Roxy im Südpark für 20.000 Euro aufgewertet, neue Spielplätze in Planung


In den Zukunftswerkstätten für den Südpark haben Anwohner bemängelt, dass in ihrem Stadtviertel so gut wie nichts investiert werde. Oberbürgermeister Bernd Wiegand versprach Abhilfe. Und die ersten Maßnahmen wurden nun durch die Stadt umgesetzt.

20.000 Euro wurden in den „Familienbetrieb Roxy“ in der Offenbachstraße investiert, um die Sport- und Außenanlagen aufzuwerten. 10.000 Euro davon hat der Lions Club beigesteuert. Dank dieser Unterstützung habe man die meisten Maßnahmen bis zum Ferienbeginn umsetzen können. Unter anderem wurde eine Fitness-Kletter-Strecke angelegt. Für dieses neue Outdoorsportgerät hat sich CDU-Stadtrat Christoph Bernstiel stark gemacht, insbesondere für den Standort Südpark. Es ist bisher einzigartig in Sachsen-Anhalt. Auch ein Streetball-Bereich mit Basketball-Korb wurde eingerichtet. Der vorhandene Beachvolleyballplatz wurde saniert, zudem mit neuem Sand und einem neuen Netz ausgestattet. Zudem sollen bis Herbst auch noch zwei Kleinfeld-Fußballtore aufgestellt werden. Eine zusätzliche Beleuchtung für mehr Sicherheit wurde bereits angebracht.

Doch es sind noch weitere Maßnahmen im Südpark vorgesehen. In der Parkanlage entsteht bis zum kommenden Jahr ein neuer Spielplatz, 288.000 Euro soll die Anlage kosten. Der vorhandene Spielplatz am Kirchteich wird für 69.000 Euro erneuert. Die Anlage ist für Kinder bis 10 Jahre gedacht. 132,000 Euro fließen in die Erneuerung des Bolzplatzes. Die Stadt hat hier Fördermittel aus dem Programm „Soziale Stadt“ beantragt.

Beklagt wurde in den Zukunftswerkstätten aber auch die Verwahrlosung der einstigen Tennisanlagen. Die werden im Herbst abgerissen, die Fläche begrünt. Die Tennisplätze wurden durch das Hochwasser vor vier Jahren stark beschädigt. Mit Hilfe der Fluthilfemittel werden zwei neue Tennisplätze für den SV Halle am Sportzentrum Brandberge gebaut.

Die Stadt hat außerdem eine „Arbeitsgruppe Südpark“ gegründet. Hier arbeiten auch die im Wohngebiet aktiven Vermieter mit. Unter anderem ist geplant, ein Quartierszentrum einzurichten. Auch die Gestaltung eines Wohnhofes und die Schaffung einer weiteren Spielfläche gehören zu den Zielen. Zusammen mit den Anwohnern sollen zudem Ideen entwickelt werden, wie die Freifläche an der Ernst-Hermann-Meyer-Straße genutzt werden könnte.