Kommentar: drohender Kahlschlag der Jugendhilfe in Halle (Saale) – eine Stadt spielt mit der Zukunft ihrer Kinder

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64 Antworten

  1. JM sagt:

    Der Umgang mit unserer Jugend ist exemplarisch für unsere Gesellschaft. Kalt, egoistisch und abgestumpft.

    • PaulusHallenser sagt:

      „mit unserer Jugend“

      JM,

      ich finde es immer sehr bedenklich, wenn kinderlose alte Männer von „unserer Jugend“ sprechen bzw. schreiben.

      „für unsere Gesellschaft“

      Ihre „Gesellschaft“ steht nicht stellvertretend für alle Menschen im Land. Zum Glück.

  2. ! sagt:

    Geld nicht auszugeben, was nicht da ist, ist noch lange kein Verwaltungsfehler.

    • thorsten sagt:

      Zur Info: die anträge wurden- auf eunsch der stadt – schon im mai abgegeben um eine bearbeitung und endgülzige entscheidungen bis zum dezember zu ermöglichen. Die jugendhilfeplanung und die damit verbundenen Aufgaben sind als ganzes Pflichtaufgaben jeder Kommune. Einzelheiten beraten und beschließen die Gremien der Stadt halle. Hier wird bis jetzt, ein Notstand herbeigeführt der nicht sachlich begründet ist.

  3. zagcl4oe sagt:

    Sehe ich anders. Wer die Kinder in die Welt setzt, soll dafür bezahlen.
    Die 7,6 Millionen kann die Oper gut gebrauchen, da gibts weder goldene Toiletten noch Wasserhähne und die Ticketpreise sind auch zu hoch. Der Pöble hat ja keine Ahnung, was so ne Tankfüllung V-Power für den Cayenne kostet. Wir sind auf die Unterstützung schon angewiesen! Die Kinder können ja erst mal was zum BIP beitragen, dann kann man über Sponsoring reden!

  4. Sagenwasist sagt:

    Völlig richtig. Vielleicht sollte der OB langsam mal anfangen, seine Arbeit zu machen, statt durch Europa zu reisen und winki-winki in seinen Instagramkanal zu machen. Prioritäten, so wichtig!

  5. : sagt:

    Hauptsache der MIV rollt!

  6. BESORGTER Hallenser sagt:

    Wer jetzt bei der Jugendhilfe spart wird in ein paar Jahren das 3 fache draufzahlen!!!

  7. otto sagt:

    Weg damit, braucht keiner.

  8. Fernrohr sagt:

    Die freien Träger haben einfach Pech, wenn kein Geld da ist.Sollten sich einen Job in der Wirtschaft suchen.

    • thorsten sagt:

      Die Aufgaben sind Pflichtaufgaben der Stadt. Die stadt muss sie umsetzen. Wir arbeiten unter weit schwierigeren Bedingungen als in „der Wirtschaft“. Soll es ab 1.1. einfach keine Orte mehr für kinder unf Jugendliche geben? Keine Beratungsmöglichkeiten für Mütter, Väter, Familien ?

    • Nicole sagt:

      Wurdest du als Kind nicht lieb gehabt? Jugendarbeit sorgt dafür, dass es weniger sozial verkrüppelte und massiv egozentrische Menschen wie dich gibt.

    • Rudi sagt:

      Wer keine Ahnung hat, sollte…

      Die Fachkräfte in der Jugendhilfe zahlen genauso viele Steuern wie eine Fachkraft in der Wirtschaft.
      Es werden mehr Steuergelder über Subventionen in die Wirtschaft gegeben, als öffentliche Gelder für Prävention und Jugendhilfe für Familien fließen, was im übrigen dafür sorgt dass es weniger Kriminalität und weniger ewige Sozialfälle gibt.

    • PaulusHallenser sagt:

      „Die freien Träger haben einfach Pech, wenn kein Geld da ist.Sollten sich einen Job in der Wirtschaft suchen.“

      Fernrohr,

      dann müssten diese „Fachkräfte“ aber auch richtig arbeiten und das wollen diese Herrschaften allerdings nicht.

      • Du hast nicht die geringste Ahnung, was richtige Arbeit ist. Woher auch?

