Fahrradclub will testweise Öffnung des Boulevards für Radler

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94 Antworten

  1. Radfahrer Klaus sagt:

    Ich schlage die Öffnung für PKW vor, entlastet ein wenig die Straßen und ist viel sinnvoller als noch mehr Wege für Radfahrer.

  2. Besserwisser sagt:

    Eine gute Idee !!!!

  3. rupert sagt:

    Der 5-tägige Realisierungsprozess eines Stadtmitarbeiters zu einem einfachen Hinweis zu einem fehlenden Radweg:

    Ausgangskommentar:
    „Ich warte auch schon auf die Gesichter bei der Stadt, wenn die mitkriegen, dass zum neuen Fahrradparkhaus am Hbf gar kein Radweg führt.“

    Dann die Antworten (nicht nur leicht gekürzt):

    1. Phase: Nicht-Wahrhaben-Wollen
    Zitat: „Der Radweg führt nicht irgendwo lang, sondern aus Richtung Süden dem Verlauf der Merseburger Straße folgend über den Riebeckplatz (Obergeschoss) in die Delitzscher und von dort zum (geplanten) Fahrradparkhaus.“
    „Ein letztes Mal: Man kann und darf mit Rad zum geplanten Radparkhaus fahren. Du willst das nicht wahrhaben und damit hat es sich.“

    2. Phase: aufbrechende Emotionen
    Zitat: „Du kannst aus allen erwähnten Richtungen FAHREND bis zum Parkhaus gelangen, und zwar LEGAL. Du musst natürlich auch WOLLEN. Wie der Weg heißt, den du da benutzen kannst und DARFST, ist dir offenbar wichtiger als dessen EXISTENZ.“

    3. Phase: suchen, finden, sich trennen
    Zitat: „Man kann mit dem RAD aus so ziemlich jeder Himmelsrichtung FAHREND zum Parkhaus gelangen und darf das auf den dafür vorgesehenen Wegen auch. Du musst dich unterordnen, ja.“

    „Also hast du tatsächlich keine konkrete Vorstellung von dem, was du forderst. (Radweg) Könnte es daran liegen, dass es gar keine Möglichkeiten dafür gibt?“

    „Wir müssen weltweit Hunger und Armut bekämpfen! – ist eine Forderung, die ähnlich konkret ausgearbeitet ist, wohl aber leichter umzusetzen und noch dazu effektiver, um nicht zusagen: sinnvoller wäre.“ (als ein Radweg)

    4. Phase: neuer Selbst- und Weltbezug
    Zitat: „Also entweder findest du dich mit den beengten Verhältnissen in einer Großstadt wie Halle mit ihrer gewachsenen Struktur ab oder du machst konkrete und wenigstens theoretisch umsetzbare Vorschläge, auf die bisher noch niemand gekommen ist. Du bist nämlich nicht der Erste, der sich mit dem Thema beschäftigt.“

    „Ich bin nicht gegen sichere Wege für Radfahrer, ganz im Gegenteil. Ich wollte erstmal nur wissen, was du dir überhaupt unter „barrierefreie, vor allem vom Autoverkehr getrennte, gut gekennzeichnete Radtrassen in alle Richtungen von und zum Bahnhof“ vorstellst.“

    „Was ist mit der weiteren Steckenführung? Bisheriges Beispiel war der Weg aus der/in die Innenstadt. Wie sind da barrierefreie, vom Autoverkehr getrennte, gut gekennzeichnete Radtrassen möglich? Sind sie das überhaupt? Die (gute) Verkehrsführung am Riebeckplatz ist sicher sehr wichtig, aber man muss ja auch noch (gut) dahin kommen.“

    Work in Progress.
    Komplett nachzulesen hier:

    https://dubisthalle.de/oberer-boulevard-wird-doch-nicht-fuer-radler-freigegeben?unapproved=47253&moderation-hash=56a88455363c140a492ebc331b1d08c4#comment-47253

  4. Dirk Müller, Halle-Neustadt sagt:

    Ich finde es überlegenswert, einmal zu prüfen, wie das Radfahren auf dem Boulevard ermöglicht werden kann. Jeder weiß, dass auch unvernünftige Radfahrer unterwegs sind. Vielleicht gibt es gute Überzeugungsmodelle, mit denen wir es hinbekommen, dass alle Beteiligten, also Fußgänger und Radfahrer mehr Rücksicht aufeinander nehmen. Wir werden künftig viel mehr Situationen haben, in denen Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer, aber auch ÖPNV lernen müssen, mehr Rücksicht aufeinander zu nehmen. Radfahrer auf dem Boulevard könnte hier ein kluges Experimentierfeld sein.
    Ich selber fahre auch viel Rad und nehme in Halle wahr, dass schon viel Rücksicht aufeinander genommen wird. Lasst uns einfach mal experimentieren.

    • HansimGlueck sagt:

      Na endlich ist auch die CDU beim Populismus-Roulette für Radfahrer angekommen.
      Ob das die Autofahrer-Wählerschaft gut findet?

      • der leser sagt:

        Was hat die Autowählerschaft mit dem Fahrrad auf dem Boulevard zu tun? Thema verfehlt. Setzen 6!
        Hauptsache Parteienbashing. Du armer wicht.

    • farbspektrum sagt:

      Warum braucht man „Überzeugungsmodelle“, wenn man nur die Gesetzlichkeit über das Verhalten von Fahrzeugen in Fußgängerzonen durchsetzen muss?
      Warum muss man die Erfahrungen anderer Städte in Halle auch machen?

      https://bilder.bild.de/fotos-skaliert/rentner-mit-rollator-umgerast-polizei-nimmt-rad-rambo-fest-51485334-44916116/3,w=993,q=high,c=0.bild.jpg

    • g sagt:

      ich möchte nicht als Figur auf einem „Experimentierfeld“ herhalten müssen nur weil eine gruppe von Verkehrsteilnehmern unwillig ist sich an bestehende und in meinen Augen auch sinnvolle Regelungen zu halten.
      mit diesem Experimentieren könnte man ja auch wieder Autos dort fahren lassen … so als Experiment.
      unbestritten muss es eine deutliche Verbesserung der Radinfrastruktur in Halle geben aber bitte nicht auf kosten des jeweils schwächeren

      • Henriette die Schöne sagt:

        ihr habt schon alle ein bischen wenig Licht aufm Turm, oder?

