Tag der Deutschen Einheit in Halle: Pflanzaktion in der Dölauer Heide, Singen auf dem Markt, Mitreden auf dem Hallmarkt

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19 Antworten

  1. Andreas Müller sagt:

    Endlich hat Halle Wald! In dem Sinne, das er bis zur Standpauke durch Diplom- Forstwirt Ingolf Hahn in einer Sitzung des Ordnungs- und Umweltausschusses mehr oder weniger nicht wahrgenommen wurde!
    Seit der Abschaffung des Stadtforstamtes ist vieles liegengeblieben, zu dem das Waldgesetz von Sachsen- Anhalt im Sinne der Nachhaltigkeit verpflichtet. Aber leider ist das Waldgesetz ein zahnloser Tiger ohne Sanktionsmöglichkeiten.
    Hoffentlich bedeuten die Großveranstaltungen in der Dölauer Heide, dem größten, aber nicht einzigen Teil der halleschen Wälder, den Beginn einer neuen, kulturwaldfreundlichen Zeit!

  2. Fast sagt:

    Und einmal davon berichten, wie uns der Westen vereinnahmt hat. Sie haben uns erzählt wo es lang geht, und sie haben die führenden Positionen besetzt. Überall wo man hinkam hatten die Westdeutschen das Sagen im Osten. Betriebe wurden aus Angst vor Konkurrenz geschlossen, obwohl sie meistens konkurrenzlos waren. Auch heute noch ist es die Ausnahme, das Leute aus dem Osten an führenden Positionen sitzen. Wann es dann endlich zu einem einheitlichen deutschen Staat kommt, werden wir, die damals jeden Montag auf die Straße gegangen sind, wohl nicht mehr erleben, obwohl uns blühende Landschaften versprochen wurden. Tja und so ist das nunmal, Wir haben’s geglaubt, und hätten eigentlich wissen müssen, dass man das versprochene wie bei Wahlen einfach nicht einhält. Wie oft kann man in Talkrunden sehen, wir uns westdeutsche erklären, wie wir zu DDR-Zeiten gelebt haben. Das ist schon nicht mehr amüsant, sondern arrogant und überheblich. Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland, so oft gesungen und doch nichts erreicht.

    • Heule, heule, alte Eule! sagt:

      Man kann es nicht mehr hören. Wird Zeit, daß der Typus des Jammerossis in die ewigen Jagdgründe abtritt!

      • Hallore sagt:

        Geht mir auch gewaltig auf den Keks. Viele haben irgendwie diese wirre Vorstellung von einem Staat, der sich doch irgendwie kümmern soll … dann aber soll er für Recht und Ordnung sorgen … dann aber den Menschen ihre Freiheit lassen … irgendwie doch Einfluss nehmen … also irgendwie kapier ich es nicht. Viele haben nicht gelernt, irgendwie eigenverantwortlich zu handeln – da soll der Staat dann doch eingreifen. Hört man ja immer öfters dieses Stammtischniveau, besonders in Halle bei vielen der Ü40er wenn sie mit ihrer Ahnungslosigkeit glänzen und meinen, es müsste so und so gemacht werden und überhaupt, wenn es nicht nach meiner Nase geht ist alles ungerecht und Demokratie ist es nicht, wenn die Mehrheit etwas will, sondern nur der Einzelne.
        Ich mach dann immer Kopfhörer rein, weil soviel bunte Knete im Kopf ist manchmal nur schwer zu ertragen.

        • Sachverstand sagt:

          Naja, die „freie Wirtschaft“ beruft sich aber auch gern, sehr gern sogar, auf den Staat und lehnt sich an Selbigen an, wenn es um den Abgriff von Fördergeldern geht oder das Höschen sonst wie eng wird. Da darf es dann auch ruhig ein wenig mehr (regulierender) Staat sein, ist ja aktuell gut erlebbar.

  3. Herr sagt:

    Die geplanten Veranstaltungen zum Tag deutschen Einheit sind schon okay. Auch wenn sie die Einheit selbst nicht herstellen können. Noch immer regiert der Westen im Osten für alle

  4. Karli sagt:

    Die Pflanzaktion ist echt eine gute Idee eaus der hallleschen Bürgerschaft.

