitarbeiter, hat es drauf angelegt, sich mit seinem Auftraggeber zu zoffen. Effekt eben war, daß er nun keine Aufträge mehr vom MDR etc. bekommt. Und vor freie Mitarbeiter stellt sich kein Auftraggeber, wenn sie Scheiße bauen…

        • farbspektrum sagt:

          Nein, er hat sich nicht mit dem Auftraggeber gezofft. Das ist doch das Schöne an freien Mitarbeitern oder befristeten Arbeitsverträgen. Man muss sich nicht mit freien Meinungsäußerungen auseinandersetzen, man muss sie nicht vorladen und darauf hinweisen, wie sie zu agieren haben, Es wird einfach nicht verlängert. Völlig unspektakulär und im allgemeinen geräuschlos. Dass es ab und zu Leute mit Rückgrat gibt, ist eben ein Unfall, der im TV einfach überspielt werden kann. Die entsprechenden Aufzeichnungen kommen in den Giftschrank. Die Zeit breitet den Mantel des Vergessens darüber.

          • Lesezirkel Halle sagt:

            „Der vermeintlich mit „Berufsverbot“ belegte Steimle stand zwei Tage nach seinem Rauswurf beim MDR auf der Bühne des nahezu ausverkauften Dresdner Kulturpalasts, bis Weihnachten hatte er noch neun weitere große Auftritte. Viele seiner Kabarettabende für 2020 sind bereits jetzt ausgebucht, er ist auch ganz ohne den MDR bestens im Geschäft.“

            „Kleiner Vergleich: Wer zur DDR-Zeit als Künstler politisch aneckte – wie die vielen Schauspieler, die 1976 gegen die Ausbürgerung Wolf Biermanns protestierten, verlor in einer von SED und Stasi gesteuerten Aktion sämtliche Auftritts- und Publikationsmöglichkeiten.“

            „Dass man in einer freiheitlichen Gesellschaft mit seiner Meinung bei Andersdenkenden aneckt, soll vorkommen. Schließlich beinhaltet das Recht auf Meinungs- freiheit nicht das Recht, mit seiner Meinung auch Recht zu bekommen.“

            „Und sich als politisch verfolgt zu betrachten, wenn man nach vielen Jahren seine eigene Show beim Fernsehen verliert, ist auch übertrieben – so erging es schon vielen Stars vor ihm.“

          • farbspektrum sagt:

            „„Dass man in einer freiheitlichen Gesellschaft mit seiner Meinung bei Andersdenkenden aneckt, soll vorkommen. “
            Aber doch nicht so allgemein und den Gegenwib glaich als „freiheitliche Gesellschaft“ definieren, Es geht doch nur um die Leitung des MDR, die als Staatsrundfunk nicht ganz so an einer „freiheitlichen Gesellschaft“ interessiert ist. Katrin Huß hat das ganz ausführlich beschrieben, wie sie „verhört“ wurde.

          • Lesezirkel Halle sagt:

            „Kritik, die sich Katrin Huß sehr zu Herzen nahm. Die 49-Jährige zog die Konsequenzen und trennte sich vom Sender.“

            „Katrin Huß bewegte tausende Menschen, als sie auf dem Höhepunkt ihrer Fernsehkarriere einfach ausstieg.“

            „Sie zog die Konsequenzen und ging neue Wege.“

            „Momentan gibt es Gespräche mit einem neuen Yogastudiobetreiber, den Yogaunterricht in Markkleeberg ab Juni wieder aufzunehmen.“

          • farbspektrum sagt:

            Ich habe mal nach der Quelle des ersten Zitats gesucht. Nur eine Fundstelle: bunte.de. *lol*
            https://www.youtube.com/watch?v=XYAIW172rYY

          • Lesezirkel Halle sagt:

            Weitere Fundstellen:

            Katrin Huß – Die traut sich was!, BoD 2018
            www. yoga-in-markkleeberg. de

          • farbspektrum sagt:

            Hat sich eigentlich seit der Kritik der EU an der nicht wahrheitsgemäßen Berichterstattung der deutschen Medien etwas getan?
            https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/wieso-europarats-abgeordnete-den-deutschen-die-leviten-lesen-14039702.html

            Hat sich eigentlich seit der Feststellung der Staatsnähe der ÖR etwas getan?
            https://de.wikipedia.org/wiki/Staatsferne

          • Lesezirkel Halle sagt:

            „Katrin Huß war über 18 Jahre für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk tätig. Sie schied aus eigenem Antrieb aus dem Fernsehgeschäft aus. „Vielleicht brauche ich einfach dringend eine Pause, um wieder genau zu wissen: Wer bin ich? Wohin geh ich?“ sagte die gebürtige Wolfenerin zu ihrem Abschied von der Mattscheibe.“

