Königsviertel ist fertig: Haseloff weiht neues Wohngebiet ein

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22 Antworten

  1. Bollwerk sagt:

    Bei Bild dsc_1112 ist die Fassade ganz schön uneben. Eben so richtig „königlich“.
    Naja, die Butzen erfüllen ihren Zweck: man kann drin wohnen. Ist ja auch nicht schlecht. Ob das auch zum „hochwertigen Wohnraum“ gehört?

  2. Normalbürger sagt:

    Die heutige Rudolf Breitscheid Straße war die Königsstrasse.

  3. Nachtschwärmer sagt:

    Gegossene Hochbunker sind natürlich viel schöner, als DDR-Plattenbauten, welche flächendeckend abgerissen wurden… 😀

  4. Bollwerk sagt:

    Die Gebäude, die da vorher standen, waren zwar mächtig runtergekommen. Aber an deren Fassaden konnte man die einst königliche Pracht noch erkennen. davon ist nichts übrig.

  5. Bollwerk sagt:

    Da müsste ich genauer nachschauen, hab aber jetzt keine Lust. Kann sein, dass man bei Google Earth noch was erkennen kann. Dort kann man auch ältere Sat.Fotos abrufen. Aber 10 Jahre kann’s schon her sein. Da gabt’s nicht Kaiserliche Herrlichkeit zu bestaunen. 🙂

    • Ron sagt:

      Schau mal nach.

      Die andere Hälfte des Carrees ist Baujahr 1995. Ich dächte zu der Zeit waren die anderen, jetzt bebauten Grundstücke bereits leer oder auf jeden Fall weit weg von königlicher Pracht. 🙂

  6. Hansimglück sagt:

    So ein Aufwand für die Errichtung von ein paar Häusern. Fehlt nur noch der Prinz von Anhalt.

  7. Bollwerk sagt:

    Prinz Marcus von Anhalt wäre das Höchste der Glücksseligkeit gewesen! Das kleine Schweinsnäschen… 🙂

    Ich habe nachgeschaut: bei Google Earth ist die alte Bebauung von oben noch gut zu erkennen.

    http://www2.pic-upload.de/img/31940823/Knigsviertel_1.jpg

    http://www2.pic-upload.de/img/31940822/Knigsviertel_2.jpg

    http://www2.pic-upload.de/img/31940824/Knigsviertel_3.jpg

    • Ron sagt:

      OK, 2006 standen sie noch, aber das waren kleine Hütten und Hinterhofwerkstätten. Nix mit Pracht. Dagegen sind die jetzigen Vierkant-Wohnklötzer architektonische Meisterwerke.

      • 10010110 sagt:

        Für die einen waren es kleine Hütten, für andere Kleinode, die es zu bewahren galt. Ich bin mir sicher, ordentlich saniert, wären das begehrte Immobilien gewesen. Jetzt haben wir einen Neubaublock, der bloß DDR-Architektur zitiert, mehr. Eigentlich müssen wir uns aber über den Assi, der in Halle Grundstücke kauft, um alles, was darauf steht abzureißen und sie zu Parkplätzen zu machen, aufregen. Die Mansfelder Straße 59 wird das nächste Kleinod sein, was bald zerstört wird.

  8. Bollwerk sagt:

    Achso: das erste Bild ist von 2006. 2010 war dann schon alles weggeräumt.

  9. Klaus Meier sagt:

    @Ron
    Du scheinst dort niemals entlang gegangen zu sein oder?

    Die Häuser entlang der Kurt Eisner Straße waren durch die Bank wunderschöne ehemalige Prachtbauten Teils im Neoklassizismus und teils aus der Gründerzeit. Darunter waren 2 unverputzte Klinkerbauten.
    An der Kurve das Haus hatte eine wundervolle Dachterrasse. Das einzige Haus in der Straße was wirklich arg heruntergekommen war , war ausgerechnet jenes, welches am Längsten stehen blieb. Das gegenüber der Strahlenklinik. Dort war kein Putz mehr zu finden.

    Es gab prächtige Tore und Fassaden, die meisten der Fassaden durchaus auch noch in einem Zustand, welcher die einstige Pracht erahnbar machte.
    In der Kurt Eisner Straße waren die meisten der dortigen Häuser durchaus sanierbar. Woher ich das weiß? Bis 1999 hat ein guter Freund von mir dort gewohnt…Zumindest die Fassaden hätte man erhalten müssen.

    Wie zum Geier der Grundstückseigentümer sich dann den Abriss genehmigen lassen konnte ist mir bis heute unerklärlich. Immerhin war da mit Sicherheit auch der Denkmalschutz an den Häusern interessiert, oder hat der da komplett geschlafen, wie einst in der ehemaligen Rudolf Breitscheid Straße 7, gegenüber der damaligen Nationalbank? Dieses Einzeldenkmal war ebenfalls ein Prachtbau, der heute nur noch in der Erinnerung der alten Hallenser weiterlebt. Ein Haus mit Säulen im Eingang, 3 Kelleretagen wovon die 1. und 2. Kellerwohnungen waren…

  10. Bollwerk sagt:

    Die Gebäude direkt an den Straßen waren schon ordentlich dimensionierte Häuser, welche bei einer Sanierung einen guten Eindruck gemacht hätten. Das ein oder andere Hinterhofhaus wäre sicher entbehrlich gewesen. Natürlich sahen die Häuser zum Schluß nicht mehr prachtvoll aus. Aber wie gesagt: die einstige Schönheit war noch zu erahnen.

    Der Zustand der Mansfelder Str. 59 ist aber in der Tat eine Schande! Auch hier würden die ein oder anderen von einer ollen Bruchbude sprechen, die ruhig weg könne. Beim Eigentümer handelt es sich übrigens um einen solventen Beszitzer aus Halle, der auch die anliegenden Parkplätze sein Eigen nennen darf. Dieser hat aber an der Immobilie null Interesse, so die Aussagen der damaligen Mieter. Vor ein paar Jahren konnte man einige Details beim Denkmalstag erfahren. Wer mal drin war, konnte wirklich tolle Details und Bauelemente sehen, wie sie so wohl einzigartig in Halle (und nicht nur dort) sein dürften.

  11. Ron sagt:

    Wenn man mal von den Jahresangaben der Luftbilder ausgeht, sind die Abrissgenehmigungen zwischen 2006 und 2010 erteilt worden.

    Will mir hier irgendjemand erzählen, dass der hallesche Denkmalschutz 2006 (oder noch später) erhaltungsfähige oder -würdige Gründerzeitbauten zum Abriss freigegeben hätte? Dass die andere Seite (bis auf das Eckhaus Toller/Brandt-Str.) so schnell umgeschubst werden konnte, mag man der Nachwendezeit zuschreiben. Aber 10 Jahre später war es fast unmöglich, einigermaßen intakte Häuser abzureißen. Und das alles noch vor der Finanzkrise…

    • 10010110 sagt:

      Es kann durchaus sein, dass es sich um Zwangsabrisse handelte. Die professionellen Schotterparkplatzbetreiber wissen schon, wie man Denkmale am günstigsten loswerden kann – Stichwort Mansfelder Straße 59: man lässt ein Haus einfach so lange vergammeln, bis es teilweise von selbst einstürzt, dann verfügt die Stadt einen Zwangsabriss, man zahlt dafür die Kosten und vielleicht noch eine Kleinigkeit an Strafe für die Nichterhaltung des Denkmals, und ab dann ist man den „Klotz am Bein“ los.

      Verachtenswert ist das.

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