    Schade, dass in diesem Jahr keine beliebige Schlagermusik-Combo auf dem Markt spielt, so entsteht 2020 eine Lücke im goldenen Poesiealbum der Stadt, aber dafür wird viel Geld gespart, auch nicht schlecht.

    • Der Pleitegeier kreist über Halle. sagt:

      Mann, wir sind bankrott! Raffst du garnüscht mehr? Auch ohne Corinna-Regeln müßte das eigentlich aus Kostengründen ausfallen! Für „Brot und Spiele“ ist kein Geld mehr da.

      Paß auf, bald steigen die Wasserpreise! Hahaha!

  5. Karli sagt:

    Schade, dann findet also in diesem Jahr kein kostenloses Konzert einer Schlagermusik-Kapelle statt und kein Eintrag ins goldene Poesiealbum. Aber dafür sparen Stadt und Stadtmarketing eine 6-stellige Summe, ist auch nicht so schlecht.

  6. Schock 2323 sagt:

    Tag der deutschen Einheit? Bäume pflanzen, Migranten zum Austausch über demokratische Werte? Also das geht so nicht weiter. Wer denkt sich denn sowas aus? Tag der deutschen Einheit! Tag der deutschen Einheit. Tag der deutschen Einheit.

  7. Karl Eduard sagt:

    Migrantinnen und Migranten Laden zum Austausch über demokratische Werte ein. Aha also ein Gespräch mit ehemaligen Republikflüchtlingen.

  8. Und ich sagt:

    „Tafel der Demokratie“ – das ruft Liebich auf den Plan ? Sperrt mal lieber den Hallmarkt großräumig ab! Der scharrt schon mit den Hufen.

  9. De sagt:

    Lasst uns Bäume pflanzen am Feiertag, wir freuen uns schon darauf, hoffentlich gibt’s Verpflegungsbeutel wie früher zum 1.Mai

  10. 11111111 sagt:

    Bäume pflanzen -super Idee ,aber was ist mit den ganzen Bäumen mit der Rußrindenkrankheit?.Junge Ahornbäumchen dazwischen zu pflanzen ,macht da bestimmt keinen Sinn,oder?Wer ,wie oder wann werden dann die neu gepflanzten Bäumchen gegossen ?

  11. Tag der deutschen Einheit sagt:

    Am Tag der deutschen Einheit gibt es also nichts schöneres, als sich mit Migranten auszutauschen. Wer dieses Bedürfnis an diesem gesamtdeutschen Feiertag hat, ist doch schon zum Tag der offenen Moschee eingeladen.
    Interessanter wäre doch mal eine Podiumsdiskussion gewesen und zwar mit den Leuten, die 1989 auf der Straße waren.

    • Niemals vergessen sagt:

      Haben diese Leute nicht „Grenzen auf!“ und Reisefreiheit gefordert??

      Am besten jedoch „Kommt die D-Mark bleiben wir kommt sie nicht geh’n wir zu ihr“, was ja nichts anderes ist, als die Erpressung mit einer Invasion durch Wirtschaftsflüchtlinge…

      • Tag der deutschen Einheit sagt:

        Letztendlich war es der Arbeitsplatz, den viele Menschen animiert haben, ihre Heimat zu verlassen. Die Treuhand hat ja hier alles fein säuberlich verschenkt und in Schutt und Asche gelegt. Bei den Wirtschaftsflüchtlingen sieht das anders aus, hier kommt der Strom aus der Steckdose, das Wasser aus der Leitung und das Geld aus dem Automaten. Zähne sind umsonst, Kitas sind umsonst, sowie auch die Wohnung. Fehlt bloß noch die gebratene Taube.

        • Niemals vergessen sagt:

          Die meisten (99%) sind letztendlich in der DDR geblieben, WEIL die D-Mark kam, wenn auch „überraschend“ nur die Hälfte des versprochenen Betrags. So einfach kann man die Leute ruhig stellen und ihnen dann vor ihren Augen die eigene Industrie demontieren. Für Haribo, Nutella und einen gebrauchten Golf alles preisgegeben. Kein Wunder, dass man jetzt nach unten tritt. Nach oben ist der Weg versperrt.

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