Halle-Attentäter will abhauen – Ministerium wird drei Tage später informiert Landtagsabgeordnete fordern Aufklärung – Sondersitzung im Rechtsausschuss

Das könnte Dich auch interessieren …

15 Antworten

  1. mirror sagt:

    Er konnte sich der Verwahrung nicht entziehen. Warum die gespielte Aufregung?

    • Remus Lupin sagt:

      Weil die Justizministerin in einer anderen Partei ist.

    • Consultant sagt:

      Weil gegen die Auflagen verstoßen wurde. Die Auflagen existieren nicht ohne Grund. Man könnte ihn auch auf freien Fuß setzen. Er ist ja noch nicht rechtskräftig verurteilt.

      Ein paar Stichworte und Hinweise für die vielen einsamen Stunden:
      Gewaltenteilung, „Ausschuss für Recht, Verfassung und Gleichstellung“, „checks & balances“, ISBN 9783661720029

    • Hans G. sagt:

      Hast Du jemals was von Frau Silke Schindler gehört? Nach ihrer gespielten Empörung schon.

  2. Regimenter sagt:

    Das sind Sicherungsmassnahmen Herr Wichtig. Und keine Auflagen.

  3. klaus sagt:

    Er hat doch das Knastgelände gar nicht verlassen können. Also, was soll die Aufregung

  4. Sazi sagt:

    Es muss sicherlich aufgeklärt werden, wie es zu dem versuchten Ausbruch kam. Aber was bitte hätte ein Justizministerium denn an einem Pfingstsonntag oder einem Pfingstmontag gemacht? Falls überhaupt jemand im Ministerium da gewesen ist. Ich finde die Aufregung über den zeitlichen Verzug mehr als lächerlich.

    • Bürger sagt:

      Der Fall hat wohl eindeutig auch eine politische Dimension. Wenn ich als Ministerin vom versuchten Ausbruch eines mutmaßlichen Massenmörders schon vor der offiziellen Benachrichtigung in sozialen Netzwerken lesen kann, dann stimmt etwas nicht.

      • W. Molotow sagt:

        Was soll daran nicht stimmen?

        Irgendeiner aus dem Roten Ochsen hat das eben sofort in den sozialen Medien durchgestochen – das geht natürlich heute sehr zeitnah.

        Das ist dann eben sehr viel schneller als der offizielle Infoweg über die Anstaltsleitung zum Ministerium.

        Ganz sicher hat nicht jeder Schließer im RO die Ministerrufnummer.

        Die Roten und die Dunkelroten machen natürlich wieder ein Politdrama aus der Tatsache, das der Dienstweg eingehalten wurde.

        Kein Wort wird darüber verloren, das die Angestellten im RO ihren Job ordentlich gemacht haben.

        Überhaupt – das so einer versucht, zu flüchten, kann mich gar nicht überraschen – hätte ich auch probiert.

    • 10010110 sagt:

      Na irgendwie muss man sich doch wichtig tun und profilieren. 🙄

  5. Tassimo sagt:

    Das Durchschnittsalter der Bediensteten im Roten Ochsen soll >50 Jahre sein und es geht immer höher. Das Durchschnittsalter der Gefangenen ist seit Jahren gleich niedrig. Scheinbar werden Bewerbungsfristen für Anwärter verlängert, da sich nicht genug geeignetes Personal finden lässt. Die Vollzugsbediensteten haben schon von je her eine schlechte Lobby. Das merkt man in jedem Polizeiruf. „Gefängniswärter“ sind immer die Bösen.

    Warum das im Roten Ochsen genau geschehen konnte, weiß ja niemand genau. Seit Jahren wir doch über fehlendes Personal berichtet. Ein Ablenkungsmanöver und die Knackis spielen mit den Beamten Jojo! Wer eine extreme Absicherung eines solchen politisch hochbrisanten Inhaftierten fordert, der muss sich auch um genügend Personal kümmern. Jedes Mehr an Aufgabe müssen ja die Bediensteten im Alltag einbauen. Das geht immer auf Kosten anderer Aufgaben.

  6. Eibacke sagt:

    @W.Molotow: Drei Tage und zeitnah? Ich weiß ja nicht wie schnell die Zeit bei dir so verinnt, aber anscheinend gaaaaaaaaaaaaaanz laaaaangsam.

    • Sazi sagt:

      Wieviel Arbeitsstunden sind denn im Ministerium im fraglichen Zeitraum geleistet worden? Zur Erinnerung, wir reden über Pfingstsamstag, Pfingstsonntag und Pfingstmontag.

  7. Dunkelfeld sagt:

    Eigentlich weiß kaum jemand was passiert ist, aber es werden schon mal Leute vorverurteilt. Wieso lässt eine Ministerin für Justiz sowas zu? Wieso steht die Frau nicht hinter ihren Leuten bis der Fall geklärt wurde?
    Ich würde gern 5€ spenden, damit die Minister in Sachsen- Anhalt ein anständiges Seminar über Personalführung besuchen können.

    • Remus Lupin sagt:

      Er war ohne Aufsicht, obwohl ständige Aufsicht angeordnet war und der Vorfall wurde erst deutlich verspätet mitgeteilt. Frau Keding hat für morgen angekündigt, dass die JVA-Leitung erklären wird, wie und warum es dazu kam. Das klingt nicht nach einer Vorverurteilung als vielmehr nach Wiedergabe der bisher bekannten Fakten und der Ankündigung einer Erklärung der involvierten Verantwortlichen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.