            „Uwe Steimle begann seine Karriere beim öffentlich-rechtlichen Fernsehen nicht erst mit seiner Hauptrolle als Kommissar Hinrichs in der Reihe „Polizeiruf 110“. Er stand schon zuvor für das Regionalprogramm des MDR vor der Kamera. Im Jahr 2019 entschied der MDR, die Sendung „Steimles Welt“ nicht fortzusetzen. Steimle selbst beendete kurz darauf seine Zusammenarbeit mit dem Sender, die fast 30 Jahre andauerte und damit eine der längsten durchgehende Kooperationen in der Geschichte des deutschen Fernsehens war.“

  14. rupert sagt:

    Währenddessen auf dem Planeten Erde:

    „at present rates of human emissions, there will be more CO2 in Earth’s atmosphere by 2025 than at any time in at least the last 3.3 million years.“

    https://www.nature.com/articles/s41598-020-67154-8

  15. farbspektrum sagt:

    Wie wäre es denn mal mit einem speziellen Protestfreitag gegen Palau? Palau hat die mit Abstand größten CO2-Emissionen pro Kopf. Am darauffolgenden Freitag wäre dann Katar dran.

    • Lesezirkel Halle sagt:

      „Der Grund, warum der CO2-Ausstoß pro Kopf in Palau so hoch ist, sind die Touristen, die die rund 500 Inseln besuchen. Flugzeuge und Kreuzfahrtschiffe erzeugen zum allergrößten Teil die 65 Tonnen Kohlenstoffdioxid im Jahr, die pro Einwohner anfallen. Auf den weiteren Plätzen befinden sich auch Katar, die Vereinigten Arabischen Emirate und Saudi-Arabien: alles Länder, die Erdöl exportieren. Die Förderung von Erdöl ist jedoch alles andere als umweltfreundflich.“

      „Palau gilt übrigens als Steueroase, was ein Grund dafür sein könnte, warum manch so dringend dorthin düsen müssen.“

      „Der US-amerikanische Professor und Klimaforscher H. Damon Matthews untersuchte, welchen Anteil die einzelnen Länder weltweit haben und um wieviel Grad sich ihretwegen das Klima erwärmt hat. Hier ist die USA auf dem ersten Platz. Die Vereinigten Staaten sind für die Erwärmung um 0,15 Grad verantworlich. Auf den Plätzen dahinter: China, Russland und Brasilien. Indien befindet sich auf dem fünften Platz. Zwar ist der CO2-Ausstoß pro Kopf sehr gering, aber insgesamt stieß das Land viele Schadstoffe aus. [Deutschland: Platz 6]“

      • farbspektrum sagt:

        Ja und? Für die Klimaeiferer zählt doch nur der Prokopfausstoß und dass die betreffeden Staaten dafür verantwortlich sind. Nach deiner Sichtweise kann Deutschland auch nichts dafür, dass alle Welt Produkte aus Deutschalnd will.

        • Lesezirkel Halle sagt:

          „Deutschlands Pro-Kopf-Emissionen sind deutlich höher als der globale Durchschnitt und auch höher als die Pro-Kopf-Emissionen in China. Im Pariser Abkommen hat sich Deutschland als reiches Industrieland verpflichtet, eine Vorreiterrolle einzunehmen, die die derzeitige Regierung nicht erfüllt.“

          • mirror sagt:

            Von den 6 Ländern mit den größten CO2-Emissionen hat Deutschland seit 1990 am meisten den CO2-Ausstoß reduziert. Vorreiterrolle heißt doch, an der Spitze der Bewegung sein.

          • Lesezirkel Halle sagt:

            „Gründe für diese Entwicklung sind die erfolgreiche Reform des europäischen Emissionshandels, der niedrige Gaspreis, der Ausbau von Wind- und Sonnenenergie sowie die Abschaltung erster Kohlekraftwerksblöcke.“

            „Die Grafik suggeriert, Deutschland spiele für die Bekämpfung der globalen Klimakrise keine große Rolle. Allerdings darf die Verantwortung Deutschlands nicht unterschätzt werden. Mit einem aktuellen CO2-Ausstoß von 799 Millionen Tonnen (2017) liegt Deutschland laut Global Carbon Atlas immer noch auf Platz 6 der Länder mit den größten CO2-Emissionen. Es hat somit maßgeblich Anteil an der globalen Erwärmung. „

          • farbspektrum sagt:

            Die Emmsion errechnet sich für allle, die Mathe nicht abgewählt hatten:
            Pro-Kopf-Emissionen x Köpfe.
            Wenn man dann in die Prozentrechnung einsteigt, kann man die Auswirkung errechnen. Ach ja, Prozentrechnung war ja an einem Freitag dran.