        So ein Versuch (oder wie ihr sagt, „Experiment“) beinhaltet ja auch Regeln. Hier wird nichts auf Kosten der schwächeren gemacht, wenn man überlegt, wie Fahrradfahrer sicher (für die Fußgänger) den Bulevard nutzen können. Die meisten Radfahrer fahren vernünftig, ich bin selber jeden Tag mit dem Fahrrad über den Bulevard auf dem Weg zur Arbeit. Nur wegen so ein paar Idioten, die auch trotz Verbot dort fahren, auf einen Versuch verzichten? Die Experten sollen Regeln und ggf. bauliche Maßnahmen definieren und dann los! Was, wenn es ein gutes Konzept gibt, bei dem das Miteinander klappt?

        Ihr seid offensichtlich im Leben alle zu kurz gekommen…hauptsache dagegen..

    • rupert sagt:

      Vielleicht versteht man bei der CDU auch noch, dass Fahrräder auf eine FAHRbahn gehören. Glatt asphaltiert.

      Auf den vorhandenen Fahrbahnnen können wir dann gern mal die Frage nach der Rücksicht von andern Verkehrsteilnehmern gegenüber Radfahrern klären.

      Übrigens gibt es auch ein richtiges Profikonzept:

      Nennt sich RADWEG.
      Baulich getrennt.
      Sicher für alle Altersklassen.
      Nach ERA2010 Standarts.

      https://nationaler-radverkehrsplan.de/de/aktuell/nachrichten/flaechen-gerechtigkeits-report-nur-3-prozent-der

    • Zukunft der Demokratie sagt:

      @Dirk Müller, grundsätzlich stimme ich Ihnen zu und würde mir die gegenseitige Rücksichtnahme für alle Lebensbereiche in unserer zunehmend egoistischen Leistungsgesellschaft wünschen. Zwischen Wunsch und Realität gibt es leider aber einen nicht zu unterschätzenden Unterschied! Ob sich daher ein öffentlicher Verkehrsraum wie der obere Boulevard wirklich dazu als,, kluges Experimentierfeld“ eignet?
      Die Sicherheitsbedenken der Stadtverwaltung sind nachvollziehbar, sollten aber mit allen zuständigen Straßenverkehrsbehörden und der Polizei konkret besprochen werden. Eine dort eingesetzte Polizei -Fahrradstaffel könnte nicht nur hilfreich bei Verstößen der Radfahrer aufklären, sondern auch im nicht auszuschließenden Fall der Fahrerflucht und schweren Verkehrsgefährdungen entsprechend schnell eingreifen.
      Auch könnte in diesem Zusammenhang die Möglichkeit des Einsatzes von autonomen Bussen in diesem Bereich sachdienlich und zukunftsorientiert geklärt werden, den dieser ,,Wunsch“ wurde bereits von einer anderen Fraktion geäußert!

      Das ein friedliches Nebeneinander aller Verkehrsteilnehmer grundsätzlich möglich ist , zeigen uns andere europäische Städte beispielgebend und sehr eindrucksvoll. Aus diesen Erfahrungen vor Ort
      https://www.zukunft-mobilitaet.net/168677/analyse/kopenhagen-radverkehr-gute-und-schlechte-elemente-reportage/
      sollten wir lernen und das ,,Experimentieren“ nicht nur an dieser Stelle lieber den Wissenschaftlern überlassen.
      Ihr Verkehrsminister war offensichtlich bei der Einführung der Maut auch der Ansicht.
      ,,Lasst uns einfach mal experimentieren.“ ????

  5. Achso sagt:

    Vielen Dank! Endlich ein konstruktiver Kommentar!

  6. Tante Emma sagt:

    guter Ansatz, Dirk Müller. Die Verkehrsträger miteinander zu versöhnen ist besser als gegeneinander anzutreten. Das das leicht wäre, wird niemand behaupten. Ich hoffe, ihre Sichtweise setzt sich durch.

    • farbspektrum sagt:

      In einer Gesellschaft von Millionen Menschen muss es klare Regeln geben, die durchzusetzen sind. Diese Regeln müssen für alle gelten. Da führt kein an den Händen fassen „Piep, piep, piep, wir haben uns alle lieb.“ zum Erfolg. Die Etablierten bekommen jetzt die Quittung für ihr gesetzfreies Kuscheln mit dieser und jener Gruppe.

      • Sachverstand sagt:

        Sehr gut erkannt, dass Grundproblem falsch verstandener und ausgeführter Demokratie! Wir haben zwar auf der einen Seite für alles Mögliche Gesetze und Regeln, andererseits keine dafür untersetzten Kontrollmöglichkeiten und dazu noch einen fast unerträglichen Kuschelfaktor, wenn doch einmal etwas durchgesetzt werden soll. Sollen mal nach Felix Austria/Tirol schauen. Dort wird man jetzt bei Abfahrt von der Autobahn wegen Stau, Ansässige ausgeschlossen, flugs wieder auf Selbige verwiesen, damit die Ortschaften an den Landstraßen entlastet werden. Das Rumgeheule hier, wäre wohl kaum verkraftbar.

