Sparauflagen vom Land: so will Halle 200 Mio Euro einsparen

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56 Antworten

  1. Sparfuchs sagt:

    Man könnte etliches sparen, wenn man den Wasserkopf Verwaltung reduzieren würde und nicht Unsummen für dubiose Vereine und Bündnisse aus dem Fenster wirft.

    • Verwaltung sagt:

      Wasserkopf der Verwaltung? Wo soll denn der sein? Mal konkrete Angaben, welche Bereiche überbesetzt sind und welcher MA sich langweilt?

      Dummes Geschwätz!

      • Statistiker sagt:

        Dann informiere dich mal, wieviel Verwaltungsmitarbeiter pro Kopf der Durchschnitt sind. Da ist noch viel Luft. Darüber hinaus ist die Verwaltung nicht mal besonders schnell, obwohl sie personell überbesetzt ist.

    • mirror sagt:

      Weiland im Jahr 2013 hat der OB mit viel Enthusiamus ein Projekt zur Reduzierung der Personalkosten losgetreten und Geld für Abfindungen ausgegeben. Auch so ein Projekt mit Kosten und zweifelhaftem Ergebnis – mehr Häuptlinge weniger Indianer.

  2. Sparen bis der Arzt kommt! sagt:

    „Übersetz bedeutet dies, bei Gebühren oder Kommunalsteuern wird kräftiger zugelangt.“

    Gebührensteigerungen? Na wenn das der Hallesche Gebührenkomiker liest, der schon bisher eine Schneise der Verwüstung durch die Hallesche Satzungslandschaft schlägt, na dann gute Nacht!

    Und bei Steuererhöhungen dürfte die CDU/FDP sich querstellen.

    Sowas hat der Finanzbeigeordnete bestimmt nicht gesagt!

  3. Hallenser sagt:

    Kann das Land Sachsen-Anhalt eigentlich auch etwas anderes als seine größte Stadt am ausgestreckten Arm verhungern zu lassen?

  4. Zukunft der Demokratie sagt:

    „Der Zeitpunkt ist völliger Blödsinn. Kurz nach der Kommunalwahl und kurz vor der OB-Wahl“, sagte Inés Brock (Grüne).

    Vielleicht aber auch gerade deshalb bewusst dieser Zeitpunkt gewählt?

    Sprichwörter basieren auf Volksweisheiten mit oftmals bitteren Erfahrungen!
    ,,Nur die dümmsten Kälber, wählten ihre Schlächter selber“ ???

  5. Nobody sagt:

    Schön ist ja, daß ein Sparkonzept bis September – 7 Montate – braucht. Und das ist manchen Schnarchnasen immer noch zu kurz. Das spricht für eine unglaublich weitsichtige Verwaltung und einen noch weitsichtigeren Stadtrat. Denn die finanzielle Schieflage der Stadt ist ja nicht über Nacht und völlig unerwartet entstanden. Und daß es in naher Zukunft Geld wie Mana vom Himmel regnet war auch nicht zu erwarten. Was also hat der aufgedunsene Wasserkopf namens Verwaltung die letzten Jahre gemacht?

    • St. Euer Zahler sagt:

      Was hat denn der „aufgedunsene Wasserkopf namens“ Stadtrat in den letzten 15 Jahren gemacht, diesen Mißstand zu beheben? Nichts, immer nur zugestimmt, wenn draufgesattelt wurde. War ja legal, genehmigungsfähig, genehm. Die Räte und Frau Häusler wollten ursprünglich (also nach 2000) das Land erpressen, den Kommunen – insbesondere Halle – höhere Mittelzuweisungen zu gewähren. Kann man alles in den alten Haushaltsdebatten nachlesen. Meerheim, Bönisch, Krause … damals vornedran und auch heute im Rat. Das Problem hat Namen. Nicht immer nur die Verwaltung bashen. Beschlußkraft haben Rat und OB. Die Verwaltung machte nur die (gefälligen) Vorschläge!

      Der Rat ist schuld, hat versagt und sollte verschwinden. So wie er ist. Alles auf Null setzen. Schnellstens. Z.B. im Mai!

      • Ratefix sagt:

        Ach und wer hat denn in den letzten Jahren immer den ausgeglichen Haushalt propagiert und die Kassenkredite von 2012 von über 200 Mio auf 2019 auf knapp 350 Mio erhöht?

