„Jus Sanguinis“: Rechte Parolen rund um das Steintor

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26 Antworten

  1. Peter sagt:

    Oh ja. Liebe Identitären. Soviel besser und vernünftiger, wie eure „Zecken Freunde“. Fremdes/öffentliches Eigentum beschmutzen. Also. Macht uns nix vor. Ihr seid und bleibt die glatzköpfigen in Springerstiefel, nur in neuem Gewand. Sorry. Macht euch was vor. Uns nicht.

    • Ur-Hallenser sagt:

      Vielleicht waren es auch linke Schmierer, die damit provozieren wollen. Wurde jemand dabei erwischt?

      • Seb Gorka sagt:

        Vielleicht hat auch niemand geschmiert und es sind ganz natürliche Erscheinungen, die durch den nicht vorhandenen Klimawandel hervorgerufen werden. Das ist mindestens genauso wahrscheinlich und erübrigt auch die Frage, wem es nützt. So haben alle gewonnen…

  2. Mitte sagt:

    Wie ähnlich sich doch die Rechten und Linken sind.

  3. Realist sagt:

    Erinnert doch stark in die vielen linken „Hasi bleibt“ Schmierereien in der ganzen Stadt. Nur das von denen vorwiegend Privateigentum beschädigt wurde.

  4. Lindemann sagt:

    Die IB kann eine derartige Publicity wohl gerade gar nicht gebrauchen. Die Frage ist bei so etwas immer: Wem nützt es.

    • Ben sagt:

      Punkt Nr. 13 auf der „So verschieben Sie eine Debatte nach Rechts“-Liste:

      Raunen Sie prinzipiell, deuten Sie nebulös an, stellen Sie stirnrunzelnde Fragen wie „Cui bono?“, dem Arschgeweih unter den Verschwörungstheorien.

      • JEB sagt:

        Hat er so unrecht ?

      • Remus Lupin sagt:

        Sascha Lobo? Da bleibe ich doch lieber beim Original, Schopenhauers eristischer Dialektik. Mit anderen Worten: Wie führe ich erfolgreich einem Diskurs, ohne dabei zur Wahrheitsfindung beizutragen? Punkt Nr. 13 ist bei Schopenhauer Kunstgriff 32: »Gegenargument verdächtig machen«. Eine uns unangenehme Behauptung des Gegners können wir auf einfache Weise dadurch neutralisieren oder wenigstens anrüchig machen, dass wir sie unter eine verhasste Kategorie einordnen …

        • Seb Gorka sagt:

          Nur ist diese ominöse Frage kein Argument und auch keine unangenehme Behauptung. Lediglich ein unbeholfener Ablenkungsversuch. Die (eigene) Antwort wäre es eventuell. Soweit bist aber wohl noch nicht.

          • 10010110 sagt:

            Der Punkt ist, dass man bei einer politisch derart aufgeladenen Thematik niemandem mehr trauen kann. Es kann sehr wohl eine Diskreditierungskampagne von IB-Gegnern sein; es kann aber genauso gut tatsächlich von der IB stammen – wer weiß das schon, wenn er kein Zeuge war?

          • Seb Gorka sagt:

            Dein nächster Fehler: Du traust dich nicht, dir nicht und niemandem sonst und leitest daraus ab, dass das allgemeingültig sei.

      • Lindemann sagt:

        Dass Du reflexartig aus der Lobo-Liste zitierst, gehört zu den üblichen Mitteln, die berechtigte Frage nach dem Nutzen einer Aktion in die rechte Ecke zu platzieren und den Fragesteller geich mit. Dieser von einem Werbetexter verfasste „Ratgeber“ ist eigentlich ein Werkzeug um mundtot zu machen und selbst hochgradig nebulös Ich halte die Annahme, dass die IB am Vorabend der ganzen Gegendemos irgendwelche Parolen schmiert und damit die Stimmung gegen sich noch mehr aufheizt, für fragwürdig.