    • 10010110 sagt:

      Ich halte dieses Gerede von „Versöhnung“ von Verkehrsträgern oder gegenseitiger Rücksichtnahme für Selbsttäuschung. Menschen haben keine Probleme miteinander, solange sie genügend Platz haben, um sich aus dem Weg zu gehen bzw. nicht ins Gehege zu kommen. Problematisch wird es, wenn viele Menschen auf engem Raum miteinander klarkommen müssen. Alle Appelle für gegenseitige Rücksichtnahme helfen also nicht, wenn es immer mehr Verkehr gibt, weil Leute immer häufiger und immer schneller immer weiter weg gelangen wollen. Und je schneller und größer ein Verkehrsmittel ist, umso mehr Raum braucht es.

      Wenn man wieder mehr gegenseitigen Respekt und Rücksichtnahme haben will, muss man einfach die Menge an Verkehr und dessen Geschwindigkeiten reduzieren. Und wo das mit Appellen und Anordnungen nicht geht, müssen bauliche Maßnahmen her.

      Ich habe im Übrigen nichts dagegen, den oberen Boulevard für Radfahrer freizugeben. Allerdings sorgt das Gefälle dafür, dass bergab immer schnell gefahren wird, und wenn ein Radfahrer dicht an einem Fußgänger vorbeifährt, sorgt das für ein unangenehmes Gefühl der Unsicherheit bei Fußgängern. Ich könnte mir daher vorstellen, die Leipziger Straße baulich (oder durch Markierungen) wieder in die klassische Aufteilung des Straßenraums (Fahrbahn und Gehweg) umzuwandeln, so dass für Fußgänger und Radfahrer eindeutig klar ist, wo mit dem jeweils anderen Verkehrsmittel zu rechnen ist.

      Die Große Steinstraße in der Altstadt ist auch nicht breiter als der Boulevard, und da fährt sogar eine Straßenbahn und man hat – aus mir unerfindlichen Gründen – auch noch hohe Bordsteinkanten eingebaut.

      • farbspektrum sagt:

        „wieder in die klassische Aufteilung des Straßenraums (Fahrbahn und Gehweg) umzuwandeln“
        Das halte ich für eine sinnvolle Variante. Und das Gerümpel der Geschäfte muss weg vom Bürgersteig.

        • 10010110 sagt:

          Nun, da der Boulevard ja nur Radfahrer und Fußgänger (und gelegentlichen Lieferverkehr) aufnehmen muss, kann man die Fußwege breit genug gestalten, dass das „Gerümpel“ immernoch Platz hat.

          • farbspektrum sagt:

            Welche Radwegbreite verlangen die Radler? Auch im Hinblick auf Lastenfahrräder und Fahrradanhänger. Lieferverkehr nicht vergessen.
            Die Leipziger Straße ist stellenweise (lt GoogleMaps) nur 10 m breit.

          • geraldo sagt:

            „Welche Radwegbreite verlangen die Radler?“

            Ist die ERA 2010 denn noch nicht oft genug erwähnt worden? Einfach mal die Suchmaschine verwenden.

    • g sagt:

      dies setzt bei allen ein sog. kollektives Bewusstsein voraus … viel spass beim danach suchen.

      wenn sie dann aus ihrer Traumwelt zurück sind bitte einfach nochmal melden.

  7. mirror sagt:

    Die Radler zeigen ihr wahres Gesicht. Klima und Umwelt sind nur Feigenblatt. Es geht ihnen einzig allein um mehr Verkehrsfläche für das Rad, im Zweifel auch auf Kosten der Fußgänger.

    • rupert sagt:

      Der CDU geht es womöglich darum, die Fahrräder von der Fahrbahn fernzuhalten und so dem KFZ Platz zu schaffen.

      Könnte das was mit dem neuen „Sozialnationalismus“ der CDU zu tun haben?

      Wie war das gleich damals:

      Zitat: „„Zeigen wir [zur kommenden Olympiade 1936] dem staunenden Ausländer einen neuen Beweis für ein aufstrebendes Deutschland, in dem der Kraftfahrer nicht nur auf den Autobahnen, sondern auf allen Straßen durch den Radfahrer freie, sichere Bahn findet.“
      – Aus einer Presseerklärung des Reichsverkehrsministeriums zur Einführung der allgemeinen Radwegebenutzungspflicht in der RStVO vom 1. Okt. 1934“

      https://de.wikipedia.org/wiki/Radverkehrsanlage

      • mirror sagt:

        Was hat das mit dem Oberen Boulevard zu tun? Wollen Sie sich mit der Weitsicht der Provinz als Politikwissenschaftler betätigen?

        Da postulieren die Radler jeden Tag die Entschleunigung der Mobilität und sind zu faul ein paar Meter zu Fuß zu gehen.

      • farbspektrum sagt:

        „Der CDU geht es womöglich darum, die Fahrräder von der Fahrbahn fernzuhalten und so dem KFZ Platz zu schaffen.“
        Der CDU geht es womöglich darum, die Radler wieder auf die extra für sie gebauten Radwege zu bringen, Und so den Kfz wieder den Platz zu geben , den sie vorher hatten, und für den sie auch Steuern bezahlen.

        • rupert sagt:

          Eine umfangreiche Dokumentation über den Zustand von Halles Radwegen finden Sie hier:

          http://halle-verkehrt.de/

          Das haben übrigens Fahrradfahrer dokumentiert.
          In deren Freizeit.
          Zur Förderung des Radverkehrs.
          In Halle.

          Bei der Stadt ignoriert man die Probleme lieber.

          • Seb Gorka sagt:

            Die Franckestraße taucht dort in einem Bericht (passenderweise über den Fahrradweg zum Bahnhof) auf, eine Bordsteinkante an (irgend)einer ihrer Zufahrten wird aber nicht erwähnt oder als Problem beschrieben. Allerdings ist der Bericht von 2017. Vielleicht hat sich die Situation seitdem geändert.