        Der Rat? So ein Unsinn aber auch. Die Verwaltung muss den Haushalt vorlegen und nicht der Rat! Wenn der Rat diesem nicht zugestimmt hätte, so würde Oberbernd immer in den Widerspruch gehen, so wie er es ja immer macht.

        Hätte Oberbernd ab 2012 jedes Jahr 20 Mio als Konsolisierungssumme zurück gelegt, so würde Halle nicht an dieser Stelle stehen! Aber er wollte keine Schmerzen, er wollte SEINE Wohltaten als guter Bernd. Hat den BG Geier bei Investitionen stillgelegt und faktisch auf extern mit Rauschenbach gelegt! So sieht es aus! geier darf verwalten aber keinen mm gestalten, geschweige seine Ideen umsetzen.

        Wenn der Rat mit den „Promiexperten“ des OB kommt, kann sich Halle warm anziehen, Laientheater mit Chefdirigent BW. Prost Mahlzeit.

        • Hau-auf-den-Rat-wie-nix sagt:

          @Ratefix
          So ein Quark. Der Rat hats beschlossen. Ohne den Rat wäre nichts passiert. Den Rat haben wir angeblich gewählt, unsere Interessen zu vertreten und die Verwaltung zu kontrollieren. Das haben sie ja nun prima hingekriegt. Die eine Stimme vom Oberbernd ist ja ganz schick, wuppt aber garnix. Der Rat hat meerheitlich (hihi) versagt und gehört geteert und gefedert. Nein besser: schadenshaftungsmäßig belangt! Weg mit solchen Schlafmützen! Können nicht rechnen, nur bunte Knete im Nischel (allesamt, jeder mit seiner Parteifarbe + Künstlertomate), quatschen viel und versagen in Serie. Wiegand legt denen die böse Zuckerfalle vor – und fast alle hopsen rein! Das endet nur, wenn die Versager endlich verschwinden!

          • mirror sagt:

            Zuckerfalle – gut beschrieben; ein Trickser und Täuscher.

          • Des Kaisers neue Kleider sagt:

            Zuckerfalle? Was soll das sein? Lächerliche Entschädigungen? Wenn die „Versager“ verschwinden, kommen noch die wahren Ver/Ja-Sager von Oberbernds Spaßtruppe. Dann kann er noch mehr Müll produzieren und bekommt das direkte JA ohne Widerspruch, da die „Experten“ mal eben keinen Plan haben! Oder wer auf seiner Liste hat von Finanzplanung auch nur eine Hauch von Idee? Rauschenbach ist des OB’s Finanzexperte!

          • Spottdrossel sagt:

            Also Matze Nobilitas kann rechnen. Hat er bewiesen. Und Posch-Manu hat das studiert. Und Ombutters Mann hat den Kogge strategisch versteuert. Dann haben mehrere der Kandidaten Doktoristika am Namen. Und Waldine verkauft erfolgreich Immobbillien. Und so weiter. Die werden eine Finanzamtsplanung vom Feinsten hinlegen! Man darf gespannt sein!

            Und wenn nicht, gibts Neuwahlen. Gut für alle in Halle. Da kommt Bewegung in die Kiste – wenn der Kai endlich herausgesprungen ist, gehts VORWÄRTS! Helau!

      • Märchenhansi sagt:

        „der „aufgedunsene Wasserkopf namens“ Stadtrat “

        Der Wasserkopf ist nicht der Stadtrat, sondern die Stadtverwaltung.

  6. Die Stadt kann ihre Strafen für Grünflächenzerstörung durch falsch parkende PKW hochziehen.

    Bisher werden selten mal ein paar Euro Strafe verhängt, aber die ganzen Reparaturen zahlen wir Steuerzahler.

    Da reicht ja erst mal eine vorsichtige Verdopplung der Gebühren, man muss nicht gleich auf kostendeckend erhöhen.

    Wenn man sich dann noch für normal hohe Falschparker-Bußgelder einsetzt und zwei schnelle Fahrradstaffeln einsetzt, kommt wenigstens ein bisschen Geld rein.

    • HalleRichtig sagt:

      Am Thema vorbei, setzen 6!
      Man könnte auch die Bußgelder der chaotischen und lichtfreien Fahrradfahrer eintreiben, bringt die gleiche Summe.