        • Ben sagt:

          Erst raunst du cui bono? Dann bekommst du Widerspruch, weil es sich dabei häufig um ein Scheinargument handelt. Es geht dann überhaupt nicht darum herauszufinden wer es war, sondern mit dem Finger von sich auf andere zu zeigen. Das Rechtsextreme im direkten Umfeld wohnen und deshalb die Sachbeschädigung begangen haben könnten? Wird von dir nicht thematisiert. Lieber greifst du auf eine Begründung zurück, die von rechts häufig zu hören ist. Kann man daraus den Schluss ziehen, dass du selbst dort stehst? Nein, das wäre ein Fehlschluss. Habe ich dich in diese Ecke gestellt? Nein, nur du selbst.

  5. stekahal sagt:

    Da waren ja die rechten Schmierer malschneller als die linken. Aber keine Sorge, es ist ja schon platz geschaffen für neue Schmierereien.

  6. Hallunke sagt:

    Die IB will sich als intellektuelle und friedfertige Bewegung darstellen und wiederlegt das immer wieder. Neben dieser Vandalismusaktion und den zahlreichen gewalttätigen Übergriffen durch IBler gibt es auch ein Mobi-Video der IB Bochum, indem maskiert Kampfübungen durchgeführt werden und eine Unterführung besprüht wird.

    An solch einen Auftreten sieht man, dass das Selbstverständnis der IB eine Farce ist.

  7. VP-Helfer sagt:

    „Der lateinische Ausdruck steht für das Blutrecht / Abstammungsprinzip, eine Forderung der Identitären Bewegung.“ Wenn dem so wäre, würden wird doch sicher bei Wikipedia einen leisen Hinweis darauf bekommen (https://de.wikipedia.org/wiki/Abstammungsprinzip) oder bei der Suchmaschine unseres Vertrauens, wenn wir „Jus sanguinis“ „identitäre bewegung“ zugleich eingeben, zahlreiche Hinweise finden! Viel Spaß beim Forschen.
    Mir scheint, da war wohl jemand von der Abteilung »Faktenerfinder« (und Stimmungskanone) am Werk.

    Siehe auch:
    http://baustein.dgb-bwt.de/C7/Staatsangehoerigkeit.html
    und (in english)

    https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/faqs/EN/themen/migration/staatsang/Erwerb_der_deutschen_Staatsangehoerigkeit_durch_Geburt_en.html

    • Seb Gorka sagt:

      Du meinst, die Identitäre Bewegung gibt es gar nicht? Da könnte etwas dran sein. Waren es nicht auch VP-Helfer, die die beiden Zivilpolizisten angegriffen hatten?

      Das Lateinsche kennt übrigens kein J. Das Französische hingegen schon. In Frankreich soll die Identitäre Bewegung aus Angst vorm Schwarzen bzw. braunen Mann entstanden sein. Gerüchteweise. Wem nützt es?

      • VP-Helfer sagt:

        Danke. Das mit dem Kein-J-im-Latein war ein wertvoller Hinweis. Die Suche im Netz mit „ius sanguinis“ „identitäre bewegung“ ist tatsächlich aussagekräftiger. Die IB ist also hinsichtlich der alten Sprache sattelfest, der / die Schmierer nicht. Wir erkennen auf den Fotos eindeutig ein J (und im Text bei Du bist Halle und auch der MZ lesen wir die Schreibweise „Jus“)! Die Schmierfinken scheinen also (wie ich) Latein-Nachhilfestunden zu benötigen (oder waren Franzosen)…

  8. farbspektrum sagt:

    „die die beiden Zivilpolizisten angegriffen hatten“
    Es wurden nicht zwei „Zivilpolizisten“ angegriffen. Es wurden zwei Männer angegriffen, die sich inmitten einer Gruppe von Randalierern befanden und nicht als Polizisten erkennbar waren,

  9. MM223 sagt:

    Es gibt derzeit keinen Beweis, wer für diese Sache verantwortlich ist. Dessen ungeachtet man sich hier mit gegenseitigen Schuldzuweisungen überzieht. Ohne Beweis jemanden zu verurteilen hat Tradition bei Rechts und Links

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