      • thorsten sagt:

        @PaulusHallenser:
        äußere doch mal Deine Kritik bitte genauer.
        Die Angebote sind nicht nur öffentlkch zuängig, Du kannst Dich auch informieren über die Inhalte, leistungen, etc., von drogenberatung, schuldenberatung, seniorenangeb
        ote oder krabbelgruppe uvm. 🙂
        Zu Deiner Information: die Fachkräfte sind Fachkräfte niemand darf oder wird „einfach so“ angestellt. Voraussetzung ist immer eine fachliche Prüfung der Mitarbeitenden, bei vielen durch die stadt Halle als Auftraggeber und bei privaten Siftungen ebrnso. ( und nein: private Stiftungen werden NICHT durch steuergelder finanziert sondern durch engaguerte Menschen und Unternehmen).
        Warum setzt du also den Begriff Fachkräfte in Anführungszeichen?

  9. Rarum sagt:

    Jugendclubs, Freizeiteinrichtungen und Spielplätze sollten unbedingt weiter gefördert werden. Dafür sollte noch viel mehr Geld ausgegeben werden.
    Aber Einrichtungen, die die Erziehung von Kindern und Jugendlichen leisten wollen, gehören abgeschafft. Erziehung ist hauptsächlich Sache der Eltern, im Nachgang der Kita und der Schule.
    In Deutschland gibt es eine Schulpflicht, das heißt, das Eltern und Schüler zur Verantwortung gezogen werden können, wenn sie dagegen verstoßen. Man muss das deutsche Rechtssystem auch mal anwenden, dann erübrigen sich viele staatlich geförderte NGOs.

    • Du brauchst aber viele Buchstaben, um mitzuteilen, dass Du nicht verstanden hast, worum es geht. Zeigt ja schon Dein erster Satz. „Jugendclubs, Freizeiteinrichtungen und Spielplätze sollten unbedingt weiter gefördert werden.“
      Ja, na so eine Überraschung, um die geht es ja!

  10. Kaputte Gesellschaft sagt:

    Früher gab es so etwas auch nicht. Die ganzen jungen eltern und ihre Plagen sind doch fast alle verblödet durch TikTok und den ganzen Mist. Die eltern kümmern sich nicht mehr um die Wänste und setzen die mit dem Handy in eine Sofaecke. Kein Wunder wenn dann aus denen nichts wird. Da sollte man ansetzen und nicht erst wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist. Aus denen wird dann auch mit noch soviel Geld und Hilfe nichts mehr. Das Geld kann man sich wirklich sparen. Man muß schon bei der Vermehrung von unfähigen Geschöpfen ansetzen.

  11. Charlie sagt:

    Bei diesen Kommentaren frage ich mich, was Satire und was ernst gemeint ist.

    • Aufmerksamer Beobachter sagt:

      Die Leute meinen ihren Hass und ihre einfachen geschmacklosen Antworten leider alle ernst.
      Jammern natürlich dann rum, wenn ihnen keiner Vollkasko hilft.

  12. Franz2 sagt:

    Ich frage mich immer, wo die Eltern bei dem ganzen Thema bleiben ?

  13. A.W. sagt:

    Peinliches Rumgejaule – der Staat ist eben nicht für jeden Scheiss verantwortlich.

    • Hm sagt:

      Jugendhilfe ist kein Scheiß.

      • Gehma sagt:

        Wenn du meinst. Aber nur weil es bei dir nichts gebracht hat, trifft das nicht auf alle anderen auch zu. Arbeitslosenquote ist auch bei deutlich unter 100%.

    • Alles hängt zusammen sagt:

      Genauso wie für Infrastruktur und Bildung. Der Staat muss nicht alles leisten, hat aber ein ureigenstes Interesse daran, dass solche Institutionen laufen. Wer heute sozial abgehängt wird, wird später umso schwerer integrierbar sein. Und das hat dann unmittelbar Effekte z.B. auf Ökonomie und Kriminalität.

    • PaulusHallenser sagt:

      „Peinliches Rumgejaule – der Staat ist eben nicht für jeden Scheiss verantwortlich.“

      A.W.,

      da bin ich ganz Ihrer Meinung!

    • Daniel M. sagt:

      Ist er sehr wohl. Wenn du ein Messer an deiner Kehle hast, von jemanden, um den sich nicht gekümmert wurde, ist einzig dein peinliches rumgejaule zu hören.