      • Die Ausgaben des Grünflächenamtes und die (theoretisch möglichen) Einnahmen von den Verursachern sind also am Thema vorbei? Seh ich nicht so. Weißt du, wie viele Poller und Steine das Grünflächenamt und die Stadt aufstellen, nur um ihre Flächen irgendwie vor bestimmten Autofahrern zu schützen? Das kostet auch alles unser Geld. Und den Betrag für Grünflächenparken haben wir als Stadt selbst in der Hand.

    • mirror sagt:

      Ich plädiere für eine Haushaltssanierungsabgabe für alle Radler und Fußgänger, die alle Flächen nicht kostendeckend in Anspruch nehmen.

      Sie können auch eine Aktion „Haushaltssanierungsstreik“ durch Kita-Kinder ins Leben rufen. Die Naivität ihrer Vorschläge würde passen.

      Mit Zahlen haben Sie es nicht so, stören nur in der Lobbyarbeit.Die Einnahmen durch Parkgebühren und Falschparker-Tickets sind weit höher als die Kosten für die Reperaturen dieser Flächen.

    • verkehrtes Halle sagt:

      „schnelle Fahrradstaffeln einsetzt“

      Sehr gute Idee. Man könnte endlich mal Radfahrer, die die StVO nur für eine Empfehlung halten, kontrollieren und zur Kasse bitten. Sind für Radfahrer leider nur Kleckerbeträge, bei der Masse an Verfehlungen dürfte da aber auch einiges zusammenkommen.

      • Schau dir in Berlin Mitte die Erfolgsgeschichte der Fahrrad-Staffel an. Dort hat sich bei allen Verkehrsteilnehmern die Regeltreue verbessert, es gab weniger Unfälle, die Radwege sind seltener zugeparkt, Fußgänger werden auf den Gehwegen seltener von Radfahrern gestört, Ampeln seltener als unverbindliche Empfehlung betrachtet.

    • Verkehr der Zukunft sagt:

      Du hast recht, ein paar Fahrradstaffeln könnten hier helfen. Bis jetzt werden Verstöße durch Radfahrer überhaupt nicht geahndet. Allein mit den Rotlichtverstößen an der LuWu kann man die Kassen ordentlich füllen. Nur ein Teil der Räder ist überhaupt Straßen tauglich.

      Dazu konsequent alle Räder fernab offizieller Fahrradständer abschleppen und z.B. am Bahnhof ein kostenpflichtiges Radparkhaus schaffen.

      Es wird Zeit, dass sich die Radfahrer mal etwas an den Gesamtkosten beteiligen. Nicht zuletzt wenn man die Ausgaben jetzt unnötigerweise massiv erhöht hat. Stichwort Umverteilung Budget für Radwege und das Räumen der Radwege.

      • eseppelt sagt:

        man müsste mal konsequent alle Autofahrer abkassieren, die die Einbahnstraßen in der Altstadt ignorieren und gern mal fast Fußgänger anfahren. Führschein weg, Auto einziehen und verschrotten

  7. Eibacke sagt:

    Wow, so viele potentiellen Bewerber und „Finanzexperten“ für den Stadtrat auf einmal. Auf die Wahlliste mit merkwürdigen Namen bin ich jetzt schon gespannt. 😅😅

  8. 10010110 sagt:

    Man könnte damit anfangen, Ausgaben zu reduzieren, indem man diesen öffentlichen W-LAN-Schwachsinn abschafft.

    Und bei den Einnahmen könnte man besser werden, indem das Ordnungsamt endlich konsequenter Falschparker belangt und das Parken im öffentlichen Raum teurer macht.

  9. JEB sagt:

    Das dicke Ende kommt zum Schluss! Schweres Erbe für einen (hoffentlich) neuen OB, was Täuscher Wiegand da hinterlässt.

    • Spottdrossel sagt:

      Wenn Du Dich da mal nicht selber täuscht. Der nächste OB heißt Wiegand. Weil er ein Macher ist. Das überzeugt den Wähler. Die Täuscher sind hingegen die Parteikandidaten. Die Parteien haben den Schitterkram beschlossen und sollten schleunigst verschwinden, samt ihrer Kandidaten! Wegwählen. Fertig!