          • g sagt:

            Jawoll … mit so einer schei….e wie an der pfarrstr. Verschlimmbessert der erleuchtete nur die Situation für radfahrer …..
            Welch ein schwachsinniger querulant ….

          • rupert sagt:

            @Seb Gorka

            Das ist richtig.

            Aber Sie kennen wohl diese Radverbindung nur aus dem Internet?
            Das werfen Sie doch immer Leuten großspurig vor.
            Die sollen mal vor die Tür gehen.

            Die Kanten sind immer noch nicht abgesenkt!

            Die Meldung ist so alt, dass Sie schon nicht mehr online bei SagsUnsEinfach aufrufbar ist.

            Was sagt uns das wohl über die Stadtverwaltung?
            Aber Sie haben ja gute Kontakte.
            Schicken Sie mal einen Ihrer Kollegen in den Keller,
            der soll das mal vom Server ziehen.

            Da Sie mir vielleicht nicht glauben (oder keine Kollegen haben, die da ran kämen) schlage ich alternativ vor, Sie persönlich fahren mal mit dem Rad durch die Straße.
            Von vorn bis hinten.
            Wenn es holpert, ist das die Kante.
            Sie suchen zwei davon.

            Können sie nicht verfehlen.
            Viel Erfolg!

          • Seb Gorka sagt:

            So wie der Radfahrer, der den Bericht geschrieben und jedes andere Hindernis ausführlich beschrieben hat, nur dieses „Hindernis“ gerade nicht? Gehört sicher auch zu dieser Verschwörung.

          • rupert sagt:

            @Seb Gorka

            Ach, da stehen wohl nur zahlreiche andere konkrete Probleme mit der Radverkehrsführung zum Hbf?

            Na sowas?
            Und jetzt?

            Passiert jetzt was?
            Veranlassen SIE jetzt Verbesserungen?

            Oder schwafel Sie hier weiter nur rum, dass keiner Ihre Arbeit macht und die Problemstellen mal zusammen trägt?

            http://halle-verkehrt.de/

          • Seb Gorka sagt:

            Von deiner abzusenkenden Bordsteinkante erwähnt er jedenfalls nichts, obwohl er genau da lang fährt, wo es eine bis mehrer geben soll. Du hältst die Stelle(n) auch weiterhin geheim, damit ja niemand davon erfährt. Das scheint also ein sehr dringendes Problem zu sein, das du da hast.

            Meine Fragen zu konkreten Lösungsvorschlägen beantwortest du nicht. Du weichst aus, wirst bockig, erfindest hanebüchene Extrembeispiele an ständig wechselnden Orten und in immer wieder anderen Ausnahmekonstellationen, hältst jede interessierte Nachfrage für „destruktiv“ und wunderst dich dann tatsächlich, warum dich niemand ernst nimmt.

          • rupert sagt:

            Sprechen Sie hier jetzt als Stadtmitarbeiter?
            Oder privat?

            Wenn Sie als Stadtmitarbeiter fragen, bekommen Sie (noch mal) eine konstruktive Antwort.

            Falls Sie privat fragen, überlege ich mir das noch. Warum auch? Die Art und Weise wie Sie hier mit Leuten sprechen ist wirklich daneben. Menschen beschreiben Probleme und Sie stellen das als eigene Dummheit dar.

            Sie haben sich sogar – nachdem ich die Kante beschrieben habe – damit über einen Unfall mit Knochenbruch lustig gemacht:

            Zitat @Seb Gorka: „Der (Sturz) war sicherlich im „Gleisbett“ und bestimmt wegen dieser hinterhältigen Nässe. Oder war es doch der „Bordstein“ an der Franckestraße? So ein Berufspendler (pendelt der anders als ein Freizeitpendler?) braucht natürlich absolut barrierefreie Wege mit nur höchstens sanften Kurvenradien, von der Haustür bis direkt auf den Bahnsteig oder wenigstens in die hinterste Reihe im Parkhaus und dann Shuttle-Service bis zum, nein, in den Zug. Anders als Mutti mit Kind im Kindersitz und Taschen am Lenker. Die haut einfach nichts aus dem Sattel und wenn sie doch mal absteigt, funktionieren erstaunlicherweise ihre Beine.“

            Die Eingabe bei SagsUnsEinfach wurde abgewiesen.

          • Seb Gorka sagt:

            Ich schreibe als Leser deiner Kommentare. Die richtest du hauptsächlich an mich, von ein paar Tagebucheinträgen auf der Suche nach Unterstützern mal abgesehen. Wenn du nicht mit mir kommunizieren willst, dann lass es. Es ist ja gerade unklar, was du mit deinen Kommentaren überhaupt erreichen willst. Inhalte transportieren, konstruktive Vorschlägen machen, logisch und strukturiert argumentieren, Überzeugungsarbeit leisten – das alles ist es nachweislich nicht. Trollen streitest du (zumindest manchmal) ab. Was willst du also damit erreichen?

            Du beschreibst keine Probleme, du denkst dir welche aus.

            Du hast auch keinen Unfall beschrieben, der mit der Kante zu tun hatte. Was du jetzt machst, nennt man lügen. Ich habe mich – das schrieb ich bereits – über dich lustig gemacht bzw. über deinen Versuch, mit diesem Beispiel irgendetwas belegen zu wollen. Warum der Kollege deines Schwagers gestürzt ist, hast du nämlich nicht gesagt. „In den Schienen“ ist kein Grund. Zudem hast du dieses völlig authentische Beispiel eines einzigen Sturzes angebracht, um damit zu beweisen, dass es „immer wieder“ Stürze gibt, weil es angeblich keinen Radweg gäbe und deswegen die „Gleisanlagen“ befahren werden „müssten“. Wie und wo so ein Radweg nach deinen Vorstellungen überhaupt auch nur theroetisch verlaufen sollte – du weißt ja, was dazu von dir bisher kam.