    • Krachmacher sagt:

      Wie von vielen anderen Dingen, hast du auch hier keine Ahnung….die Stadt ist per Gesetz verpflichtet!

  14. PaulusHallenser sagt:

    „Die freien Träger bringen es in ihrem offenen Brief auf den Punkt: Es geht nicht um Institutionen, es geht um Kinder.“

    Nein, es geht um Steuergelder, von denen die freien Träger sehr gut leben.

    Die schlechte Finanzlage der Stadt hat auch ihr Gutes. Den freien Trägern wird endlich der Geldhahn abgedreht, was wiederum Auswüchse wie bei der AWO verhindert.

    • Krachmacher sagt:

      Du bist der A S O Z I A L S TE Teil dieser Gesellschaft…so dümmlich kann man nur in der 0,5%Partei daher quatschen!
      Ich werde dich mal an deiner Gelfrisur zur HZE schleifen, damit du du siehst was dort geleistet wird…

    • StER Halle sagt:

      Wer solche Parolen verbreitet, zeigt vordergründig eines: Zynismus und Verantwortungslosigkeit. Es ist das Denken von Sozialabbau-Ideologen, die komplexe Zusammenhänge auf Stammtischparolen reduzieren und dabei bewusst ignorieren, dass hinter den „freien Trägern“ Kinder, Familien und Pflegebedürftige stehen. Solche Stimmen sind kurzsichtig, populistisch und unsachlich – sie verwechseln berechtigte Kritik an Einzelfällen mit einer pauschalen Verunglimpfung ganzer Strukturen. Wer so argumentiert, handelt nicht im Interesse der Gesellschaft, sondern betreibt Demagogie auf Kosten der Schwächsten.

    • 10010110 sagt:

      Auf was für einer Schule waren deine angeblichen Kinder nochmal?

    • PaulusHallenser erzählt Unfug sagt:

      Es geht um kommunale Jugendhilfe und nicht um Hilfe zur Erziehung. Hättest du Kinder, dann wusstest du den Unterschied, weil bei dir das Jugendamt wegen Kindeswohlgefährdung ständig auf der matte wäre. Schließlich sollte sich jemand mit deinen Einstellungen bitte nicht vermehren.

  15. Hobbysoziologe sagt:

    Die ganze Veranstaltung scheint ja noch finsterer als in meinem mittlerweile von dbh gelöschtem Eingangspost beschrieben

    Wenke Marie Dargel will kostenloses Mittagsessen in der Schule für alle Kinder.
    Kinder kommen immer gut, besonders im Wahlkampf. Da unterscheidet sich die Linke in keinster Weise von allem anderen Parteien, einschließlich nicht von der AfD.

    Halle ist eine Stadt die ebenso wie das Land finanziell auf dem Zahnfleisch kraucht. Halle hatte in den 10er Jahren den bundesweit höchsten Anteil von mit Hartz IV aufwachsenden Kindern und Jugendlichen. Geändert dürfte sich seitdem daran kaum etwas haben. Für die Linke ist es da wichtigstes Aufgabe, eine Förderung mit der Giesskanne auszustreuen. Auf dass auch die Kinder aus finanziell gut ausgestattetem Elternhaus nicht darben müssen. Im Blick so immer auch schön die sogenannten „Leistungs“träger. Das ist Sozialpolitik wie sie auch von einem Lindner hätte stammen können.

    Glaubt man der Darstellung auf dbh so hat keiner der anwesenden Delegierten damit ein Problem gehabt. Weder die einfachen Delegierten noch die seit Jahrzehten über die Flure von Stadtrat und Landtag wieselnden linken Berufspolitiker. Die Linken-Kernkompetenz Sozialpolitik as its best.

  16. Unsinn sagt:

    So ein populistischer Unsinn.
    „Die Zukunft der Kinder“ hängt garantiert nicht daran, ob irgendwelche teuren Jugendhelfer da auflaufen oder nicht.
    Reine Klientelpoltik.

  17. Fragfüreinenfreund sagt:

    Ich frage mich bei den Kommentaren, was hier eigentlich der Sinn hinter der Ablehnung ist.
    Geht es darum, Jugendhilfe abzuschaffen, damit man die Jugendlichen besser mit Nazikram indoktrinieren kann? Sonst fällt mir nur noch ein rückständiges Erziehungsbild ein. Ich befürchte, es ist beides.