      • Wahlforscher sagt:

        Korrekt. Niemand seitens der SPD, CDU oder den Linken hat auch nur ansatzweise begriffen, dass sie momentan die beste Unterstützungspolitik für Wiegands Wiederwahl machen. Dazu kommt noch ihre hämische Freude anlässlich der strafrechtlichen Untreueverfahren, die sich als Seifenblasen erwiesen habe. Der Wähler merkt sich das.

        • Kommunalvertretung sagt:

          Pscht-pscht! Sei bitte stille! Die merken sonst noch was und hören auf, sich selbst zu versenken und OBiWan auf ihren Schild zu heben!

      • JEB sagt:

        Macher – Selbstdarsteller und Intrigant trifft es wohl eher

  10. mirror sagt:

    Passt zur Persönlichkeit des OB: Jahrelang verkündet er stolz seine Schwarze Null, Wirtschaftsboom und sogar Wirtschaftswunder – jetzt schiebt er in der MZ die Verantwortung für die katastrophale Finanzlage dem Stadtrat zu. Den Begriff „Übernahme von Verantwortung“ kennt er nur aus seinen Führungskräftesminaren.

  11. farbspektrum sagt:

    „„Wir sind gespannt auf die Ideen vom Oberbürgermeister“, so der Ausschussvorsitzende Bodo Meerheim (Linke) mit ironischem Unterton“
    Hatte Wiegand nicht dem Geschenkeversprechen der Linken bereits eine Absage erteilt?

    • mirror sagt:

      Wird laufen wie immer (MMZ, TOO): Der Sparberater Rauschenbach produziert Papier, der OB legt im Stadtrat tolle Folien auf, am Ende wird mehr Geld reingeschoben und mit Schulden finanziert. Im Bereich Finanzen ist der OB ein Totalausfall. Er hat nicht einmal den Versuch unternommen, seine Versprechungen im Wahlkampf einzuhalten.

      Aus der Niederschrift der Wiegand-Träume (2012): „Mit Schulden in Höhe von ca. 240 Millionen Euro ist die Stadt Halle (Saale) derzeit nicht handlungsfähig. Zudem entspricht die städtische Haushaltswirtschaft nicht den gesetzlichen Vorgaben. Als Oberbürgermeister werde ich deshalb unverzüglich folgende Schritte einleiten: eine saubere Analyse des städtischen Haushaltes (Kassensturz); Vermögen und Schulden ordnungsgemäß bewerten; Abschreibungen nachvollziehbar darlegen; sofortige Maßnahmen zur Haushaltssicherung in Zusammenarbeit mit der Kommunalaufsichtsbehörde; eine konsequente Haushaltskonsolidierung betreiben; …“

      • Zustimmung sagt:

        @mirror hat er wohl alles gemacht, nur leider hat er in diesem Ganzen die Orientierung verloren und da er als Macher dastehen will, braucht er Geld. So wie du schreibst ist es!
        Von 240 Mio auf 350 Mio und beim Haushalt alles ausgeglichen.

      • Jan Müller sagt:

        sämtliche Wahlversprechen mal kritisch unter die Lupe nehmen, da bleibt nicht viel übrig… aber immer schön blenden, tolle Persönlichkeit dieser Herr!

  12. Buchhalter sagt:

    Sind das Idioten.
    Haben nicht kürzlich erst Linke und Grüne behauptet, sie hätten noch 6 Mio „gefunden“, die sie natürlich umgehend ihrer Klientel in den Rachen werfen wollten…
    Tzzz…wenn Linke rechnen…

    • Buchprüfer sagt:

      Und die CDU – die Oberrechner und Superbescheidwisser (also das am elitärsten agierende P…ersonal im Stadtrat) – hat geflennt, weil sie außen vor war. Dann haben sich RRG einen Ruck gegeben und die Politchristen und die Mitwürger beitreten lassen, Du Oberleuchte. Die Zahlen haben sie alle GEMEINSAM noch mal korrigiert.

      Die Vollversteher im Stadtrat können das alle nicht. Nicht ein Lichblick, die müssen ALLE weg. Deine Preferiti auch. Die sind genauso blöde wie der Rest.

      Tzzz… wenn Politchristen rechnen … oh Gott … dann doch lieber die Linken, dann gibt es wenigstens beim pleitegetriggerten Untergang der Oekonomie genug für das Volk zu saufen. Auf Hartz-IV-Plus-Coupons versteht sich. Tzzz …

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