            War die „Eingabe“ bei Sag’s uns einfach von dir, sollte es kein Problem für dich sein, den Wortlaut wiederzugeben. War sie nicht von dir, gelingt dir das, ob deiner starken emotionalen Bindung dazu, vielleicht trotzdem. Ebenso wichtig ist der Inhalt der „Ablehnung“. Das heißt, natürlich nur, wenn du überhaupt darüber diskutieren möchtest, was immer weniger den Anschein hat, und natürlich falls „Eingabe“ und „Ablehnung“ überhaupt jemals gab.

          • rupert sagt:

            @Seb Gorka

            Zitat: „Du beschreibst keine Probleme, du denkst dir welche aus.“
            Ja nee, klar.

            Mein Post (gekürzt) (23. Juni 2019 um 22:56 Uhr):
            Zitat: „Die Stadt Halle weigert sich beharrlich, die Verkehrssituation für RadfahrerInnen zum Hbf. zu verbessern. Unter anderem wird dies mit der Zuweisung der vorhandenen Verkehrsflächen begründet.
            Einerseits stürzen immer wieder Leute in den Schienen (ich weis von mindestens einem konkreten Fall mit Knochenbruch eines Berufspendlers). Würde es einen durchgehend befahrbaren Radweg geben, müssten die Menschen nicht in den Gleisanlagen Rad fahren.
            Zweitens weigert sich die Stadt mit dem Hinweis auf den Zitat: „Duldungsstatus“ der Radfahrer auf dem Riebeckplatz/Fussgängerbereich, etwa konkret die Bordsteinkante zur Frankestraße auf 0 abzusenken.
            Nicht richtig abgesenkte Bordsteine sind ein großes Problem für Leute mit Kinderanhängern, aber auch schmale Reifen.(…)“

            Ihre Antwort darauf (24. Juni 2019 um 08:01 Uhr):
            Zitat: „„Immer wieder“ (also eigentlich „ständig“?) stürzen Leute und du weißt von genau einem Sturz auf einer täglich hundert-, wenn nicht tausendfach befahrenen Strecke. Der war sicherlich im „Gleisbett“ und bestimmt wegen dieser hinterhältigen Nässe. Oder war es doch der „Bordstein“ an der Franckestraße? So ein Berufspendler (pendelt der anders als ein Freizeitpendler?) braucht natürlich absolut barrierefreie Wege(…)“

            Quelle: https://dubisthalle.de/oberer-boulevard-wird-doch-nicht-fuer-radler-freigegeben

            Die Fahrradunfälle an der Rampe habe ich mir bestimmt auch ausgedacht:
            Quelle: https://dubisthalle.de/23-fahrrad-unfaelle-am-hauptbahnhof

            Fehlende Sichtbeziehungen haben Sie an der Delitscher/Brücke selbst eingestanden.

            Zuerst hieß es Zitat: „Die S-Kurve ist einsehbar. Sollten dort jemals Fußgänger sein, siehst du die von weitem.“

            und später Zitat: „Insoweit korrigiere ich meine Aussage: Wahrscheinlich würdest du Fußgänger in der S-Kurve nicht sehen.“

            Hat das vielleicht was mit fehlenden RADWEGEN am Hbf nach ERA2010 zu tun?

          • Seb Gorka sagt:

            Nun hast du erneut nur wiederholt, nichts Neues geschrieben, geschweige denn meine Aussagen widerlegt (im Gegenteil sogar – erneut – bestätigt) und wohl nicht ohne Grund alle anderen Punkte ignoriert. Vielleicht macht dir dieses sich im Kreis drehen ja sogar Spaß, weiter bringt es dich aber nicht.

            Die Unfälle an der Rampe sind ausschließlich durch Fehlverhalten von Radfahrern zustande gekommen, die, statt den vorhandenen Radweg zu nutzen, lieber den viel zu engen Gehweg nutzten. Das war aber schon vor vielen Wochen geklärt. Die Rampe hat auch keine Gleise oder Bordsteinkanten.

            Du wolltest mit dem „mindestens einen“ Fall etwas zur Regel auf der „täglich hundert-, wenn nicht tausendfach befahrenen Strecke“ erklären. Das gelingt dir auch dieses Mal nicht, schon gar nicht durch einfache Wiederholung. Dieser eine Fall eines Bruders eine Bekannten bleibt eine Ausnahme. Der Unfall ereignete sich „in den Gleisen“, nicht auf der Rampe und nicht in der Franckestraße an der geheimen Bordsteinkante.

            Die S-Kurve ist noch weiter weg von der Franckestraße und hat ebenfalls keine Gleise. Sie ist Gehweg zur Mitbenutzung, auf dem so gut wie nie Fußgänger verkehren, kein ERA2010-konformer Radweg. Der ist erst am (oberen) Ende der S-Kurve.

            Du siehst einen Bus, wo keiner ist. Daher liegt die Annahme nicht wirklich fern, dass du Fußgänger, die tatsächlich da sind, wiederum nicht siehst. Das hat aber nichts mit dem Radweg zu tun, dessen Existenz du abstreitest, eher mit (d)einer Sehschwäche. Diese gleichen aber auch die ERA2010 nicht aus. Das macht ein Optiker.

            Eine erneuter Beweis, dass du die Gegend gar nicht oder höchstens aus der Google-Maps-Perspektive kennst. Jedenfalls nicht aus Erfahrungen als Radfahrer.

          • rupert sagt:

            Ich sage nichts Neues.
            Ich drehe mich im Kreis.
            Ich war nie da.
            Schon gar nicht mit dem Fahrrad.
            Der Sturz in den Gleisen war eine Ausnahme.
            Es ist nie wieder jemand gestürzt.
            Die Radfahrer sind allein Schuld.
            Es gibt da überall Radwege.
            An einer Stelle so gut wie nie Fussgänger.
            Ich habe eine Sehschwäche.
            Ich gehe mal zum Optiker.