          • Lesezirkel Halle sagt:

            „Die Vereinigten Staaten sind für die Erwärmung um 0,15 Grad verantworlich. Auf den Plätzen dahinter: China, Russland und Brasilien. Indien befindet sich auf dem fünften Platz. Zwar ist der CO2-Ausstoß pro Kopf sehr gering, aber insgesamt stieß das Land viele Schadstoffe aus. [Deutschland: Platz 6]“

          • farbspektrum sagt:

            „China an zweiter und Russland an dritter Position haben jeweils etwa 0,06 Grad beigetragen. Brasilien und Indien jeweils ungefähr 0,05 Grad, gefolgt von Deutschland und Großbritannien mit jeweils gut 0,03 Grad.“

            „Während der Anteil der Staaten auf robusten Rechnungen beruht, dürften die errechneten Gradzahlen nicht das letzte Wort sein: Die Werte beruhen auf der Annahme, menschengemachte Treibhausgase hätten die Erwärmung fast zur Gänze erzeugt – eine grob vereinfachte Annahme.“ (spiegel.de)

          • Lesezirkel Halle sagt:

            „Es gibt 194 Länder – oder besser: Staaten – auf der Welt. Dazu gehören winzige Inseln wie die Staaten Palau oder Nauru und Riesenländer wie Russland oder Indien.“

            „Deutschland ist auf Platz 62 in der Liste der Staaten der Erde nach ihrer Fläche.“

            „Mit 83,5 Millionen Einwohnern ist die Bundesrepublik Deutschland weltweit auf Rang 17.“

            „Bei den CO2-Emissionen belegt Deutschland den unrühmlichen Platz 6.“

      • Achso sagt:

        Auch wenn Farbi hier nur mal wieder vom deutschen Beitrag ablenken will, muss man Palau nicht verteidigen. Deren Wirtschaftsmodell ist offenbar nicht nachhaltig und angesichts ihrer Lage knapp über dem Meeresspiegel ein Fall von „Nach mir die Sintflut“.

        Jedoch bringt es wenig, in Deutschland dagegen zu demonstrieren. Mit Demonstrationen in Deutschland erreicht man in erster Linie die deutsche Politik.

        • farbspektrum sagt:

          Es bringt für die Welt wenig, die Schule zu schwänzen, um Deutschland von 2% auf 0 zu drücken.

          • peterkotte sagt:

            Mehr als Nichtstun?

          • rupert sagt:

            Die Einhaltung des eigenen Beitrags gemäß internationalem Abkommen zum Schutz des globalen Klimas?

          • farbspektrum sagt:

            Was nützt das Abkommen, wenn die USA ausgestiegen ist. Wie haben denn andere Staaten das Abkommen erfüllt? Polen z.Bsp. mit dem Bau weiterer Kohlekraftwerke?
            Was nützt das Abkommen, wenn gleichzeitig eine zuvor nie gekannte Aufrüstung einsetzt? Gibt es schon E-Panzer?
            „Die Militärausgaben sind weltweit deutlich gestiegen: Insgesamt gaben die Staaten 2019 laut SIPRI-Friedensforschern dafür rund 1,92 Billionen Dollar aus – der höchste Zuwachs seit zehn Jahren. “ (tagesschau.de)

          • rupert sagt:

            @ farbspektrum

            Unter welcher Ziffer finde ich denn die Militärausgaben im Klimaschutzabkommen?

        • farbspektrum sagt:

          Gar nicht. Das durch Militär verursachte CO2 wird geheim gehalten. Das liegt außerhalb des Sandkastens, in dem das Volk spielen darf.

          • rupert sagt:

            @ farbspektrum

            Vielleicht auch eine Verschwörung?
            Aber andererseits ist die taz ja nicht so richtig geheim.

            „Die CO2-Emissionen der Bundeswehr aus Infrastruktur und Mobilität im Inland liegen mit 1,7 Millionen Tonnen 2018 nur um 0,3 Prozent niedriger als 2014.“

            „Die vom Verteidigungs­ministerium genannten Emissionen der Bundeswehr im Inland machen derzeit ungefähr 0,2 Prozent der deutschen Gesamtemissionen aus.“

            https://taz.de/CO2-Ausstoss-der-Bundeswehr/!5627003/

          • farbspektrum sagt:

            Das ist wieder dieser Unsinn, dass Deutschland als Scheibe einsam und allein im Weltraum kreiselt.
            Und die Herstellung der Waffen erzeugt wohl kein CO2 ?

          • rupert sagt:

            @ farbspektrum

            Das war jetzt sehr peinlich für Sie.

            Sie wollen wieder das Thema wechseln.

  16. Bei Farbi und seinen Verschwörungsmythen gegen das FFF- Impressum fällt mir nur der Klassiker ein:

    Was für eine miese Verschwörung soll das denn sein, wenn sogar da drauf kommst?

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