Automatenbetreiber laufen Sturm gegen geplante Erhöhung der Vergnügungssteuer in Halle und sehen ihre Existenz in Gefahr

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21 Antworten

  1. Buerger sagt:

    „die städtischen Verantwortlichen seien erst in der Sitzung mit den Anliegen konfrontiert worden.“
    Was Blödsinn vom Geier ist. Der Breitkopf war schon letzten Mittwoch im Wirtschaftsausschuss. Es wäre also genügend Zeit für die Verwaltung gewesen sich vorzubereiten wenn sie ein Interesse an dem Problem hätten. Haben sie aber offensichtlich nicht. Es wird nur mit aller Macht alles daran gesetzt die sogenannte Konsolidierung durchzudrücken, um den Haushalt mit Rekordminus im Wahljahr genehmigt zu kriegen.

  2. MS sagt:

    Woher weiß denn dieser Lobbyist von illegalen Automaten, warum meldet er die nicht der Stadt, damit die dort eingreift? Oder sind das halt nur Verdächtigungen, Gerüchte etc., um sein Anliegen zu zeigen? Und bei über einer Million Umssatz in seinem Laden (wenn 3% 40k ausmachen), würde ich gerne mal seine Abrechnungen sehen, warum er angeblich so am Hungertuch knabbert ….

    • Mechanist sagt:

      „halt nur Verdächtigungen, Gerüchte etc.“

      Hier melden sich jeden einzelnen Tag Leute und jammern, wie schrecklich alles ist, können aber nie sagen, wie sie selbst mal etwas davon erlebt haben. Das ist also normal.

      Übrigens: auch bei Automatenaufstellern ist Umsatz nicht gleich Gewinn und die Vergnügungssteuer nur eine von mehreren Steuerarten. 😉

  3. 10010110 sagt:

    Es geht hier um unsere Existenz und die der Mitarbeiter.

    Oh, das wäre ja super traurig für unsere Gesellschaft, wenn es ein paar Spielautomatenbetreiber weniger gäbe. 🙄

    (das war natürlich Ironie, für alle Autisten unter uns)

    Die Vergnügungssteuer kann gern auf 100% erhöht werden. Und zusätzlich muss das Ordnungsamt noch häufiger und konsequenter die Rechtmäßigkeit mancher Automaten in diversen Spelunken kontrollieren.

    • Klaus H. sagt:

      Da gebe ich dir sogar mal recht, Nulli.

    • unter uns: Autist sagt:

      „konsequenter die Rechtmäßigkeit mancher Automaten in diversen Spelunken kontrollieren“

      War natürlich noch nie in diesen diversen Spelunken, WEISS aber genaustens um die Umstände dort. Geil.

      Wer sich fragt wie – nulli geht nach (natürlich auch nur geraten) dem Namen bzw. der Herkunft der Betreiber, ist aber KEIN Rassist!!!1!

  4. omi sagt:

    Diese Geräte einfach auf der Kippe entsorgen, die Nutzer gleich mit.

  5. M sagt:

    Wenn man bedenkt, dass man meistens verliert, wenn man sich dem sogenannten Glücksspiel hingibt, ist es fast schon paradox, dass man überhaupt dafür Vergnügungssteuer zahlen muss.

  6. wer denn sonst sagt:

    macht den mist so teuer, dass niemeand es sich mehr leisten kann, dort seine kohle zu verlieren. – diese spieldinger sind voll die seuche, schlimmer wie drogen, da legal und magnet fuer geldwaesche/kriminalitaet.

  7. Also sagt:

    Spielhallen machen süchtig und zerstören Familien.
    Sollte abgeschafft werden.
    Die Mitarbeiter finden sehr schnell neue Arbeit. Es fehlen überall Leute.

  8. Halle-Leser sagt:

    Ein Automatenbetreiber, der 8% der Automaten in dieser Stadt in EINER Location betreibt, dessen Geschäftsmodell darin liegt anderen Leuten ohne Gegenleistung das Geld aus der Tasche zu ziehen, jammert über 3% Steuererhöhung.

    Genau mein Humor.

  9. ON + ON sagt:

    Ohne die Spielhallenquerfinanzierung mit seinen Spielautomaten durch das Bastian wäre ein kostenloser großer Lesesaal mit WLAN im Hauptbahnhof gar nicht denkbar. Die Stadt sollte die Vergnügungssteuer belassen wie sie ist.

  10. Emmi sagt:

    Diese Automaten befördern nur die Sucht bei vielen Nutzern.
    Die Betreiber machen doch nichts weiter als die Dinger aufzustellen und zu entleeren. Einen gesellschaftlichen Nutzen haben sie nicht. Gewinn müssen die Automaten noch genug abwerfen, sonst würden sie nicht aufgestellt und Lobbyisten rausgeschickt

  11. Umgeschaut sagt:

    Witzig: Existenz der Mitarbeiter. Zahl für Teilzeit, Minijob und Mindestlohn und jammert. Ob der schon mal was von Mischkalkulation mit seinen anderen Betriebsorten gehört hat? Dann muß er das dort ausgleichen.

  12. Wuffi sagt:

    Einfach auf Hunde umsteigen…da bleibt die Steuer gleich

  13. Staatsfreund sagt:

    Wann wollt ihr euch endlich mal gegen diese staatlich,angeordneten, Raubzüge wehren? Ob die gierige Bande überhaupt noch zum schlafen kommt?

  14. Didi Meisenkaiser sagt:

    Was für ein schwacher Versuch, die Erhöhung als existenzgefährdend für die Spielhöllen beschreiben zu wollen. Besteuert wird ja das Einspielergebnis, von derzeit 14 Prozent und mit der Änderung von 18 Prozent. Wenn angeblich 3 Prozent davon 40.000 Euro ausmachen, wie viel sind dann 100 Prozent, also das was er insgesamt den Spielern aus der Tasche zieht? Lass mal kurz rechnen. Ah, und davon kann er nicht leben? Selten so gelacht. Seit es Geldspielautomaten gibt, wird gejammert über angeblich zu hohe Vergnügungssteuer. Soll erdrosselnd sein für die Unternehmen. Trotzdem werden unverdrossen diese Automaten aufgestellt. Welcher Unternehmer würde das tun, wenn er angeblich nichts damit verdienen kann? Fragen über Fragen.

    • Wario sagt:

      @Didi, was ist dann mit den staatlichen Lotterien? Manche machen sogar ein Abo für sowas. 😉 Gewinnen wird immer der Staat!😉 Wieviel %der Einnahmen werden denn dort ausgeschüttet? Vieles will man nicht mehr wissen.