          • rupert sagt:

            Ich war jetzt beim Optiker.

            Der sagt: Nee nee, es gibt in Halle tatsächlich keinen richtigen Radweg aus der Innenstadt zum Hbf. Ich musst da wirklich am Riebeckplatz über Gehwege oder im Gleisbett der Straßenbahn radeln.

            Und der kann richtig gut gucken.

          • Seb Gorka sagt:

            Der Optiker soll dir auch nicht bei deinem geheimnisvollen Radweg-„Problem“ helfen, sondern (erstmal) dafür sorgen, dass du nur dort Busse siehst, wo auch wirklich welche sind. Ziel ist es, dass du einigermaßen sicher am Straßenverkehr teilnehmen kannst, um z.B. unfallfrei zum Hauptbahnhof zu gelangen und vor allem ohne Fußgänger zu übersehen. Die sind ja etwas kleiner in ihren Ausmaßen als Busse. Eins nach dem anderen. Vielleicht fällt dir in der Zwischenzeit auch ein, wo du deine Kante(n) das letzte Mal gesehen hast…

          • rupert sagt:

            Für eine Stadt mit 240.000 Einwohnern, die keinen regelkonformen Radweg von der Innenstadt zum Hauptbahnhof hat, trifft die Formulierung „geheimnisvolles Radweg-Problem“ den Nagel auf den Kopf!

          • Seb Gorka sagt:

            Wie viele der 240.000 Einwohner wissen überhaupt von deinem „Problem“ und sehen es auch als ein solches an? Von den hunderten, die genau dort entlang tagtäglich erfolgreich verkehren ist es jedenfalls niemand. Bei sag’s uns einfach meldet sich auch niemand außer dir und selbst hier kommen höchstens ein zwei ausgedachte Geschichten, in denen aber dann irgendwie doch ganz woanders entlang „gefahren“ wird…

          • rupert sagt:

            Vielleicht die 1000 Menschen auf der letzten Demo für besserer Radinfrastruktur in Halle?
            https://www.mz-web.de/halle-saale/ueber-die-hochstrasse-freie-fahrt-fuer-halles-radfahrer-32669730

            Womöglich gibt es eine Webseite mit den Problemstellen, die emsige Bürger selbst ins Netz gestellt haben, auch weil es bei SagsUnsEinfach meist keine Abhilfe gibt? (www.halle-verkehrt.de)

            Womöglich weis es der Bruder meines Bekannten, der sich die Knochen in den Schienen am Riebeckplatz gebrochen hat? (Der Unfall, den ich mir angeblich ausgedacht habe…)

            Womöglich die Leute, die sich hier im Forum bereits zu Wort gemeldet haben, welche die Radwegverbindungen am Hbf bescheiden finden oder gar nicht finden? (über die Sie sich hier regelmäßig lustig machen)

            Vielleicht auch die Radfahrer, die Fussgänger an der Rampe bedrängen (die, Sie „Arschlöcher“ genannt haben). Die wollen sicher auch keinen Radweg dort.

            Aber sicher ist es nur „dumpfes Rumpeln im Internet“ von Leuten, wie jenen, die der Stadt Radwegbenutzungspflicht in der Magdeburger Straße weggeklagt haben, da die „Radwege“ nicht Regelkonform sind.

            Es könnte sogar sein, dass die Stadt die Verbesserung der Radverkehrssituation explizit politisch beschlossen hat.

            Oder es sind Menschen, die den oberen Boulevard mit dem Fahrrad nutzen wollen. Trotz (oder wegen?) der „tollen“ Radverbindungen zum Hbf.

            Da gabs doch mal so einen Artikel bei DuBistHalle…

          • Seb Gorka sagt:

            Ja, vielleicht. 1000 Leute erreichen problemlos den Bahnhof, nur du nicht, also muss es nach dir gehen. Dieses Anspruchsdenken funktioniert sicher zuhause bei deinen Eltern, im Alltag kommst du damit aber nicht weit.

            Schafft denn die emsige Webseite Abhilfe? Wird dort über deine ominöse Kante berichtet? Im Bericht über den Fahrradweg von Neustadt zum Bahnhof ja gerade nicht! Möchtest du dort nicht wenigstens jetzt einen Beitrag dazu veröffentlichen, wenn dir doch angeblich so viel daran liegt? Aber sicher ist Marco auch Schuld, dass niemand macht, was du dir wünschst, aber niemandem von Belang mitteilst.

            Dann jammer mal noch schön. Das ist ja das Einzige, zu dem du imstande zu sein scheinst. Nur nicht tätig werden…

        • 10010110 sagt:

          Autobesitzer zahlen keine Steuern für den Platz, den sie haben, sondern (unter anderem) für den Platz, den ihr Fahrzeug einnimmt. Es besteht aber kein Rechtsanspruch auf Platz.

    • geraldo sagt:

      Da weiß einer offensichtlich nicht, wie breit und wie wenig frequentiert die obere Leipziger Straße ist.

  8. Frau Holle sagt:

    Also wenn ich mir diese Kommentare so anschaue, stelle ich fest, dass alle schon wissen, was richtig und gut ist. In der Realität stelle ich aber fest, dass Automobil, Fahrrad und Fussgänger alle gegeneinander arbeiten und jeder den anderen bekämpft. Die Kommentare bestätigen das.
    Da ist mir die Weitsicht eines Herrn Dirk Müller lieber, der sich fragt, wie man „miteinander“ anstatt „gegeneinander“ hinbekommt. Aber euch fällt auch dazu nix sinnvolles ein. Echt erbärmlich…

    • Zukunft der Demokratie sagt:

      In verschiedenen Städten gab und gibt es entsprechende Initiativen für mehr gegenseitige Rücksichtnahme , die in Marburg sucht ebenfalls noch Anregungen!
      https://www.marburg.de/portal/meldungen/neue-kampagne-wirbt-fuer-mehr-ruecksicht-auf-andere-900004610-23001.html

      Ob unsere klammen Stadtkassen dem folgen könnten und wie sind die Erfahrungen und Akzeptanz solcher Kampagnen?
      Vielleicht kann TV Halle auch einen 8. lokalen Sinn ins Leben rufen, der 7.Sinn wurde leider von der ARD eingestellt, leider,, echt erbärmlich!! “ diese ,,Weitsicht!“
      https://de.wikipedia.org/wiki/Der_7._Sinn

      • rupert sagt:

        Rücksichtnahme ist ein wichtiger Baustein, nützt aber wenig, wenn dem Radverkehr Autos im Weg stehen (Stau und ruhend) und Radfaherer in Straßenbahnbereiche geschickt werden, ohne auch nur den Versuch sicherer Verkehrsleitung (Frankeplatz).
        Auch sind die Straßen durchgehend glatter und bequemer als die Radwege daneben.

        Der Fussverkehr darf nicht durch Radverkehr eingeschränkt werden, sondern der KFZ-Verkehr, wo er Radverkehr einschränkt.

        In Halle fehlt an allen Ecken und Enden leistungsfähige Infrastruktur für den Radverkehr. Dies bremst schon jetzt die elektrisch unterstütze Mobilität (Pedelecs).

        • Robert sagt:

          Wir haben eine Menge Infrastruktur für Radfahrer und solange angebotene Infrastruktur nicht angenommen wird, sollte man nichts mehr tun. Wir sind hier eh viel zu weit im europäischen Schnitt. Da können wir uns auch mal ein paar Jahre ausruhen. Wenn wir mal die KFZ Infrastruktur auf westdeutsches Niveau gehoben haben, können wir gerne schauen ob die Radler alle Angebote ausschöpfen und mal ein paar Euro investieren.

  9. Pudu sagt:

    Wie hoch ist denn der Abstand mit dem Fahrradfahrer einen Fußgänger überholen dürfen?
    Wie viele Fußgänger und Radfahrer sind den in der Fußgägnerzone sowie auf der Route Frankestraße/Am Leipziger Turm unterwegs?
    Aus der Unfallstatistik geht hervor, dass die Unfälle auf der Route Frankestraße/Am Leipziger Turm alle zwischen Pkw und Radfahrer auftraten.
    Mit Fußgängern gab es dort laut Unfallstatistik keine Probleme.
    Ich finde es schon ärgerlich, dass es Probleme zwischen Autos und Radfahrern gibt und die Fußgängern sind dann die Blöden, die nicht mal in der Fußgängerzone bummeln können, ohne ständig nach überholenden Radfahrern Ausschau zu halten.
    Die Situation im Baustellenbereich ist doch einfach nur ätzend.
    Aufhorchen lässt mich der Satz des ADFC zum Boulevard:
    Dieser weise zudem eine konstruktive Führung für den Radverkehr auf, so finden sich gepflasterte Bereiche und mit glatten Platten belegte Bereiche.

    Ich bin öfter Rollstuhlschiebend unterwegs und bei den Gehwegen in Halle freut man sich über alle glatten Platten, die man finden kann. Mit einem Rollkoffer oder Kinderwagen überings auch.
    Warum sollen die Fußgänger, die wenigen Bereiche auf denen man sich ohne Geholper und Sturzgefahr fortbewegen kann, auch noch an die Radler abgeben?
    Ich habe kein Problem mit Radfahren auf Gehwegen. Wenn Sie sich darüber klar sind, dass Sie dort nur als Gast sind. D.h. kein geklingel, kein Überholen und Drängeln, wenn kein Platz ist. Wenn Fußgänger Platz mach, sagt man danke etc.

    • geraldo sagt:

      Das mit dem „Geklingel“ ist so eine Sache. Klingelst du, wird gemeckert, klingelst du nicht, wird auch gemeckert.

      • farbspektrum sagt:

        Man merkt, Radler haben eine Ahnung von der StVO.Wie findest du es , wenn Autos Fußgänger im verkehrsberuhigten Bereich weghupen?

        • Seb Gorka sagt:

          Was steht denn in deiner Ausgabe der StVO zum Klingeln? Das ist ja sicher noch diese seltene Sonderausgabe, die außer dir kein anderer hat.

        • geraldo sagt:

          Nun, das ist eben eine Frage des Perspektive:
          Es ist noch gar nicht so lange her, dass durchgesetzt wurde, dass Elektroautos bei langsamem Tempo künstliche Geräusche machen müssen. Warum? Weil althergebrachte Autos beim Langsamfahren auch Geräusche machen. Wenn du mit dem Geldtransporter oder Lieferfahrzeug durch die Fußgängerzone fährst, dann hören dich die Fußgänger, drehen sich um und machen Platz.
          Wenn du mit dem Fahrrad (keiner klappernden Studentenhitsche) erlaubterweise durch eine Fußgängerzone fährst, dann hören dich die Fußgänger nicht. Das Klingeln ist kein wegklingeln, es geht einfach darum, Aufmerksamkeit zu erreichen und ohne Schreckmoment vorbeizufahren.

          • farbspektrum sagt:

            „erlaubterweise durch eine Fußgängerzone fährst“
            Es geht nicht um das „erlaubterweise“, es ghet um das „unerlaubterweise“.
            Zur Erinnerung:
            „Ich habe kein Problem mit Radfahren auf Gehwegen. Wenn Sie sich darüber klar sind, dass Sie dort nur als Gast sind. D.h. kein geklingel, kein Überholen und Drängeln, wenn kein Platz ist. „

          • geranie sagt:

            Wenn Du durch eine Fußgängerzone radelst, ist es halb so wild weil du Schritt fahren musst und die Fußgänger nicht behindern darfst. Es reicht als, wenn du einfach hinterher fährst und nicht klingelst.

          • geraldo sagt:

            Es gibt durchaus unterschiedliche Rechtsauffassungen zum Begriff Schrittgeschwindigkeit.
            Und auch die Fußgänger laufen nicht alle im Gänsemarsch hintereinander, nein, da gibt es schnellere und langsamere. Es ist also nichts ehrenrühriges, wenn man mit Schrittgeschwindigkeit im oberen Bereich eines flinken Fußgängers auch mal an anderen Fußgängern vorbeiradeln möchte. Und je nach Situation kann es dann angezeigt sein, einfach per „pling“ auf sich aufmerksam zu machen, weil man als Radfahrer im Stadtlärm einfach nicht gehört wird. Im Gegensatz zur Autohupe kann man eine Fahrradklingel nicht nur in der Tonlänge sondern auch in der -intensität modulieren, es ist also gar nicht nötig, jemanden aggressiv „wegzuklingeln“. Dass es dann trotzdem Blockwarte gibt die sich darüber aufregen ist eben so. Die regen sich aber genauso auf wenn man nicht klingelt.

  10. farbspektrum sagt:

    „Wenn Sie sich darüber klar sind, dass Sie dort nur als Gast sind. D.h. kein geklingel, kein Überholen und Drängeln, wenn kein Platz ist.“
    Genau, das ist es, diese Aggressivität heutzutage. Das lässt sich aber mit Tätscheln nicht beseitigen.
    Wie hieß doch der DDR-Spruch?
    „Jeder macht, was er will, keiner macht, was er soll, aber alle machen mit.

  11. Wessi sagt:

    Das Problem ließe sich mit einem Fahrradstreifen für beide Richtungen elegant lösen und zwar in der Mitte, so wie es schon jetzt in den Fahrradzeiten genutzt wird. Vielleicht noch zwei drei Hindernisse eingeplant, für die Reduzierung der Geschwindigkeit (zum Beispiel Poller oder Blumenkästen) und dann gäbe es auch eine klare Abtrennung. Füßgänger können die Fahrradstraße dann genauso wie auf Autostraßen überqueren.

    Dass die Stadtplaner zur damaligen Zeit keine Möglichkeit für Fahrradfahrer eingeplant haben, die vom Markt zum Bahnhof führen, ist ja wieder nur ein Indiz dafür, wie sie nicht weitsichtig planten.

    Es zeigt sich doch auch, dass hier lediglich Flickschusterei begangen wird/wurde, sonst wäre ein ausbaufähiges Projekt bestimmt worden. Es ist auch m.E. egal, ob ich mit dem Auto oder mit dem Rad mobil bin. Ich finde beide Seiten haben ein Recht auf eine ordentliche Konzeptionierung. Wieviel Geld für eine sehr viel kleinere Gruppe von Verkehrsteilnehmer eingeplant wird, sieht man jetzt schon auf der Merseburger Straße. Da wurden Beläge für Blinde geschaffen und auch abgesenkte Trotoirs für Kinderwägen. Auch wurde an Radfahrer gedacht, was ich sehr gut finde.

    Es würde an der Zeit ein solches Projekt auch für die Leipziger Straße zu planen und würde den Innenstadtbereich auch entsprechend attraktiver machen.

    Geld ist und war für jeden erdenklichen Schrott da, wie beispielsweise dem Ampelweibchen, aber die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer ist auf jeden Fall wichtiger!

    • g sagt:

      ihren ersten Absatz können sie unmöglich ernst meinen …. in einer Fußgängerzone ist es eben geradezu typisch das sich Fußgänger im querverkehr von einer Straßenseite zur anderen bewegen..
      Blumenkästen, Kunst oder Poller zur Verminderung der Geschwindigkeit dann dort in der Mitte einzusetzen verlagert das Problem dann nur punktuell an den Rand … mit noch höheren gefahren für (aus dem laden tretenden) Fußgängern.
      ganz einfach .. die radler haben da nix zu suchen . es gibt eine Umgehung .. wenn die ich genehm ist kann man ja über einen Ausbau sprechen … aber auch nix anderes.

      Fragt einfach den erleuchteten … der erfindet wieder eine tolle ampelschaltung

      • rupert sagt:

        Ich finde den Vorschlag sehr gut.

        Ein Ausbau der Umgehung(en) für den Radverkehr ist dringend notwendig.

      • 10010110 sagt:

        Eine Fußgängerzone ist aber kein Naturgesetz, sondern eine (verehrs-)politische Entscheidung und kann auch wieder geändert werden. Bevor die Leipziger Straße eine Fußgängerzone war, war sie auch eine ganz normale Straße, mit Straßenbahn und Autoverkehr. Sie zur Fahrradstraße zu machen – selbstverständlich mit ausreichend breiten Fußwegen – ist keine komplett blöde Idee, würde ich mal sagen.

        • g sagt:

          das ist aber etwas anderes als @wessi vorgeschlagen hat … die ols wieder in eine (wenn auch Fahrradstrasse) umzubauen ist keine schlechte Idee .. dann muss aber auch die gesamte Struktur geändert werden … wie sie geschrieben haben mit klar abgegrenzten und auch baulich erkennbaren unterschieden .. ..

          • rupert sagt:

            Genau! Auch diese Variante wäre für der Radverkehr denkbar.

            Welche baulichen Regelwerke wären diesbezüglich wohl gut geeignet?

            Bei der Stadt überlegt man unterdessen bestimmt, ob man vor der Öffnung der Leipziger für den Radverkehr nicht noch schnell Straßenbahnschienen verlegen könnte.

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